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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wegbegleiter

ROCHUS HAT SCHON JA GESAGT - JETZT FEHLEN NUR NOCH SIE!


Rochus


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 71 cm

 


Ein großer Hund. Ein bildhübscher Hund. Ein lieber und umgänglicher Hund. Und mit seinen fünf Jahren eigentlich noch ein junger Hund. Kurz gesagt: Rochus bringt vieles mit, was man sich von einem vierbeinigen Wegbegleiter wünschen kann.




Nur eines fehlt ihm noch: ein Zuhause.


Seit August 2025 sitzt Rochus in einem italienischen Hundelager. Dort warten mehrere hundert Hunde Tag für Tag darauf, dass sich ihr Leben endlich verändert. Es ist laut, trostlos, ein Ort ohne Hoffnung oder Zukunft. Freiheit, Gras unter den Pfoten, ein eigener Mensch – all das bleibt für sie ein unerfüllter Wunsch.




Rochus hatte in diesem April wenigstens das Glück, dass italienische Tierschützer ihn besuchen durften und Rochus zeigte ihnen sofort, was in ihm steckt. Zu dem Zeitpunkt teilte er seine Box mit zwei Hündinnen und schien ihre Gesellschaft völlig in Ordnung zu finden. Den Tierschützern gegenüber war er aufgeschlossen und freundlich, ließ sich ohne weiteres anfassen und die Leine anlegen.




Sie beschrieben ihn so: "Rochus ist ein sehr lieber und recht selbstsicherer Hund. Uns gegenüber war er offen und freundlich. An der Leine lief er erstaunlich brav mit. (...) Ein ganz feiner Hund!"


Was will man mehr? Ein großer, erwachsener Hund, der Menschen gernhat, mit Artgenossen augenscheinlich gut auskommt, sich nett und ausgeglichen zeigt und sogar schon ein bisschen Erfahrung mit dem Laufen an der Leine hat.




Und dann sind da noch diese Augen. Vielleicht erzählen sie davon, dass Rochus längst verstanden hat, wer darüber entscheidet, wie sein Leben im Guten oder Schlechten weitergehen wird. Vielleicht auch davon, dass er trotz allem nicht aufgehört hat, Menschen zu vertrauen.


Denn genau das tut Rochus noch immer: Er geht auf Menschen zu.




Auch nach einsamen Monaten im Hundegefängnis sucht er die Nähe, wenn jemand vor seinem Zwinger steht. Er zieht sich nicht zurück, hat sich nicht aufgegeben. Ganz im Gegenteil: Rochus hat offensichtlich beschlossen, dass das Leben noch etwas anderes für ihn bereithalten muss.


Rochus hat bereits JA gesagt. Fehlen nur noch Sie.




August 2026 Inzwischen wurde Rochus umgesetzt und teilt sich seinen Platz mit zwei Rüden. Auch mit ihnen zeigt er sich verträglich und entspannt.


Für ihn suchen wir Menschen, die einen großen, kräftigen Hund verlässlich führen können. Ein ländliches Zuhause mit sicher eingezäuntem Grundstück wäre ideal. Gern sollten Sie schon ein wenig hundeerfahren sein und bereit, unserem Rochus zu geben, was im Grunde jeder Hund für ein glückliches Leben braucht: einen sicheren Platz, einen gefüllten Napf, Spaziergänge, ein bisschen Gras unter den Pfoten, liebevolle Führung und vor allem einen Menschen, der bleibt.




Vielleicht sitzen Sie gerade vor diesem Text und denken:  "Rochus könnte mein Hund sein." Dann rufen Sie seine Vermittlerin an und finden Sie es heraus. Vielen, lieben Dank!




Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19

aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19

 

per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 22.08.2026, 19.47 | (0/0) Kommentare | PL

KOMM UND SPIEL MIT MIR! BEN



BEN


 Rüde

geb. 2014

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

freundlich und lieb zu Menschen,

bei Fremden anfangs ein bisschen schüchtern

verträgt sich gut mit Hündinnen,

bei Rüden entscheidet die gegenseitige Sympathie

läuft gut an der Leine

möchte so gern ein Für-immer-Körbchen sein Eigen nennen


Werde ich mein Leben irgendwann in Gefangenschaft beenden?


Schon als winziger, unschuldiger Welpe musstest du mit deinen Geschwistern Saffron un GabrialBen in das riesengroße, unheimliche Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo einziehen. In all den Jahren hatte nur Gabrial das Glück, ein eigenes Zuhause zu finden. Ihr zwei, du und Saffron, wartet bis heute vergeblich darauf. Auch euch blieb der Umzug in das noch viel gruseligere, tierunwürdigere Shelter Malinki – weit ab von der Zivilisation und für die Freiwilligen nur unter großen Mühen erreichbar - nicht erspart. 


Heute bist du nicht mehr jung. Es gibt Bilder von dir, auf denen die Spuren der Gefangenschaft, in welcher du dein Leben lang ausharrern musstest und immer noch musst, deutlich erkennbar sind. Durch den Mangel an regelmäßiger Bewegung haben deine Muskeln abgebaut, minderwertiges, nährstoffarmes Futter war dein ständiger Wegbegleiter und lässt dein so schönes Fell manchmal glanzlos und stumpf erscheinen.




Aber noch immer bist du ein fröhlicher, verspielter Hund, der es liebt einem Ball hinterher zu sausen, wenn sich die viel zu seltene Gelegenheit dazu bietet. Dann vergisst du die traurigen Umstände, unter denen du dein Dasein fristen musst; dann hast du Spass und fühlst dich für einen kurzen, seligen Augenblick glücklich und frei. 


Diese hellen Momente in deinem sonst so trostlosen Leben sind rar und auch nur möglich, weil sich sehr engagierte, tierliebe Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit um euch Hunde im Shelter kümmern. Die russischen Betreuer bemühen sich aufopfernd um euch, bringen euch ab und zu leckeres Dosenfutter mit, wenn ihr eigener Geldbeutel es erlaubt, befreien euch für eine Stunde aus euren winzigen, unbequemen aus Ziegeln gemauerten Zwingern und schenken euch soviel Zuwendung und Aufmerksamkeit, wie es in der Kürze der Zeit und bei der Menge an Hunden nur geht.



Und immer ist es viel zu wenig von allem: Zu wenig Liebe. Zu wenig Aufmerksamkeit. Zu wenig Bewegung. Zu wenig spazierengehen. Zu wenig Spiel. Und ganz besonders zu wenig Freiheit. Du erträgst dies alles, weil dir nichts weiter übrigbleibt, du kennst es ja auch nicht anders.


Doch natürlich wünschen wir uns für dich wie für möglichst viele der dreitausend anderen Vergessenen ein besseres Leben. Darum suchen wir nun die Nadel im Heuhaufen: Ein Zuhause, in dem man versteht, dass du vor allem Geduld und Verständnis brauchst, um dich in einem normalen Hundeleben zurechtzufinden; denn schließlich kennst du bisher nichts weiter als Mauern, Gitterstäbe, Hunger, Lärm und Angst. 


Vielleicht möchten Sie ja dem freundlichen, junggebliebenen Ben gern zeigen, was es heißt, geliebt, geborgen und frei zu sein – so frei, wie es einem Hund in unserem Land erlaubt ist? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!



Die Vermittlung und Ausreise erfolgen über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Ben beim seltenen Ballspiel im Shelter Malinki (mit seiner Betreuerin und Saffron):


 

Ben mit seinen Geschwistern Gabrial und Saffron vor den Zwingerreihen damals in Kozhuhovo:


 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos/

Nickname 27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL

IN MANCHEN AUGENBLICKEN... BARI



BARI

 Rüde

geb. 2017

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

freundlich zu Menschen; anfangs ein wenig schüchtern

hat schon gelern, an der Leine zu laufen

liebevolles Zuhause auf Lebenszeit gesucht


... bedaure ich, dass wir keine Millionäre sind. Wären wir es, dann würden wir ein riesiges Grundstück kaufen - irgendwo weitab gelegen, wo wir niemanden störten und so viele Hunde haben könnten, wie wir möchten. Dann würden wir vor allem die großen, alten schwarzen Hunde aufnehmen, die keiner haben will. Warum nicht, das wird mir ein ewiges Rätsel bleiben; denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gerade sie die besonders sanftmütige, freundliche und umgängliche Wegbegleiter sind. Tatsächlich spukt auch hierzulande noch immer eine Menge an mittelalterlichem Aberglauben in den Köpfen herum. Es gibt Leute, die einen Bogen machen oder die Straßenseite wechseln, wenn wir mit einem unserer schwarzen Hunde spazierengehen. Einmal hat sich sogar jemand bekreuzigt. Schwarze Katzen, die einem von links nach rechts über den Weg laufen, sollen Unglück bringen? Ich weiß nicht; so wie ich das sehe, sind wir Menschen die einzigen, die Unheil über unsere Mitgeschöpfe und unsere eigene Spezies bringen, egal welche Hautfarbe wir tragen. Im Übrigen ist das eine reine Glaubens- und Erziehungsfrage: In anderen Kulturkreisen gilt Schwarz als die Farbe der Freude und zur Beisetzung erscheint die Trauergesellschaft ganz in Weiß.




Zu dir, lieber Bari: Mit jedem Tag in Gefangenschaft erlischt ein weiteres Hoffnungsfünkchen für dich. Schon seit fünf endlos langen Jahren wartest du in deinem engen Zwingerloch auf jemanden, der dich sieht und erkennt, was für wunderschöner Hundemann du bist mit deinem glänzend-schwarzen Fell und den bernsteinfarbenen Augen. Als man dich gnadenlos einsperrte, warst du ein junger, hoffnungsvoller Junghund; nun ganz allmählich wirst du hinter Gittern zum Senior.


Wenn die freiwilligen Helfer dich einmal in der Woche für ein knappes Stündchen aus deinem kahlen Zwinger befreien, damit du dir im Auslauf die Beine vertreten kannst, bist du glücklich und genießt sichtlich die Bewegung. Dabei suchst du aber immer wieder die Nähe der Betreuer, bettelst um jede noch so kleine Zuwendung und jede streichelnde Hand. Es ist ja immer nur so wenig Zeit, die du dir obendrein mit vielen anderen Hunden teilen musst; aber für dich bedeuten diese kostbaren Momente die ganze Welt. 



In deinem russischen Heimatland gehörst du schon längst zu den Vergessenen, die unschuldig und sinnlos ihre Lebenszeit im Gefängnis absitzen, weil niemand die Liebe zu schätzen weiß, die sie zu geben haben. Auch bei uns wird es vielleicht nicht einfach, aber dennoch möglich. Denn sicher gibt es hier Menschen, die dein ruhiges, umgängliches Wesen schätzen werden und Politik von Tierliebe zu trennen wissen.


Hier können Sie sich einige kleine Filme von Bari in seinen seltenen Glücksmomenten ansehen:


https://www.youtube.com/shorts/YfqKJZ_Jluc


https://www.youtube.com/shorts/WskCD96KCBs


https://www.youtube.com/shorts/lN7zFVw94mU


https://www.youtube.com/shorts/sDNIwU5y6Us


Bisher kennst du von der Welt nichts anderes als das Hundeasyl. Deswegen brauchst du dringend geduldige und verständnisvolle Menschen, die dir Zeit lassen, dich an das neue, gute Leben zu gewöhnen. Weil du mit deinen Schicksalsgefährten gut auskommst und friedlich zusammenlebst, wäre ein netter Artgenosse im neuen Zuhause dabei sicher hilfreich für dich. Aber natürlich ist das keine Voraussetzung. 


Lieber Bari! Möge mein Inserat dazu beitragen, dass ein gutherziger Mensch, eine tierliebe Familie dich für sich entdeckt, damit Einsamkeit und Langeweile nicht die einzigen Begleiter für den Rest deines Lebens bleiben.





Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.

Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 17.04.2024, 19.49 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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