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Mitternachtsspitzen
Man hat nicht ein Herz für Menschen und eines für Tiere. Man hat ein einziges Herz oder gar keins. ALPHONSE DE LAMARTINE

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gemeldet am: 27.01.2023 15:57

STANWICK - WENN WARTEN ALLES IST



Stanwick


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2015

Schulterhöhe: 49 cm


Ein Rückblick


April 2022. "Ich freue mich schon! Bis bald!" Endlich -, nach sieben langen Jahren, die Stanwick im im italienischen Hundelager eingesessen hatte, vergessen und nahezu unsichtbar; nach sieben trostlosen Jahren, in denen er zwar existiert, aber nicht gelebt hatte -, wurde er im April 2022 gesehen. Ein Text mit einem Foto erschien, und ein Versprechen wurde gegeben: "Bis bald!" Damals war Stanwick sieben Jahre alt. Sein gesamtes Dasein hatte er im Betonzwinger zugebracht, jetzt sollte sein Leben beginnen. Stanwick wartete.




2023. Ein Jahr auf der Vorstellungsseite war vergangen, ohne dass "bald" gekommen wäre. Stanwick war acht Jahre alt und hatte jedes einzelne davon im Asyl verlebt, ohne jemals auch nur einen einzigen Tag gelebt zu haben. Aber er wartete weiter, weil er dem Versprechen glaubte und weil jemand "Bis bald!" zu ihm gesagt hatte. Das musste doch etwas bedeuten, oder? Andere Hunde wurden schließlich auch abgeholt, für sie öffneten sich die Gefängnistüren, ihre Namen wurden aufgerufen. Nur sein Name war nie dabei. Aber Stanwick wartete weiter, weil "bald" doch irgendwann kommen musste.




2024. Zwei Jahre gab es nun schon Stanwicks Inserat. "Bald" hattte sich noch nicht blicken lassen. Stanwick zählte inzwischen neun Jahre, und sein Körper begann zu altern; nicht sanft und würdevoll nach einem erfüllten Hundeleben, sondern ungenutzt und leer auf hartem, schmutzigem Beton anstatt auf einer weichen Decke. Stanwick wartete noch immer, mittlerweile ängstlich und regungslos. Die neun Jahre hinter Gittern hatten ihn gelehrt, dass Bewegung nichts bringt und Hoffnung vergebens ist. Trotzdem wartete er geduldig weiter, denn da war immer noch dieses Versprechen, zwei Jahre nach "Bis bald".




2025. Nach drei Jahren auf der Vereinsseite stand fest: "Bis bald" war eine Lüge und der Blick des zehnjährigen Stanwick hatte sich verändert. Wo es früher, nach den ersten sieben Jahren, noch den Funken einer kleinen, zerbrechlichen Hoffnung gegeben hatte, war jetzt nur noch Leere; seine Angst größer, sein Fell stumpf, seine Bewegungen steif. Er teilte sich seine Box mit anderen Hunden, ob Rüden oder Hündinnen, das war ihm egal. Er blieb unbeweglich stehen, wenn ab und zu einmal Menschen kamen. An der Leine laufen mochte er auch nicht; wohl hätte er es gekonnt, aber zehn Jahre in Haft hatten jede Freude und jeden Mut in ihm zerstört.

Januar 2026. Fast vier Jahre sind seit "Ich freue mich schon! Bis bald!" vergangen. Stanwick ist elf Jahre alt geworden, ohne auch nur einmal etwas von der Welt außerhalb seiner stumpfsinnigen Betonwände und Gitterstäbe gesehen zu haben. Das ist grausam und ungerecht, es ist Verrat am Leben. Und Stanwick wurde gleich zweimal bestohlen. Denn im April 2022 keimte Hoffnung auf, als er zum ersten Mal gesehen wurde und man ihm versprach: „Bis bald!“ Können Hunde glauben? Stanwick jedenfalls tat es. Nach sieben Jahren der Dunkelheit glaubte er an das Licht. Doch es folgten weitere vier Jahre Dunkelheit.




Wissen Sie, was fast noch schlimmer ist, als in Vergessenheit zu geraten? Gesehen zu werden und dann trotzdem unsichtbar zu bleiben. Ein Versprechen zu erhalten und dann zu erleben, wie es bricht. Hoffnung zu spüren und dann zuzusehen, wie sie stirbt. Stanwick ist heute ein elfjähriger Senior. Während die Zeit unaufhaltsam weiterlief, stand er still in seinem Gefängnis und wartete.


Und jetzt? Stanwick wird sterben. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber in absehbarer Zeit. Hunde leben nicht ewig und Stanwicks Uhr läuft ab. Er wird diese Welt verlassen, ohne je gelebt zu haben. Er wird gehen, ohne dass jemand für ihn gekommen wäre. Alles, was ihm bleibt, ist ein gebrochenes Versprechen.



Es sei denn, Sie halten es. Nicht das ursprüngliche Versprechen, aber ein neues und echtes. Mit Ihrer Hilfe kann "Bis bald" immer noch wahr werden; vier verlorene Jahre später, aber nicht zu spät für Stanwicks letzte Jahre.



Sabine Wojtok

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CAROLITA - GRAUES SCHNÄUZCHEN, HELLER BLICK




Carolita

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 2014

Schulterhöhe: 63 cm


Am 4. Oktober 2019 fielen die Kerkertüren hinter Carolita ins Schloss. Damals war die mittelgroße Hundedame fünf Jahre alt, schlank und rank mit weichem, glänzendem Fell. Heute - mehr als sechs endlos lange Jahre später - ist unsere hübsche Carolita wegen des miserablen Futters, das fast nur aus Getreide und irgendwelchen Abfällen besteht und zwar dick, aber nie wirklich satt macht, außerdem natürlich wegen der fehlenden Bewegung ein wenig fülliger geworden. Ihr Zwinger misst ja gerade einmal vier bis fünf Quadratmeter und einen kleinen Spaziergang gibt es nur, wenn es den Tierschützern gnädig gestattet wird, die Hunde zu besuchen. Auch ihr Schnäuzchen zeigt bereits einen leichten Grauschimmmer. Aber der helle Blick aus ihren Bernsteinaugen, welcher den Betrachter oder die Betrachterin direkt ins Herz trifft, ist noch immer derselbe.



 

Für Carolita wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sie ihr Gefängnis verlassen und für die Zeit, die ihr noch bleibt, ein Leben führen darf, dasdiesen Namen auch verdient. Wie gern möchte sie für ihre letzten Jahre endlich Hund sein: Spaziergänge unternehmen an der Seite ihrer/ihres Menschen, mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet werden und überschütten, vielleicht noch das eine oder andere Kommando lernen und zeigen dürfen, wie wunderbar sie trotz des Mangels an Gelegenheit an der Leine läufen kann; auf einer weichen Decke schlafen und ordentliches Futter erhalten. Auch ein Leckerlie von Zeit zu Zeit würde ihr herrlich schmecken.



 

Schon seit einer halben Ewigkeit ist Carolita eingesperrt in einer trostlosen Einöde aus Beton und Gitterstäben, ohne jede Abwechslung oder Ansprache. Nur alle Jubeljahre einmal dürfen die mit uns befreundeten Tierschützer sie besuchen. Für einen viel zu kuzen, dafür aber umso wertvolleren Moment darf sie dann mit ihnen nach draußen auf die Wiese. Die Tierschützererzählen uns dann immer, was für eine bildschöne, eindrucksvolle Hündin sie sei, die schon recht ordentlich an der Leine laufe. Sie orientiere sich am Menschen, sei anhänglich, aufmerksam und lerneifrig. Mit Hündinnen verstehe sie sich weniger, mit Rüden grundsätzlich schon; da käme es, wie bei uns auch, auf die Sympathie an. Carolita sei zutraulich und gesellig. Anscheinend konnte sie sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, über die ganzen freudlosen Jahre hinweg das Grundvertrauen in die Menschen bewahren.



 

Für Carolita hat bereits der Spätherbst ihres Lebens begonnen. Ihr bleibt nicht mehr viel von dem, was wir Leben nennen. Wir sind Carolitas einzige Chance und Hoffnung, dass sich für sie eines Tages die Gefängnistore öffnen und sie in einen der weißen Transporter einsteigen darf, der sie zu ihrem/ihren weltbesten Menschen bringen wird. Bitte helfen Sie uns, dieses kleine Wunder für sie wahr werden zu lassen.



 

Können Sie sich ein Leben mit Carolita vorstellen, haben Sie schon Hundeerfahrung, ausreichend Platz und auch einen Garten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei Carolitas Vermittlerin. Sollten Sie selbst zurzeit keinen Hund aufnehmen können, dann verbreiten Sie bitte Carolitas Geschichte in Ihrem privaten Umfeld, Ihren sozialen Medien. Gemeinsam haben wir schon viele Hunde gerettet, gemeinsam schaffen wir es auch für Carolita. Unser und narürlich Carolitas Dank ist Ihnen gewiss!

 

 

 

Simone Leitenbauer

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GINKO - GELD REGIERT DIE WELT!?



Ginko


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2017

Schulterhöhe: 59 cm


Es gibt Momente, in denen man merkt, wie kalt die Welt wirklich sein kann. Dann hört man hinter vorgehaltener Hand ein Flüstern - ein Gerücht, leise, aber scharf wie ein Messer: Die Gemeinde, die Ginkos und Ghemons Unterbringung zahlt, wolle sparen. Es geht um ein paar Cent pro Tag. Deshalb sollen Ginko und sein Bruder Ghemon in ein anderes Lager abgeschoben werden. Das ist der Moment, wenn man begreift: Leid hat keinen Boden. Es kann immer noch weiter nach unten gehen.

Sechs Jahre sitzen die Brüder nun im Lager. Sechs lange Jahre nichts als Gitter und Beton. Sechs endlose Jahre lang Hunger und Durst, Einsamkeit, Lärm und Langeweile. Und nun ein Flüstern, das grausamer ist als alles Bisherige: Es geht weder um ihr Wohl, noch um ihre Bedürfnisse und erst recht nicht darum, dass Ginko ein unglaublich kontaktfreudiger und zutiefst anhänglicher Hund ist, der sich nach Nähe sehnt, der Trost bei Menschen sucht und seinerseitsTrost spenden möchte. Nein, es geht wieder einmal mehr nur ums Geld, um Leben, die nach Tageskosten bewertet werden und die man effizienter machen will, indem man sie unsichtbar macht.




Wer jemals eine solche Hundeverwahranstalt gesehen hat, weiß: Das bedeutet, man streicht die Namen der Tiere aus einer Liste und verlegt sie wie Akten ins hinterste Regal, wo sie alsbald in Vergessenheit geraten. Die hauchdünne Verbindung zur Außenwelt, zu den wenigen Menschen, die überhaupt Zugang zu den Hunden haben, wird kurzerhand abgeschnitten. Das ist die wahre Grausamkeit - nicht laut, nicht blutig, aber vernichtend. Verrat am Leben selbst.

Während all das drohend über ihm schwebt, sitzt Ginko da und wirkt nicht gesund. Er ist viel zu dünn, sein Körper erzählt von Entbehrung. Er bewegt sich, als tät ihm vieles weh, und die hängenden Papillome, die seinen Körper bedecken, erscheinen wie stumme Zeugnisse eines Lebens, das niemand wirklich betreut hat.



Ginko und seine Brüder Ghemon und Gabek sind freundliche, fügsame und brave Hunde; liebevoll im Umgang mit Menschen, verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Alle drei marschieren sie brav an der Leine, als wollten sie sagen: „Wir geben uns Mühe. Wir wollen doch nur gesehen werden.“ Vor allem Ginko ist ein Hund, der menschliche Nähe sucht, der sich vorsichtig hoffnungsvoll anlehnt und dessen stiller Blick gellender schreit als jedes Jaulen. Es gibt Hunde, denen man das Leiden ansieht; und es gibt Hunde wie Ginko, deren leisesVergehen schwerer zu ertragen ist als jeder laute Schmerz.

Nun sollen die Brüder für immer in der Versenkung verschwinden. Nicht sterben, sondern viel schlimmer, nämlich vergessen werden. Wenn Sie je darüber nachgedacht haben, einem Hund zu helfen, der Sie wirklich braucht; einem Hund, der nichts falsch gemacht hat, außer zu lange zu leben, um billig zu bleiben, dann ist jetzt der Moment gekommen, Ginkos Vermittlerin anzurufen.



„…durch Leiden wird das Glück erkauft.“ (F. Dostojewski). Wenn das stimmt, dann haben unsere drei Brüder wahrscheinlich schon Glück für mehrere Leben angespart. Sie kennen die Welt jenseits der Gitterstäbe nicht, aber sie werden lernen, in ihr zu leben, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.


Vielleicht wird es sie überwältigen, wenn sie zum ersten Mal die Sonne aufgehen sehen, Gras unter ihren Pfoten spüren und erleben, wie sich ein weiches Bett anfühlt. Aber sie werden erkennen, dass dies das echte Leben ist, wenn… ja, wenn ihre Menschen sie hier auf ihren kleinen Vorstellungsseiten entdecken und sich nicht abschrecken lassen von den Geschwüren, die sich an Ginkos Bauch und Oberschenkeln gebildet haben.





Für unseren lieben Jungen suchen wir warmherzige, einfühlsameMenschen, die verstehen, dass er auch und gerade deswegen die Hilfe und Geborgenheit braucht, die er nur in einem richtigen Zuhause finden kann.

Ich weiß nicht, ob Hunde von einer besseren Zukunft träumen können. Aber sie empfinden Schmerzen und sie leiden wie wir. Das Leid von Ginko und seinen Brüdern könnte ein Ende haben, wenn ihnen jemand hilft. Möchten Sie gern der/diejenige(n) sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!




Daniela Koenemann

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IM NAMEN DER SANFTMUT: PLÄDOYER VON GIOVANNE FÜR GIOVANNE



Giovanne


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 07.2017

Schulterhöhe: 50 cm


Ihr lieben Menschen, habt Ihr es auch so satt? Da gibt man sein Bestes, ist eine nette, artige Hündin; so wie Ihr auch alles tut, um uns lieben, braven Vierbeinern, die wir im schrecklichen Hundelager eingepfercht und ohne Euch für immer vergessen wären, zu helfen. Und kaum habt Ihr einen von uns adoptiert und ihm ein feines Leben beschert - schon erscheinen auf den Vereinsseiten die nächsten Bilder und rufen voller Verzweiflung um Hilfe. "Hört das denn nie auf?" fragt Ihr Euch bestimmt. Genau das fragen wir uns auch, und wissen ebensowenig eine Antwort. Wir sind einfach da, werden in großen Würfen geboren, immer und immer wieder müssen unsere armen Mütter das durchmachen. Eines von uns mag vielleicht gewollt sein, die übrigen sieben (oder mehr) dürfen zusehen, wo sie bleiben. Kastrationen würden würden helfen, viel von diesem Leid zu vehindern; aber erzählt das mal den Leuten, die sich mit unserem Elend die Taschen vollstopfen und sich daran dumm und dusselig verdienen!





Seit mehr als fünf endlos langen Jahren hocke ich nun schon einsam hier im Gefängnis, ohne Aussicht auf Befreiung. Einziger Hoffnungsschimmer seid Ihr, wenn sich nämlich jemand von Euch erbarmt und mich bei sich aufnimmt.





Ihr solltet noch wissen, dass ich ein Papillom am linken Hinterbein habe. Das ist eine gutartige Warze, die durch Viren hervorgerufen wird und besonders bei jungen Hunden mit schwachem Immunsystem auftritt. Kein Wunder bei dem Leben, das wir hier führen müssen im Dreck, mit ekligem Wasser und mit Futter, das den Namen nicht verdient. Wo sollen da gute Abwehrkräfte herkommen? Außerdem habe ich noch allerhand Wunden und Narben an meiner Schnauze, meinen Pfoten und anderen Körperteilen. Woher die stammen? Fragt lieber nicht, es gibt Dinge hier, über die man besser nicht spricht. Nur soviel: In diesem Hundeknast, wo jeder nur ans Geld und keiner an uns Vierbeiner denkt, wäre es wahrscheinlicher, einen Haupttreffer im Lotto zu machen als auf einen freundlichen, tierlieben Wärter zu treffen. Wir machen da so unsere eigenen Erfahrungen, nicht umsonst sind viele von uns so verängstigt und eingeschüchtert. Zwar gibt es da ein Gesetz, das uns Tiere schützen und das gar nicht mal so schlecht sein soll. Aber wem nützt das, wenn niemand kontrolliert, ob es auch wirklich befolgt wird? Klar, dass sich kaum jemand daran hält, jedenfalls nicht in solchen Schreckenslagern wie diesem hier.





Ich hoffe immer noch auf liebe, geduldige Menschen mit Herz. Im Lauf der Zeit bin ich sehr ängstlich geworden, weil ich nicht an ein Zusammensein mit Zweibeinern gewöhnt bin, weder an lobende Worte noch an streichelnde Hände. Was der Bauer nicht kennt... Dabei möchte ich so gern Neues dazulernen; zum Beispiel, wie man ordentlich an der Leine läuft, Bällchen apportiert, eben das ganze Hundeeinmaleins. Ich bin ein gutes Mädchen und werde mir die größte Mühe geben, Euch zu gefallen. Wenn Ihr schon einen netten Hund habt, werde ich ganz sicher prima mit ihm auskommen. Hier in meinem Betonloch hocke ich ja auch mit Rüden und Hündinnen zusammen und wir vertragen uns wunderbar. Von ihm könnte ich mir dann auch alles abgucken, was man so macht als Haushund und wie man es anstellen muss, damit Ihr mit einem zufrieden seid.




Ich stelle wirklich keine besonderen Ansprüche. Ein leckeres Fresschen, ein weiches Bettchen, wohin ich mich zurückziehen darf, wenn ich vom vielen Lernen müde bin - und endlich keine Angst mehr vor Tritten und Schlägen, dann wäre ich schon rundherum glücklich. Was Ihr mir sonst noch an Gutem tun wollt, werde ich dankbar annehmen.





Meint Ihr, ich könnte genau die Richtige für Euch sein? Dann ruft bitte schnell für mich an. Denn siehe oben - ich habe es so satt. Ein lieber Gruß von Eurer (?) Giovanne




Sabine Wojtok

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ISAETTE - HÄSCHEN IN DER GRUBE



Isaette


Rasse: Molosser Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 10.2023

Schulterhöhe: 50 cm

 

Das war mein erster Gedanke beim Ansehen des Videos von Isaette: Sie wirkt wie ein Häschen, das in eine Grube gefallen ist und nicht allein herauskommt, weil es nicht mehr hüpfen kann. Da sitzt sie nun mit diesem fragenden und hoffenden, zwischendurch ratlosen und dann wieder bittenden Blick, der einem fast das Herz zerreißen könnte. Denn der Ort, an dem sie seit zwölf Monaten ihr Dasein fristen muss, lässt sich durchaus mit einer Grube vergleichen, aus der es ohne Hilfe kein Entrinnnen gibt. Es ist ein sehr kalter und einsamer Ort, an dem die Hunde abgeschottet und vor den Augen der Welt verborgen werden, damit niemand sieht, mit welchem Elend hier viel Geld gemacht wird. Zum Dank behandelt man die Tiere wie jemand, der tatsächlich nicht mehr wert ist, als in die Grube geworfen zu werden.



Was tut eine kleine Hündin, die keine Ahnung hat, warum ihr das alles zustößt, wenn es wie durch ein Wunder plötzlich scheint, als würde Hilfe nahen? Wenn Menschen sie besuchen kommen, die sie vielleicht fortholen könnten aus diesem schmutzigen Loch? Nun, zuerst versucht sie sich zurechtzufinden. Aber als die Menschen sich ihr behutsam und freundlich nähern, gibt sie alles: Jeder, der dicht genug bei ihr ist, bekommt Küsschen von Isaette. Und nicht nur eines, sondern so viele wie möglich. Dabei drängelt sie sich nicht vor; Cyra, mit der sie einträchtig ihre Zelle teilt, ist einfach nur ein wenig zurückhaltender. Auch die Leine scheint die kleine Isaette zu kennen; und sie weiß auch, wofür so eine Leine da ist, nämlich um daran spazieren geführt zu werden. Aber in der Grube kann man nicht spazierengehen, also heißt angeleint werden wohl, dass es endlich nach draußengeht, dorthin, wo das möglich ist (Anm.: das heißt es leider nicht in dem Lager in welchem Isaette interniert ist, aber die Kleine zeigt auch im Zwinger, was sie kann).





Liebe Leserinnen, liebe Leser, unsere Isaette ist ein kleines Hundemädchen, das - wie wir es leider viel zu oft in Italien erleben - kurz nach ihrem ersten Geburtstag in einem Hundeasyl gelandet ist. Sie kennt die Leine und sie liebt Menschen. Daher vermuten wir, dass sie in ihrem ersten Lebensjahr ein Zuhause gehabt haben könnte; angeschafft als süßer, kleiner Welpe und weggegeben, als sie erwachsener wurde und vielleicht ein bisschen weniger niedlich war, um Platz zu machen für einen neuen Welpen, den über kurz oder lang das gleiche traurigeSchicksal ereilen wird.



Die Tierschützer, die Isaette besuchen durften, erzählten uns von einer bezaubernden, vertrauensvollen Hündin, die unsagbar unter der Gefangenschaft leidet und die so sehr gehofft hatte, an der Leine hinausgeführt zu werden; irgendwohin, wo sie nicht länger weggesperrt wäre. Sie im Zwinger zurücklassen zu müssen, fiel allen unendlich schwer.





Wir suchen nun nach einem Weg, sie aus ihrer Grube zu befreien. Dafür brauchen wir Sie! Möchten Sie unserer süßen Isaette ein liebevolles Zuhause geben, haben Sie eventuell schon etwas Erfahrung mit kleinen molossoiden Rassen und/oder sind Sie bereit, sich darauf einzulassen und eingehender damit zu beschäftigen? Isaette braucht Sicherheit, einen festen Platz im Leben und die Nähe zu ihrem/ihren Menschen. Dann wird aus dem Häschen in der Grube ganz sicher eine fröhliche, treue Begleiterin, die mit Freuden ihr Hundeherz verschenkt.



Simone Leitenbauer

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ANNIUS - ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG?!



Annius


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2015

Schulterhöhe: 62 cm



Annius ist einer von den Hunden, bei deren Anblick einem fast das Herz stehen bleibt. Da sind sein leicht getrübter, fragender Blick, sein viel zu dickes, seit Jahren ungekämmtes und verfilztes Fell, sein vom ewigen Nichtstun und miserablen Futter zu schwerer Körper und sein heiseres Bellen, mit dem er sich misstrauisch die bisher meist unangenehmen Zweibeiner vom Leib halten will - oder ist es eher ein verzweifelter Hilferuf?

Hilfe braucht unser Großer nämlich dringend; vielleicht ja genau von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Hundefreundinnen und Hundefreunde? Der ruhige Annius benötigt unbedingt jemanden, der/die bereit ist, sich auf einen zehnjährigen Hundesenioren einzulassen; auf ein Lebewesen, das in Gefangenschaft alt geworden ist und kaum mehr als sein zermürbendes, trostloses Dasein hinter Gittern kennt. Wir suchen Menschen mit viel Verständnis für unseren lieben Annius, hinter dessen scheinbar abweisender Fassade sich eine zutiefst verletzte Seele verbirgt.



Annius gibt sich im Hundegefängnis zuweilen als mürrischer, alter Knochen; dies dürfte jedoch reiner Selbstschutz sein. Dass darüber hinaus einiges mehr in ihm schlummert, haben die mit uns befreundeten Tierschützer erfahren. Als sie ihn und seine zwei Leidensgefährtinnen Lorianne und Imeria im Frühjahr 2025 besuchen durften (leider keine Selbstverständnlichkeit, sondern die große Ausnahme in einem italienischen Canile), trafen sie zunächst auf einen griesgrämig wirkenden, in die Jahre gekommenen Rüden, der zunächst nichts von ihnen wissen wollte und bei den ersten zaghaften Annäherungsversuchen anfing zu bellen. Doch schon nach kurzer Zeit konnte er über seinen Schatten springen und Streicheleinheiten sowie sanftes Kraulen zulassen. Und nachdem er begriffen hatte, dass diese Zweibeiner nichts Böses im Schilde führten, sei er sogar richtig neugierig geworden, berichteten uns die Tierschützer. Er habe genauer wissen wollen, wer ihn und seine zwei Zellengenossinnen besuche, habe ihre Hände beschnuppert und sich schon bald beruhigt.



Fast alle der betagteren Hunde, die wir vermitteln dürfen, gewöhnen sich erstaunlich schnell an ein neues Leben bei freundlichen, verständnisvollen und geduldigen Menschen, die sie so nehmen und liebhaben, wie sie sind. Natürlich geschieht die Verwandlung von einem nach oft lebenslanger Gefangenschaft körperlich und seelisch angeschlagenen Hund in einen verspielten, neugierigen, aufgeweckten Vierbeiner nicht von heute auf morgen. Für die Tiere bedeutet es eine Riesenleistung, sich plötzlich in einer unbekannten Umgebung bei wildfremden Menschen und mit einer Flut von neuen, beängstigenden Eindrücken zurechtzufinden.




Annius wäre daher dankbar für ein Zuhause bei einem Menschen/einer Familie, die schon ein wenig Hundeerfahrung mitbringen und sich mit ihm über jeden kleinen Fortschritt freuen. Ideal wäre ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten in ruhiger Umgebung (bitte nicht inmitten einer Großstadt), wo er seine letzten Jahre in Beschaulichkeit und Geborgenheit verleben darf.

Wenn vielleicht gerade Sie unserem Annius ein richtiges Hundeleben bieten möchten - eines, das diesen Namen auch verdient -, dann zögern Sie nicht und melden sich bei seiner Vermittlerin, die sich riesig auf Sie freut. Vielen, lieben Dank!



Margot Wolfinger

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KIRO - JOKER 2. CHANCE?!



Kiro


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2018

Schulterhöhe: 45 cm


Zweifellos gibt es unendlich viele traurige Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch jene, die alles verloren haben?

Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar“ vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite, die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.





Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.




Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.





Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!



Sabine Wojtok

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EDELMIRA - LEBEN LERNEN IN HOMÖOPATHISCHEN DOSEN



Edelmira


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 25.03.2019

Schulterhöhe: 57 cm


Es ist das alte, ewig gleiche, aber doch jedes Mal unendlich traurige Lied: Ein Hundekind, ein kleines Welpchen von einigen Wochen oder höchstens Monaten, verschwindet auf Nimmerwiedersehen hinter den dicken Mauern eines italienischen Canile. Dort sitzt es in einer kahlen Betonbox mit Ausblick durch Gitterstäbe auf eine andere kahle Betonbox mit Gitterstäben und wartet; wartet vielleicht auf Futter und Wasser (kommen zwar unregelmäßig, aber meistens doch irgendwann), auf Ansprache und Abwechslung (kommen so gut wie nie), auf ein richtiges Leben (kommt nur äußerst selten und nur für die allerwenigsten der vielen gefangenen Hunde).


So oder ähnlich ergeht es Edelmira - mit der Besonderheit, dass für sie nun endlich Hoffnung auf ein richtiges Leben besteht. Denn obwohl sie seit dem zarten Alter von dreieinhalb Monaten in dem Betonbunker eingekerkert ist, hat sich ihr Blatt in diesem Sommer leicht gewendet. Ihre Strafe für nichts, außer, dass sie als unschuldiges, unerwünschtes Hundekind zur falschen Zeit am falschen Ort war, wurde von lebenslang in möglicherweise vorzeitige Entlassung abgemildert. Edelmira durfte nämlich durch eine gütige Schicksalswende oder eine unerwartete, menschliche Regung der Lagerleitung im August endlich Besuch von den mit uns befreundeten Tierschützern erhalten. Nun setzen wir alles daran, um Edelmira möglichst schnell in die Freiheit zu einer liebevollen Familie oder Einzelperson zu verhelfen.





Edelmira ist eine wunderschöne, schwarzweiße Hündin. Sie wirkt sehr aufmerksam, ihren pharaonenhundähnlichen Ohren scheint kaum etwas zu entgehen. Aber die lange Zeit in der Abgeschnittenheit von der Außenwelt hat bei ihr Spuren hinterlassen. Mehr als sechs ihrer knapp sieben Lebensjahre hat sie in einem immer gleichen, betonierten Rechteck zugebracht. Sie kennt wahrscheinlich jede Spalte, jede Unebenheit in den Mauern. Ihre feine Nase weiß genau, wo ihr Zellengenosse Lynwood noch vor zwei Minuten gelegen hat. Dann standen im August wie aus heiterem Himmel plötzlich wildfremde Menschen in ihrem Kerker, die sie kennenlernen und für einen kurzen Augenblick auf die angrenzende Wiese entführen wollten. Die Tierschützer beschreiben die Situation so: "Edelmira fühlte sich in ihrem Zwinger einigermaßen sicher. Sie kam unterwürfig angekrochen und ließ sich widerstandslos Halsband und Leine anlegen." Sehr mutig für eine Hündin, die in ihrem Leben noch nie zuvor freundlichen, verständnisvollen Menschen begegnet war.




Dann ging es nach draußen. Plötzlich waren ihre Orientierungspunkte – Betonmauern auf drei Seiten und vorn eine Gitterwand – weg, der gewohnte, steinharte Boden war Erde und Gras gewichen, es roch ganz anders; Lynwood, ihr getreuer Schicksalsgefährte, war nicht mehr an ihrer Seite, dafür gab es Bäume und, wenn man genau hinhörte, sogar Vogelgezwitscher. Wie soll ein Hund, der nichts weiter kennt als schmuzigen Steinboden, schimmelige Wände und das verzweifelte Bellen und Winseln seiner Mitgefangenen, mit alldem anfangen?  Edelmira habe vorübergehend ein bisschen die Orientierung verloren, schreiben die Tierschützer. Sie fürchtete sich, war plötzlich überwachsam, wollte fliehen und ließ sich vor lauter Stress nicht mehr anfassen. Nachdem sie sich halbwegs beruhigt hatte, lief sie brav an der Leine.


Für die liebe, aber unsichere Edelmira suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, viel Zeit und viel Geduld. Dazu ein ruhiges Umfeld mit einem sicher eingezäunten Garten, in welchem sich Edelmira aufhalten darf, sollte sie sich anfangs im Haus nicht recht wohlfühlen. Edelmira versteht sich gut mit Rüden, ein netter, umgänglicher Hundekumpel könnte ihr helfen, die ersten Hürden beim Sprung ins neue Leben zu nehmen. Anfangs wird sie viel Ruhe benötigen und einen Ort, an den sie sich zurückziehen, an dem sie schlafen und die vielen neuen Eindrücke nach und nach verarbeiten kann. Wenn sie erst Vertrauen gefasst hat, wird sie bereit sein für kurze Spaziergänge, um die Welt da draußen in kleinen Schritten kennenzulernen, ihre traurige Vergangenheit hinter sich zu lassen und irgendwann auf sicheren Pfoten an der Seite ihrer/ihres Lieblingsmenschen durchs Leben zu spazieren.




Vielleicht gehören Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, zu diesen Herzensmenschen und Hundeversteher(inne)n und haben sich in die hübsche Hündin verliebt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Edelmira und wir freuen uns riesig auf Sie. Vielen, lieben Dank!

 


Margot Wolfinger

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Nickname 01.01.2026, 16.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Edelmira, Hundekind, Strafe, vorzeitige Entlassung, Tierschützer, unterwürfig, Menschen, verliebt,

HERACLIO - WAS IST GESCHEHEN?


Heraclio

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2020

Schulterhöhe: 65 cm


Es heißt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn sie stirbt, dann langsam und qualvoll.

Was ist geschehen, Heraclio? Was hat man dir angetan, dass du keinen anderen Ausweg siehst als jedem Menschen, der sich dir nähern will, überdeutlich zu zeigen, dass du einen weiteren Schritt keinesfalls zulassen wirst.

Wenn du mit Ariana und Addison allein in der Zelle bist, drehst du dich ständig um dich selbst; und sobald ein Mensch euer Gefängnis betritt, flüchtest du hinter die Mauer und lässt niemanden herein. Also, was ist passiert? Willst du Ariana und Addison beschützen? Musstest du vielleicht früher einmal mit ansehen, wie deine Geschwister totgeschlagen wurden? Oder hast du selbst Prügel bezogen? Hat man dir gewaltsam eingebleut, Fremden auf die Art zu begegnen? Wir wissen es nicht, und du kannst es uns nicht sagen.


Genau da, mein lieber Heraclio, liegt die Schwierigkeit: Wir müssen für dich ganz besondere Menschen finden. Solche, die wirklich wissen, wie sie dir helfen können. Sie sind echte Hundeflüsterer und sie sind selten. Und eben, weil sie so selten sind, haben sie meist schon Hunde, die besondere Hilfe brauchen, Hunde wie dich.

Aber es gibt sie und wir werden sie suchen. Ich will ehrlich sein: Es könnte lange dauern, bis wir jemanden für dich gefunden haben. Aber wir werden nicht aufgeben. Glaub mir, die Hoffnung stirbt noch lange nicht, denn du bist ganz und gar kein böser Hund. Du bist nur gefangen in einem Schmerz, dessen Ursache wir nicht kennen und aus dem du dich allein nicht mehr befreien kannst - schon gar nicht an dem grauenvollen Ort, welcher jetzt dein Zuhause sein soll. Halte durch, Heraclio, wir stehen dir zur Seite!

Geschätzte Leserinnen und Leser! Wenn Sie unserem Brief an Heraclio bis hierher gefolgt sind, dann wissen Sie, dass wir für ihn Menschen brauchen, die ihm im Idealfall professionell helfen können. Es ist die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen und die Chancen, sie zu finden, stehen nicht besonders gut. Aber Heraclio hat sonst niemanden auf der Welt, der sich dafür interessieren würde, was aus ihm wird. Daher bitten wir Sie (falls Sie ihn nicht selbst aufnehmen können): Sollten Sie jemanden kennen, der vielleicht eine Möglichkeit sieht, zeigen Sie ihm doch Heraclios kleine Vorstellungsseite hier. Wir danken Ihnen von Herzen.



Daniela Koenemann

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NETTIE -EINMAL HERZ ÖFFNEN, BITTE!


Nettie


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 06.2024

Schulterhöhe: 35 cm


Oh je, dachten die lieben Tierschützer vor Ort, als sie im Mai dieses Jahres die Zwingerbox der winzigen Hündin namens Nettie betraten. Scheu drückte die Kleine sich in eine Ecke und hätte sich am liebsten unsichtbar gemacht. Mit ruhiger Ansprache gelang es den Tierschützern, der verängstigten Nettie Halsband und Leine anzulegen und mit ihr ein paar Schritte nach draußen zu gehen. Da geschah ein kleines Wunder: die eben nochso schüchterne Nettie wedelte fröhlich mit der Rute, ließ sich streicheln und alberte mit den Menschen herum, dass ihnen warm ums Herz wurde. Da war keine Spur mehr von Unsicherheit, Sorge und Scheu; stattdessen eine vergnügte Junghündin, die sich über die freundliche Ansprache freute und die kurze Abwechslung sowie die Streicheleinheiten sichtlich genoss.



In diesen kurzen, für Mensch und Hund so besonderen Begegnungen auf der schmalen Wiese in einem italienischen Hundegefängnis wird immer wieder deutlich, wie qualvoll die ausschließliche Haltung in einem Betonzwinger ohne Auslauf, Ansprache und geistige Anregung ist. Die süße Nettie wurde im zarten Alter von sechs Monaten in das Lager gesperrt. Welche schrecklichen Begebenheiten zu ihrer Abgabe ins Canile geführt haben, werden wir leider nie erfahren.

Netties rechtes Auge ist ein sogenanntes "Cherry-Eye". Das ist eine Vergrößerung des 3. Augenlids, der sogenannten Nickhaut, die zu Reizungen und Rötung am Auge führen kann. Es ist gut behandelbar und könnte mit einem kleinen tierärztlichen Eingriff leicht behoben werden, müsste Nettie nicht in diesem Hundelager einsitzen, in welchem es keinerlei tierärztliche Versorgung gibt.


Erinnern Sie sich noch an diese kleinen, raschelnden Wundertüten aus der Kindheit? Man wusste nie, was darin war, aber es war immer etwas Schönes, Überraschendes, das ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Genauso ist Nettie.



Ihren kahlen, ungemütlichen Betonkäfig teilt sie ganz selbstverständlich mit anderen Artgenossen, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Da gibt es keine bösen Überraschungen, nur nette Beigaben: Frieden, Freundlichkeit und ein bisschen Sonnenschein im grauen Zwingereinerlei. Auch uns Menschen erinnert Nettie an diese Wundertüten aus Kindertagen: an die Vorfreude beim Öffnen und dieses kleine Kribbeln im Bauch, weil man nicht wusste, was gleich zum Vorschein kommen würde. Man steckt vorsichtig die Hand aus, und anstelle von Bonbons oder Glitzerbildchen bekommt man bei ihr Vertrauen geschenkt. Ein sanfter Blick, ein leichtes Wedeln und dieses unbeschreibliche Glücksgefühl, weil man gerade etwas ganz Besonderes, Echtes gefunden hat.



Nettie ist wie der schönste Fund aus einer Wundertüte; einer, der nicht nur bunt ist, sondern das Herz ein bisschen heller macht - wie eine Erinnerung an etwas Wunderbares, das man beinahe vergessen hatte.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie die niedliche Nettie adoptieren, dann bekommen Sie keine gewöhnliche Hündin, sondern ein Herz voller Liebe, verpackt in 35 Zentimeter Lebensfreude. Wie eine Wundertüte, die Sie öffnen, und plötzlich ist alles gut.




Wenn Sie wissen möchten, was für ein Glück in dieser Wundertüte namens Nettie steckt, dann greifen Sie bitte schnell zum Telefon. Netties Vermittlerin verrät Ihnen gern den Rest des Geheimnisses. Vielen, lieben Dank! 

 


 


Sabine Wojtok

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MOISES - SAG MIR, WER DU BIST


Moises


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2021

Schulterhöhe: 50 cm



Liebe Leserinnen und Leser!

Schauen Sie sich dieses verzweifelte Tier in Ruhe an und lassen Sie die Bilder auf sich wirken. Was sehen Sie?

Ich sehe einen jungen, schrecklich mageren Rüden, der staunt über das, was er jenseits der Gitterstäbe seiner kahlen Zelle sieht und in dessen glänzenden Augen eine Ahnung (oder Erinnerung) daran liegt, dass das, was er seit zwei Jahren tagein, tagaus ertragen muss, nicht alles sein kann auf dieser Welt.  Ganz offensichtlich genießt er die Nähe zum Menschen und ist wohl auch schon daran gewöhnt. Er läuft brav und ordentlich an der Leine; dies deutet darauf hin, dass er wohl früher eine Familie, ein Zuhause hatte.




 
Ein vielversprechender Hund, welcher unter besseren Bedingungen sicher eher muskulös wäre, verkümmert also - eingepfercht auf engstem Raum - immer mehr und kann sich niemandem zeigen, niemandem beweisen und sich weder geistig noch körperlich entwickeln.

Warum für Moises die Einzelhaft beschlossen wurde, als er in das Lager kam, wissen wir nicht. Man darf ja keine unbequemen Fragen stellen, wenn man nicht ein Besuchsverbot riskieren möchte, welches für die Hunde eine Katastrophe bedeuten würde. Vielleicht mag er andere Vierbeiner nicht, weil er früher einmal schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste. Möglicherweise war er damals noch kräftiger und ein bisschen ruppig im Umgang mit Artgenossen; in der Pubertät probieren ja gerade junge Rüden gern aus, wer von ihnen der Stärkere ist. Viele reagieren auf Stress und/oder Langeweile unwillig du gereizt - so könnte es auch Moises gehen.



Wie kannst du sein, Moises?

Wir wissen es nicht, können nur die Bilder und die Beschreibung der Tierschützer wirken lassen. Moises liebt Menschen, soviel steht fest; Katzen dagegen nicht Und andere Hunde? Da geht es ihm wie uns Menschen, wir mögen schließlich auch nicht jeden.

Bitte schauen Sie noch einmal hin,wagen Sie einen zweiten Blick. Möchten Sie gemeinsam mit Moises herausfinden, wie er wirklich sein kann? Dann melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin und gehen Sie gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise. Vielen, lieben Dank!



Margot Wolfinger

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OLIVERIO - SCHULDLOS HINTER GITTERN




Oliverio


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.06.2024

Schulterhöhe: 57 cm 


Ein neues Jahr bricht an. Nein, diesmal nicht nur kalendarisch. Für Oliverio hat bereits sein 2. Jahr im Hundegefängnis begonnen. Anders als Häftlinge in Alcatraz kann er keine Striche an die Betonwand in seiner Zelle malen. Aber zählen kann er.



Wenn er abends in seinem Betonzwinger liegt, um ihn herum das verzweifelte Bellen und Jaulen all seiner Mitgefangenen, dann zählt er die Tage und Nächte, die er schon an diesem trostlosen Ort zugebracht hat. An Weihnachten 2025 sind es 455 Tage und Nächte.



Genau wie die Gefangenen in Alcatraz werden auch die Hunde bei ihrer Ankunft im Hundeknast für ihre Akte fotografiert und katalogisiert. Auf den Bildern von Oliverio sieht man einen kaum 4 Monate alten Welpen. Knuffig und süß wie alle Hundekinder in diesem Alter.





Normalerweise möchte man diese niedlichen Hundebabies einfach nur kraulen und streicheln und sich von ihnen mit Welpenküsschen dafür belohnen lassen. Der kleine Oliverio dagegen wurde ins Hundlager eingeliefert, ohne das alles vorher jemals kennengelernt zu haben.



In seiner Akte steht, man hätte ihn auf der Straße aufgelesen, wo er wohl in einen Autounfall verwickelt gewesen war. Vielleicht wurde er dadurch von seiner Mama und seinen Geschwistern getrennt, oder er war schon allein unterwegs und musste sich tapfer durchschlagen. Wir wissen es nicht.



Oliverios Hinterbeine sind leicht deformiert und x-förmig. Als Welpe hatte er dadurch einen seltsamen Gang, welcher sich im Laufe der Zeit stabilisiert hat, aber noch immer ins Auge fällt. Dies hindert ihn jedoch nicht daran, zum Musterschüler an der Leine zu werden.





Im Hundegefängnis muss man schnell lernen, denn die Lehrstunden mit den Tierschützern sind kostbar und begrenzt. Dank seiner schnellen Auffassungsgabe hat Oliverio diese Lektion bravourös bestanden.



In seiner nur wenige Quadratmeter kleinen Box ist er bei seinen Schicksalsgefährtinnen und -gefährten sehr beliebt. Er weiß ihre Signale zu deuten und versteht, wann gemeinsames Spiel angesagt ist und wann es besser ist, auf Abstand zu gehen. Diese Regeln sind für ein halbwegs harmonisches Miteinander im Hundegefängnis überlebenswichtig, denn Einzelgänger haben es hier doppelt schwer, den tristen, eintönigen Alltag zu überstehen.





Wenn es den Tierschützern von den Betreibern des Canile alle paar Wochen einmal gestattet wird, die Hunde zu besuchen und ein bisschen Abwechslung in deren öden Alltag zu bringen, überwiegt bei Oliverio die Neugier. Anfangs, als Hundekind, war er noch ein wenig schüchtern; aber inzwischen weiß er, dass die Tierschützer es gut mit ihm meinen und auch immer einige Streicheleinheiten im Gepäck haben. Diese möchte sich Oliverio natürlich auf keinen Fall entgehen lassen und begrüßt die Tierfreunde mit freudig - erwartungsvollem Schwanzwedeln.



Schaut man sich die neuesten Fotos in seiner Akte an, mag man kaum glauben, dass bereits 455 imaginäre Striche seine Zellenwand zieren. Was wird geschehen, wenn nicht bald jemand auf ihn aufmerksam wird?





Wir können es Ihnen sagen, liebe Leserinnen und Leser: Dann werden immer weitere Striche hinzukommen - solange, bis Oliverio diese Welt verlässt, in der er nie willkomen war.



Oliverio, der so fleißig an der Leine geübt hat.


Oliverio, der so guter Freund und höflicher Zellengenosse ist.

Oliverio, der sich so sehr über Besuch und Streicheleinheiten freut.


Oliverio, der ohne jegliche Anklage, geschweige denn Schuld, hinter den Gittern sitzt.


Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieser schon viel zu langen Strichliste ein Ende setzen und dem freundlichen, so liebenswerten Oliverio ein behütetes Zuhause sschenken möchten, dann rufen Sie bitte gleich Oliverios Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!

 

 

Tanja Roth

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GRIGOR - KLEINER ANGSTHASE SUCHT GROSSES VERSTÄNDNIS



Grigor


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2021

Schulterhöhe: 42 cm



Ein Hund, der seine enge, lieblose Welt im Kreis abläuft, als müsste er mit jedem Schritt die Ränder seines Vertrauens neu vermessen. In seinem tristen Zwinger, den Grigor sich mit Nalthea und Sigrid teilt, wirkt er wie ein stiller Wächter seiner eigenen Welt - aus dem Wunsch heraus, unversehrt zu bleiben; ein schüchterner Versuch, die Kontrolle zu behalten in einer Umgebung, die ihm kaum Gewissheit schenkt.

Seine Botschaften sind klar, wenn man genau hinschaut: In unserer Gegenwart wirkt Grigor angespannt. Fühlt er sich bedrängt, verhält er sich wie ein kleines Krokodil und zeigt durch Knurren an, dass ihm alles zu viel wird. Ein klares Signal: "Stopp. Hier ist meine Grenze." Wie eine gelbe Ampel bittet es um Rücksicht. Es ist die Stimme eines Hundes, der gelernt hat, sich selbst zu schützen, weil Vertrauen ihm früher einmal gefährlich erschien.




Wir möchten ehrlich sein: Grigor ist kein 'einfacher' Hund. Aber er ist auch kein hoffnungsloser Fall. Er ist einfach ein Hund, der seine eigene Zeit braucht und jemanden, der ihn genau so nimmt, wie er ist. Im Umgang mit ihm zählt Feingefühl mehr als Tun. Was er braucht sind Menschen, die diese leisen Töne hören; geduldige, verständnisvolle Menschen, die Ruhe und auch schon etwas Erfahrung mitbringen; idealerweise mit einem sicher eingezäunten Grundstück, damit Grigor in seinem eigenen Takt beobachten, ankommen und selbst entscheiden kann, wann er Nähe zulassen möchte. Niemand soll ihn reparieren, nur begleiten.


Mit seinen Artgenossen - zumindest den ruhigen, nicht allzu aufdringlichen - kommt Grigor gut zurecht. Ein netter, souveräner Hundekumpel im neuen Zuhause könnte ihm sicher helfen, sich in kleinen Schritten zu öffnen.




Wer Grigors Sprache liest und ihr mit Respekt begegnet, darf vielleicht miterleben, wie aus sorgsam gewobenem Schutz vorsichtiges Vertrauen wächst. Gelingt ihm das, wird er nicht laut jubeln, sondern eher leise bleiben und dennoch verlässlich an Ihrer Seite sein und Sie dürfen miterleben, wie aus dem 'kleinen Krokodil' ein richtiger, kleiner Freund wird.


Grigor befindet sich seit September 2023 in der Hundehölle. Für ihn bedeutet das mehr als zwei Jahre ständige Alarmbereitschaft, anhaltenden Stress und quälende Unsicherheit.Vor kurzem durfte dann auch noch sein einziger Freund Teagan das Canile verlassen. Dieser hatte das Glück, ein Zuhause zu finden.


Zurück bliebGrigor,


... der Berührungen nicht genießen kann

... der bei zuviel Bedrängung knurrt

... der dauerhaft unter Anspannung steht

... der nicht weiter weiß

... der todunglücklich ist

... der nur einmal entspannen möchte

... der nur einmal über Wiesen rennen möchte

... der abends im Kuschelkörbchen vor sich hinschnarchen möchte

... der einfach nur dazugehören möchte.




Grigor hat sich dieses trostlose Leben nicht ausgesucht. Seine einzige Möglichkeit, irgendwann doch noch ein fröhlicher, glücklicher und entspannter Hund sein zu dürfen, besteht darin, dass jemand zum Telefonhörer greift, bei seiner Vermittlerin anruft und sagt "Grigor ist bei uns ganz herzlich willkommen." Vielleicht sind es ja gerade Sie? Dann zögern Sie bitte nicht und melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!




Tanja Roth

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TÜRCHEN 7: DECLAN - ENDE GUT, ALLES GUT?



Declan


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2021

Schulterhöhe: 62 cm


Wenn man Declan in die Augen sieht, bleibt man unwillkürlich einen Moment länger an seinem Blick hängen. Darin liegt eine Mischung aus Sanftmut und staunender Vorsicht - so als würde er fragen: "Meinst du es gut mit mir?" Gleichzeitig flackert dort ein kleines Licht, ein Hoffnungsfünkchen: "Vielleicht… vielleicht wird es diesmal wirklich gut."

Declan ist ein Hund, der gelernt hat, vorsichtig zu sein, aber nicht misstrauisch. Er ist sensibel, ein wenig schüchtern, doch keineswegs verschlossen. Im Gegenteil: Er sucht die Nähe von Menschen und den Schutz vertrauter Arme, als hätte er tief in sich verstanden, dass Zuwendung der Schlüssel zu seinem neuen Leben ist; trotz allem, was er erlebt hat.


Der junge Rüde wurde im zarten Alter von einem Jahr in einem erbärmlichen Zustand aufgegriffen. Leishmaniose und Ehrlichiose hatten seinem Körper fürchterlich zugesetzt. Er war übersät mit kahlen blutigen Stellen, kraftlos und abgemagert.

Zum Glück kam er in ein Canile, in welchem zumindest medizinische Behandlungen zugelassen sind, so dass er heute wieder fit ist. Nun fehlt ihm noch ein liebevolles Zuhause, in dem er all das findet, was ein schönes Hundeleben ausmacht: freundliche Ansprache, verlässliche Menschen an seiner Seite, spannende Spaziergänge, Streicheleinheiten und Zuwendung, nahrhaftes Futter und einen gemütlichen Platz, auf dem an dem er ausruhen, schlafen und träumen kann.



Er braucht manchmal nur eine ruhige Stimme, eine sanfte Hand, ein wenig Zeit. Neues und unbekannte Situationen können ihn noch verunsichern; dann jammert er leise, fiept ein wenig nachWelpenart und fragt mit großen Augen nach Bestätigung. Doch sobald er spürt, dass alles in Ordnung ist, taut er auf, wird mutiger, und wagt sich Schritt für Schritt in die Welt hinaus.

Auch körperlich trägt Declan noch Spuren seiner traurigen Vergangenheit. Er ist sehr mager, am liebsten möchte man ihn in eine weiche Decke wickeln, ihn füttern und verwöhnen, bis seine Seele warm wird und sein Körper stark. Seine eingewachsenen Wolfskrallen wurden inzwischen gekürzt; ein kleiner, aber wichtiger Schritt auf seinem Weg in ein schmerzfreies Leben.

Declan macht es einem leicht, ihn zu mögen. Er ist freundlich zu Rüden wie zu Hündinnen, begegnet Katzen gelassen, und läuft überraschend gut an der Leine. Anfangs bleibt er nah bei dem Menschen, an dem er sich orientiert, doch wenn er sich sicher fühlt, beginnt er, die Umgebung zu erkunden. Man sieht förmlich, wie Mut und Neugier in ihm wachsen.




Sein Blick verrät so viel über ihn: ein Hund, der die Welt noch nicht ganz verstanden hat, aber unbedingt bereit ist, neu anzufangen. Einer, der lernen möchte, dass das Leben nicht weh tun muss, dass Menschen freundlich sein können und dass „Für immer“ wunderschön sein kann.

Declan wartet darauf, sein vertrauensvolles Herz unter der vorsichtigen Oberfläche sieht, die stille Sanftheit, die sich so sehr nach einem sicheren Platz und Geborgenheit sehnt.


Wenn vielleicht gerade Sie der Mensch/die Familie sind, der/die Declans Herz heilen, ihm Schutz und Liebe schenken möchte, dann bitte melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Er wartet schon sehnsüchtig auf Sie. Vielen, lieben Dank!




Ina Schoenfuss

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TÜRCHEN 6: OLDRICH - STILLE WILL GESEHEN WERDEN


Oldrich


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2019

Schulterhöhe: 60 cm


"Sie ist weg." "WER ist weg?!" "Na, Oberlyn! Sie hat's geschafft!" Wie ein Lauffeuer ging es durch die kahlen, schimmeligen Betonflure des Canile. Ein aufgeregtes Konzert aus Bellen, Jaulen und Gitterrasseln setzte ein – manche freudig, manche neidisch, andere verzweifelt und wieder andere einfach, weil es alle machten. Mittendrin saß Oldrich. Still. Ein bisschen verwirrt, ein bisschen stolz, aber auch ein kleines bisschen traurig. Seine Schwester war jahrelang seine Mitbewohnerin, Seelentrösterin und Wärmflasche auf vier Pfoten gewesen. Jetzt hatte sie ein Zuhause. Ein richtiges Zuhause mit Platz auf dem Sofa, Leberwurst aus der Tube und mit Menschen, sie sich nicht störten an einem bisschen Fell in ihrem Morgenkaffee.


"Das ist doch super!", bellt jemand aus der Nachbarbox. Oldrich nickt bedächtig. Und er? Er teilt seinen kahlen Käfig nun allein mit Alphonza.  Alphonza ist in Ordnung. Sie frisst ihm nicht das Futter weg und schnarcht nicht ganz so laut wie Oberlyn.  Dennoch vermisst Oldrich sie. Aber er nimmt sich zusammen. So ist er eben, ein stiller Held.



Wenn die Tierschützer zu Besuch kommen, neigt Oldrich leicht den Kopf zur Seite; nicht zu niedlich, aber dennoch charmant. Die meisten sehen dann nur: "Hm, schüchtern." Er ist keiner dieser fluffigen Instagramhunde mit Pomponschwanz und Schnappschusslächeln. Er ist einfach Oldrich. Wunderschön schwarz-weiß, mit einem etwas hervorstehenden Unterkiefer; die Tierschützer nennen das diplomatisch 'leichte Prognathie'.  Er bleibt stets abwartend und ruhig - manchmal so ruhig, dass man meinen könnte, er sei aus Stein. Aber seine Augen blicken fragend-hoffnungsvoll und sein Herz, klopft voller Erwartung. Vertrauen kommt bei ihm nicht per Express, sondern eher wie ein Paket, das auf dem Postweg aus dem vorletzten Jahrhundert verschickt wurde - aber es kommt an. Er ist nicht unhöflich, doch sein Instinkt sagt: "Verhalte dich lieber still, vielleicht ist das hier gefährlich. Denn der Alltag im Canile hat ihn geprägt. Tage, Wochen, Jahre, immer gleich. Beton, Gitter, manchmal Futter, oft Hunger, Schmutz, Einsamkeit, Langeweile, Regen, Hitze, Kälte, Hoffnung und immer wieder bittere Enttäuschung. Oldrich ist kein Draufgänger. Er ist ein Beobachter, einer, der lieber zweimal hinschaut, bevor er jemandem die Pfote reicht.



Aber wenn man sich Zeit nimmt, kann man das sanfte Leuchten in seinen Augen sehen. Vertrauen auf Sparflamme, das gern wachsen möchte. Bei ruhiger Ansprache kommt er näher; ganz langsam, wie ein scheuer Tanzpartner, der den Rhythmus der Welt erst noch lernen muss. Und dann lässt er sich streicheln.



Oldrich lebt leise im Schatten der Lauten. Er lebt zwischen Hoffnung und Resignation. Aber er lebt und das mit so viel Würde, dass einem das Herz wehtut.


Oldrich ist einer von den Unsichtbaren im Lager, die nicht durch besondere Merkmale hervorstechen und versuchen, den harten Alltag inmitten von Stein, Freudlosigkeit und Isolation irgendwie zu meistern. Aus der Erfahrung wissen wir, dass bei liebevoller Ansprache und geduldiger Führung auch schüchterne Hunde wie Oldrich aufblühen und zu fröhlichen Begleitern werden können.



Liebe Leserinnen und Leser, Oldrich braucht kein Feuerwerk, keine großen Gesten. Er braucht jemanden wie Sie, der zu ihm sagt: "Komm, Oldrich, wir schauen gemeinsam. Du darfst langsam sein, ich warte auf dich."


Wenn Sie einen Blick für das scheinbar Unscheinbare und ein Ohr für leise Töne haben, dann melden Sie sich bitte bei Oldrichs Vermittlerin. Denn nie ist einfach zu lang. Dieser wunderbare Hund mit der sanften, leisen Seele hat lange genug gewartet und wäre bestimmt sogar bereit, für Sie ein bisschen zu wedeln. 



Margot Wolfinger

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TÜRCHEN 5 :CHUCKY - ES KANN NUR BESSER WERDEN


Chucky


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: ca.02.2018

Schulterhöhe: 48 cm


Warum nur muss ein so grundlieber und kluger, kleiner Hund, der niemals etwas verbrochen hat, eine solch traurige Geschichte mitbringen, wie unser Chucky? Wirklich beantworten könnte diese Frage wohl nur derjenige, der Chuckys Leidensweg zu verantworten hat.

Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, berbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.




Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn einschläfern!“ übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.




Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden - versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt. Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.


Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen, die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem Wesen nach ist.




Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.

 


Sabine Wojtok

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TÜRCHEN 4: ALIDA- EISPRINZESSIN ODER BETTELPRINZESS?


ALIDA


Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2017
Schulterhöhe: 60 cm


Oktober 2025 - Stellen Sie sich vor, Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich – grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel, sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt da kein Platz.

Alida fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine wahre Hundeschönheit.

Unsere Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig aufgegeben hat.

Nun braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde. Vielen, lieben Dank!



Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.


Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?




 

 


Ina Schoenfuss

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TÜRCHEN 3: RINALDO - DIE ZEIT MACHT NICHT HALT


RINALDO


Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: ca. 08.2014
Schulterhöhe: 57 cm


Oft erleben wir diese besonderen Momente, in denen wir einen Seniorhund auf unserer Homepage vorstellen und binnen kürzester Zeit unser Postfach von Anfragen überquillt. Menschen sehen ein graues Schnäuzchen, lesen eine berührende Geschichte - schon öffnen sich Herzen, werden Entschlüsse gefasst und Pläne gemacht. Ein liebevolles Zuhause ist dann oft nur wenige Tage entfernt. Doch Rinaldo teilt dieses Glück bislang nicht – obwohl gerade er ein Hund ist, der sofort in jedes Herz springen müsste.

Seit mehr als einem Jahr wartet Rinaldo auf eine Anfrage, auf ein Zuhause, in welchem er die letzten, so kostbaren Jahre seines Lebens verbringen darf. Ein Jahr – das klingt vielleicht nicht viel, doch für einen Seniorhund wie Rinaldo bedeutet es eine halbe Ewigkeit. Jeder weitere Tag, den er in seiner kalten, armseligen Betonzelle verbringen muss, ist ein verlorener Tag. Es bricht uns das Herz zu wissen, dass dieser sanfte Rüde immer noch übersehen wird, dass bislang niemand bereit war, ihm Liebe und Geborgenheit zu schenken.

Dabei ist Rinaldo ein wirklich besonderer Hund; schon älter zwar, sein Körper trägt die Spuren eines langen, entbehrungsreichen Lebens; mehrere Zysten zieren seine Haut, und er wird schneller müde als ein junger Hüpfer. Doch seine Seele ist jung geblieben und voller Hoffnung. Rinaldo ist sehr menschenbezogen, genießt Streicheleinheiten, möchte aber - wie viele weise Wesen – gern selbst entscheiden, wann und wo. Er läuft vorbildlich an der Leine, sucht die Nähe zu seinen Menschen und schenkt ihnen trotz seiner langen Einsamkeit sein ganzes Vertrauen.




In der Begegnung mit anderen Hunden hat er sich Rinaldo stets freundlich gezeigt. Nur wenn es ums Fressen geht, zeigt er sich futterneidisch. Wer möchte es ihm verübeln, nach all den Jahren des Hungers und der Entbehrungen? Wer weiß, wie und wo Rinaldo vor seiner Internierung gelebt hat. Vielleicht hat er gute Gründe, sein Futter zu beschützen, vielleicht musste er früher um jeden Krümel betteln. Leider ist er deswegen dazu verdammt, seine ohnehin schon eintönigen Tage seit nunmehr sechs langen Jahren in Einzelhaft zu verbringen, mutterseelenallein ohne Umgang mit seinen Artgenossen. Dabei sind gerade Senioren wie Rinaldo wahre Schätze. Sie fordern wenig, geben aber alles. Jeder freundliche Blick, jede sanfte Berührung, jede ruhige Minute an der Seite eines Menschen bedeuten ihnen die Welt. Rinaldo hätte es so sehr verdient, endlich anzukommen, endlich Sicherheit und Wärme in einem eigenen Zuhause zu spüren.

Doch die Zeit arbeitet gnadenlos und unaufhaltsam gegen ihn. Rinaldos Fell ist bereits ergraut, seine Bewegungen langsam, seine Müdigkeit groß. An seinem rechten Vorderbein ist eine Wucherung zu erkennen, von der die Tierschützer meinen, es handle sich dabei um eine harmlose Fettgeschwulst, ein sogenanntes Lipom. Es wäre sicherlich ratsam, dies von einem Tierarzt abklären zu lassen. Aucheine Zahnreinigung wäre eine Wohltat für ihn, weil ihm auf grund des schlechten Futters der Zahnstein zu schaffen macht.


Vielleicht sind es nur noch wenige Sommer, die er erleben darf, vielleicht nur noch ein Herbst, in dem er endlich durch raschelndes Laub spazieren könnte. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den wir nur gemeinsam mit Ihnen gewinnen können. Bitte geben Sie Rinaldo diese Chance. Lassen Sie ihn nicht weiter warten, er hat noch so viel an Liebe zu geben.  Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und schenken Sie Rinaldo das große Glück, seine letzte, so kostbare Wegstrecke nicht mehr allein, sondern an Ihrer Seite zurücklegen zu dürfen.





Margot Wolfinger

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TÜRCHEN 2: MAIKIN, DER RUHIGE FREUND, DER NIE GEWÄHLT WIRD


MAIKIN


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: ca. 2019

Schulterhöhe: 47 cm


Dezember 2025 - Der stille Hüter des Zwingers Maikin ist kein Hund, der nach vorne drängt. Mit 47 cm misst er weder besonders viel noch wenig; was ihn ausmacht, sitzt in seinen Bewegungen: höflich, sanft, immer bedacht. Wenn eine Hand sich nähert, neigt er den Kopf, sucht Berührung, ohne zu fordern. Streicheln ist für ihn ein kleines Fest, ein Gespräch ohne Worte, das er dankbar annimmt. Er springt nicht, er bellt nicht überschwänglich - er schenkt seine Nähe wie ein kostbares, stilles Gut.


Und doch ist da dieses Muster, das wie ein Schatten über ihm liegt: Wenn Profile auf der Homepage aufblinken und Menschen durch Bilder scrollen, bleiben die Klicks immer bei anderen Hunden hängen. Anfragen gehen dorthin. Anzeigen werden beantwortet - nur Maikins Telefonnummer bleibt stumm. Immer wieder ist er derjenige, der übersehen wird.

Der ruhige Freund, der nie gewählt wird. Wenn Zwinger leer werden, ist es Maikin, der sitzen bleibt, der den glücklichen Ausreisenden mit ruhigem Blick nachsieht und dann auf seinen Platz zurückkehrt - so als würde er sicherstellen, dass niemand etwas Wichtiges zurücklässt, außer ihm.

Er ordnet die Stille, er füllt die Pause zwischen Abschied und Neuanfang. Manchmal fragt er sich, leise und ohne Vorwurf: Warum will mich keiner? Was fehlt an mir, damit mein Profil auch einmal angeklickt wird?

Es ist keine Verbitterung in seinem Blick, nur ein kaum merklicher Zweifel, der sich um sein Herz legt. Er ist gutmütig, bescheiden und freundlich; Qualitäten, die auf Bildern schnell übersehen werden, wenn das Auge nach Besonderem sucht.

Und doch steckt in dieser Zurückhaltung eine Würde. Der Hüter ist nicht resigniert; er ist einsam und vertrauensvoll zugleich. Wer ihm begegnet, merkt bald: Seine Geduld ist kein Mangel, sondern ein Geschenk.

Vielleicht muss die Welt erst lernen, in der Stille zu lesen; dann wird man verstehen, dass unauffällige Herzen ein Zuhause verdienen, das so still und treu ist wie sie selbst.

Wenn du nun die Stille hörst, die Maikin bewacht, dann sei du die Stimme, die das Schweigen bricht. Heb den Hörer und frag einfach: „Was können sie mir über Maikin erzählen?“ Ein Anruf bei seiner Vermittlerin kann den Vorhang lüften und dem Hüter des Zwingers zum ersten Mal zeigen, dass auch stille Herzen gesehen
werden.


Das ist Maikin, ein mittelgroßer, kastrierter Rüde in der Blüte seines Lebens. Seit Dezember 2023 sitzt er im Hundelager ein, aber das Leben dort ist eigentlich nur ein einziges Warten und Leiden. Darum hat Maikin uns gebeten, doch mal ein gutes Wort für ihn einzulegen - bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser! Er würde nämlich auch so gern hier abgeholt werden und aus seiner Zelle hier direkt in ein schönes Körbchen fliegen.

Beste Voraussetzungen bringt der hübsche Maikin mit: Er teilt den Zwinger mit Arkadia (einer Hündin) und Pooker (einem Rüden) und die Drei vertragen sich gut. Auch ist er verträglich, selbstbewusst, aufgeschlossen und liebenswürdig den Menschen gegenüber, denen er begegnet.Über die Vorgeschichte unseres Schützlings können wir, wie so oft, nichts sagen. Aber was der schöne Hundebub bislang auch erlebt haben mag, er hat sein freundliches Wesen nicht verloren. Und er möchte eine Chance auf ein Ticket in ein liebevolles Leben, welches ihm Sicherheit schenkt.Über einen Besuch in der Hundeschule würde Maikin sich bestimmt freuen, ebenso wie über einen souveränen Ersthund.

Dann gibt es da noch sein sogenanntes cherry eye, welches ihm im Moment noch keine Probleme bereitet. Das wird allerdings nicht so bleiben und unser Maikin wird zumindest eine Behandlung mit entsprechenden Augentropfen brauchen.Nun suchen wir liebe Menschen mit einem weichen Körbchen, einem gefüllten Napf und einem großen Herzen für unseren Maikin. Und wir freuen uns alle zusammen mit Maikins Vermittlerin, wenn er seinen ersten Anruf bekommt.




Juli 2024 - Die Sonne senkt sich langsam hinter den Horizont, als Maikin, Pooker und Arkadia noch immer auf ihrer harten, schäbigen Holzpritsche in ihrem Zwinger sitzen. Es ist schon fast dunkel, und der kalte Schein der Laternen taucht das graue Hundelager in ein trostloses, verlassenes Licht. Ein vergessener und düsterer Ort.

Wochenlang hatten sich die drei Freunde getröstet und geduldig auf ihren geheimnisvollen Besuch gewartet. „Glaubst du, sie werden noch auftauchen?“, fragte Arkadia, die Rute traurig zwischen die Beine geklemmt. Unser geselliger Maikin zuckte mit den Schultern und blickte sehnsüchtig in den spärlichen Himmelsabschnitt über dem Zwinger. „Keine Ahnung. Sie haben versprochen vorbeizukommen, um uns Hoffnung zu machen. Vielleicht stecken sie im Stau oder haben eine andere Hundeverpflichtung.“

Die Nacht wird dunkler und das Weinen der Vierbeiner um sie herum scheint allmählich zu verstummen, als hielte die Welt gebannt den Atem an. Erneut neigt sich ein trostloser Tag für Maikin und seine Freunde dem Ende zu, und erneut versichert Pooker ihnen am Abend, dass sie sich keine Sorgen machen sollen, denn sie werden auch diesen Tag überstehen!

Plötzlich hören sie Schritte auf dem Kiesweg hinter den Gittern.  Ihre Herzen schlagen schneller, und sie springen auf, bereit, die geheimnisvollen Fremden zu begrüßen, die Augen erwartungsvoll aufgerissen.

Die Tierschützer sind gekommen! Maikin und Pooker treten einen Schritt vor und fragen: „Wie können wir hier entkommen? Die Gitter sind stark, und wir werden bewacht.“ Der Tierschützer lächelt verschmitzt und holt seine Kamera aus der Tasche. „Diese Kamera“, er hebt sie leicht an, „ist nicht nur ein einfaches Gerät. Sie ist ein Werkzeug, um die Welt auf euch und auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen.“

Maikin, Pooker und Arkadia sehen sich an, ihre Herzen klopfen vor Aufregung und Hoffnung. Die Zukunft, die vor ihnen liegt, ist ungewiss, aber eines wissen sie genau: Sie dürfen noch nicht aufgeben. Denn irgendwo da draußen gibt es vielleicht Menschen, die ihre Bilder sehen werden. Menschen, die erkennen, dass sie einem von ihnen ein Zuhause schenken möchten.

Wenn Sie jener Mensch sind, der in sein Herz hineinhört und sagt: „Maikin, ja, du sollst an meiner Seite sein“, dann rufen Sie schnell seine Vermittlerin an!



Daniela Koenemann

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TÜRCHEN 1: JOLLY - EIN HUND IST EIN HUND



Unser knapp 11 Monate alter Jolly (Stand November 2025) ist ein niedlicher, kleiner Kerl, wie er im Buche steht. Und wenn sein vermutlich vor nicht allzu langer Zeit geschorenes Fell erst wieder nachgewachsen ist, dann wird unser kleiner Wirbelwind die Hund gewordene Erscheinung von «ultrasüß» sein. Genau das ist ihm und vielen seiner Rassegenossen zum Verhängnis geworden: Jolly ist nämlich eine Kreuzung aus Malteser und Pudel, ein Maltipoo. Dabei handelt es sich um eine Hybridrasse, oder auch bekannt als sogenannte «Designer-Hunde». Züchter von Hybridrassen behaupten, dass sie dank ihrer Kreuzungen nur das Beste der jeweils zwei beteiligten Rassen zusammenbringen wollen. Aber in Tat und Wahrheit geht es nur um Geld und um die Erfüllung einer menschlichen Vorstellung, wie ein Hunde zu sein haben: klein, niedlich, ohne Jagdtrieb, mit lockigem oder seidig-langhaarigem Fell, welches sie weder im Frühjahr oder Herbst oder sonst irgendwann verlieren, und nach Möglichkeit mit großen Kulleraugen. In etwa wie ein knuddeliges Plüschtier, das allerdings selbständig gehen kann. So einer ist unser lieber Jolly.

Wie sehr viele von Jollys Verwandten aus der Maltipoo- oder Hybridrassefamilie wurde auch er aus einer Emotion heraus gekauft («och, wie entzückend») oder weil die Kinder danach geschrien haben oder weil es gerade Mode ist, so einen kleinen Wuschel in der Handtasche herumzu tragen.  

Anfang November 2025 ist Jolly bei einer mit uns befreundeten Tierschützerin gelandet, weil ihn seine ehemaligenBesitzer nicht mehr wollten, ihn quasi vor die Tür gesetzt haben.
Jollys Verbrechen? Er soll seine Geschäfte nicht zuverlässig auf eine ihm in der Wohnung zur Verfügung gestellten Matte verrichtet haben, sondern einfach dort, wo es ihm gerade passte. Daraus schließen wir, dass Jolly wahrscheinlich nicht regelmäßig nach draußen durfte, um sichzu erleichtern, dass an seiner Stubenreinheit nicht gearbeitet worden ist (einfach eine Matte hinlegen genügt leider nicht) und auch sonst niemand viel Zeit in seine Erziehung investiert hat. Und dass die Menschen, bei denen Jolly seine ersten Monate verbringen musste, nicht nur ganz allgemein wenig Ahnung von Hunden haben, sondern sich vermutlich keinen Deut darum scheren, welche Bedürfnisse ein Tier abgesehen, von Futter, haben könnte. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Menschen Jolly ursprünglich gekauft hatten, weil er ein süßer, kleiner Maltipoo ist - ein lebendiges Spielzeug, bei welchem die Batterien im Lieferumfang leider nicht enthalten sind.

Aber ein Hund ist ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. Egal ob Deutsche Dogge oder Chihuahua, egal ob von einer alten Rasse abstammend oder das Ergebnis einer neumodischen Züchtung: Ein Hund ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, die ernst genommen werden müssen. Große wie auch kleine Hunde brauchen den Umgang mit Menschen und anderen Hunden, sie brauchen Spiel und Spaß, Schnüffel- oder Abenteuerspaziergänge, grundsätzlich ihrer Größe und ihrem Temperament angepasste tägliche Bewegung, aber auch Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Schlaf. Ein Hund ist kein Spielzeug. Auch wenn er durch Züchtung aussieht wie eines aussieht.

Unser ultralieber Jolly ist kein Welpe mehr, aber ein verschmuster und menschenbezogener Junghund. Er ist altersentsprechend verspielt, geht gerne auf Entdeckungstour und hat auch manchmal ein paar Flausen im Kopf. Er braucht dringend ein Zuhause bei Menschen, die ihm
freundlich und bestärkend sagen, wo es entlang geht. Die ihm helfen, sich in der großen, weiten Welt zurechtzufinden, die ihm vielleicht sogar mithilfe einer Hundeschule das Hunde-Mensch-ABC beibringen. Die mit ihm spielen, ihn liebevoll fördern und ihn auf seinem Weg zu einem dieser weltbesten Hunde begleiten. Jolly ist kein Spielzeug. Jolly ist ein Lebewesen mit Gefühlen, Bedürfnissen und dem Grundrecht, geliebt und respektiert zu werden.


Wenn Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, die Zeit und Geduld für einen Junghund haben (und auch dann noch Zeit und Geduld haben werden, wenn Jolly etwas älter geworden ist), wenn Sie vielleicht sogar etwas Hundeerfahrung mitbringen und Jolly lieben und respektieren - nicht nur weil, sondern auch weil er so niedlich ist, dann sind Sie vielleicht der Mensch/die Familie, die wir für Jolly suchen. Kontaktieren Sie doch bitte unverbindlich Jollys Vermittlerin, wir freuen uns besonders auf Sie!


Sabine von Alm ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin. 

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Nickname 01.12.2025, 15.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Jolly, Hund, Maltipoo, Hybridrasse, Hundeschule, Lebewesen, Spielzeug,

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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