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Tag: verträglich
GIOTTO - PASST ZU VIELEM MEHR ALS ZUM KAFFEE!

Giotto
Rasse: Bretone
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2016
Schulterhöhe: 45 cm
Manchmal können wir es selbst kaum glauben, wie großartig unsere Vermittlungskandidaten sind. Ja, säße unser zauberhafter Um-den Finger-Wickler Giotto in einem deutschen Tierheim, dann hätte sich bestimmt längst jemand in ihn verliebt und der süße Kerl hätte seinen Platz auf dem Sofa und im Herzen seiner neuen Familie bereits gefunden.


Wäre, hätte, Fahrradkette - naja, Sie wissen schon… Aber ich möchte es einmal
so ausdrücken: Was noch nicht ist, kann und wird unbedingt noch werden! Denn zweifellos
dürfen wir Ihnen mit unserem Giotto ein echtes Sahnestückchen vorstellen, das
zu so viel mehr passt, als nur zu einer Tasse Kaffee! Der kleine Mann ist rundum
nett und verträglich mit allen Vier- und Zweibeinern. Er bringt sich fast um
vor Freude über jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit, liebt
Spaziergänge und läuft dabei sogar vorbildlich an der Leine. Und das, obwohl
sein vorheriges Leben bei einem Jäger wohl eher schwer und entbehrungsreich war
- weit entfernt davon, wie ein geliebtes Familienmitglied gehalten zu werden. Hunde sind für italienische Jäger im Grunde
nichts weiter als Gebrauchsgegenstände; als das Herrchen verstarb, hatte dessen
Tochter letztlich auch keinerlei Verwendung mehr für den treuen Vierbeiner und
schob ihn mitleidlos in ein Hundelager ab.

Dabei liebt Giotto uns Menschen und möchte so gern überall dabei sein. Aufmerksamkeit, Nähe und gemeinsame Augenblicke sind das Größte für ihn; voller Neugier bewegt er sich durch den Alltag und strahlt dabei soviel Sanftheit, Charme und Lebensfreude aus – eine Mischung, der man nur schwer widerstehen kann.


Ich möchte noch erwähnen, dass Giotto, wie viele Vertreter seiner Rasse, mit einer kurzen Rute geboren wurde. Zudem wurde bei ihm ein Herzgeräusch festgestellt und er bekommt Tabletten. Zwar sollte man die Sache ein wenig im Blick behalten; sie beeinträchtigt ihn aber weder in seiner Unternehmungslust, noch in seiner Lebensfreude.

Solo con Giotto – vielleich braucht es für Sie nur diesen einen Hund, um alles richtig zu machen.
Yvonne Beier
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173-2788571
aus dem Ausland:
+49173-2788571
per EMail:
11.03.2026, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL
GINKO - GELD REGIERT DIE WELT!? NICHT IMMER - GINKO HAT SEIN ZUHAUSE GEFUNDEN!!!

Ginko
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2017
Schulterhöhe: 59 cm
Es gibt Momente, in denen man merkt, wie kalt die Welt wirklich sein kann.
Dann hört man hinter vorgehaltener Hand ein Flüstern - ein Gerücht, leise, aber
scharf wie ein Messer: Die Gemeinde, die Ginkos und Ghemons Unterbringung
zahlt, wolle sparen. Es geht um ein paar Cent pro Tag. Deshalb sollen Ginko und
sein Bruder Ghemon in ein anderes Lager abgeschoben werden. Das ist der Moment,
wenn man begreift: Leid hat keinen Boden. Es kann immer noch weiter nach unten
gehen.
Sechs Jahre sitzen die Brüder nun im Lager. Sechs lange Jahre nichts als Gitter
und Beton. Sechs endlose Jahre lang Hunger und Durst, Einsamkeit, Lärm und
Langeweile. Und nun ein Flüstern, das grausamer ist als alles Bisherige: Es
geht weder um ihr Wohl, noch um ihre Bedürfnisse und erst recht nicht darum,
dass Ginko ein unglaublich kontaktfreudiger und zutiefst anhänglicher Hund ist,
der sich nach Nähe sehnt, der Trost bei Menschen sucht und seinerseitsTrost spenden
möchte. Nein, es geht wieder einmal mehr nur ums Geld, um Leben, die nach
Tageskosten bewertet werden und die man effizienter machen will, indem man sie unsichtbar
macht.

Wer jemals eine solche Hundeverwahranstalt gesehen hat, weiß: Das bedeutet,
man streicht die Namen der Tiere aus einer Liste und verlegt sie wie Akten ins
hinterste Regal, wo sie alsbald in Vergessenheit geraten. Die hauchdünne
Verbindung zur Außenwelt, zu den wenigen Menschen, die überhaupt Zugang zu den
Hunden haben, wird kurzerhand abgeschnitten. Das ist die wahre Grausamkeit - nicht
laut, nicht blutig, aber vernichtend. Verrat am Leben selbst.
Während all das drohend über ihm schwebt, sitzt Ginko da und wirkt nicht
gesund. Er ist viel zu dünn, sein Körper erzählt von Entbehrung. Er bewegt
sich, als tät ihm vieles weh, und die hängenden Papillome, die seinen Körper
bedecken, erscheinen wie stumme Zeugnisse eines Lebens, das niemand wirklich
betreut hat.

Ginko und seine Brüder
Ghemon und Gabek sind freundliche, fügsame und brave Hunde; liebevoll im Umgang
mit Menschen, verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Alle drei
marschieren sie brav an der Leine, als wollten sie sagen: „Wir geben uns Mühe. Wir
wollen doch nur gesehen werden. Vor allem Ginko ist ein Hund, der menschliche
Nähe sucht, der sich vorsichtig hoffnungsvoll anlehnt und dessen stiller Blick gellender
schreit als jedes Jaulen. Es gibt Hunde, denen man das Leiden ansieht; und es
gibt Hunde wie Ginko, deren leisesVergehen schwerer zu ertragen ist als jeder
laute Schmerz.
Nun
sollen die Brüder für immer in der Versenkung verschwinden. Nicht sterben,
sondern viel schlimmer, nämlich vergessen werden. Wenn Sie je darüber
nachgedacht haben, einem Hund zu helfen, der Sie wirklich braucht; einem Hund,
der nichts falsch gemacht hat, außer zu lange zu leben, um billig zu bleiben, dann
ist jetzt der Moment gekommen, Ginkos Vermittlerin anzurufen.

„…durch Leiden wird das
Glück erkauft. (F. Dostojewski). Wenn das stimmt, dann haben unsere drei
Brüder wahrscheinlich schon Glück für mehrere Leben angespart. Sie kennen die
Welt jenseits der Gitterstäbe nicht, aber sie werden lernen, in ihr zu leben,
wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.
Vielleicht wird es sie überwältigen, wenn sie zum ersten Mal die Sonne aufgehen sehen, Gras unter ihren Pfoten spüren und erleben, wie sich ein weiches Bett anfühlt. Aber sie werden erkennen, dass dies das echte Leben ist, wenn… ja, wenn ihre Menschen sie hier auf ihren kleinen Vorstellungsseiten entdecken und sich nicht abschrecken lassen von den Geschwüren, die sich an Ginkos Bauch und Oberschenkeln gebildet haben.

Für
unseren lieben Jungen suchen wir warmherzige, einfühlsameMenschen, die
verstehen, dass er auch und gerade deswegen die Hilfe und Geborgenheit braucht,
die er nur in einem richtigen Zuhause finden kann.
Ich weiß nicht, ob Hunde von einer besseren Zukunft trämen können. Aber sie
empfinden Schmerzen und sie leiden wie wir. Das Leid von Ginko und seinen
Brüdern könnte ein Ende haben, wenn ihnen jemand hilft. Möchten Sie gern
der/diejenige(n) sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon:
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
19.01.2026, 20.19 | (0/0) Kommentare | PL
VERLUST UND VERTRAUEN - AM ENDE SIEGT DAS GLÜCK! VARYA
Wir sind froh und glücklich,
dass VARYA endlich ein Zuhause gefunden hat.
Sie wird schon bald das Shelter verlassen
und zu ihrer eigenen Familie reisen!

VARYA
Hündin
geb. ca. 2015
47 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
Das Leben hat Varya schon vieles gelehrt - nur ein Zuhause gab es noch nie für sie.
VARYA kam im Frühjahr 2016 ins riesige Shelter Kozhuhovo in Russland. Da sie Wunden hatte, die genäht werden mussten, zog sie zunächst auf der Krankenstation ein. Damals war sie noch sehr jung, ungefähr ein Jahr. Nachdem ihre Verletzungen einigermaßen verheilt waren, musste sie in einen der Sektoren mit seinen unzähligen, winzigen Außenzwingern und den endlos langen Gängen wechseln.

Für die junge Varya, als einer der kleineren und zarteren Hunde in dem riesigen Shelter, war es schwer, sich an das harte, entbehrungsreiche Leben mit all dem Lärm und Stress zu gewöhnen und in der Masse nicht unterzugehen.
Als die freiwilligen Helfer dann Varya mit in den Auslauf nahmen, um ihr dort wenigstens einmal in der Woche für eine kurze Zeit etwas Bewegung zu verschaffen, orientierte sie sich stets an den älteren, ruhigeren Hunden. So entstand im August 2016 ein Foto, welches die junge Varya neben dem lieben, alten Karlson zeigt. Beide schauen erwartungsvoll in die Ferne…

Leider verstarb Karlson wenige Monate später. Er hatte so viele Jahre gehofft und doch nie eine Chance bekommen. Und Varya sitzt heute noch an diesem Ort, an dem jede Hoffnung von der Wirklichkeit vernichtet wird.
Auf den Fotos zu sehen zu sehen, wie die dunklen Haare um Varyas Schnauze nun immer weißer werden und wie ihr Blick trüber und hoffnungsloser wird, tut mir in der Seele weh. Aber ich betrachte nur die Bilder – sie musste und muss es all die trostlosen Jahre lang durchleben.
Aber noch geben wir nicht alles verloren. Varya ist mit ihren jetzt ca. 6 Jahren im besten Alter, und vielleicht findet sie ja hier den Menschen, der ihr ein eigenes Zuhause und ein Leben schenkt, welches den Namen auch verdient.
Dank der freiwilligen Helfer hat Varya gelernt, dass es Menschen gibt, denen sie vertrauen darf und wie herrlich sich sanft streichelnde Hände anfühlen. Diese seltenen Glücksmomente sind bisher der einzige Hoffnungsschimmer in Varyas tristem Dasein.
Varya bei einem Spaziergang an der Leine:
Ein köstlicher Moment des Glücks – Varya und die streichelnden Hände ihrer Betreuerin:
Varya im Auslauf mit vielen anderen Hunden:
Varya besitzt ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen. Mit ihren Artgenossen ist sie bestens verträglich. Sie ist sehr freundlich zu Menschen, braucht bei Fremden allerdings Zeit, um Vertrauen zu fassen.
Für Varya suchen wir liebe, geduldige Menschen, die nicht zu viel von ihr erwarten, sondern ihr mit Ruhe und Verständnis dabei helfen, sich an ein neues Leben zu gewöhnen. Ein netter Artgenosse, an dem sie sich orientieren könnte, wäre ihr dabei sicher eine große Hilfe.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Für Varya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Varya, von ganzem Herzen wünsche ich Dir, dass Du doch
noch Dein Glück findest!

Vermittlerkontakt und Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
17.01.2024, 18.56 | (0/0) Kommentare | PL
LUST AUF EIN ABENTEUER? PLOMBIR

Als Junghund kam Plombir in das Shelter. Woher er kam und wie sein Leben bis dahin aussah kann niemand sagen.
Es hat ein wenig gedauert, bis Plombir Vertrauen gefasst hatte. Er freute sich jedes Mal, wenn er die freiwilligen Helfer sah, aber wenn sich dann jemand näherte, war die Furcht doch etwas größer als die Neugier. Die Betreuer sahen dennoch, dass er den Kontakt unbedingt wollte und auch brauchte. So verbrachten sie etwas mehr Zeit mit ihm und holten ihn aus dem Zwinger. Bei den kleinen Spaziergängen nahm Plombir schnell Kontakt auf und genoss die Streicheleinheiten.
Bis heute freut sich Plombir auf den einen Tag in der Woche, an dem er für eine Stunde seinen Zwinger verlassen darf. Ein kurzer, glücklicher Moment.
10 Jahre sind eigentlich noch kein Alter…. wenn unsere Familienhunde alt werden, dann wird ihr Leben ruhiger und langsamer Wir betrachten es als Geschenk...
Doch in
einem Shelter mit fast 3.000 Hunden ist das ein Ding der Unmöglichkeit! Im
Shelter muss ein alter Hund vorsichtig sein. Im gleichen Atemzug muss er aber
auch schnell sein, denn er muss mit den jungen Hunden mithalten, ansonsten geht
er gnadenlos in der Menge unter.
Ein Leben im
Shelter ist eine Aufgabe, die nicht alle bestehen können. Viele heiße
Sommertage, an denen es keine Schattenplätze mehr gibt, stürmische und nasse
Herbsttage, die die Hunde bis auf die Knochen nass werden lassen und eiskalte
Winternächte, die das Fell mit Eisklumpen überziehen. Vor diesen
unvorstellbaren Bedingungen gibt es nicht immer Schutz für jeden Hund.
Plombir hat
all die Jahre gemeistert und dabei sein freundliches Wesen nicht verloren!

Doch mittlerweile hat auch Plombir die Zeit eingeholt. Er ist im Shelter zum Senior geworden. Fast 10! Jahre sitzt Plombir dort und hat in all den Jahren das Shelter nie verlassen. Er kennt die Welt außerhalb der Mauern nicht.
In einem so großen Shelter hat „alt sein“ noch eine ganz andere Bedeutung…. Die Chancen ein Zuhause zu finden, gehen gegen Null – gibt es doch so viele junge Hunde, die ebenfalls auf der Suche sind. Auf der Suche nach ein wenig Glück…. Die alten Hunde sind dabei oft die Verlierer, denn selten möchte sich jemand auf das „Abenteuer“ einlassen.
Daher versuchen wir das fast Unmögliche… wir versuchen, für diesen freundlichen, verträglichen Senior ein Zuhause zu finden. Ein ruhiges Zuhause, dass keine großen Erwartungen an ihn stellt und ihn sicher und mit viel Geduld ankommen lässt.
Plombir ist ca. 50-55 cm groß, gechipt, geimpft und kastriert. Er hat ein freundliches Wesen und ist gut verträglich mit Artgenossen. Ob er sein Zuhause mit Katzen teilen könnte, kann vor Ort leider nicht zuverlässig getestet werden.
Sollte sich
jemand auf das "Abenteuer" alter Hund ernsthaft einlassen wollen
freuen sich unsere Teamkolleginnen über Anfragen.
16.01.2024, 19.11 | (0/0) Kommentare | PL
ESPRESSO ODER CAPPUCCINO? ARABICA

ARABICA
Hündin
geb. 2019
60 cm Schulterhöhe
keine Krankheiten bekannt
kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
lieb zu ihr vertrauten Menschen,
bei Fremden zunächst schüchtern, wird aber schnell zutraulich
läuft folgsam an der Leine
Lebensretter(in) pfotenringend gesucht
Sollst auch Du vergebens auf die Freiheit warten?
Bereits als unschuldiges, kleines Welpchen zogst du 2019 in das unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo ein. Du bekamst deinen Namen wegen deiner wunderschönen Fellzeichnung nach einem arabischen Baum, der duftend weiß blüht und der uns köstliche braune Früchte – die Kaffeebohnen – schenkt.
Drei lange Jahre bringst du nun schon in diesem Hundegefängnis zu, praktisch dein ganzes junges Leben. Sehen wir dir in die Augen, so meinen wir darin die Angst lesen zu können, für immer hinter diesen grauen Mauern, hinter diesen rostig - grünen Gittern eingesperrt zu sein.

Über dein kurzes Leben vor dem Shelter wissen wir
nichts. Aber wir wissen, dass du bestens mit deinen Leidensgefährten im Asyl
auskommst und noch nie in einen Streit unter deinen Mitgefangenen verwickelt
warst. Deinen Zwinger teilst du dir mit zwei großen Rüden und deine Betreuerin
beschreibt dein Wesen als friedfertig und tadellos – so sanft, mild und
verträglich wie ein guter Kaffee.
Menschen, die du schon näher kennst, schließt du in
dein kleines Hundeherz, schenkst ihnen deine bedingungslose Freundschaft und
forderst sie sogar manchmal zum Spielen auf. Fremden gegenüber bleibst du
zunächst vorsichtig und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. An der
Leine gehst du aber mit allen brav und willig mit.

Für dich und die dreitausend anderen vergessenen
Seelen wird der Umzug in das neue Shelter weit außerhalb Moskaus ein unfassbar
einschneidendes Ereignis sein; denn er wird deine schon jetzt nur geringen Chancen
auf ein eigenes Zuhause gegen Null sinken lassen - in Russland, wo niemand
einen Mischling von der Straße adoptiert, wie es sie dort zu Tausenden gibt.
Lieber schafft man sich einen Rassehund als eine Art Statussymbol an.
Darum suchen wir für dich (und möglichst viele andere)
ein schönes Zuhause in Deutschland, bei geduldigen, verständnisvollen Menschen; die mit dem Herzen sehen und erkennen, wie einzigartig du bist;
die Freude daran haben, dir Stück für Stück eine dir völlig unbekannte Welt zu
zeigen und dich zu lehren, wie schön ein Hundeleben sein kann.
Vielleicht darf die zauberhafte ARABICA gerade an Sie
ihr noch junges, übervolles Hundeherz für immer verschenken? Dann melden Sie
sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier gibt es ein kurzes Video der lieben ARABICA zu sehen:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
10.01.2024, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL
WER NICHT MEHR HOFFT, HAT AUFGEGEBEN! ARAMIS

ARAMIS
Rüde
geb. 2019
55-60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
offen und freundlich zu Menschen, die ihm vertraut sind
bei Fremden zuerst schüchtern
kennt bereits das Laufen an der Leine
möchte gern für immer sein Herz verschenken
Warten, immer nur warten- doch worauf?
Aramis, du bist eines von fünf jungen Hundegeschwistern, welche in Moskau auf der Straße geboren oder vom Besitzer dort entsorgt wurden, weil er euch nicht mehr haben wollte.
So sehr Ihr Euch äußerlich ähnelt, so gleich scheint Euer Schicksal zu sein: Verlassen, vergessen und weggeschlossen in einem riesigen Shelter, eingesperrt in winzigen, kahlen Zwingern ohne Hoffnung und Aussicht, jemals ein eigenes Zuhause, einen eigenen Menschen oder eine eigene Familie zu finden.
Du wurdest wohl im August 2019 geboren und kamst schon wenige Monate später, im April 2020, ins Shelter Kozhuhovo. Ein junger, fröhlicher, unbedarfter Hund, der spielen, toben und die Welt entdecken wollte. Stattdessen erwarteten dich rostig-grüne Gitterstäbe und ein Leben in Alleinsein und Langeweile.

Das war besonders bitter, weil zu der Zeit wegen der Coronakrise die Freiwilligen nicht ins Shelter kommen durften. Das bedeutete monatelange Einsamkeit und Vernachlässigung; denn außer den Bertreuern kontrolliert niemand, ob die Arbeiter ihren Job ordentlich verrichten. Für dich, deine Geschwister und dreitausend weitere Leidensgefährten hieß das hungern, frieren, dursten und tagelang im eigenen Schmutz liegen zu müssen.
Das alles forderte seinen Tribut. Deine beiden Brüder Darik und Portos wurden schwerkrank und konnten in letzter Minute gerettet werden. Darik lebt jetzt in einer Moskauer Hundepension, von freundlichen Paten unterstützt, und Portos durfte zu einer Betreuerin ziehen. Du dagegen musst dich, ebenso wie euer Bruder Atos und eure Schwester Milady, weiterhin durch den harten Shelteralltag kämpfen.

Nun beginnt der nächste strenge russische Winter und
auch der zu Recht von allen so gefürchtete Shelterumzug steht vor der Tür. Was wird
dann aus euch?
Werdet Ihr auf dieser verseuchten Mülldeponie für immer in der Versenkung verschwinden? Auf Nimmerwiedersehen, denn der Ort ist für die meisten Freiwilligen und mögliche Besucher nahezu unerreichbar, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, die dorthin fahren? Werdet Ihr Euer ganzes Leben dort in Gefangenschaft verbringen und Tag für Tag ums nackte Überleben kämpfen müssen, um irgendwann mutterseelenallein und von aller Welt vergessen eure letzte Reise anzutreten?
Wir setzen alle Hebel in Bewegung und lassen nichts unversucht, um das zu verhindern. Du bist so ein wunderhübscher, freundlicher Hundebub und gern mit den Menschen zusammen, wenn sie erst ein bisschen vertraut sind. Unbekannten gegenüber bleibst du erst einmal abwartend und vorsichtig. Das ist auch völlig in Ordnung so, wir fallen ja schließlich auch nicht jedem Wildfremden gleich um den Hals. Zu anderen Hunden bist du aber stets freundlich und offen; auch haben dich Freiwilligen dich gelehrt, brav an der Leine zu laufen.

Vielleicht möchten Sie dem liebenswerten Aramis – oder
einem seiner Geschwister - ein schönes Zuhause schenken, ihn mit Geduld und
Verständnis an sein neues Leben herangeführen? Aus jahrzehntelanger eigener
Erfahrung darf ich sagen, Ihre Mühe wird reichlich belohnt. Sicher braucht
Aramis Zeit, um im richtigen Leben anzukommen, aber mit Ihrer Hilfe schafft er
das!
Vielen lieben Dank.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Gassi im Shelter:
Gassi und "Grasen" im Shelter:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL
| 2026 | ||
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| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
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| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |
Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

