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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wärme

ANNIUS - WIE LANGE NOCH BIS ZULETZT?



Annius


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.06.2015

Schulterhöhe: 62 cm



"Die Hoffnung stirbt zuletzt!" So sagten die netteren Menschen, die manchmal hier vorbeikommen, zu mir. Es soll wohl bedeuten, dass immer noch etwas Gutes passieren kann, auch wenn es lange dauert und man schon nicht mehr daran glaubt.


Tja, was soll ich sagen? Ich denke, zuletzt ist jetzt. Im Sommer 2020 brachte man mich hierher, an diesen trostlosen, lauten, grauenhaften Ort. Seitdem gab es nichts, rein gar nichts, das mir auch nur ein kleines bisschen Hoffnung gemacht hätte. Im vergangenen Frühjahr dann kamen Menschen zu Besuch, die sich Tierschützer nannten und zur Abwechslung wirklich ganz freundlich waren. Die haben mir Hoffnung gemacht, dass es besser werden kann, dass es da draußen noch andere tierliebe Menschen gibt, die mich hier herausholen werden.





Das ist jetzt ein Jahr her; ein weiteres, endlos langes, trauriges Jahr, und ich bin immer noch hier. Niemand hat je nach mir gefragt.



Zuletzt ist jetzt.



Vermutlich bin ich einfach zu alt, zu groß, zu dunkel, zu kaputt. Ich wirke nicht nett genug, weil ich bin keiner bin, der gleich freudig schwanzwedelnd auf jeden zugeht. Meine Erfahrungen mit den Arbeitern hier im Lager haben mich vorsichtig werden lassen, deswegen erscheine ich eher etwas mürrisch. So einen wie mich will bestimmt niemnd haben, oder doch?





Im vorigen Jahr habe ich mir mein Gefängnis noch mit zwei Hundefreundinnen geteilt, seit kurzem sitze ich in einer Einzelzelle. Weil es mir schlecht geht, ist das besser für mich, haben die vom Lager gesagt. Dass ich nicht lache! Ja, es geht mir nicht gut; ich habe fürchterliche Schmerzen, die Gelenke tun mir unfassbar weh. Das Laufen fällt mir schwerer, Hinlegen und Aufstehen sind mühsam. Auch im Liegen ist es nicht besser, denn hier gibt es keinen Korb, keine Decke, keinen Unterschlupf, nur kalten, harten Beton. Jetzt habe ich nicht einmal mehr Hundegefährten, die mich die tödliche Langeweile ein bisschen besser ertragen ließen. Ich bekomme auch keine Tabletten gegen die Schmerzen, denn dafür wird kein Geld ausgegeben, das stecken sich die, die hier das Sagen haben, lieber selbst in die Tasche. Es interessiert sie auch überhaupt nicht, wie es uns geht; und die, die es kümmert, nämlich die Tierschützer, die sind machtlos, die können nichts unternehmen, Wenn sie es doch versuchen und draußen von uns erzählen, dann dürfen sie nie wieder zu uns.



Zuletzt ist jetzt.



Neulich kamen sie wieder zu mir; aber obwohl sie richtig lieb waren und mich mich eigentlich gefreut habe, musste ich sie anbellen. Es ist hier drinnen so laut, immer nur Lärm von über tausend Hunden, die um Hilfe bellen und weinen, ich stehe so unter Stress, ich bin so allein. Ich will das nicht mehr, die sollen mich Ruhe lassen. Deswegen habe ich sie so böse angebellt, obwohl ichdas eigentlich gar nicht wollte, aber…


Zuletzt ist jetzt.





Meine einzige Hoffnung, diesen schrecklichen Ort noch lebend zu verlassen: dass mich jemand sieht, der mich nicht zu alt, zu groß, zu dunkel und zu kaputt findet und sich von meinem Schutzpanzer aus Missmut und Abwehr nicht abschrecken lässt. Das ist ja alles bloß äußerlich; tief in meinem Innerenn sehne ich mich Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn irgendwer - wenn vielleicht gerade DU mich haben willst, mich in Dein Herz und Dein Zuhause lässt und mir auch etwas gegen meine Schmerzen gibst, dann ist zuletzt doch noch nicht jetzt.


 

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

Nickname 29.03.2026, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

DIE ERINNERUNG IST EIN FENSTER

Die Weihnachtszeit rückt langsam heran, und mit ihr stellt sich das vertraute Gefühl der Sehnsucht nach denen ein, die unsere Tage ein wenig schöner und unsere Herzen ein wenig voller gemacht haben. Für viele von uns gehören dazu auch die Haustiere, die uns begleitet haben - die Fellengel, die wir noch immer in unserer Erinnerung tragen.


Je näher diese Tage kommen, desto mehr wandert mein Herz zu den Haustieren, die ich geliebt habe und liebe; zu denen, die noch an meiner Seite sind und denen, die im Himmel auf mich warten. Ganz gleich, wohin unser Lebensweg uns führen mag, ihre Liebe bleibt uns immer nah und umhüllt uns wie eine warme Decke in einer kalten Nacht. 


Diese Zeit erinnert mich daran, wie kostbar ihre Anwesenheit wirklich war. Das Leben verändert sich, die Jahreszeiten wechseln und unsere Tagesabläufe gehen weiter ... aber die Verbindung, die wir mit ihnen hatten, verblasst nie. Auch wenn ihre Pfoten nicht mehr über den Boden tapsen, ist ihr Geist immer noch hier – sanft, beständig und tief empfunden. 


Mögen die kommenden Tage Ihr Zuhause mit Trost, Ihren Geist mit Hoffnung und Ihr Herz mit der stillen Ruhe erfüllen, die aus dem Wissen entsteht, dass Liebe niemals vergeht – auch wenn die Pfoten verschwinden. 


Ich bin dankbar für alle Haustiere, mit denen wir unser Leben teilen durften und wünsche Ihnen eine Weihnachtszeit voller Wärme, Geborgenheit, schöner Erinnerungen und der zarten Freude, die sie uns hinterließen.



Unser lieber WOODY

einer von so vielen Herzenshunden,

die unser Leben reich und schön gemacht haben

Nickname 02.12.2025, 19.31 | (0/0) Kommentare | PL

LA DONNA E AMABILE



DONNA

 

Hündin

geb. Februar 2018

50-55 cm Sculterhöhe

geimpft, gechicpt, kastriert

möchte gern für immer nach Hause

 

Alle Jahre wieder ist er da, der unerbittlich kalte Winter für die 3.000 Hunde im russischen Shelter Kozhuhovo. Ich weiß, dass wir sie nicht alle retten können, so gern wir das möchten. Aber vielleicht gibt es für den einen oder anderen ja doch noch ein Happy End?

 

So zum Beispiel für Donna, die dritte im Bunde der Geschwister ihre Brüder sind Lavrik und Leshey). So sehr sie sich äußerlich voneinander unterscheiden, eint sie doch ihr Schicksal. Drei Geschwister, von der Optik her unterschiedlich, vom Schicksal her geeint. Geboren oder kurz nach der Geburt ausgesetzt auf Moskaus Straßen, wurden sie eingefangen und in das gigantische Hundeasyl gebracht. Bis heute verbringen sie dort ihr Leben, welches im Grunde keines ist. Sie versuchen zu überleben und mit den armseligen Gegebenheiten zurechtzukommen; leider kennen sie es ja nicht anders.

 



Wenn die Betreuer einmal in der Woche zu Besuch kommen und genügend Zeit bleibt, um die Hunde mit in den Auslauf zu nehmen, vergisst die von ihrem Naturell her unkomplizierte und fröhliche Donna all das Elend um sie herum. Dann spielt sie, tobt und rennt mit den anderen um die Wette, als wolle sie in dieser einen kurzen Stunde alles nachholen, was sie die ganze lange Woche über entbehren muss.



 

Manchmal gehen sie im Shelterbereich auch ein Stückchen spazieren. Dann werden fleißig die Grundkommandos und das Laufen an der Leine geübt. Denn die Betreuer wissen genau, dass ihre Schützlinge am ehesten ein Zuhause finden, wenn sie schon einiges von dem können, was sie später in ihrem neuen – richtigen – Leben brauchen.

 

Leider gehen die Fröhlichkeit und Unbedarftheit der jungen Hunde im Shelter irgendwann unweigerlich verloren und weichen Stück für Stück einer Traurigkeit, die wir in den Gesichtern vieler älterer Hunde im Shelter lesen. Ihre früher noch strahlenden Augen werden trübe und ihre Blicke scheinen in die Ferne zu schweifen, als wollten die Hunde sich aus ihrer Gefangenschaft fortträumen. Immer wieder macht uns da tief betroffen und wir gewöhnen uns nie daran. Deswegen hören wir auch nicht auf, für unsere Hunde zu kämpfen – selbst wenn es dem aussichtslos scheinenden Kampf gegen Windmühlen gleicht.

 



Möchten vielleicht Sie der überaus freundlichen und umgänglichen Donna ihre Unbeschwertheit erhalten und ihr die Wärme und Geborgenheit schenken, die si bisher in ihrem noch jungen Leben schmerzlich vermissen musste? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Donna beim Gassigehen mit ihrem Bruder Lavrik im Shelterbereich:

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)


Nickname 27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL

EIN VERLORENES LEBEN? NOCHKA



NOCHKA


Hündin

geb. 2010

55 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 

Von vielen gesehen, von manchen bewundert – und doch hat sich bis heute nichts an Nochkas traurigem Dasein geändert.

 

Bis heute ging das Glück an Nochka vorbei. Können Hunde träumen? Ich glaube, ja. Nochka träumt sich in ein besseres Leben, weit entfernt von diesem Ort, an welchem sie sich so unbehaglich fühlt und an dem sie dennoch seit Jahren in Gefangenschaft lebt. Gottergeben lässt sie dieses trostlose Dasein über sich ergehen, nur wie lange hält sie das noch durch? Ihre freiwilligen Betreuer wünschen sich sehnlichst ein Zuhause für diese schwarze, ruhige und geduldige Schönheit.



 

Seit 2012 hockt Nochka bereits im Moskauer Shelter Kozhuhovo hinter Gittern – den weitaus größten Teil ihres Lebens. Man spürt förmlich ihre Traurigkeit, wenn sie verloren im Freilauf sitzt, den die Hunde einmal in der Woche besuchen dürfen, wenn die freiwilligen Helfer kommen und sich um ihre Schützlinge kümmern. Gern vergräbt sie sich auch am Rande irgendwo im Sand, oder sie sitzt einfach nur da und schaut wehmütig in die Ferne. Die anderen Hunde jagen ihr Angst ein.



 

Die Zeit mit den Betreuern vergeht immer viel zu schnell. Jeder der Freiwilligen muss sich ja in der einen Stunde um mehrere Hunde kümmern – da kommen die Zurückhaltenden, wie Nochka, die sich nie in den Vordergrund drängen, leicht zu kurz. Wenn sie Glück hat, darf sie manchmal in den Sheltergängen Gassi gehen. Danach führt der Weg jedoch unweigerlich zurück in ihren winzigen Zwinger, in welchem es nun wieder eine Woche lang ausharren heißt.

 



Nochka führt bis jetzt ein verlorenes ohne Wärme und Geborgenheit, ohne gutes Futter und ohne Gras unter den Pfoten – vor allem aber, und das ist besonders schmerzlich, ohne irgendjemandem wirklich etwas zu bedeuten. Dabei ist sie so ein bescheidenes, ruhiges und friedliches Hundemädchen. Bei fremden Menschen zeigt sie sich zunächst schüchtern; ihre Artgenossen gegenüber verhält sie sich freundlich und geht Auseinandersetzungen grundsätzlich aus dem Weg.



 

Liebe Nochka, für den Rest Deiner Tage wünschen wir Dir ein Leben bei gutherzigen Menschen, die Dich in aller Ruhe ankommen lassen; die nichts Großartiges von Dir erwarten und bei denen Du die traurigen Schatten der Vergangenheit endgültig hinter Dir lassen darfst!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Für Nochka suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Nochka, ein wenig verloren im Auslauf :

 

 

Nochka beim Gassigehen im Shelterbereich:

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 21.04.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

WENN DER ERSTE BLICK TRÜGT... DUKE



Wie muss es sich anfühlen, wenn sich die Tore eines riesengroßen Shelters hinter einem kleinen Welpen schließen. Auf den ersten Blick verspricht es Wärme und Sicherheit, auf den zweiten Blick verrät es Einsamkeit.


DUKE kam bereits als kleiner Welpe in das russische Shelter „Kozhuhovo“. Nie hat er ein Leben in Freiheit mit all seinen „Macken“ und „Freuden“ erleben dürfen. Sein einziges Zuhause ist ein kleiner Außerzwinger. Und das seit mehr als 10 Jahren, dabei ist er so ein freundlicher und menschenbezogener Hund.


Einmal in der Woche kommt seine große Stunde… dann darf er mit seinen Betreuern und den Hundekumpels in den großen Auslauf. Dort zeigt er sich immer sehr verträglich, aber er sucht auffallend die Nähe „seines Menschen“. DUKE fehlt einfach die Zuneigung und die Liebe. Er hat vermutlich nie etwas Schlechtes erlebt, denn er war ja in Sicherheit in diesem Shelter und genau die Menschen, die ihm einmal in der Woche etwas Abwechselung bringen, sind sein Lebensinhalt.


Das Leben dort ist hart… Sommer wie Winter. Im Sommer brennt die Sonne erbarmungslos, und die Hunde versuchen, einen begehrten Schattenplatz zu ergattern – im Winter sind es die eisigen Temperaturen, die alles einfrieren lassen. Eine kleine Holzhütte – mit viel Glück mit Stroh ausgelegt – ist der einzige Schutz. Für Duke ist es dort bereits der 11. Winter… ohne Aussicht auf Hoffnung.




Ein großer, alter und dazu noch schwarzer Hund…. Und schon sinken die Vermittlungschancen gen Null! In Russland wird Duke keine großartigen Chancen mehr haben. Viel zu viele sind schon an seinem Zwinger vorbei gegangen – ohne überhaupt einen zweiten Blick auf ihn zu werfen. Insbesondere die Vermittlung von älteren und schwarzen Hunden ist immer sehr schwer, aber Duke hat nie etwas falsch gemacht… er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.


Wir sind aber davon überzeugt, dass für diesen lieben Rüden irgendwo die richtigen Menschen warten. Menschen, die bereit sind, einem Hund, der in seinem gesamten Leben nie die Sonnenseiten kennen lernen durfte, zu zeigen, was es heißt, wenn man geliebt wird. Menschen, die bereit sind, Duke langsam und sicher in ein Leben zu führen, dass er irgendwann aus vollem Herzen genießen darf.


Für Duke wünschen wir uns, dass er irgendwann auf einem Kissen liegt und ganz tief ausatmet und man sofort weiß, dass er jetzt zu Hause angekommen ist.


Dieser hübsche Rüde hat ein Leben mit viel Liebe verdient und er könnte – wenn es Menschen gibt, dessen Herz er berührt – schon zeitnah geimpft, gechipt und kastriert reisen. Mit seinen Artgenossen versteht sich Duke gut und er hätte bestimmt nichts gegen eine nette bereits vorhandene Hündin einzuwenden. Duke kann sogar schon ein wenig an der Leine zu laufen. Wie er sich gegenüber Katzen verhält, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Wir bitten um Verständnis, dass wir Duke, wie all unsere anderen Hunde auch, nur auf eine Endstelle vermitteln.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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