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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: leben

BENNO UND BENDIX – SOLLEN WIR ES WAGEN?

Benno


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2017

Schulterhöhe: 55 cm


***************

Bendix



Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2017

Schulterhöhe: 50 cm


"Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte: Dir will ich alles schenken! Du sollst ein solch rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind." (Astrid Lindgren)

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Ein solcher Tag begann für die Wurfgeschwister Bendix und Benno ganz leise.


Seit sieben langen Jahren besteht ihre Welt aus wenigen Quadratmetern eines kahlen Betonzwingers. Gerade einmal zwei Jahre alt waren sie, als sich die Gittertür hinter ihnen schloss und sie vor der Welt verschwanden.



Als die Tierschützer die Brüder nach langer Zeit zum ersten Mal besuchen durften, begegneten ihnen zwei scheue Hunde, die keinen Kontakt zu Menschen kannten und sich nicht anfassen ließen. Die Tierschützer bedrängten sie nicht, sie forderten nichts. Und ganz allmählich wurde die Neugier der beiden stärker als ihre Angst.


Vielleicht war genau das ihr erster kleiner, rosenroter Tag. Der Moment, in dem Bendix und Benno sagten: „Ja, wir wollen mutig sein. Wir wollen endlich anfangen zu leben.



Bendix und Benno sind kastrierte, mittelgroße Rüden, die nie erfahren durften, wie sich ein Zusammenleben mit Menschen anfühlt. All das, was für andere Hunde selbstverständlich ist – Spaziergänge, Streicheleinheiten, ein weiches Körbchen und das Gefühl dazuzugehören –, müssen sie erst noch kennenlernen: Wiesen unter den Pfoten spüren, spannende Gerüche erschnuppern, jeden Tag satt werden, sicher und geborgen sein.


Aus den Berichten von Adoptanten wissen wir, dass auch Hunde, die viele Jahre isoliert gelebt haben, in einer liebevollen, hundegerechten Umgebung erstaunliche Entwicklungen machen können. Mit Geduld, Verständnis und der Zeit, die sie brauchen dürfen, fassen sie Vertrauen, erkunden ihre Welt und bauen oft eine besonders innige Bindung zu ihren Menschen auf.



Benno und Bendix können die verlorenen sieben Jahre nicht nachholen. Aber sie können noch erleben, was es heißt, als Hund glücklich zu sein.


Es wäre für die beiden Brüder, die schon soviel miteinander durchgestanden haben, sicher das Größte, wenn sie gemeinsam in ihr neues Leben starten dürften. Sollte sich dieser Wunsch nicht erfüllen, können sie selbstverständlich auch getrennt vermittelt werden. Entscheidend ist nur, dass jeder von ihnen endlich sein eigenes Für-immer-Zuhause findet.



Vielleicht sind gerade Sie der Mensch, der Bendix oder Benno – womöglich sogar beiden – den einen großen Tag schenkt, der ihr ganzes Leben verändert. Den Tag, an dem sie endlich ankommen dürfen. Den Tag ihres Happy Ends.

 




Sabine Wojtok

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Nickname 30.07.2026, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL

OXEN - BRÜDERCHEN UND SCHWESTERCHEN


OXEN

 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2025


Die meisten Welpen laufen fröhlich und vertrauensvoll auf Menschen zu – nicht so Oxen.


Sobald sich die Zwingertür öffnet oder sich Schritte nähern, zieht er sich möglichst lautlos zurück. Er sucht die nächste Ecke und drückt sich an die Wand, als könnte sie ihn beschützen, als wäre sie der einzige Ort, den er kennt. Und wahrscheinlich ist genau das die Wahrheit.




Oxen wurde gemeinsam mit seinen GeschwisternOlmo, Olyvia, Olrik, Orbel, Ovidia, Orvin und Ozira hinter Gitterstäben auf nacktem Beton in die Dunkelheit eines Hundelagers hineingeboren. Seitdem gab es für die Hundekinder kein Gras unter den Pfoten, kein weiches Körbchen und niemanden, der sie liebevoll begrüßte, sondern nur Mauern. Und selbst das Wenige, das ihnen Halt gab, wurde ihnen genommen.




Vor kurzem wurden die Brüder von ihrer Mama und ihren Schwestern getrennt, die nun hinter anderen Gittern sitzen. Sie wissen, dass ihre Mutter irgendwo ganz in der Nähe ist. Vielleicht können sie sie riechen und ihre Stimme hören; doch sie können sie nicht mehr sehen.


Für Welpen, die nie etwas anderes als Angst kennengelernt haben, war diese Nähe wie ein kleiner Anker, nun ist auch dieser verschwunden.




Wenn man Oxen beobachtet, könnte man glauben, er wolle sich unsichtbar machen. Dabei sucht er vermutlich nur einen Ort, an dem ihm nichts geschieht und er sich geborgen fühlen darf.


Trotzdem gibt es da diese kostbaren Momente: Ein scheuer Blick, ein kurzes Innehalten, ein Schrittchen nach vorn, bevor die Angst ihn wieder einholt – so als würde ein kleiner Teil von ihm fragen: "Darf ich dir vielleicht doch vertrauen?"




Diese Frage braucht eine Antwort von Menschen, die Zeit und Geduld mitbringen, weil sie verstehen, dass Vertrauen nicht eingefordert werden kann, sondern Tag für Tag wachsen muss. Die sich über den ersten Blick freuen, über einen kleinen Schritt oder einen vorsichtigen Schwanzwedler; Menschen, die wissen, dass die größten Wunder oft ganz leise beginnen.


Oxen sucht einfach jemanden, der nichts von ihm erwartet und trotzdem an ihn glaubt; der ihm zeigt, dass Hände streicheln und Stimmen freundlich klingen können und er nicht länger Schutz an kahlen Wänden suchen muss.




Vielleicht wird Oxen nie der Hund sein, der jedem fröhlich entgegenspringt. Aber wir glauben fest daran, dass der Tag kommen kann, an dem er auf seinen Menschen zugeht, weil er weiß: Bei dir bin ich sicher.


Und vielleicht beginnt genau in diesem einen Moment endlich das Leben, das Oxen und seinen Geschwistern von Anfang an verwehrt geblieben ist.


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Daniela Koenemann

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Nickname 29.07.2026, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL

GUALTER – ANKOMMEN, AUSPACKEN, LEBEN!


Gualter


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2016

Schulterhöhe: 65 cm


Er steht still in der Ecke seines Zwingers - der alte Koffer. Unsichtbar für alle, die achtlos vorübergehen, und doch immer da. Staubig von den Jahren, mit abgewetzten Ecken und zerschlissenen Träumen. Gefüllt mit allem, was Gualter nie wirklich erleben durfte: Vertrauen, Geborgenheit, Wärme und ein Stück unbeschwerte Lebensfreude.


Gualter wurde im Oktober 2016 geboren. Noch nicht einmal ein Jahr alt, kam er an einen Ort, den man kaum Tierheim nennen kann; vielmehr eine Hundehölle, wie wir sie keinem Lebewesen wünschen. Seitdem sind acht lange Jahre vergangen. Acht Jahre, in denen das Leben zwischen Beton, Gitterstäben und dem Bellen der Vergessenen an ihm vorbeizog.




Und doch hat Gualter seine Hoffnung nie verloren. Sie steckt noch immer in diesem kleinen, unsichtbaren Koffer. Darin verstaut liegen seine Sanftmut, sein leiser Blick voller Vertrauen und seine ehrliche Neugier auf Menschen. Dabei hätte er allen Grund gehabt, sich abzuwenden. Stattdessen wartet er geduldig, still und mit empfänglichem Herzen.


Heute teilt Gualter seinen Zwinger mit Viviella und Wania; zwei Leidensgefährtinnen, die gleich ihm eine schwere Vergangenheit tragen. Jeder von ihnen geht anders damit um. Gualter trägt seine im Herzen und in seinem Koffer.




Als unsere Tierschützer ihn besuchten, kam er ruhig und interessiert näher. Sein Blick schien nur eine einzige Frage zu stellen: "Bist du vielleicht der Mensch, der mich endlich sieht?" Er ist kein Draufgänger, der laut um Aufmerksamkeit kämpft. Gualter ist ein feiner, empfindsamer Hund, der leise hofft.


Seit diesem Besuch hat er seinem Koffer noch etwas hinzugefügt: den Glauben, dass irgendwo da draußen ein Mensch auf ihn wartet; die ungebrochene Bereitschaft, diesem sein Herz zu schenken und die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.




Gualter braucht weder Heldentaten, noch klangvolle Versprechen. Er braucht nur ein Zuhause, einen Ort, an dem sein alter Koffer zum letzten Mal geöffnet wird und alles, was er so lange mit sich getragen hat, endlich bleiben darf.


Vielleicht sind genau Sie der Mensch, der Gualter nach Hause bringt.


P.S. In Gualters Adern könnte sicherlich etwas Maremmaneblut fließen. Bitte werfen Sie darum auch einen Blick auf unsere Informationen zum Herdenschutzhund.


 

Simone Leitenbauer

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Nickname 24.07.2026, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL

HAVAH - MITTEN INS HERZ



Havah

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 01.2023

Schulterhöhe: 67 cm


Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite! Welchen Grund hat es, dass Sie genau bei Havahs Foto aufmerksam wurden? Wir stellen hier soviele große, kleine, schwarze, weiße, alte und junge Hunde vor; und ausgerechnet bei unserer dreieinhalbjährigen Havah haben Sie Halt gemacht.


Um das zu ergründen, schauen wir uns doch gemeinsam an, was die Tierschützer uns über sie berichten konnten: Seit dem 23.09.2025 hat sich Havahs Leben grundlegend geändert. Wir wissen nicht, ob es vorher besser war, denn die Vorgeschichte der in diesem trostlosen, liebeleeren Hundelager Eingesperrten interessiert hier niemanden. Havah gehört immerhin zu den Glücklichen, deren Elend wir sichtbar machen und die wir vorstellen und vermitteln dürfen; denen wir einen Namen geben und für sie eine Brücke schlagen können zu der Welt, die all den anderen für immer unerreichbar bleibt



Havah teilt sich ihre Box mit Jimmy und Dioneo und hat in ihnen zwei Verbündete gefunden, zwei Leidensfährten, zwei Wartendewie sie selbst.Ganz nebenbei stellt sie sich damit jeden Tag selbst das schönste Zeugnis aus: Havah ist verträglich.


Den Besuch der Tierschützer empfing sie zunächst mit vorsichtigem Erstaunen. Doch dieses wich schnell einer großen Freude, die sie nur kurz unterbrach, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. An der Leine lief sie dann bereits erstaunlich ordentlich.


Kurzum: Havah ist noch unversehrt. Sie hat nicht resigniert. Sie trägt Vertrauen den Menschen gegenüber in ihrem Herzen und sucht ihre Nähe freundlich und offen.


Havah ist ein Hund für den liebenden Blick.


Ihr sanftes Wesen steckt in einem Körper, der am Beuteschema vieler Menschen vermutlich vorbeiziehen wird. Sie ist weder klein und handlich, noch trägt sie einen wuscheligen Pelz. Sie besitzt keine außergewöhnliche Fellzeichnung, und auch keine vermeintlich leicht erkennbare Rasse, von der manche glauben, den Charakter ableiten zu können. Aber bekanntlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, und Havahs Besonderheit liegt woanders. Es ist ihr Blick.


Ein Blick, der mitten ins Herz treffen kann; der Freude, Mut, Zuversicht und Lebendigkeit ausdrückt. Noch. Heute.



Nein, Sie müssen dafür nicht nach Italien reisen. Havahs Vermittlerin erklärt Ihnen sehr gern, wie diese wunderbare Hündin ihre Expedition in ein schönes, neues Leben antreten kann.

Vielleicht war es tatsächlich ihr Blick, der Sie auf dieser Seite hat verweilen lassen.


Daniela Koenemann

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Nickname 23.07.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | PL

RHINO - UNTERGEHEN BEGINNT, WO NIEMAND HINSCHAUT



RHINO


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2016

Schulterhöhe: 57 cm


…und Untergehen passiert nicht laut. Es gibt keinen Moment, in dem plötzlich alles kippt; kein großes Zeichen, kein „Jetzt ist es soweit. Es passiert langsam und leise.




Schwarze Hunde haben es oft besonders schwer, selbst in deutschen Tierheimen. Und ein schwarzer Hund im Ausland hat fast gar keine Aussicht auf eine Vermittlung - es sei denn, er bekommt die Chance seines Lebens und darf sich einmal kurz vorstellen.





Genauso ein schwarzer Hund bist du, Rhino: Einzigartig mit deinem weißen Lätzchen und den weißen Pfötchen; besonders, so wie jeder Hund.





Vor zweieinhalb Jahren warst du es, der so gern dazugehören wollte; der mit großen, freundlichen Augen erwartungsvoll geschaut hat, als würde gleich etwas Wunderschönes beginnen und der die Gelegenheit, einmal seinem Zwinger entrinnen zu dürfen, beim Schopf ergriffen hat - nicht zögernd und vorsichtig, sondern begeistert und voller Interesse an den Menschen, die da plötzlich vor ihm standen. Du bist noch immer dieser Hund, man muss inzwischen nur genauer hinschauen, um es zu erkennen.





Denn die Zeit ist nicht spurlos an dir vorbeigegangen. Sie hat sich in dich eingeschrieben: in deine Haut, die inzwischen sichtbar leidet, in die wunden Stellen, in dein Fell, das nicht mehr so unbeschwert wirkt, in deine gereizten Augen. Zu allem Überfluss bist du Leishmaniose positiv. Diese Krankheit ist nicht heil-, aber sie ist behandelbar. Inzwischen ist sie nicht mehr zu übersehen, sie zeigt sich offen, deutlich, ungeschönt - als hätte das Leid beschlossen, aus dem Verborgenen ins Außen zu treten.





Und nun passiert auch dir, was so vielen wie dir passiert: Man sieht einfach weg. Ganz leise bist du nach hinten gerutscht, bist nicht mehr der lustige Schwarze vorn, nur noch der Kranke in der letzten Reihe, bis irgendwann keiner mehr hinsieht. Nicht etwa, weil du kein guter Hund oder sogar schwierig bist, aber du brauchst inzwischen eben etwas mehr. Dabei hat sich dein liebes Wesen kein bisschen verändert, worüber wir unter den traurigen Umständen nur staunen können.





Immer noch liebst du uns Menschen, genießt unsere Nähe und lehnst dich an, so als hättest du nicht verlernt, wie wohl liebevolle Brührung tut. Du magst Katzen und wenn man dich an die Leine nimmt, läufst du mit, orientierst dich und folgst, als wolltest du uns sagen: Schaut her, ich bin immer noch da, mache noch mit.


Lieber Rhino, du gehst nicht unter, weil du dich aufgegeben hast. Du bist dabei unterzugehen, weil du schlicht übersehen wirst. Ein schwarzer Hund i einem ausländischen Tierasyl und obendrein auch noch krank. Es ist, als würde sich alles still gegen dich wenden, als würden sich all die Gründe stapeln, die dafür sorgen, dass dich niemand wählt.





Und genau jetzt ist der entscheidende Moment, in dem sich erweist, ob dein Licht weiter verblasst, oder ob dich endlich jemand sieht. Du brauchst kein Mitleid, aber einen Menschen, der bereit ist, dich auch medizinisch zu begleiten. Wenn schnell genug gehandelt wird, reicht in Fällen wie deinem schon eine einfache tägliche, gut verträgliche und kostengünstige Tablettengabe. Und es sollte jemand sein, der versteht, dass du immer noch derselbe Hund bist, der damals so gern dazugehören wollte, es immer noch will, wenn man dir nur eine Chance gibt.




Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund: Wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann haben Sie Rhino bereits gesehen. Bitte, gehen Sie jetzt nicht einfach weiter. Melden Sie sich bei seiner Vermittlerin, oder helfen Sie ihm, gesehen zu werden, indem Sie anderen von ihm erzählen und seine Geschichte möglichst weit verbreiten. Vielen, lieben Dank!




Margot Wolfinger

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Nickname 21.07.2026, 19.38 | (0/0) Kommentare | PL

IDRYSH - GROSSE HUNDE WERFEN LANGE SCHATTEN



Idrysh


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2017

Schulterhöhe: 70 cm


Idrysh kennt Kommandos wie "Sitz" und "Pfote". Er läuft ordentlich an der Leine und sucht von sich aus den Kontakt zu Menschen. Freundlich und selbstbewusst kommt er auf sie zu. All das erzählt von einem Leben, das nicht hinter Gittern begonnen haben kann. Irgendwo muss es einmal ein anderes Zuhause gegeben haben.


Vielleicht kannte Idrysh eine Haustür, die sich für ihn öffnete. Einen Napf, der immer am gleichen Platz stand und vermutlich nie lange unbeachtet blieb. Spazierwege, auf denen er wusste, an welcher Ecke die spannendsten Nachrichten anderer Hunde zu finden waren. Vielleicht legte er seine große Pfote in eine menschliche Hand und bekam dafür ein Lächeln, ein Leckerchen, oder beides. Bei rund 70 Zentimetern Schulterhöhe war diese Pfote ohnehin kaum zu übersehen.




Wir wissen nicht, ob sein Leben so oder ganz anders aussah. Und wir wissen nicht, warum es endete.


Geboren wurde Idrysh 2017. Seit April 2026 lebt er in einem Hundelager. Was zwischen damals und heute geschah, liegt im Dunkeln. Doch Spuren davon trägt er bis heute in sich. Denn ein Hund vergisst nicht alles, nur weil sich hinter ihm eine Zwingertür schließt. Was er außerdem erlebt hat, können wir nur dort erahnen, wo seine Gelassenheit plötzlich endet.




Für einen Hund, der vermutlich einmal ein Zuhause hatte, muss ein Lager besonders schwer zu ertragen sein. Denn Idrysh könnte den Unterschied kennen. Sein Körper erinnert sich vielleicht noch an weiche Liegeplätze, an Ruhe und an das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.




Heute beginnt jeder Tag auf Beton. Und dort endet er auch. Ein Lager ist kein Ort, an dem ein Hund lebt. Es ist ein Ort, an dem er wartet. 


Die Tage gleichen einander. Nur Idrysh wird älter, während die Erinnerung an sein früheres Leben langsam verblasst. Was nicht verblasst, ist seine Bereitschaft, sich den Menschen noch einmal zuzuwenden.




Unseren Tierschützern begegnet Idrysh freundlich und offen. Er kommt selbstsicher näher und sucht den Kontakt. Dauert eine Berührung jedoch länger an, wird er unsicher. Vielleicht gab es in seiner Vergangenheit Hände, die nicht immer Gutes bedeuteten. Was in ihm dann wach wird, wissen wir nicht. Möglicherweise hat er einfach gelernt, dass man Menschen gernhaben kann - und trotzdem vorsichtig bleiben sollte.




Seine Vergangenheit liegt im Dunkeln. Sichtbar sind nur ihre Schatten.


Mit anderen Hunden zeigt sich Idrysh sozial. Derzeit teilt er seinen Zwinger mit der Hündin Amaya. Er ist aber ebenso mit Rüden verträglich und lebte zuvor bereits mit zwei männlichen Hunden zusammen. Umziehen musste er lediglich, weil einer der beiden Rüden begann, ihn anzuknurren. Idrysh selbst war nicht derjenige, der Streit suchte. Offenbar muss ein Hund seiner Größe niemandem mehr beweisen, wie groß er ist.




Die Umsetzung erfolgte übrigens nicht aus besonderer Fürsorge des Lagerbetreibers. Wir mussten ausdrücklich darauf bestehen. Denn dort zählt selten, ob ein Hund Tag für Tag im Schatten eines Konflikts leben muss.




Idrysh bringt vieles mit: Er ist umgänglich, läuft gut an der Leine, kennt offenbar einige Kommandos und hat sich seine Offenheit gegenüber Menschen bewahrt. Er braucht kein Training. Was ihm fehlt, ist ein Mensch, der seine Vergangenheit nicht aus ihm herauszerren möchte, sondern bereit ist, gemeinsam mit ihm Zukunft zu schreiben.


Wir wissen nicht, welche Schatten auf Idryshs Leben gefallen sind. Wir können seine Vergangenheit nicht heller machen.




Aber vielleicht sind Sie der Mensch, der dafür sorgt, dass seine Zukunft endlich wieder Licht bekommt. Bitte rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!

 


Tanja Roth

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Nickname 13.07.2026, 19.41 | (0/0) Kommentare | PL

GIOTTO - PASST ZU VIELEM MEHR ALS ZUM KAFFEE! KÖRBCHEN GEFUNDEN!


Giotto


Rasse: Bretone

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2016

Schulterhöhe: 45 cm




Manchmal können wir es selbst kaum glauben, wie großartig unsere Vermittlungskandidaten sind. Ja, säße unser zauberhafter Um-den Finger-Wickler Giotto in einem deutschen Tierheim, dann hätte sich bestimmt längst jemand in ihn verliebt und der süße Kerl hätte seinen Platz auf dem Sofa und im Herzen seiner neuen Familie bereits gefunden.




Wäre, hätte, Fahrradkette - naja, Sie wissen schon… Aber ich möchte es einmal so ausdrücken: Was noch nicht ist, kann und wird unbedingt noch werden! Denn zweifellos dürfen wir Ihnen mit unserem Giotto ein echtes Sahnestückchen vorstellen, das zu so viel mehr passt, als nur zu einer Tasse Kaffee! Der kleine Mann ist rundum nett und verträglich mit allen Vier- und Zweibeinern. Er bringt sich fast um vor Freude über jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit, liebt Spaziergänge und läuft dabei sogar vorbildlich an der Leine. Und das, obwohl sein vorheriges Leben bei einem Jäger wohl eher schwer und entbehrungsreich war - weit entfernt davon, wie ein geliebtes Familienmitglied gehalten zu werden.  Hunde sind für italienische Jäger im Grunde nichts weiter als Gebrauchsgegenstände; als das Herrchen verstarb, hatte dessen Tochter letztlich auch keinerlei Verwendung mehr für den treuen Vierbeiner und schob ihn mitleidlos in ein Hundelager ab.




Dabei liebt Giotto uns Menschen und möchte so gern überall dabei sein. Aufmerksamkeit, Nähe und gemeinsame Augenblicke sind das Größte für ihn; voller Neugier bewegt er sich durch den Alltag und strahlt dabei soviel Sanftheit, Charme und Lebensfreude aus – eine Mischung, der man nur schwer widerstehen kann.




Ich möchte noch erwähnen, dass Giotto, wie viele Vertreter seiner Rasse, mit einer kurzen Rute geboren wurde. Zudem wurde bei ihm ein Herzgeräusch festgestellt und er bekommt Tabletten. Zwar sollte man die Sache ein wenig im Blick behalten; sie beeinträchtigt ihn aber weder in seiner Unternehmungslust, noch in seiner Lebensfreude.



Solo con Giotto – vielleich braucht es für Sie nur diesen einen Hund, um alles richtig zu machen.


 


 


Yvonne Beier

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Nickname 15.06.2026, 20.11 | (0/0) Kommentare | PL

TOBY - ENDE GUT, ALLES GUT: FAMILIE UND KÖRBCHEN GEFUNDEN!



TOBY

Rasse: English Setter

Geschlecht: Rüde

Geboren: 31.12.2012

Schulterhöhe: 50 cm



"Es war einmal ein alter Hund, dem wurde die Welt ganz dunkel und still…


So könnte meine Geschichte beginnen. Ich bin Toby, ein steinalter Setter, sagen die Menschen hier. Ich gehöre zu denen, die im Leben schon viel gesehen haben, auch wenn ich das jetzt nicht mehr kann.


Es ist so nach und nach passiert. Zuerst wurde alles verschwommen, dann immer dunkler, bis es zum Schluss nur noch schwarz war. Auch die Geräusche sind verschwunden. Manchmal glaube ich noch, ein dumpfes Gemurmel zu spüren, so ein leises Summen; aber die Stimmen und die Worte erreichen mich nicht mehr. Trotzdem bin ich noch da. Ich gehe noch immer gerne nach draußen, meine Nase arbeitet zum Glück noch einwandfrei, und sie erzählt mir alles, was ich wissen muss. Ich schnuppere mich durch die Welt, ganz vorsichtig, Schritt für Schritt. Und wenn ich Gras unter mir spüre, dann vergesse ich für einen Augenblick alles und wälze mich glücklich darin, so wie früher.





Die netten Menschen hier sagen, ich sei lebensfroh und dass ich gerne kuschle. Das stimmt. Ich finde meinen Weg zu ihnen - vielleicht nicht mit den Augen oder mit den Ohren, aber trotzdem zielsicher. Und wenn ich sie dann errreicht habe, lehne ich mich einfach ganz dicht und fest an sie, was heißen soll: Seht ihr, hier bin ich. Es ist alles gut.





Vor einer Woche kam ich hierher ins Tierheim. Ein neuer Ort, den ich nicht sehen kann mit Geräuschen und Stimmen, die ich nicht hören kann. Alles ist fremd und manchmal bleibe ich einfach stehen und weiß nicht so recht, wohin ich gehen soll. Ich glaube, alt zu sein hatte ich mir ein bisschen leichter vorgestellt. Man sagt ja auch, dass es nichts für Feiglinge ist. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Schließlich gibt es noch viel zu erschnuppern und zu erleben. Und vielleicht, ganz vielleicht ist irgenwo da draußen jemand, der mir helfen möchte, mich zurechtzufinden und mir mir zeigt, dass die Welt auch ohne Augenlicht und Gehör noch ein schöner Ort sein kann.




Ich wünsche mir so sehr einen sicheren Platz bei Menschen, die mich geduldig führen, ohne mich zu drängen; die verstehen, dass ich manchmal ein bisschen länger brauche und die sich freuen, wenn ich mich neben sie lege und einfach nur da bin. Das würde mich glücklich machen. Hoffentlich bin ich nicht zu unbescheiden.




Das war sie schon, meine kleine Geschichte. Sehr viel Zeit habe ich wohl nicht mehr, und ich würde sie ich so gern mit dir verbringen. Vielleicht siehst und hörst ja gerade du mich - auch wenn ich selbst nichts mehr sehen und hören kann."


Dein TOBY



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Nickname 07.06.2026, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL

HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE: ZUHAUSE ANGEKOMMEN!



Haribo


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren:12.2018

Schulterhöhe: 40 cm




Es war einmal ein kleiner Hund namens Haribo. Süß wie die Gummibärchen, nach denen er benannt wurde, freundlich, anhänglich und voller Vertrauen in die Menschen. Eigentlich hätte seine Geschichte leicht und fröhlich verlaufen sollen. In einem anderen Märchen hätte er ein warmes Körbchen gehabt und einen Platz mitten im Leben seiner Menschen. Doch das Märchen von dem kleinen Haribo begann anders. Er wurde von seinen Menschen zurückgelassen - einfach so, mutterseelenallein in einem Haus mit Garten. Manchmal kam jemand vorbei, stellte ihm etwas Futter hin und verschwand wieder.






Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter.
Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.






Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.




Nun wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.




Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



Sabine Wojtok

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ARLEENE - WIE SAG ICH´S MEINEN KINDERN? SIE HAT IHR ZUHAUSE GEFUNDEN!



Arleene


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 07.2020

Schulterhöhe: 62 cm


(Von Arleene, seit Juli 2023 unfreiwillige Expertin)



Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie diesen Text lesen, interessieren Sie sich vielleicht für Hundeerziehung. Dann lassen Sie mich Ihnen sagen: Ich habe inzwischen fast drei Jahre Praxiserfahrung; leider nicht im Garten oder im Wohnzimmer, sondern im Beton.





Kapitel 1: Wählen Sie den richtigen Untergrund. Rasen wird überbewertet, ebenso wie Sand. Beton dagegen hat Charakter. Er ist hart, nackt und speichert jede Temperatur, die gerade als besonders unangenehm empfunden wird. Im Sommer beschert er Ihnen Brandblasen an den Pfoten, im Winter dafür Erfrierungen und abgerissene Haut, die an dem nassen, vereisten Untergrund kleben bleibt. Dadurch lernen Ihre Welpen schon früh, sich anzupassen und dass Weinen überhaupt nichts bringt.





Kapitel 2: Ruhig bleiben trotz Dauerlärm. 
Umgeben von Jaulen, Winseln, Bellen, Metallklirren und immer neuen Gesichtern hinter Gittern entwickeln junge Hunde eine ausgezeichnete Fähigkeit, gelassen zu bleiben. Ich habe meine Kinder gelehrt, dass nicht jedes laute oder fremde Geräusch zwangsläufig Gefahr bedeutet. Manchmal heißt es nur, dass wieder einer umsonst gehofft und gewartet hat.





Kapitel 3: Haltung bewahren, auch ohne Publikum. Man steht gerade, bleibt gefasst und man drängelt nicht. Ich bin liebevoll, gesellig, gehorsam und anhänglich, sagen die Tierschützer, die es wissen müssen. Gern würde ich all das meinem Menschen/ meiner Familie beweisen. Aber selbst hier in Haft und abgeschnitten von der Welt gilt: Würde behalten, auch wenn niemand zuschaut.





Kapitel 4: Hoffnung sparsam dosieren. Seit Juli 2023 bin ich hier, da waren meine Kinder gerade eine Woche alt. Sie sind erwachsen geworden hinter Gittern. Als Mutter lernt man hier, Hoffnung wie Futter einzuteilen: nicht zuviel auf einmal, sonst bekommt man Bauchweh; aber auch nicht zu wenig, sonst verhungert die Seele.





Kapitel 5: Was tun, wenn plötzlich einer fehlt? Man versucht, es ruhig zu erklären. Arriel sitzt nicht mehr bei uns. Warum, weiß ich nicht. Hier werden Entscheidungen willkürlich, ohne Herz und Verstand getroffen. Ich habe gelernt, nach außen stark zu wirken, auch wenn mein Herz bricht, weil ein Platz leer bleibt.





Kapitel 6: Liebenswürdigkeit als Mittel zum Überleben. Eigentlich hätte ich allen Grund, Menschen gegenüber misstrauisch und abweisend zu sein; aber Verbitterung ist ein schlechtes Vorbild für junge Hunde.


Kapitel 7: Was man seinen Kindern nicht beibringen kann. Ich konnte sie lehren, nett zu bleiben, nicht bösartig zu werden, aufrecht zu stehen. Nicht beibringen konnte ich ihnen, warum wir nach so langer Zeit noch immer hier ausharren müssen.





Erkennen Sie die Ironie?  Die Menschen suchen gesellige, liebevolle, selbstbewusste Hunde und ich sitze hier mit genau diesen Eigenschaften. Man muss nicht laut sein, um es verdient zu haben. Man muss nicht perfekt sein, um richtig zu sein. Ich habe meine Aufgabe erfüllt. Meine Kinder sind erwachsen und sind freundlich geblieben. Das war nicht ohne weiteres zu erwarten, besonders unter den gegebenen Umständen.





Jetzt wäre ich gern einmal nicht nur Mutter, sondern einfach die Hündin Arleene.Vielleicht ist ja 2026 das Jahr, in dem Sie und andere gutherzige Menschen beschließen, dass wir uns nicht länger im Warten üben müssen, sondern endlich anfangen dürfen zu leben. Wir sind mehr als bereit für das erste Kapitel außerhalb dieses Leitfadens.





Genug der Theorie, hiermit schließe ich meinen Betonratgeber. Für den Praxisteil beginnen Sie bitte mit Kapitel Zum Telefon greifen - natürlich gern auch für eins meiner Kinder  Armindo, Arunny und Arriel, Meine Vermittlerin freut sich riesig auf Ihren Anruf und ich bin voller Vorfreude und kann es kaum erwarten.


 

 

 

 

 

 

Yvonne Beier

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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