Mitternachtsspitzen
Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. CHINESISCHES SPRICHWORT

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gemeldet am: 06.04.2018 12:12

WER ANDERN EINE KUHLE GRÄBT...

...liegt drin zu Zwei´n!


       

Nickname 18.04.2018, 11.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

SEELENHUNDE

Manche sind unvergessen...


...weil sie dein Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in dir weiter leben.


Du spürst es - in deinem Denken, in deinem Handeln, in deinem Fühlen. Seelenhunde hat sie jemand genannt: Jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die du begleiten durftest und die dich geführt haben auf andere Wege.


Die ihren Pfotenabdruck  unauslöschlich in dein Herz geprägt haben. Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.


Kein Tag wird vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen. Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, einen Hund zu verlieren!



            

Nickname 17.04.2018, 21.50| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

NA, WO BRENNT DER SCHUH?

Für ein kleines Lächeln - wenn uns die Sonne heute schon keins schenken mag und der April mal wieder macht, was er will.  Viel Vergnügen!

"Liebe Gemeinde, während des nächsten Liedes lasst uns in den Reihen rammeln (sammeln)." Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken...



"Ich bin weder Skeptiker noch Optiker (Optimist)." Hauptsache, er behält den Durchblick!



"Nichts ist scheißer als Platz zwei." Da hat er recht!


 


Nur oberflächlich: "Ich kenne die Nachbarin kaum, wir hatten höchstens drei bis viermal Verkehr."



 "Der holländische Würdenträger ist in Uganda gefallen, ich berichtige: in Ungnade." (Jaaa, er lebt noch...)


 

"Dein Gesicht steht dir gut." Vielen Dank!


Allen Lesern einen Feierabend

mit lauter netten Komplimenten!

Nickname 16.04.2018, 17.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

ZUM FIVE O´CLOCK TEA: DIE NEUE BRILLE


Eine Freundin fragt die andere: "Sag mal, warum trägst du eigentlich nie deine Brille, wenn du dich mit deinem Freund triffst?"

"Ach, weißt du", erwidert die Gefragte, "er findet mich ohne Brille einfach hübscher - und ich ihn auch!"


Vierzig Jahre später:


Ein Rentnerehepaar sitzt beim Mittagessen.
Nach längerer Betrachtung sagt sie zu ihm:
"Also, mit der neuen Brille gefällst du mir überhaupt nicht."
"Wieso?",
fragt er verwundert. "ich habe doch gar keine neue Brille."
Darauf sie: "Du nicht - aber ich."


Nickname 16.04.2018, 17.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

MEIN WUNSCH FÜR DICH: 15. April 2018


"Wo immer die Sonne
aus den Wolken hervorbricht,
hoffe, dass sie besonders
für dich scheint.
Damit jeder Tag deines Lebens
so hell wie nur möglich sei."

(IRISCHER SEGEN)

Nickname 15.04.2018, 12.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

GUT GEBRÜLLT, LÖWE!

Noch einmal zurück zu Lessings Tipp für Autoren und solche, die es werden wollen. "Schreibe, wie du redest, so schreibst du schön"- also, mir fällt das schwer. Heutzutage wird im Unterricht ja kaum noch Wert auf guten Stil und Ausdruck gelegt. Die Lehrer sind schon froh, wenn ihre Schüler ein halbwegs fehlerfreies Deutsch sprechen und den einen oder anderen vollständigen Satz zustande bringen.

Das war bei uns anders. Wir hatten eine phantastische Deutschlehrerin. Sie kam als junge Referendarin zu uns und wir waren ihre erste eigene Klasse. Sie ging völlig auf in ihrem Beruf und brachte es fertig, selbst die Faulsten unter uns für ihr Fach begeistern. Aber sie war auch streng und kannte kein Pardon, wenn es um ihre geliebte deutsche Sprache ging. Einmal schrieb ich in einer Textinterpretation::"...will uns der Autor mit seinen Worten einen Denkanstoß geben." Als wir die Klausuren zurückbekamen, stand am rechten Seitenrand ein großes A mit Ausrufezeichen. Das bedeutete: Ausdrucksfehler! Ich hätte statt dessen schreiben sollen, "...will er uns zum Nachdenken anregen." Zugegeben, es klingt eleganter - nur so redet doch keiner, oder? 

Bei mir wirkt die harte Schreibschule von Frau Dr. Kabisch immer noch nach. Zum Beispiel bemühe ich mich bis heute, Wiederholungen, unnötige Füllwörter und endlos lange Sätze nach Möglichkeit zu vermeiden. Das geht sicher manchmal auf Kosten eines flüssigen Stils. Vielleicht wäre es gut, ein bisschen freier "nach Schnauze" zu schreiben, wie ich es hier bei einigen lese. Versuchen könnte ich es...

Nickname 13.04.2018, 17.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

GROSSE WORTE


"Schreibe, wie du redest, so schreibst du schön." Dieser kluge Rat stammt ausgerechnet von  meinem Lieblingsdramatiker Gotthold Ephraim Lessing. Er war schuld an meinem Einserabitur in Deutsch. Es gab eine Literaturliste, aus der wir wählen durften. Während meine Mitschüler sich auf die zeitgenössischen Autoren stürzten, fand ich als Einzige  Gefallen an der "ollen Kamelle". Recht ungewöhnlich für eine Siebzehnjährige; aber ich hatte schon damals eine Schwäche für alles Ältere. Vielleicht rührte mein Interesse auch einfach daher, dass wir hier in einem Lessing - Viertel wohnen: Sämtliche Straßen sind nach Schauspielfiguren des Dramatikers benannt.

Mein Thema war "Nathan der Weise". Bis heute hat mich kein anderes Stück Literatur so beeindruckt und geprägt. Vor kurzem fielen mir beim Ausmisten die beiden, im Laufe der Jahrzehnte reichlich vergilbten Reclamheftchen mit dem Text und den Erläuterungen in die Hände.  

 Nachdem ich dieses Drama jetzt wieder einmal gelesen habe, fällt mir auf,  wie modern und hochaktuell es auch heute noch ist. (Schließlich stammt der Text aus dem Jahre 1779 und wurde am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt). Leider, möchte ich sagen. Denn mir kommt es vor, als seien wir von einer Welt, in der kluge und weise Menschen wie Nathan leben, der in der Ringparabel so wunderschön aufzeigt, was Religion n i c h t ist und was sie sein k a n n, weiterhin Lichtjahre entfernt.


Wir halten uns für aufgeklärt und fortschrittlich; aber angesichts des religiösen Terrors, des Widerstandes und Kampfes gegen Flüchtlinge und Andersdenkende sieht es eher so aus, als würden wir wieder zurückfallen in ein intolerantes, besserwisserisches Zeitalter. Immerhin ist bei mir der religiöse Toleranzgedanke, die Aufforderung, sich stetig um die Wahrheit zu bemühen, ohne Anspruch auf sie zu erheben und sich einem Gott (welchen Namen man ihm auch geben mag) durch gutes, liebevolles Handeln zu nähern, durchaus auf fruchtbaren Boden gefallen. Ich hoffe es wenigstens.

Nickname 11.04.2018, 17.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

MEIN WUNSCH FÜR DICH: 9. April 2018


"Mögest du Ruhe finden,
wenn der Tag sich  neigt
und deine Gedanken noch einmal
die Orte aufsuchen,
an denen du heute
Gutes erfahren hast."

(IRISCHER SEGEN)

Nickname 09.04.2018, 17.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

VERSUCH MACHT KLUG


"Sag mal, wann schreibst du nun endlich dein Buch? Du nimmst es dir schon so lange vor, und mit dem, was du alles erlebt hast, ließen sich locker mehrere Bände füllen!"

Meine innere Schwester hat recht. Material gibt es reichlich: Die Hunde, die Familie, Das Tanzen, das Hotel, nicht zuletzt die Zeiten mit Mary & Gordy und Brunner & Brunner... Ich denke auch, dass ich es kann.

Mein Problem ist nur: Wo fange ich an? Wollte ich chronologisch vorgehen, dann müsste ich mindestens noch einmal sechzig Jahre leben. Am besten steige ich an irgendeiner Stelle in meine Erinnerungen ein, sortieren kann ich sie später immer noch. Na, dann...

Nickname 08.04.2018, 17.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

FÜR DEN SONNTAG (UND JEDEN ANDEREN TAG)


Herr, erbarme Dich der Menschen,
die aus Unwissenheit Tiere schlecht behandeln,
lehre sie die Tiere als Deine Geschöpfe lieben.

Herr, erbarme Dich der Haustiere,
die oft gleichgültigen oder grausamen Menschen
schutzlos ausgeliefert sind,
laß sie in ihrer Not nicht allein.

Herr, erbarme Dich der Wildtiere,
die hungern und dürsten und verfolgt werden,
zeig ihnen eine sicheren Zufluchtsort.

Herr, erbarme Dich der Zuchttiere,
die in unerträglicher Enge aufwachsen,
befreie sie bald aus ihren Gefängnissen.

Herr, erbarme Dich der Schlachttiere,
besonders jener, die ohne Betäubung getötet werden,
steh ihnen bei in ihrem großen Schmerz.

Herr, erbarme Dich der Versuchstiere,
dulde nicht, dass sie endlos leiden müssen,
errette sie aus ihrer Qual.

Vater, erbarme Dich aller Tiere
und der ganzen Schöpfung, die nach Erlösung seufzt,
schenke der Welt Liebe und Frieden.

AMEN.

Nickname 08.04.2018, 11.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

DIE AUSNAHME? HOFFENTLICH!

Um einen besonders krassen Fall von tierärztlicher Verantwortungslosigkeit geht es im Folgenden:


Frau C., eine alte Dame aus der Nachbarschaft, war verstorben und hatte ihre elfjährige Cockerhündin Arminia zurückgelassen. Damals beim Kauf hatte ihr der Züchter hoch und heilig versprochen, das Tier wieder aufzunehmen, falls ihr etwas passieren sollte. Auf Anfrage einer Bekannten von Frau C., die sich nach dem Tod ihres Frauchens um die Hündin kümmerte, wollte er jedoch plötzlich nichts mehr davon wissen.


Man sollte sich auf solche Zusagen besser nicht verlassen. Sie mögen durchaus ernst gemeint sein, wenn sie gemacht werden; aber dann ändern sich die Lebensumstände: Die Kinder ziehen weg, der Züchter macht pleite, die Freundschaft zerbricht. Hunde wie Arminia bleiben dabei auf der Strecke. Die Bekannte wollte die Hündin auch nicht haben, diese sollte nun ins Tierheim abgeschoben werden. Die Kleine tat mir leid, und ich schlug vor, sie bei uns als neue Kameradin für unsere Bella aufzunehmen. Allerdings könne ich keine einsame Entscheidung treffen, sondern müsse vorher die Familie befragen. Das war an einem Montag. Ich bot der Frau an, am übernächsten Tag wiederzukommen und die Hündin mitzunehmen. Sie erklärte sich einverstanden und versprach, das Tier bis dahin weiter zu versorgen.


Am Dienstag – einen Tag vor dem verabredeten Termin – ging ich wieder hinüber, um Arminia abzuholen. Ich klingelte, die Frau öffnete die Tür, lächelte mich freundlich an und fragte: „Sie möchten gern den Hund holen?“ Erwartungsfroh nickte ich, Halsband und Leine einsatzbereit in der Hand. Die Person zuckte bedauernd die Schultern und sagte: „Tut mir leid, Arminia ist gestern von Frau Dr. S. (einer Tierärztin aus der Nachbarschaft) eingeschläfert worden.“ Selbstzufrieden fügte sie noch hinzu: „So war es doch für alle am bequemsten und für den Hund ist es auch das Beste.“ Wie durfte sie das behaupten? Woher wollte sie wissen, ob Arminia nicht bei uns noch ein paar gute Jahre gehabt hätte? Ich war so erschlagen, dass ich ihr eine Antwort schuldig blieb. Zu Hause habe ich dann vor Wut und Enttäuschung stundenlang geweint. Am nächsten Tag berichtete ich unserer Tierärztin von der Angelegenheit, und die Sache zog Konsequenzen für die „gefällige“ Kollegin nach sich.


Leider wurde Arminia dadurch nicht wieder lebendig. Aber „wat dem eenen sin Uhl, is dem anneren sin Nachtigall“. Der Wunsch, nach Mollys Abschied wieder einen zweiten Hund zu haben, saß inzwischen bei mir fest; der Familienrat hatte grünes Licht gegeben, und so kam er zu uns:


CHARLY, der Gewinner aus der „Affäre Arminia“, ein etwa 10-jähriger kleiner Mischling. Im Tierheim konnte man uns nur wenig über ihn sagen, und so mussten wir wieder einmal Detektivarbeit leisten. Er war die Mühe wert!




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Guter Gott, segne mich und alle deine Geschöpfe, die Tiere. Lass mich immer wieder dankbar auf die Schöpfung schauen. Wie schön du alles geschaffen hast um mich herum.


Gib mir die Gelassenheit eines Kamels. Schenke mir die Stärke eines Bären und den Mut, wie der Löwe ihn hat. Den Weitblick einer Giraffe und das dicke Fell eines Elefanten. Gib mir die Vorsicht eines Hasen und die Aufmerksamkeit, wie Hunde sie für andere haben.


Hilf mir, alle Hindernisse des morgigen Tages gut zu überwinden, wie ein Känguru es macht - mit einem leichten Sprung. Lass mich andere eine Freude machen, wie verspielte Äffchen es gerne tun. Gib mir die Fröhlichkeit eines Spatzen und die Ausdauer eines Esels.


Schenke mir die Verspieltheit eines Kätzchens und die Sanftheit eines jungen Zickleins. Und manchmal wünsche ich mir, so schlau zu sein wie ein alter Fuchs.  Segne mich, guter Gott, und alle Tiere, die mir lieb sind.


AMEN!


(Tiersegen nach Hanna G ü n t h e r)

Nickname 07.04.2018, 11.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

GRAUE SCHNAUZE, BESTER FREUND


Danke, Wendymaus, für dieses wunderbare und informationsreiche Vorwort. Ab hier machen wir gemeinsam weiter, okay? Auf deine Erfahrungen und Ratschläge „aus erster Pfote“ möchte ich nämlich keinesfalls verzichten!


Die Freundschaft zwischen einem Menschen und seinem Hund ist etwas Einzigartiges und Wunderbares. Manch einer zieht die Gesellschaft seines Vierbeiners sogar der seiner eigenen Artgenossen vor. Kein Wunder, wenn man mit ansieht, was der Mensch (sich) so alles leistet. Und natürlich wünscht sich jeder, dass sein treuer Gefährte mit der feuchten Schnauze ein möglichst hohes Alter erreicht. Alt werden soll er, das ja, aber dann auch alt sein? Früher, als Hunde in erster Linie aus Nützlichkeitsgründen gehalten wurden, fackelte man nicht lange mit einem dienstuntauglich gewordenen Jagd- oder Hütehund: Er wurde kurzerhand erschossen. Zwar gruselt es mich bei der Vorstellung, dass jemand seinem langgedienten, zuverlässigen Kameraden in die Augen sieht, zielt und abdrückt, nur weil dieser alt und gebrechlich geworden ist. Aber Menschen tun so etwas, und es kommt auch heutzutage noch vor.


Zum Glück hat sich unser Verhältnis zum Hund grundsätzlich zum Guten hin verändert, die meisten dürfen ihr Leben geliebt und würdevoll im Kreis ihres Menschenrudels beschließen. Leider geschieht es trotzdem immer wieder, dass ein Hundehalter in der Tierarztpraxis erscheint mit dem Anliegen, seinen betagten Vierbeiner einzuschläfern. Wer ein ansonsten gesundes Tier aus dem Leben reißt, begeht ein Verbrechen, und kein verantwortungsbewusster Tierarzt wird dabei mitspielen. Allerdings gibt es auch von dieser Regel unrühmliche Ausnahmen, wie wir selbst es erlebt haben.



Unsere süße Omi Julchen

Nickname 07.04.2018, 08.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

WIE GUTER WEIN


Liebe Lesende, sicher kennen Sie das Sprichwort: „Männer sind wie guter Wein – mit den Jahren werden sie immer besser.“ Nun inwieweit das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Für uns Hunde – und Hündinnen! - trifft es jedenfalls hundertprozentig zu. Ein älterer oder alter Hund hat sie hinter sich, die Kinderkrankheiten und Flegeljahre. Die Erziehung seiner Menschen ist ebenfalls weitgehend abgeschlossen, man braucht sich gegenseitig nichts mehr zu beweisen und es bedarf keiner Diskussionen mehr, wer im Rudel das Sagen hat. Das Leben geht seinen gewohnten Gang, wir Hundesenioren sind unseren Menschen verlässliche Begleiter und freundliche, treugediente Familienmitglieder geworden.

Klingt langweilig, meinen Sie? Aber nein, weit gefehlt. Bei uns Hunden verhält es sich ganz ähnlich wie bei den zweibeinigen Senioren. Mithilfe der modernen Medizin werden immer mehr von uns immer älter, und längst sind wir zu einer neuen, gewinnträchtigen Zielgruppe für die Industrie geworden. Schauen Sie sich nur mal um, was in Fressnapf &Co. und in den Tierarztpraxen für unsere Altersgruppe alles angeboten wird, das ist ein ungeheurer Markt. Insofern, wie auf den meisten anderen Gebieten, stehen wir unseren jüngeren Kollegen nichts nach. Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu, das gilt auch für uns. Wir Hunde bleiben nämlich bis ins hohe Alter lern- und anpassungsfähig und sind immer noch für Überraschungen gut. Hinzu kommt, dass wir – von Ausnahmen abgesehen – entschieden problemloser altern als die Menschen. Das liegt daran, dass wir das Leben an sich gelassener nehmen, uns eher mit den Gegebenheiten abfinden und nicht mit unserem Schicksal hadern.

Es lohnt sich also durchaus, über uns zu schreiben. Und hierfür ist unser Frauchen goldrichtig. Sie hat zwar keine Ahnung, wie man einen Welpen auf- und erzieht, denn sie und Chef hatten nie einen; aber wenn es um uns ältere Semester geht, ist sie schon eine Expertin. Beinahe jedenfalls; denn auch wir stellen sie immer wieder vor neue Herausforderungen, weil wir ja überwiegend erst als Alte zu ihr kommen und sie so gut wie nichts von uns weiß. Da ist Detektivarbeit gefragt, aber darüber später mehr.

Also bitte, bleiben Sie neugierig; und wenn Sie uns etwas näher kennen, sagen Sie vielleicht auch: „Alte Hunde sind wirklich die Besten!“

Liebevollst,
WENDY aus dem Regenbogenland


Nickname 06.04.2018, 08.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

MEIN WUNSCH FÜR DICH: 5. April 2018


"Mögen aus jedem Samen, den du säst,
wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farbe der Blüten
in deinen Augen spiegelt
und sie dir ein Lächeln
aufs Gesicht zaubern."

(IRISCHER SEGEN)

Nickname 05.04.2018, 17.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

MEIN WUNSCH FÜR DICH: 4. April 2018


"Möge das Dach über deinem Kopf
nie rissig werden,
möge die Tür an deinem Haus
nie ihre Angeln verlieren
und das Feuer in deinem Herd
nie zu Asche zerfallen."

(IRISCHER SEGEN)

Nickname 04.04.2018, 17.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

GEBET DER TIERE

Ach, lieber GOTT, an allen Tagen,

wollen wir dich etwas fragen:

 

DU hast doch einst auch uns erschaffen,

doch Menschen nehmen ihre Waffen

und schießen uns über den Haufen,

wenn flink wir durch die Wälder laufen.

 

Im Wasser, in der Luft, zu Lande,

verfolgt uns diese Menschenbande.

Dann geh'n sie in die Kirche beten

Sag GOTT, ist das denn zu vertreten???

 

Milliarden Tiere werden geschlachtet,

kein Mensch je unser Leben achtet.

Sie sagen: “GOTT hat es erlaubt,

dass man euch das Leben raubt.“

 

Hast DU, oh GOTT, denn nicht bedacht,

als DU uns damals hast gemacht,

dass wir auch leidensfähig sind,

genau wie Frau und Mann und Kind???

 

Warum sind Menschen nur so schlecht,

gabst wirklich DU ihnen das Recht

zu solchen fürchterlichen Taten?

Kannst DU uns das vielleicht verraten???

 

Sie sperr'n uns in den engen Stall

und mästen uns, bis wir ganz drall,

oft angebunden, ohne Licht,

sie sehen unsre Tränen nicht.

 

Dann werd'n wir aus dem Stall getrieben,

mit Stockschlägen und harten Hieben.

Ins Schlachthaus zerrt man uns hinein

und hängt uns auf an einem Bein.

 

Dann werden wir brutal erstochen ,

oh GOTT, was haben wir verbrochen???

Sie setzen uns aufs Gitterrost

bei Hitze, Kälte und auch Frost,

bis unsre Füße ganz zerschnitten.

 

Da hilft kein Klagen und kein Bitten.

Das Fell zieht man uns um die Ohren,

sag GOTT, sind wir dazu geboren,

nur zu ertragen Not und Pein?

Das kann doch nicht DEIN Wille sein!!!

 

Wir möchten keine Mäntel werden,

wir wollen leben hier auf Erden!

Kein Mensch kann unser Leid ermessen,

Hast DU uns, lieber GOTT, vergessen???

 

DU bist allmächtig, lieber GOTT,

drum hilf uns bitte aus der Not!!

Sag doch den Menschen hier auf Erden,

sie sollen endlich humaner werden.

 

Nimm Waffen schnell aus ihrer Hand,

gib ihnen bitte mehr Verstand,

damit sie uns nicht mehr so quälen

und unser einzig Leben stehlen.

 

Verbiete ihnen, uns zu jagen,

in Fallen fangen und erschlagen.

Sie sollen über uns nicht lachen,

mit uns keine Versuche machen.

 

Und sag vor allem jedem Kind,

dass wir auch Mitgeschöpfe sind.

Und erst, wenn jeder Mensch uns liebt,

dann wissen wir, dass es DICH gibt.

Nickname 02.04.2018, 11.38| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

ACH, DU DICKES EI: AN ODER UND NEISSE REGNET ES DURCH


Wie man sich´s abgewöhnt: „Schnäppchen! Marlboro aus gesundheitlichen Gründen zum D-Mark Preis abzugeben“


***


Keine faulen Ausreden: „Wenn Sie diese Rechnung nicht erhalten, ist das kein Grund, den unten stehenden Betrag nicht zu zahlen.“


***


Lernen im Schlaf: „Junger Lehrer sucht Zimmer mit Bett, in dem Unterricht erteilt werden kann“


***


Das ist fair: „Ich muss zugeben, dass die Zeugin die reine Wahrheit sagt, auch wenn sie meine Schwiegermutter ist.“



Polyglottes Gebrüll: „Übernehme Schreiarbeiten in Deutsch, Englisch, Französisch“


***


Kaum zu glauben: „Was Sie da gerade behaupten, wird meinen verstorbenen Bruder ebenfalls überraschen!“


***


„Starren Sie gut, quatsch, stottern Sie, nein ich - na, das muss doch möglich sein: strafen Sie – ist ja ´ne Strafe, dabei wollte ich Ihnen nur einen guten Start in die Woche wünschen!“


Den wünsche ich Euch auch!


Nickname 02.04.2018, 11.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

MEIN OPA IST AM KOPF BARFUSS...

…und andere Spitzfindigkeiten:


Berufswunsch mit Zukunft: „Ich werd´ Rentner wie mein Opa.“



Kehrseite der Medaille: „Rentner wäre ich auch gern. Nur das ewige Spazierengehen würde mich nerven.“


Positiv denken: „Opa kann sich freuen. Er ist jetzt 80 Jahre alt und weiß, dass er lange gelebt hat.“


Für Gourmets: „Das Ross bief ist ein besonders gutes Stück vom Pfert.“


„Wenn ein Baby zu früh geboren wird, kommt es in den Brotkasten.“


Man kann nicht vorsichtig genug sein: „Wenn ein Arzt operieren will, muss er erst sterilisiert werden.“


Polyglott: „Auf dem Gymnasium lernt meine Schwester Englisch, Französisch und Katholisch.“


Allen einen sprachgewandten Osterabend!


Nickname 01.04.2018, 17.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

HÄSCHEN, HÜPF!


"Schnell lauf ich aus dem Bau hinaus,

hierhin, dorthin, geradeaus,

schlage Haken, bleibe steh´n,

noch ist weiter nichts zu seh´n.

Ich genieße die Welt,

von der Sonne erhellt,

bin Nahrung und Kraft für viele hier,

erneu´re mich schnell in meinem Revier.


Das Geheimnis der Fruchtbarkeit

Schenkt mir heiteres Geleit,

so kann ich dienen, in Frieden leben,

halt´ nichts fest, bleib´ nirgendwo kleben.

Ich warne dich vor Gefahr,

das ist ja wohl klar!


Bei Mondschein kann ich dich führen

Und dir zeigen geheime Türen.

Kreativ sind meine Weisen

Auf dem Weg der langen Reisen –

Oberirdisch, untendrunter,

im Leben geht´s mal rauf, mal runter,

bleib´ in der Liebe und stets munter.

Gib dich ruhig der Liebe hin,

darin liegt der Glücksgewinn!"

 

JEANNE RULAND



Das nenne ich perfektes Timing: Pünktlich zum Osterfest kommt der Hase als Krafttier angehoppelt. Das ist kein Zufall, denn bei den Kelten war der Hase der Göttin Ostara, als Zeichen der Fruchtbarkeit und des wieder aufkeimenden Lebens im Frühjahr, zugeordnet. Im Christentum gilt er als Symbol für die Wandlung und Auferstehung, da er je nach Jahreszeit seine Fellfarbe verändern kann. Bei den Schamanen kann er für Seelenanteile stehen, die man zum Beispiel durch ein traumatisches Erlebnis verloren hat- also für Liebe, Zärtlichkeit, Sanftheit, Hingabe und Intuition.


 Hase oder Kaninchen hoppeln in unser Leben, weil sie uns an den zarten, weichen, liebe- und vertrauensvollen Teil in uns erinnern wollen. Unser Alltag mit seiner Arbeit fordert oftmals Härte von uns, Aktion und Reaktion. Wir vergessen darüber nur allzu oft, uns um unsere Herzensangelegenheiten und unser Seelenheil zu kümmern. Damit erschöpfen wir unsere Liebe. Ehe wir es uns versehen, ist sie aus unserem Leben verschwunden und wir finden sie nicht mehr wieder. Deshalb ist es wichtig, dass wir  uns Zeit nehmen für die Dinge und Menschen, die uns am Herzen liegen. Es sind die kleinen Dinge, die unsere Herzen wieder aufgehen lassen; welche, das entscheidet jeder für sich, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wenn wir glücklich und von der Liebe erfüllt sind, lässt sie uns Flügel wachsen und wir können die alltäglichen Angelegenheiten viel leichter nehmen.

 

Als Mondtier kennt der Hase die krummen, verschlungenen Wege des Lebens und hilft uns, die Angst vor Nähe und möglichen Gefahren zu überwinden.

 

Hase und Kaninchen zeigen uns den Weg zur Herzensweisheit, zur Heilung und zum Frieden mit uns selbst und mit der Welt.

 

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AFFIRMATIONEN:

 

„Ich öffne mein Herz und gebe mich vertrauensvoll der Liebe hin.“

 

„Mein Herz verströmt seine heilende Kraft in die Welt.“

 

„Mein Herz erblüht wie eine Rose.

Der zarte Duft meiner Seele

erfüllt die Welt mit Freude und Glück.“


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Ich wünsche allen, die hier lesen,

weiterhin ein friedliches und vergnügtes Osterfest!


 

Nickname 01.04.2018, 14.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

HOCHPROZENTIGES BEI SONNENAUFGANG

Ich erinnere mich, wie mir meine ostpreußische Omi von folgendem Brauch erzählte: In ihrem Heimatstädtchen Barten gab es ein Flüsschen, zu dem sie als junges Mädel mit ihren Freundinnen zum "Osterwasser holen" ging. Das war eine Tradition für die holde Weiblichkeit in der Ortschaft. Dabei gingen die Frauen und Mädchen am Morgen des Ostersonntags bei Sonnenaufgang los, um Wasser vom Brunnen, Bach oder oder Fluss zu holen. Dem Osterwasser wurden besondere Eigenschaften zugeschrieben. Neben seiner heilenden Kraft wurde ihm auch eine Förderung der Fruchtbarkeit nachgesagt. Wenn verheiratete Frauen sich also mit dem Osterwasser wuschen, sollten sie schneller schwanger werden. Für junge Mädchen hieß es, dass das Osterwasser ihre Schönheit zum Vorschein bringen würde. Und wenn eine gerade frisch verliebt war, sollte sie das Osterwasser auf den Mann oder Burschen ihrer Träume sprenkeln, der dann die Zuneigung erwidern würde.



Je nach Region gab es dabei aber ein Hindernis: Der Kniff an der Sache war, beim Osterwasser holen entweder nicht gesehen zu werden oder aber kein Wort auf dem Hin- und Rückweg zu sprechen, sonst würde das Osterwasser seine Wirkung verlieren. Stellen Sie sich bitte eine Horde pausenlos schnatternder Teenager vor, die plötzlich für längere Zeit mucksmäuschenstill sein soll. Eine echte Herausforderung! Erschwert wurde das Unterfangen durch den männlichen Teil der Bevölkerung im Ort. Die Herren der Schöpfung versuchten nämlich, die Frauen beim Osterwasser holen zu erwischen oder auf dem Rückweg ins Gespräch zu verwickeln.


Heutzutage gibt es das Osterwasser immer noch, es wird aber nur noch selten auf die traditionelle Weise geholt. Das lässt sich denken - versuchen
Sie mal, eine Fünfzehnjährige am Feiertag in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu holen, nur für ein paar Schlucke Wasser! Deswegen ist Osterwasser inzwischen ein anderes Wort für einen guten Schnaps, der beim Osterfestmahl, von manchem auch schon beim Osterfrühschoppen, zu sich genommen wird. Na dann, wohl bekomm´s!


Nickname 01.04.2018, 06.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

EIN FALL FÜR DIE GEWERKSCHAFT

Die Mutter sitzt abends spät noch in der Küche und färbt die Ostereier, ganz heimlich hinter verschlossener Tür.
Der kleine dreijährige Sohn steht plötzlich in der Tür und sieht die Mutter beim Eierfärben. "Mutti, was machst du denn da?" "Ach weißt du, der Osterhase hat doch gerade so viel Arbeit und ich wollte ihm einfach dabei helfen." "Arme Mutti, das ist aber lieb von dir."
Am nächsten Tag gehen sie in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe und durch die Regale sieht der Dreijährige einen großen Osterhasen, im Gras liegend, mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: "Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und du kannst für ihn schuften!"


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Der Osterhase geht in den Bäckerladen und sagt zu dem Bäcker: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Der Bäcker ist verärgert, aber Kunde ist Kunde; und so packt er dem Hasen die Brötchen ein. Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und verlangt: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Natürlich ist der Bäcker wütend, aber der Kunde ist schließlich König. Er schweigt und packt dem Hasen die Brötchen ein. Am dritten Tag dasselbe Spiel: „Fünf Brötchen, du Blödmann!“ Da reißt dem Bäcker die Geduld und er schreit den Hasen an: „Jetzt hör mir gut zu, Osterhase hin oder her. Wenn du noch einmal kommst und frech wirst, hänge ich dich an dem Haken da oben in der Decke auf.“ Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und fragt: "Hast du Seil?" Der Bäcker: "NEIN!" Darauf der Osterhase: "Dann kannste mich auch nicht aufhängen, also gib mir fünf Brötchen, du Blödmann!"


Allen ein vergnügtes Osterfest!


Nickname 31.03.2018, 08.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

Zum Feierabend: DAS KLEINERE ÜBEL ODER DIE BESSERE WAHL?

Zwei ältere Herren stoßen im Supermarkt zusammen.


Stammelt der eine: "Entschuldigen Sie bitte vielmals, aber ich habe meine Frau verloren und suche sie nun schon seit einer halben Stunde."


"Ich suche meine auch",
antwortet der andere, "wie sieht Ihre denn aus?"

"Blond, gut gebaut und 20 Jahre jünger als ich. Und Ihre?"

"Egal, wir suchen Ihre!"

Nickname 22.03.2018, 17.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: BITTE LÄCHELN!

AMSEL, DROSSEL, FINK UND...?

Ein ganz besonderer Gast stattete gestern Vormittag dem Futterplatz um unser Vogelhäuschen an der Terrasse einen Besuch ab: Meister Reinecke kam vorbei und tat sich an Erdnüssen, Rosinen und Sonnenblumenkernen gütlich. Dabei befand er sich nur knapp drei Meter von mir entfernt. Er sah mich zwar, ließ sich aber nicht beirren und fraß in aller Seelenruhe weiter. Der Hunger hatte ihn hergetrieben und jede Scheu vergessen lassen.


Da bekomme ich gleich wieder ein schlechtes Gewissen: Wann immer ich will, darf ich mich nach Herzenslust sattessen, während dieser arme Kerl nicht einmal Vogelfutter verschmäht, um seinen knurrenden Magen zu besänftigen und dabei jede Vorsicht außer Acht lässt. Es sind ja nicht nur er und seine Artgenossen; alle freilebenden Tiere müssen momentan eine bittere Zeit durchmachen. Wenn sie die denn überstehen. Viele Igel zum Beispiel sind entweder zu früh aus dem Winterschlaf erwacht und vergeblich auf Nahrungssuche gegangen, oder sie verhungern einfach im Schlaf. Der Gedanke daran treibt mir die Tränen in die Augen. Und unsere Amseln hatten schon damit begonnen, fleißig Material für den Nestbau zu sammeln. Jetzt hocken sie aufgeplustert in Hecken und Büschen, verstehen die Welt nicht mehr und warten sehnsüchtig auf wärmere Tage.


Natürlich helfe ich den Tieren nicht, wenn ich aufhöre zu essen. Ich kann sie nur füttern, wo es notwendig und angebracht ist. Ansonsten bleibt zu hoffen, dass die Natur bald ein Einsehen hat und den Tisch für unsere Mitgeschöpfe wieder ausreichend deckt.


Zum Glück liegt meine Kamera immer geladen bereit, so dass mir von dem ungewöhnlichen „Model“ ein paar schnelle Schnappschüsse gelungen sind. Viel Freude damit!






Und so sah es im Garten aus:





Also, ich weiß nicht - für mich geht Frühlingsanfang irgendwie anders. Aber wenigstens einer fand es fein. Unser BARNY hat die weiße Pracht genossen und meint:


Wellness im Schnee - mei, is des schee!


Nickname 21.03.2018, 17.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

REIF FÜR DIE ANSTALT ODER: DÜMMER GEHT IMMER

Also..., manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder mir nur an den Kopf fassen soll. Jetzt wollen die doch tatsächlich den Text unserer Nationalhymne umdichten, weil der nicht gender-neutral gehalten ist. Ich bitte Sie, man kann es auch übertreiben. Wie das urheberrechtlich mit den Nachfahren des August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu regeln ist, werden die Juristen klären müssen. Aber gibt es denn allen Ernstes Frauen, die sich durch Begriffe wie "Vaterland" und "brüderlich" benachteiligt fühlen? Statt dessen wird es künftig möglicherweise "Heimatland" und "couragiert" heißen. Hm, - persönlich finde ich an Ersterem zwar nichts Anrüchiges, aber es könnte doch von einigen Leuten missbraucht oder fehlgedeutet werden; und "couragiert" passt nun überhaupt nicht dahin. Dann sollen sie lieber "unisex" schreiben, das kommt der verfolgten Absicht noch am nächsten. Allerdings müsste im Gegenzug die Muttersprache ebenfalls als diskriminierend abgeschafft werden - denn die beinhaltet ja, dass Vater eh nix zu sagen hat, oder?

Ich finde, der Beste hat recht. Er meint nämlich, halten wir es doch wie die Spanier mit ihrer Marcha Real und lassen wir die Worte gleich ganz weg. Dann stehen unsere Kicker bei der nächsten Europa- oder Weltmeisterschaft wenigstens nicht mehr auf dem Platz und schnappen tonlos nach Luft wie Fischlein auf dem Trockenen, weil sie den Text nicht können. Wenn wir sonst keine Probleme haben...

Nickname 05.03.2018, 01.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

KALTE HUNDE

Unter dieser Überschrift stand Frau Trojahns Monatsbericht vom Februar an uns. Sie ist Bobbys, Nellys und Woodys ehemalige Pflegemama und gehört zu den seltenen Menschen, die ich aufrichtig bewundere. Mit Leib, Seele und ihrem ganzen Herzblut ist sie für die Hunde da, ordnet ihnen ihr gesamtes Leben unter und gibt noch ihr letztes Hemd für die Vierbeiner. Dagegen bin ich mit meiner Tierschutztätigkeit nur ein winziges Licht. Wenigstens mit Geld können wir etwas helfen; aber die tägliche Arbeit, den Kampf gegen Widerstände, die Verzweiflung und die Mutlosigkeit angesichts all des Elends, das Menschen über die Tiere bringen, erleben wir hauptsächlich aus der 2. Reihe mit. Hier nun ihr Brief:

Liebe Familie D.!

Hoffentlich geht es Ihnen und den Hunden gut, und die Grippewelle hat Sie nicht auch erwischt. Um mich herum sind alle am Husten und Schniefen, ich selbst kann mir eine Krankheit gar nicht erlauben und bin glücklicherweise noch kerngesund!

Irgendwie scheint es, als nähme diese Wahnsinnskälte überhaupt kein Ende mehr. Einigen Hunden hier macht es überhaupt nichts aus, auch jetzt länger draussen zu sein, ein paar andere bibbern genau wie ich und wollen am liebsten gar nicht mehr raus.

Vorige Woche tauchte hier im Ort morgens noch im Dunkeln ein panischer Hund auf, der noch eine Leine hinter sich herzog. Spät abends wurde ich dann informiert, dass er auf dem Friedhof rumlaufe. Da es keinen Sinn hatte, ihn nun im Dunkeln aufzuscheuchen und eventuell zu verjagen, habe ich direkte Anwohner dort gebeten, dass sie regelmäßig Futter hinstellen, damit er erst mal weßs, wo er was zu fressen findet und somit nicht wieder abwandert. Nachts habe ich dann tatsächlich im Internet bei TASSO einen Hund entdeckt, der mitsamt Leine am 9.2. in Oranienburg entlaufen war.

So wurde am nächsten Tag der sehr nette Besitzer angerufen, der den Hund selbst erst vor 10 Tagen aus dem Berliner Tierheim geholt hatte. Noch am Nachmittag kam er dann und hat sehr gut stinkendes Futter mitgebracht - und tatsächlich wurde der Hund (immer nur im Dunkeln) wieder gesehen!

Und dann kam die große Kälte und ich konnte nicht mehr schlafen bei der Vorstellung, dass der arme Kerl dort ohne jeglichen Schutz draussen war!
Normalerweise wartet man ja einige Tage, ehe man eine Hundefalle aufstellt, um den Hund nicht zu vertreiben, aber hier war wirklich Eile angesagt. So haben die Besitzer einen "Fachmann" engagiert, der am Sonntag eine Falle aufgestellt hat. Der Hund hat wohl von weitem die Aktion beobachtet - und der Besitzer hatte wunderbar duftendes Eisbein mitgebracht. Jedenfalls war das Eisbein kaum in der Falle und die Leute hatten sich entfernt, war der Hund innerhalb von 5 Minuten drin und in Sicherheit!!!!!!!

Sie können sich gar nicht vorstellen, was für ein Stein allen vom Herzen gefallen  ist, so schön, dass Balou, so heisst er, nun wieder im Warmen liegt. Und seine Besitzer werden zukünftig besonders gut auf ihn achtgeben!

Und hier bei meinen Hunden? Der liebe Toby ist ja mittlerweile operiert und alles verläuft ganz gut, er benutzt das Beinchen immer öfter. Leider haben sich bisher nur unpassende Bewerber für ihn interessiert, aber er soll ja ein wirklich gutes Zuhause bekommen! Ich finde die Vorstellung, dass ein Hund ja nicht alleine entscheiden kann, wohin er vermittelt wird, so bedrückend. Immer die Frage, wird er sich dort wohl fühlen, sind es wirklich die "Richtigen"? Am liebsten würde ich hier so eine Art Gnadenhof aufmachen (darf ich ja aber nicht, weil es Wohngebiet ist) und dann nur noch Hunde aufnehmen, die bis zum Ende hierbleiben. So wäre man wenigstens diese riesige Verantwortung beim Vermitteln los.


TOBY

Und die kleine Sara, die zusammen mit Toby kurz vor Weihnachten hier ankam, ist auch immer noch da. Sie ist wirklich süß, aber sehr unsicher. Deshalb will ich sie nur als Zweithund zu einem Hundekumpel vermitteln, aber da muss man auch die richtigen Leute finden. Leider hat sie sich ständig gekratzt, und nachdem sie dreimal gegen Milbe und Co behandelt worden ist, mache ich nun eine sog. Ausschlussdiät mit ihr. Sie kriegt nur (teures) Straußen-Hypoallergen- Futter, und seitdem wird es auch etwas besser. Damit sind ihre Vermittlungschancen auch wieder gesunken, denn wer nimmt schon einen Allergiehund, der eventuell lebenslang Spezialfutter braucht?


(Sara in Rumänien mit ihren Welpen,
die nach kurzer Zeit gestorben sind)


  

(Sara hat sich zu einer hübschen,

kleinen Prinzessin gemausert,

 nun sucht sie  ein liebevolles Zuhause

bei einem Hundekumpel.)


Gestern bekam ich nun einen Anruf von einer Tierschutzkollegin: In Polen an der Grenze zur Ukraine sind zur Zeit minus 29 Grad! Und dort ist ein Tierheim mit 3500 (!!!) Hunden. Es gibt keine Hütten und nur zwei mal die Woche werden Schlachtabfälle in die Zwinger geschmissen! Wie viele mittlerweile durch die Kälte gestorben sind, ist unklar. Nun werde ich am Samstag auch noch 2 weitere von dort aufnehmen - obwohl ich eigentlich voll bin...Ich hoffe, dann irgendwie andere Unterbringungsmöglichkeiten für sie zu finden und werde einige Tierheime fragen, wichtig ist nur, dass heute entschieden wurde, dass 2 mehr dort raus kommen....

Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, die Zahl der Hunde zu reduzieren, aber das wird wohl erst mal Illusion bleiben!

So, jetzt haben Sie mal wieder einige Neuigkeiten erfahren - und ich muss gleich wieder raus in die Kälte zum nächsten Gassigang!

Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihre großzügige Unterstützung, ohne die vieles hier gar nicht möglich wäre und sende ganz liebe Grüße.

Evelyn Trojahn ( und natürlich die Hunde)

***********************************************

Liebe Lesende, falls jemand von Ihnen ein paar Euro erübrigen kann und möchte, hier geht es zur Tierschutzseite:
Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen, und selbstverständlich gibt es auf Wunsch auch eine Spendenbescheinigung.
Vielen Dank im Namen der Fellnasen!

Nickname 02.03.2018, 17.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

DAS IST JA EIN EI!


Wissen Sie..., es gibt Momente, die retten einem mit ihrer Komik den Tag – auch wenn man, wie ich heute, auf der Leitung steht und den Witz erst zeitversetzt erkennt.


Übermorgen wäre unser turnusmäßiger bofrost-Termin gewesen. Weil es mich nun aber doch erwischt hat, ich krächze wie eine Nebelkrähe, keine drei Sätze ohne neuen Hustenanfall sprechen und die Taschentücher gar nicht so schnell zücken kann, wie mich die nächste Niessalve überkommt, habe ich heute Mittag telefonisch abgesagt. Vorher hätte ich nämlich auch noch den Gefrierschrank abtauen müssen, und dazu fehlt mir momentan jede Lust.


Die Mitarbeiterin am Telefon meldete sich freundlich mit ihrem Namen und fragte, was sie für mich tun könne. Sie zeigte sich sehr mitfühlend und sagte, selbstverständlich würde sie mich aus der Tour streichen und meine Vorbestellung eben auf den nächsten Termin legen. Dann wünschte sie mir noch gute Besserung. Ich sagte, vielen Dank, und bleiben Sie wenigstens gesund. Na ja, antwortete sie, nicht so ganz, bei mir geht es ebenfalls langsam los. Ach, fragte ich bedauernd, Sie brüten auch schon? Sie zögerte kurz und meinte dann, ja, so könnte man sagen. Wir wünschten uns gegenseitig noch einmal alles Gute und beendeten das Telefonat.


Als ich eine halbe Stunde später das Mittagessen für die Hundchen fertig machte, fing ich urplötzlich  an zu lachen. Das heißt, ich bellte mehr, als dass ich lachte, konnte trotzdem nicht aufhören zu giggeln und kriegte mich überhaupt nicht mehr ein. Der Beste kam besorgt die Treppe runter, um nach mir zu sehen. Es war aber nicht extra, er hätte sowieso kommen müssen. Barny futtert nämlich nur, wenn sein  Herr und Meister daneben sitzt. Ich erzählte ihm, dass ich die Telefondame gefragt hätte, ob sie auch schon brüten würde. Zumindest versuchte ich es zu erzählen, das meiste ging in Husten und Kichern unter, und eigentlich fand es der Beste gar nicht so komisch. Ist es im Grunde auch nicht – man sagt ja, wenn bei jemandem eine Erkältung im Anmarsch ist, er brütet was aus. Ich hatte mich nur wieder an den Namen der Mitarbeiterin erinnert, den sie mir zu Beginn genannt hatte und der mir im Laufe des Gesprächs kurz entfallen war: Sie heißt Frau Vogel…


Nickname 26.02.2018, 19.53| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

LIEBEN SIE SCHUBERT?

 In der Vermittlung

seit 06.09.2016


• Mischling

• Rüde / kastriert

• geboren ca. 2004 - 2006

• Schulterhöhe: ca. 43 cm

• Schubert ist geimpft, gechipt, entwurmt,

kastriert, tierärztlich untersucht

und hat einen EU-Pass.



Unser SCHUBI ist ein toller und lieber Mischlingsrüde. Derzeit lebt er bei uns im Tierheim Herzsprung. Er hat sich inzwischen gut eingelebt und wir möchten uns jetzt auf die Suche nach einer liebevollen Familie für ihn machen. Schubert ist ein sehr anhänglicher und verschmuster Hundemann, der uns Menschen sehr liebt. Doch braucht er etwas Zeit, um die Menschen kennen zu lernen. Anfangs wirkt er leicht unsicher, aber nicht ängstlich. Hat er einmal Vertrauen gefasst, ist er ein freundlicher, menschenbezogener Begleiter. In seinem Zuhause verhält er sich sehr brav, jedoch gibt es für ihn noch einiges zu lernen. Aber mit der geduldigen Unterstützung seiner Menschen ist das für ihn kein Problem.


Beim Spazierengehen ist er an allem, was um ihn herum passiert sehr interessiert und erkundet gerne seine Umgebung, jedoch läuft er derzeit noch unsicher an der Leine. Er hat ein sehr ausgeglichenes und entspanntes Wesen.


Schubert sucht ein ruhiges Zuhause, am liebsten in einem Ein – oder Zweipersonenhaushalt oder bei freundlichen, älteren Menschen. Gerne kann auch ein ruhigerer Zweithund im Zuhause vorhanden sein, da Schubi ein sehr gutes Sozialverhalten hat. Leider ist der Süße auf einem Auge blind. Er kommt aber im Alltag problemlos mit seinem Handicap zurecht. Bei der Blutuntersuchung wurde festgestellt, das die Leber- sowie Bauchspeicheldrüsenwerte erhöht sind und medikamentös behandelt werden müssen.


Wir hoffen sehr, dass jemand dem lieben, älteren Hundemann recht bald ein schönes Zuhause schenkt!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 23.02.2018, 16.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZUHAUSE GESUCHT!

MIT CASTRO WEDER VERWANDT NOCH VERSCHWÄGERT!


F I D E L


Rasse: Schäferhund-Labrador-Mix


Größe: 52 cm            


Sonstiges: Ich habe eine Patin!

Vielen Dank Barbara Kneitschel


Geburtsdatum: ca. 2005


Im Tierheim seit: 22.09.2015


Geschlecht: männlich


Ein freundliches "HALLO!" Euch allen!


Ich heiße FIDEL und lebe zurzeit im Tierheim Berlin. Ich war schon in ein neues Zuhaus vermittelt, kam aber ins Heim zurück, weil ich und meine neuen Menschen nicht zusammen passten. Ich wurde ca. 2005 geboren und bin etwa 52 cm hoch.

Mein erstes Herrchen hat leider auf der Straße leben müssen - dabei habe ich einen starken Beschützerinstinkt entwickelt, womit mein neuer Halter nicht klar kam. Ich muss gestehen, dass ich auf Grund meiner Vergangenheit ein großes Problem mit Kindern, Fremden, Radfahrern und anderen Rüden auf der Straße habe. Hier sollte ich von einem erfahrenen und souveränen Menschen konsequent geführt werden. Wahrscheinlich wäre der Besuch einer Hundeschule eine gute Sache.

Ich bin ein recht unsicheres Kerlchen, weshalb bei Interesse mehrere Besuche im Tierheim bei mir wichtig sind. Leider mag ich überhaupt nicht gern allein bleiben, fahre aber brav im Auto mit. Meine neue nMenschen sollten keine Kinder haben, dafür aber Erfahrung mit schwierigeren Hunden und nach Möglichkeit in einer eher ruhigen Gegend leben.

Auch ich bin eine treue, anhängliche Seele und habe ein liebevolles, geduldiges Zuhause verdient. Möchten Sie mein Herz erobern? Ich warte im Struppi-Haus auf meine große Chance (Telefon 030 / 76 888 156)!



http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html

Nickname 21.02.2018, 14.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZUHAUSE GESUCHT!

NA DANN PROST!

Seine Nachbarn kann man sich bekanntlich nur in den seltensten Fällen aussuchen. Es wäre ja auch recht mühsam und umständlich, wenn man erst sämtliche Nachbarhäuser abklappern und die Bewohner unter die Lupe zu nehmen wollte, bevor man sich entscheidet, wo man sein Domizil aufschlagen will. In der Regel würde man dann wahrscheinlich hoch oben auf einen touristisch unerschlossenen Berg oder eine einsame Insel ziehen müssen, denn irgendjemandes Nase passt einem doch immer nicht.


Aber manchmal hat man auch einfach Glück - wie die benachbarten Haushalte einer Kellerei in Trier, die mit Sekt aus dem Wasserhahn verwöhnt wurden. Etwa 2500 Liter der "Kapitalistenbrause" waren durch einen technischen Defekt am Rückstoßventil der Abfüllanlage in die Wasserleitungen der Stadtwerke geflossen. Ein Mechaniker bemerkte in seinem Betrieb den "angenehmen Geruch nach Sekt im Trinkwasser", als er den Hahn zum Kaffeekochen aufdrehte. Daraufhin ließen die Stadtwerke Trier das örtliche Rohrnetz kräftig durchspülen.-


Jammerschade, wie ich finde - sonst hätte man doch, wenn man als Autofahrer in eine morgendliche Verkehrskontrolle geraten wäre, mit bestem Gewissen behaupten können: "Verssseihung, Herr Wald..., Herr Wachtmeister, ischhabe nur Tee getrunken, das sind beschtimmt nich mehr als einskommanull Kamille!"


Nickname 21.02.2018, 13.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

ALT WERDEN SOLLEN SIE ALLE...

…aber sein darf es dann keiner, da geht es uns Hunden wie den Menschen. Jeder liebt die kleinen, zuckersüßen Welpen, und fast alle Zweibeiner geraten vor Entzücken außer sich, wenn die tolpatschigen Fellknäuel durcheinanderpurzeln und allerlei lustigen Unsinn anstellen. Dass auch sie eines Tages alt und gebrechlich sind, wird häufig von ihren Besitzern verdrängt. Ist es soweit, landen unzählige Hundesenioren im Tierheim. Die Arztkosten werden zu hoch (aber drei Urlaubsreisen jährlich sind im Budget drin). Der alte Hund entwickelt, genau wie Oma und Opa, die eine oder andere unbequeme Eigenart; und wenn dem betagten Hausgenossen mal ein Malheur passiert, weil er Blase und Darm nicht mehr so gut kontrollieren kann, hat niemand Lust, die Bescherung wegzuputzen.


Wohlgemerkt, es gibt auch andere Menschen, ganz viele sogar, und das ist gut so. Im Gegensatz zu früher dürfen viele von uns heute in Liebe und Geborgenheit altern. Damals wurden wir in erster Linie aus Gründen der Nützlichkeit gehalten. War so ein Jagd- oder Hütehund dann irgendwann nicht mehr diensttauglich, weil er auch einmal krank wurde oder seine Reaktionsfähigkeit nachließ,  gab es zum "Dank" für ein, langes, treues Arbeitsleben fast immer eine Gewehrkugel. Wenn einer wirklich mal das Gnadenbrot erhielt, wurde sein Besitzer als sentimental belächelt oder galt als sonderbarer Kauz.


Heutzutage werden wir in erster Linie als Familienmitglieder und freundliche Begleiter gehalten. Unsere Menschen gehen zumindest hierzulande eine innige Beziehung mit uns ein, und für den normalen Hundefreund ist es unvorstellbar, dass er seinen Bello töten lässt, nur weil der alt ist.


Was für ein Glück, dass wir hier und heute leben dürfen: Mein guter Kumpel Barny, unser doch schon etwas betagter Woody und ich.


Gutes Nächtlein und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!

Ihre Nelly



Das SCHNUPPCHEN habe ich leider

nicht mehr kennenlernen dürfen.


Wir hätten uns sicher gut verstanden.

Nickname 20.02.2018, 20.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

BEAMTE, BITTE NICHT LESEN!

(Alle, die es trotzdem tun, sind als löbliche Ausnahmen selbstverständlich ausgeschlossen):


Ein Politiker, ein Wissenschaftler und ein Beamter wollen gemeinsam Schnecken sammeln. Sie treffen sich am vereinbarten Ort und ziehen gemeinsam in verschiedene Richtungen los.


Nach einer halben Stunde kehrt der Wissenschaftler mit 162 Schnecken zurück. Eine weitere halbe Stunde später kommt der Politiker und hat 87 Schnecken dabei. Vom Beamten ist weit und breit nichts zu sehen. Erst nach drei Stunden kommt auch er endlich wieder - und hat nicht mal eine Schnecke dabei. Die beiden anderen wundern sich: "Wieso hast du denn keine einzige Schnecke gefunden?" "Das ist unglaublich mit diesen Viechern!", empört sich der Beamte. Ich sehe eine Schnecke, bücke mich danach und - husch! - ist sie weg!"


Nickname 18.02.2018, 17.21| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

GEMÄCHLICH KOMMT MAN AUCH AN´S ZIEL


Graue Haare, erste Fettpölsterchen und ein schwerfälligerer Gang. Auch unsere vierbeinigen Freunde werden älter. Im Idealfall begleiten sie uns schon ihr Leben lang und dürfen bis zum Ende bei uns sein. Manche finden aber auch erst später ein liebevolles Zuhause in einer Familie. Unabhängig davon wünschen sich alle Halter dasselbe für ihren Begleiter: Er soll in allen Lebensphasen glücklich sein und in Würde altern. Aber ebenso wie bei uns verändern sich die Bedürfnisse unserer Lieblinge im Laufe ihres Lebens.


Ab wann sind unsere tierischen Begleiter alt? Wann müssen wir verstärkt Rücksicht auf sie nehmen und was benötigen sie dann? „Die Rechnung, dass ein Hunde- und Katzenlebensjahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, ist nicht korrekt“, weiß die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Bettina Schmidt. So sind die Tiere zwar schon mit etwa einem Jahr im Teenageralter und somit schneller erwachsen. Danach läuft der Alterungsprozess jedoch langsamer. So gelten Katzen in der Regel ab zwölf Jahren als „alt“, dennoch können sie noch viele Jahre gesund weiterleben. Bei Hunden gilt, dass große Tiere oft schneller altern als kleine. Andererseits können selbstverständlich auch große Vierbeiner gesund alt werden. Pauschal lässt sich also nicht sagen, ab wann ein Tier besondere Fürsorge benötigt. Es liegt an uns Haltern, darauf zu achten, wie sie sich entwickeln. Natürlich sollte im Zweifelsfall immer der Rat eines Tierarztes eingeholt werden.


Nicht nur alleine das Alter sagt etwas über die Bedürfnisse von Hunden und Katzen aus. Schließlich sind sie auch in ihrer Jugend schon oft sehr verschieden. Der eine spielt für sein Leben gerne, die andere hat schon immer am liebsten geschmust. In der Regel schlafen jedoch die meisten Tiere im Alter mehr als in jungen Jahren. Und sie freuen sich darüber, wenn ihre Lieblingsplätze leicht zugänglich sind. Weniger Beweglichkeit oder Arthrose führen dazu, dass nicht mehr all das möglich ist, was viele Jahre lang geliebte Gewohnheit war. Auch die Sinnesorgane können im Alter nachlassen. Eine Katze, die ihr eigenes Maunzen nicht mehr so laut hört wie früher, wird beispielsweise vermutlich lauter miauen. Ein Hund, der nicht mehr so gut sehen kann, wird gewohnte Spazierwege genießen.


Und auch die Ernährung unserer Haustiere sollte ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden, da es die Gelenke und den Kreislauf zusätzlich unnötig belastet und das Diabetes-Risiko steigt. „Bei Katzen ist zudem gerade im Alter besonders darauf zu achten, dass sie genug Wasser zu sich nehmen, damit sie keine Nierenprobleme bekommen. Dies erreicht man am besten über ein hochwertiges Nassfutter“, rät Tierärztin Dr. Bettina Schmidt.


Grundsätzlich sollten die Halter älterer Tiere auf Veränderungen bei ihren tierischen Lieblingen achten und sich regelmäßig mit dem Tierarzt besprechen. Ein Vorsorge-Check-Up mit einer Blutuntersuchung kann dabei helfen, eine Alterserkrankung frühzeitig zu erkennen.




Wer rastet, der rostet


Doch Vorsicht: Nur weil ein Haustier älter geworden ist, möchte es nicht automatisch nur noch auf der faulen Haut liegen. Ebenso wie Ruheständler haben die Tiere noch jede Menge Lust, etwas zu erleben. Es muss nur eben nicht immer so wild zugehen wie in der Jugend. Auch in einem gemütlichen Tempo können Hunde beim Spaziergang noch viel entdecken. Wichtig ist, dass die Tiere in Bewegung bleiben und weiter ihren Bedürfnissen entsprechend ausgelastet und gefordert werden.


Respektieren Sie es, wenn Ihre Katze mehr Ruhe sucht und lassen Sie Ihren Hund gewähren, wenn er nicht mehr ganz so lange spazieren gehen mag. Das Wichtigste aber ist: Seien Sie an der Seite Ihres Tieres. In Gesundheit und Krankheit, unsere tierischen Lieblinge haben es verdient.



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Nickname 17.02.2018, 13.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

LEBENSRETTER

Schon seltsam, worüber man bisweilen so nachdenkt. Gestern habe ich mir im Fernsehen die erste Folge der Serie „Time Tunnel“ angeschaut, die von einem Privatsender ausgestrahlt wird. Die Serie stammt aus den späten 60er Jahren. Zwei Wissenschaftler werden, via eines Zeittunnels, an die unterschiedlichsten Plätze in der Vergangenheit oder in der Zukunft katapultiert. In der ersten Episode verschlägt es sie auf die „Titanic“, einen Tag vor deren Untergang. Natürlich versuchen die beiden, die bevorstehende Katastrophe abzuwenden; das misslingt jedoch, da der Lauf der Geschichte durch sie nicht verändert werden darf. Eine Passagierin weigert sich, allen guten Worten zum Trotz, in eines der (wie wir wissen, viel zu wenigen) Rettungsboote zu steigen, weil sie todkrank ist und ihren Platz einer jungen schwangeren Frau überlassen will.


Da habe ich überlegt: Hätte ich an ihrer Stelle den Mut und die Größe, mein Leben – auch wenn es nur noch wenige Monate wären – zu opfern, um ein anderes zu retten? Man muss gar nicht so weit in die Geschichte zurückgehen, um derartige Beispiele für selbstloses Heldentum zu finden. Ich erinnere mich, dass bei der Flutkatastrophe 2010 ein Mann in die Oder sprang, um den Hund seiner Freundin zu retten. Beide ertranken. Wäre ich, trotz meiner allseits bekannten Tierliebe, ebenfalls wie selbstverständlich gesprungen? Mit sicherem Abstand und ohne vor der Notwendigkeit zu stehen sage ich, ja sicher, auf jeden Fall. Doch was wäre, wenn…?


Vielleicht denkt man in solchen Momenten nicht mehr nach, sondern handelt rein instinktiv. Ich für meinen Teil ziehe jedenfalls den Hut vor allen, die fremdes Leben (und sei es "nur" das eines Hundes) höher stellen als das eigene. Möglicherweise täte ich es auch; aber wie gesagt, sicher bin ich nicht.


Nickname 11.02.2018, 17.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

DES PUDELS KERN


Schon als kleines Mädchen hatte ich mit dem lieben Gott meine Not. Ich dachte wohl, dass es ihn gab; jemand musste schließlich die Erde erschaffen haben, die Tiere, die Blumen, die anderen Menschen und mich selbst. Nur das Bild des alten, gütigen, weisen Mannes mit Bart, das man uns Kindern von ihm malte, passte mir nicht. Für diese Darstellung waren die älteren Herren, die ich kannte, nämlich meine beiden Großväter, einfach zu schlechte Vorbilder.


Ebenso missfiel mir der Gedanke, Gott säße irgendwo im Himmel und würde nur darauf lauern, dass ich etwas Verbotenes tat, wofür er mich bestrafen konnte. Diese Angst wird in nahezu allen Religionen geschürt: "Wenn du gegen eines der Gebote verstößt, nicht blind gehorchst, dich nicht klein machst oder dich der höchsten Autorität widersetzt, musst du auf ewig in der Hölle die furchtbarsten Qualen erdulden." Angst essen Seele auf, heißt es; aber Gott ist sicherlich kein Kannibale.


Am wenigsten behagte mir die Vorstellung des angeblichen Getrenntseins von Gott. Er als der Allmächtige da oben, ich als kleines, unbedeutendes Würmchen hier unten - nach meinem Empfinden konnte das so nicht stimmen. Schon früh hatte ich mich der Natur verbunden gefühlt. Ich erinnere mich noch, wie ich meiner Omi erzählte: "Weißt du, ich glaube, der liebe Gott wohnt im Wald!", und sie antwortete: "Ja, mein Kind, der liebe Gott wohnt überall und in Allem." Diese Art zu glauben nennt man Pantheismus, doch das wussten wir beide damals natürlich nicht.


Alle sind eins, Jeder fühlt sich Jedem verbunden. Verstehen und Verzeihen heißen die Zauberwörter in der großen, himmlischen Familie. Einer Familie, in der es - anders, als es in meiner irdischen der Fall war - statt vieler Ungerechtigkeiten, Eifersucht und Neid nur gegenseitiges Verständnis, Harmonie und Freude gibt.


Gottvater und -mutter sind reines Licht und pure Liebesenergie. Als ein Teil davon habe ich die heilige Pflicht und Schuldigkeit, allem Lebendigen - einschließlich mir selbst - mit größtmöglicher Achtung und Liebe zu begegnen.


Wie passen die Engel in dieses märchenhafte Bild? Ich betrachte sie als meine himmlischen Geschwister, die immer für mich da sind und auf die ich mich jederzeit verlassen kann.


Manch einem werden solche Ideen wohl allzu naiv und weltfremd erscheinen. Für mich sind sie des Pudels Kern. Vielleicht versetzt mein Glaube keine Berge. Doch ich bin schon zufrieden, wenn es mir gelingt, ein paar von den winzigen Steinchen zu beseitigen, die uns manchmal in die Schuhe geraten und so gemein an den Fußsohlen pieken.


fürs Lesen, und bleiben Sie behütet!

Nickname 06.02.2018, 17.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

ALLES HALB SO WILD!



Wissen Sie…, manchmal wächst mir das Ganze hier über den Kopf. Diese tausenderlei Dinge, die ständig zu erledigen sind: Hunde und Ehemann versorgen (man beachte die Reihenfolge!), Haus und Häuschen halbwegs in Ordnung halten, der Garten, die Tierschutzarbeit, die Vorbereitungen für meine Seniorenbeschäftigung, und, und, und… Da hocke ich dann manchmal da, bin den Tränen nahe und denke, oh, Gott, wie schaffe ich das bloß?  Dabei ist das die reine Hysterie, von mir selber hausgemacht. Denn erstens hat mich niemand gezwungen, den weltbesten Mann, der zu haben war, zu heiraten; ich hätte ebenso gut Single bleiben können. Es hat auch keiner von mir verlangt, mehrere Hunde zu halten. Das war allein meine Herzensentscheidung, mitgetragen vom Besten, wofür ich ihm ewig dankbar bin. Das vorstellbar schönste Fleckchen Erde hätten wir leicht verkaufen und uns irgendwo anders niederlassen können. Mich für gequälte, missbrauchte Tiere einzusetzen, ist mir seit meiner frühen Jugend ein Grundbedürfnis; und von der Arbeit mit meinen lieben Alten – von unseren Musik- und Spielenachmittagen – habe ich selbst am meisten, weil sie mir das gute Gefühl geben, anderen Menschen nützlich zu sein.

 

Vor kurzem geriet ich beim Fernsehen in das Interview mit einem Autor, der ein Buch über Nordkorea geschrieben hat. Ich wusste schon, dass dort schlimme Zustände herrschen, aber derart katastrophal hatte ich sie mir nicht vorgestellt.  Seitdem sage ich mir, wenn ich mal wieder ins Trudeln komme und mich wie im Hamsterrad fühle, das ist nichts als reiner Luxus. Ich muss das alles nicht tun, sondern ich darf. Und das ist nicht nur so dahin gedacht, sondern die Wahrheit. Ich weiß oft gar nicht, wie gut es mir geht.



Nickname 27.01.2018, 11.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

AUFGRSCHRIEBEN UND LANGE VERGESSEN


In meinem alten Tagebüchlein
habe ich kürzlich nachgelesen.
Da schien mir manches gegenwärtig,
als wär´ es gestern erst gewesen.


Das Foto von der „großen“ Liebe,
ein Vers über den ersten Kuss;
solch kleine Herzensheimlichkeiten
steh´n hier sicher unter Verschluss.


Alles konnt´ ich ihm anvertrauen,
ich wusste ja, es war verschwiegen.
Nun wird es wieder viele Jahre
versteckt in meinem Schreibtisch liegen –


mit all meinen Erinnerungen,
von denen mir zu wissen bleibt,
dass immer noch das Leben selber
die buntesten Geschichten schreibt.


© by Mitternachtsspitzen



"Für angenehme Erinnerungen

muss man im Voraus sorgen."


(Werner Finck)

Nickname 21.01.2018, 14.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

HERR, ERBARME DICH

Herr, erbarme Dich der Menschen,

die aus Unwissenheit Tiere schlecht behandeln.
Lehre sie, die Tiere als Deine Geschöpfe lieben.

Herr, erbarme Dich der Haustiere,
die oft gleichgültigen oder grausamen Menschen
schutzlos ausgeliefert sind.
Lass sie in ihrer Not nicht allein.

Herr, erbarme Dich der Wildtiere,
die hungern und dürsten,

verfolgt und sinnlos getötet werden.
Zeige ihnen einen sicheren Zufluchtsort.



Herr, erbarme Dich der Zuchttiere,
die in unerträglicher Enge aufwachsen.
Befreie sie bald aus ihren Gefängnissen.

Herr, erbarme Dich der Schlachttiere,
besonders jener, die ohne Betäubung getötet werden.
Steh ihnen bei in ihrem großen Schmerz.

Herr, erbarme Dich der Versuchstiere,
dulde nicht, daß sie endlos leiden müssen.
Errette sie aus ihrer Qual.

Vater, erbarme Dich aller Tiere
und der ganzen Schöpfung, die nach Erlösung seufzt,
schenke der Welt Liebe und Frieden.


Amen.

Nickname 16.01.2018, 19.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

MEINE ERKLÄRUNG DER SELBSTACHTUNG


Ich bin ich.

Auf der ganzen Welt gibt es niemanden, der genauso ist wie ich.


Es gibt Menschen, die mir in Teilen ähnlich sind, aber niemand ist ganz wie ich. Deswegen gehört alles, was von mir kommt, auf authentische Weise mir, weil ich allein es wähle.


Mir gehört alles von mir - mein Körper und alles, was er tut; mein Verstand und alle Gedanken und Ideen; meine Augen und alle Bilder, die sie erblicken; meine Gefühle, welche immer sie sein mögen: Wut, Freude, Frustation, Liebe, Enttäuschung, Aufregung; mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen - höflich, süß und roh, richtig oder falsch; meine Stimme, laut und leise; alle meine Taten, ob sie auf andere oder mich selbst gerichtet sind.


Mir gehören meine Phantasien, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Ängste. Mir gehören alle meine Triumphe und Erfolge, ebenso alle meine Niederlagen und Fehler.


Weil mir alles von mir gehört, kann ich mir selbst eng vertraut werden. Dadurch kann ich mich lieben und in allen Teilen freundlich zu mir sein. Ich kann es dann allem von mir möglich machen, in meinem besten Interesse zu wirken.


Ich weiß, es gibt Aspekte von mir selbst, über die ich im Unklaren bin und andere Aspekte, die ich nicht kenne. Aber solange ich mir selbst gegenüber freundlich und liebend bin, kann ich mutig und hoffnungsvoll nach Lösungen für das Rätsel und nach Möglichkeiten suchen, mehr über mich herauszufinden.


Wie auch immer ich in einem gegebenen Augenblick aussehe und klinge, was immer ich sage und tue und was immer ich denke und fühle, bin ich. Dies ist authentisch und repräsentiert, wo ich zur Zeit stehe.


Wenn ich später überblicke, wie ich aussah und klang, was ich sagte und tat, wie ich dachte und fühlte, können sich einige Aspekte als unpassend herausstellen. Ich kann das Unpassende verwerfen und das behalten, was sich als passend erwiesen hat und etwas Neues erfinden für das, was ich verwarf.


Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sagen und tun. Ich besitze das Handwerkszeug um zu überleben, anderen nahe zu sein, produktiv zu sein, aus der Welt der Menschen und Dinge, die mich umgeben, Sinn und Ordnung zu schaffen.


Ich gehöre mir, und deswegen kann ich mich gestalten.
ICH BIN ICH, UND DAS IST OKAY.


(VIRGINIA SATIR)

***

Es täte sicher uns allen gut, wenn wir uns wieder darauf besinnen würden.

***

VIRGINIA SATIR(* 26. Juni 1916, Neillsville, Wisconsin; † 10. September 1988, Kalifornien) war eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen. Sie wird auch häufig als Mutter der Familientherapie bezeichnet.


Nickname 15.01.2018, 22.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

ERSTER ENGELSSEGEN


Der Engel Gottes sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.


Der Engel Gottes sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen
und dich zu schützen.


Der Engel Gottes sei hinter dir,
um dich zu bewahren
vor der Heimtücke böser Menschen.


Der Engel Gottes sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst,
um dich aus der Schlinge zu ziehen.


Der Engel Gottes sei in dir,
um dich zu trösten,
wenn du traurig bist.


(Nach einem irischen Segenswunsch)

Nickname 14.01.2018, 12.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: MEIN SEELENGARTEN

VEGAN IST DAS NEUE BIO



Schätzungsweise 400.000 bis zu eine Million Deutsche ernähren sich vegan. Die Zielgruppe der Fleischverächter wird für die Bio-Branche immer lukrativer. Doch völlig vegan zu leben ist fast unmöglich.

Sojaschnitzel, Reismilch und Fruchtgummi ohne tierische Gelatine: Die Zielgruppe der Fleischverächter wird für Naturkosthändler immer wichtiger – und lukrativer. "Veganes und vegetarisches Essen ist der nächste große Trend in der Biobranche", sagte eine Sprecherin des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) anlässlich der Grünen Woche in Berlin.


Erzeugnisse für Fleischverächter emanzipieren sich nach Beobachtung der Biobranche dabei zunehmend im Sortiment der Läden. Neben die klassischen Ersatzprodukte für herkömmliche Lebensmittel – also Tofu statt Fleisch, Vegenaise statt Mayonnaise oder Hafer- statt Vollmilch – träten immer häufiger auch eigenständige Kreationen wie beispielsweise Nussmus oder pflanzliche Eiweißquellen wie Algenpulver.


Die Nachfrage an Veggie-Produkten steigt


"Es gibt eine große Schnittmenge zwischen Vegetariern und Veganern einerseits und unseren Biokunden andererseits", ist sich die BÖLW-Sprecherin sicher. Tests mit dem Ergebnis, dass vegane Kost keineswegs automatisch auch gesund ist, spielen den Bio-Händlern zusätzlich in die Hände. So nahm die Verbraucherzentrale Hamburg vor einigen Monaten 20 vegane Lebensmittel unter die Lupe – mit einem desaströsen Ergebnis. Soja-Burger, Käsealternativen, milchfreier Hirtenkäse und einige andere Produkte fielen vor allem dadurch auf, dass sie zu fettig oder zu salzig waren.


Bis zu eine Millionen Deutsche leben vegan


Veganer und Vegetarier suchen wohl auch deshalb vermehrt Sicherheit in den Bioläden. Das schlägt sich in der Statistik nieder. So stieg der Umsatz mit als vegan deklarierten Erzeugnissen im Naturkostfachhandel nach Verbandsangaben in den zwölf Monaten bis Oktober 2013 um 17,7 Prozent auf fast 630 Millionen Euro. Seither dürfte es erneut ein zweistelliges Wachstum im Jahresvergleich gegeben haben. "Es könnte sich für Biounternehmer auszahlen, den tierfreien Produkten zukünftig mehr Regalmeter einzuräumen", raten die Verbandsstrategen denn auch ihren Mitgliedern.


Die Zielgruppe wächst jedenfalls. Der Vegetarierbund beziffert die Zahl der Anhänger der fleischfreien Ernährung in Deutschland auf sieben Millionen. Für Veganer schwanken die Schätzungen zwischen 400.000 und knapp einer Million Menschen. Die Größe der Streubreite ist kein Wunder, denn was der Begriff genau umfasst, ist Geschmackssache. Die ersten Schritte seien zwar simpel, schreibt der Bund für vegane Lebensweise: Man lasse alle offensichtlichen Tierprodukte aus der Ernährung weg, also Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und Honig.


Dann allerdings wird es schnell kompliziert. Echte Veganer verschmähen tierische Produkte in allen Lebensbereichen, selbstverständlich auch bei Bekleidung. Leder, Wolle und Seide sind damit tabu. Ebenso Produkte, bei deren Herstellung Tierversuche im Spiel waren, also viele Kosmetika und Waschmittel. Wer tiefer ins Vegane einsteigt, stößt auf böse Fallen: Weine und Säfte etwa, von denen einige mit Gelatine oder Fischblasen geklärt wurden, andere nicht. Den Stress der Recherche durch Rauchen abbauen geht auch nicht. Tabak ist zwar klar pflanzlich, aber Zigarettenfilter, so der Bund der Veganer, könnten Schweineblut enthalten.
"Diese Beispiele sollen deutlich machen, dass es unmöglich ist, in unserer heutigen Welt zu 100 Prozent vegan zu leben", gibt die Vereinigung zu.


"Flexitarier" wollen weniger Fleisch essen


Aber viele versuchen es zumindest beim Essen und mehr oder minder konsequent. Neben Vegetariern und Veganern gibt es immer mehr Konsumenten, die ohne ideologischen Ballast einfach weniger Fleisch essen wollen. Soziologen haben sich dafür den Begriff "Flexitarier" ausgedacht. Die Konsumforscher der GfK-Gruppe taxieren deren Anteil auf acht Prozent der Haushalte. Die Fleischwirtschaft spürt den gesellschaftlichen Gegenwind ganz konkret. Ihr Inlandsumsatz ist in den ersten neun Monaten 2014 um 2,2 Prozent gesunken.


Von Michael Gassmann
QUELLE:
http://www.welt.de/wirtschaft/article136502302/Vegan-ist-das-neue-Bio.html


Seit fünf Jahren ernähren der Beste und ich uns so tierproduktfrei wie möglich. Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach. Mal muss der innere Schweinehund überwunden werden - nicht in erster Linie des Geschmacks wegen, sondern weil ich beim Einkaufen zu faul bin, jede Zutatenliste genau zu lesen - dann wiederum ist man irgendwo eingeladen und möchte nicht auffallen, indem man 90 Prozent der angebotenen Speisen ablehnt.


In unserem Familien- und Bekanntenkreis wird es zunehmend einfacher, weil sich immer mehr für die vegetarische Lebensweise entscheiden. In meinen Augen ist das eine gute Entwicklung und es kann immer nur noch besser werden. Zahlen sprechen schließlich eine deutliche Sprache, und der einzelne Konsument sollte seine Marktmacht auf keinen Fall unterschätzen. Wussten Sie zum Beispiel, dass 140 Millionen Tiere jährlich weniger gegessen würden, wenn jeder Bundesbürger nur einen fleischfreien Tag pro Woche einhielte? Wem das Tierleid egal ist, den wird diese Zahl kaum beeindrucken. Alle anderen werden, denke ich, dafür gern auf den Gaumenkitzel verzichten; wenn schon nicht für immer, so wenigstens für einen Tag in der Woche.


Nickname 13.01.2018, 05.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

GESCHENKE

Fülle lebt von Aufmerksamkeit.
Ich bin mit meiner Konzentration ganz bei mir selbst.
Ich spüre mich, meine Kraft,
meine Liebe zu mir selbst.


Wenn ich die Fülle im Innen

und im Außen wahrnehmen kann,
dann kann mir das Leben die Geschenke liefern,
die schon lange für mich bereit stehen.


Nickname 12.01.2018, 13.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR

Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen, drei Minuten müssten reichen: Schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.


TASSO warnt davor, Hunde vor dem Geschäft angeleint warten zu lassen


Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden; Kriminelle können die Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg. Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.


Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.


TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.

©TASSO e.V.

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Anmerkung: Es kommt noch etwas hinzu: Wenn mehrere Hunde, die sich untereinander nicht kennen, gleichzeitig vor dem Laden angebunden sind, kann es leicht zu lautstarken Auseinandersetzungen oder sogar Beißereien kommen - einfach deshalb, weil die ansonsten friedliebenden Tiere "Frust schieben". Man hat sie dort zurückgelassen und ist allein in den Laden gegangen, aus dem es obendrein auch noch verlockend riecht. Sowas geht ja mal gar nicht! Manche Hundehalter behaupten allerdings, ihr Vierbeiner würde ums Verrecken nicht allein zu Hause bleiben. Das kann man aber üben. Unsere Holly war so eine Hündin. Kaum waren wir aus dem Haus und hatten die Tür hinter uns zugemacht, fing sie an, herzzerreißend zu jaulen. Dabei handelte es sich um nichts anderes als pure Verlassensangst, denn die Süße war als Fundhund ins Tierheim gekommen, sprich: Sie wurde ausgesetzt. Wir haben es dann so mit ihr trainiert: Rausgehen - Tür zu - Holly weint - wir Tür auf und zurück ins Haus - Holly fürs Aufpassen loben. Wir haben mit einer halben Minute begonnen und es nach relativ kurzer Zeit geschafft, sie bis zu drei Stunden allein zu lassen, ohne die gesamte Nachbarschaft durch Hundis "Sirenengeheul" in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen. Dass wir beim Nachhausekommen die Betten neu gemacht, einen vormals glatten Teppich mit Fransen versehen (siehe Foto) und einmal sogar zwei frischgebackene Kuchen, die ich leichtsinnigerweise offen auf dem Küchentisch hatte stehen lassen, halb aufgefressen vorfanden, gehört eigentlich nicht hierher...


HOLLY


Nickname 11.01.2018, 15.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

MONSTERFÜCHSE FÜR BREUNINGER


10. Jan. 2018 © https://www.tierschutzbuero.de/


Vor wenigen Monaten machten Tierrechtler einen grausigen Fund auf finnischen Pelzfarmen. Auf gleich mehreren Farmen haben sie völlig überzüchtete Silberfüchse gefunden. Das Fell der geschundenen Tiere wird auch in Deutschland angeboten. 


Ziel dieser Überzüchtung der Tiere ist es, dass die Tiere noch mehr Fell ansetzen, um mehr Pelz pro Tier zu gewinnen. Finnland ist einer der größten Pelzerzeuger der Welt. In engen Käfigen auf Gitterböden werden die Tiere gehalten und nach nur wenigen Lebensmonaten werden sie getötet, um ihnen das Fell abzuziehen. Die Haltung von Tieren auf Pelzfarmen geht immer mit Tierquälerei einher, eine artgerechte Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft ist schlichtweg nicht möglich!


Ähnlich wie bei der Fleischproduktion werden nun auch Füchse immer größer und fetter gezüchtet. Den Pelzfarmern geht es nur um den eigenen Profit und darum, wie sie ihn noch weiter steigern können. Durch eine spezielle Züchtung ist es den finnischen Farmern erstmals gelungen, einen Monsterfuchs von 20 kg zu züchten. In der freien Natur wiegt ein Silberfuchs gerade einmal um die 3,5 kg. Auf Grund der Überzüchtung leiden die Tiere an massiven Augenentzündungen und starkem Übergewicht, die zu schmerzhaften Gelenkentzündungen führen.


Das Fell der Monsterfüchse wird über das Auktionshaus Saga Furs in Kopenhagen angeboten. Recherchen von uns haben ergeben, dass das deutsche Kaufhaus Breuninger auch Fuchsfelle von Saga Furs im Sortiment führt, u.a. von der Firma Woolrich.


Helfen Sie uns jetzt, diese Tierquälerei zu beenden, werden Sie jetzt aktiv: https://www.breuninger-pelz.de/#helfen

Nickname 10.01.2018, 17.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

ZITAT DES TAGES: RAINER HAAK



"Wer sich im Sommer über die Sonne freut,
trägt sie im Winter in seinem Herzen."

Rainer Haak (* 31. Mai 1947 in Hamburg) ist ein deutscher Schriftsteller, Theologe und Aphoristiker. Nach dem Studium der Theologie war er als Gemeinde-Jugendpfarrer tätig. Seit 1990 arbeitet er hauptberuflich als freier Schriftsteller. Bekannt wurde Rainer Haak vor allem als Autor meditativer Geschenkbücher. Seine Werke wurden in zehn Sprachen übersetzt. Die Gesamtauflage seiner Bücher beträgt über acht Millionen.

Nickname 09.01.2018, 11.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

WER VIEL FRAGT, KRIEGT VIEL ANTWORT


Der Enkel ist neugierig.

"Opa, warum hast du eigentlich geheiratet?"
"Weißt du, in meiner Jugend gab es noch keine Waschmaschinen, keine Geschirrspüler und keine Mikrowellenherde – da musste einfach eine Frau her!"


  


Zwei Frauen stehen im Supermarkt an der Kasse und unterhalten sich.
"Was macht denn dein Mann jetzt, wo er Rentner ist?"
"Er züchtet Kaninchen."
"Versteht er denn was davon?"
"Er nicht, aber die Kaninchen!"




Nickname 08.01.2018, 07.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

ZUR GUTEN NACHT: DARÜBER LÄSST SICH STREICHEN!

Neue Verbr... äh, Verzeihung, Versprecher - gesammelt von meinem Lieblingspfarrer Hartmut Walsdorff:


"Herzlichen Dank für das korpulente Mahl." (opulente, und zuviel davon macht dann eben korpulent)


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"Ich sage das voller Wermut." (Wehmut, aber zuviel Wermut kann sicher auch manchmal wehmütig stimmen)


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"Kaum ein Junge kennt heute noch dasMörseralphabet." (Morse, für die Jüngeren: So ähnlich wie SMS-Kürzel)




"Einer wie er hat immer noch was in Petting." (Wie schön, wenn man sowas in petto hat)


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"Mit einer Artillerieverkalkung ist nicht zu spaßen." (Gemeint sind natürlich die Arterien; bei der Artillerie wäre es mir eigentlich lieber)


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"Ihr rechtes Blicklicht blickt nicht." (Blinklicht blinkt nicht - zwei schöne Zungenbrecher)


Allen Lesern eine bärig gute Nacht!


Nickname 07.01.2018, 20.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

SO SICHER WIE DAS AMEN IN DER KÜCHE

Dazu fällt mir spontan die folgende kleine Geschichte ein: Zwei Steppkes unterhalten sich. Fragt der eine: "Sag mal, betet ihr bei euch zu Hause auch immer vor dem Essen?" Antwortet der andere: "Nee, das brauchen wir nicht, meine Mutter kocht ganz gut!"


Und hier noch ein paar Betthupferl, entdeckt in Schulaufsätzen unseres hoffnungsvollen Nachwuchses. Viel Vergnügen!


"Mozart ist selbst gestorben." (Eine alte Erkenntnis - wenn man will, dass etwas richtig getan wird, muss man es selbst tun!)



"Wenn langsam das Empfinden für das andere Geschlecht wächst, werden die Abende länger..." (...die Nächte dafür um so kürzer)



 


"Auch mein Vater ist mit Vögeln groß geworden. Mein Opa hatte eine riesige Voliere." (Ach so, das erklärt natürlich alles!)


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"Der Heimcomputer ist mein liebstes Haustier." (Praktisch - er braucht kein Futter und muss nicht raus)


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"Da spürte er etwas Hartes in der Hose - es war der Salzstreuer, den er aus Versehen eingesteckt hatte." (Sicher war die Enttäuschung groß!)





"I want to be sexsessful!" (Wer möchte das nicht?)



"Erst jetzt, wo sie gestorben sind, können sie endlich in Frieden miteinander leben." (Besser spät, als nie!)


Allen Lesern eine friedliche Nachtruhe!


Nickname 06.01.2018, 21.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

LANGSAM KOMMT MAN AUCH ANS ZIEL


"Seit Urzeiten bin ich da,
ich werde sein, ich bin, ich war.
Alt geworden und auch weise
bin ich nun von meiner Reise;
folge beständig meinem Weg, tue das was hier ansteht.
Ob Wasser oder Land,
beides ich als Heimat fand,
liebe das goldene Licht er Sonne,
sie gibt mir die Lebenswonne.
Kommt der Kampf, zieh ich mich zurück,
verwandle mich zum Stein ein Stück.
Geht´s mal nicht weiter, dann schnapp´ ich zu,
so hab ich wieder meine Ruh´.
Ich beobachte alles ganz genau,
bin gar nicht träge, doch einfach schlau.
Beharrlich und mit aller Zeit
erreiche ich die Ewigkeit,
trage viel auf meinem Rücken,
ohne mich gäb´s viele Lücken.
Folge mir ein kleines Stück,
ich bringe dich zu dir zurück."


Jeanne Ruland



Die Schildkröte steht im indianischen Glauben eng mit Mutter Erde in Verbindung, denn sie verkörpert alle wichtigen mütterlichen Eigenschaften: Ruhe, Geduld, Schutz und Geborgenheit. So kommt die Schildkröte als Krafttier zu uns, um uns genau diese Eigenschaften zu lehren. Wenn etwas wachsen soll, braucht es Pflege, Liebe und Geduld - und vor allem auch Schutz. Geben wir nun unseren Vorhaben, Freunden Partnern und Kindern die Zeit, die sie für die Entwicklung brauchen, denn nur dann können sich die heranwachsenden Pflanzen auch entfalten. Nicht alle wachsen gleich schnell, denn manche brauchen etwas länger. Es ist wie mit den Knospen und Blüten des Kirschbaumes: Die, die am spätesten heranreifen und aufgehen - und ihre Zeit bekommen -, werden oft am Ende die Schönsten und Fruchtbarsten sein.


Wenn wir nun also geduldig und innerlich ruhig sind, können wir auch unserem Leben jetzt eine entscheidende Wende geben und im Schutz des Schildkrötenpanzers neue Kraft und Weisheit sammeln.


Des Weiteren steht die Schildkröte für Frieden, Rückzug und Meditation.


In diesem Sinne allen Lesern ein ruhiges Wochenende und Gelassenheit in allen Dingen!



Nickname 05.01.2018, 19.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

PUNKT FÜR PUNKT ZUM GLÜCK


Pünktlich zum Jahresanfang begleitet uns ein "Glücksbote", der laut Volksglauben sogar mit der Heiligen Jungfrau Maria und Maria Magdalena in Verbindung stehen soll. Dieser Glücksbote ist niemand Geringerer als der Marienkäfer. Als gutes Omen verheißt er uns bestes Gelingen bei unseren Vorhaben sowie eine positive Wende. Er sagt uns, dass wir nicht auf das Glück warten und es auch nicht suchen sollen, da es sich dort aufhält, wo wir es am wenigsten vermuten – nämlich in uns selbst.


So hilft uns der Marienkäfer als Krafttier, unsere Ängste, Zweifel und Sorgen abzulegen und mehr Vertrauen ins Leben zu haben. Alles kommt so, wie es für uns am besten ist, und mit etwas Glück und der Hilfe des Marienkäfers wird sich alles zum Guten wenden. Daher stehen uns in dieser Woche dank des Siebenpunkts kleine Erfolge, Freude und positive Überraschungen bevor.


Das "Herrgottsvögelein" erinnert uns an unser inneres Kind. Wir sollen uns auf das Staunen und die Freude besinnen, die das Leben bringen kann. Der kleine Krabbler lädt uns ein, unseren inneren Garten zu besuchen, in dem wir alles finden, was wir brauchen. Denn unser Glück hängt nicht von den äußeren Umständen ab, sondern von unserem inneren Empfinden.


In diesem Sinne allen Lesern weiterhin eine glückliche Woche. Sagen wir Ja zum Leben und öffnen wir uns der Wendung zum Guten!




Schwarze Punkte und ein roter Rock,
so seh' ich ihn am Rosenstock.
Krabbelt eifrig auf und nieder,
küsst die Blüte immer wieder.

Plötzlich scheint er sehr verwirrt,
reckt und streckt sich recht geziert,
öffnet leicht die Flügel beide,
sucht mit einem Mal das Weite.


(Maria Holschuh)


Nickname 04.01.2018, 10.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

KLEINE NACHLESE

Liebe Lesende!

Nun ist das neue Jahr schon wieder drei Tage alt. Wie meine Omi immer zu sagen pflegte: "Wenn ich Geburtstag habe (am 15. Januar), ist es nicht mehr lange bis Ostern, dann kommen die großen Ferien, und wenn die zu Ende sind, haben wir bald den 1. Advent." Na ja, gerade so mit dem ICE wollen wir nicht durch die Monate rasen, aber irgendwie stimmt es doch - die Zeit vergeht wie im Fluge. Vor allem, wenn man, wie ich, bereits eine nette, ältere Dame ist. Ganz ehrlich, seit ich die 60 überschritten habe, rennt die Zeit schneller als früher. Aber vielleicht bin ich auch nur langsamer geworden...


Dieses Jahr (also eigentlich letztes Jahr, da haben wir´s schon) habe ich zu Weihnachten wieder einige Besuche im Krankenhaus gemacht. Im Jahr davor musste das leider ausfallen, weil es mich selber erwischt hatte. Dafür hatte ich es dann Silvester nachgeholt. Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen, an Feiertagen ehrenamtlich kranke Menschen zu besuchen, die sonst niemanden haben. Der Beste würde mich auch begleiten, aber einer muss ja bei den Hundchen bleiben; besonders am letzten Tag des Jahres. Abends bin ich natürlich auch zu Hause, nur gibt es bei uns immer wieder irgendwelche Deppen, die meinen, sie müssten schon mittags um zwei mit der Knallerei anfangen. Obwohl ich sagen kann, dass es diesmal um die Zeit noch erträglich war, da fing es 'erst' gegen 17 Uhr an, und kurz vor Mitternacht brach dann bis 3 Uhr früh die Hölle los. Am schlimmsten finde ich diese neumodischen Batterien, die außer Geknatter und Geheule eigentlich nichts Nennenswertes zu bieten haben. Was will man bei 5 Euro für zweihundert Schuss auch groß erwarten? Für empfindsame Hundeohren und -seelen sind die Dinger aber eine Qual, was auch für Menschenohren gilt; seit meinem Hörsturz vor einigen Jahren kann ich Lärm noch schlechter ertragen. Und wenn ich daran denke, was man mit den Milliarden, die da weltweit sinnlos in der Luft verpuffen, alles an Gutem für Menschen oder Tiere - je nachdem, wo man seine persönlichen Prioritäten setzt - tun könnte, wird mir immer ganz anders.


Früher gab es bei uns auch Feuerwerk, mein Papa war unser Pyrotechniker. Der Ärmste hatte nämlich ausgerechnet Silvester Geburtstag, und wir haben ihn oft damit aufgezogen, dass er Glück gehabt hätte, noch auf den Kalender zu passen. Für Verwandtschaft und Freunde war das natürlich praktisch, die wussten immer, wo sie den Jahreswechsel feiern konnten. Abgebrannt wurden allerdings nur einige wenige, richtig schöne Raketen und zwei oder drei Sonnen. Außerdem bekam jeder Gast noch eine Wunderkerze in die Hand. Bis dann vor etwa fünfundvierzig Jahren einer unserer Gäste nicht aufgepasst und die Haustür offengelassen hatte. Unser damaliger Hund Ajax konnte aus dem Haus entwischen, stürzte sich auf eine gerade startende Rakete, biss hinein und verbrannte sich die Schnauze (zum Glück nicht bis aufs Fleisch, er hatte sich nur etwas die Haut versengt und seine schönen langen Barthaare waren futsch). Er dachte wohl, er müsste sein geliebtes Herrchen vor dem glühenden, zischenden Ungeheuer beschützen. Ab da war bei uns Ende der Vorstellung.


 


Nach dem Fest ist vor dem Fest, und unverhofft kommt oft. So bekamen wir am 30. Dezember noch überraschend Besuch. Das heißt, wir wussten schon vorher Bescheid, nur war es nicht, wie sonst bei mir, längerfristig geplant. Es kamen frühere Freunde zu uns, von denen wir fast zwei Jahre lang nichts gehört hatten. Damals gab es ein paar grundsätzliche Differenzen, und danach herrschte absolute Funkstille. Irgendwann begannen wir dann wieder, uns übern Zaun hinweg beiläufig zu grüßen, wenn sie unserer betagten Nachbarin bei der Gartenarbeit halfen; und einen Tag vor Heiligabend standen sie plötzlich mit einer Flasche Champagner vor unserem Tor und wünschten frohe Weihnachten. Ich habe sie dann eingeladen und wir verlebten zu sechst (ihre Tochter nebst Freund war mit von der Partie) einen sehr lustigen Tag. Nach dem Mittagessen spielten wir Tennis und Bowling  am Fernseher, dann gab´s Kaffee und Kuchen und hinterher einige Runden Phase 10. Es war ganz wie in alten Zeiten, als hätte es dazwischen nichts gegeben. Mit so einer Versöhnung das alte Jahr zu beschließen und ins neue zu starten ist eine schöne Sache, finde ich.


Von guten Vorsätzen jeder Art für 2018 habe ich wohlweislich abgesehen, erfahrungsgmäß überleben die bei mir nämlich kaum die erste Januarhälfte. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die ich ändern oder auch ausbauen möchte, und ich meine, das sollte möglich sein. Sehen wir mal.


Allen eine entspannte Woche, und möge denjenigen, die schon wieder zur Arbeit müssen, der Anfang leichtfallen. Heute ist ja erst der 3. Januar, also einmal darf ich noch:


Nickname 03.01.2018, 14.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

EIN WUNSCH



Möge dir Gott im neuen Jahr
mehr Zeit schenken
zu danken als zu klagen.


Mögen deine Freuden nach Tagen,
aber dein Kummer nach Stunden zählen.


Mögen die Zeiten selten sein,
an denen du deine Freunde entbehrst,
und kurz die Augenblicke
in der Gesellschaft von Dummköpfen.


Mögen alle Tränen des kommenden Jahres
Tränen der Freude sein.


(IRISCHER SEGEN)

Nickname 02.01.2018, 11.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

WUNDER GESCHEHEN!


Wir wünschen uns ein friedliches Jahr

voller Mitgefühl, Tierliebe und Barmherzigkeit -

mit mehr Menschen, die den Mut besitzen, gegen den Strom

der allgemeinen Gleichgültigkeit zu schwimmen,

für ihre Überzeugungen einzustehen und ihre Stimme

für alle gequälten, missbrauchten, verfolgten

und misshandelten Geschöpfe zu erheben!


Nickname 01.01.2018, 13.20| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

DAS FÄNGT JA GUT AN!


"Silvester habe ich nie Zeit zum Feiern", klagt Hans. "Wieso denn nicht?" "Weil ich da immer die guten Vorsätze fürs neue Jahr fassen muss!"


 

Mitternacht in einer kleinen Bar. Der Wirt steht mit ein paar Gästen an der Theke. Da geht die Tür auf, ein Mann kommt herein und bestellt eine Flasche Champagner. Als er diese bekommen hat, lässt er den Korken knallen und ruft laut: "Prosit Neujahr!"

"Was soll denn der Quatsch?", weist ihn der Wirt zurecht. "Wir haben Ostern!"
"Ostern?", stammelt der Mann perplex. "Oh je, das gibt Ärger. So lange war ich noch nie feiern!"


Nickname 01.01.2018, 04.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: UNSER LEBEN UND WIR

2018
<<< April >>>
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ÜBER MICH:Geboren vor 62 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.