<-- script type="text/javascript" src="/social/snowstorm-min.js"> Mitternachtsspitzen - DesignBlog
Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tierschützer

ANNIUS - WIE LANGE NOCH BIS ZULETZT?



Annius


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.06.2015

Schulterhöhe: 62 cm



"Die Hoffnung stirbt zuletzt!" So sagten die netteren Menschen, die manchmal hier vorbeikommen, zu mir. Es soll wohl bedeuten, dass immer noch etwas Gutes passieren kann, auch wenn es lange dauert und man schon nicht mehr daran glaubt.


Tja, was soll ich sagen? Ich denke, zuletzt ist jetzt. Im Sommer 2020 brachte man mich hierher, an diesen trostlosen, lauten, grauenhaften Ort. Seitdem gab es nichts, rein gar nichts, das mir auch nur ein kleines bisschen Hoffnung gemacht hätte. Im vergangenen Frühjahr dann kamen Menschen zu Besuch, die sich Tierschützer nannten und zur Abwechslung wirklich ganz freundlich waren. Die haben mir Hoffnung gemacht, dass es besser werden kann, dass es da draußen noch andere tierliebe Menschen gibt, die mich hier herausholen werden.





Das ist jetzt ein Jahr her; ein weiteres, endlos langes, trauriges Jahr, und ich bin immer noch hier. Niemand hat je nach mir gefragt.



Zuletzt ist jetzt.



Vermutlich bin ich einfach zu alt, zu groß, zu dunkel, zu kaputt. Ich wirke nicht nett genug, weil ich bin keiner bin, der gleich freudig schwanzwedelnd auf jeden zugeht. Meine Erfahrungen mit den Arbeitern hier im Lager haben mich vorsichtig werden lassen, deswegen erscheine ich eher etwas mürrisch. So einen wie mich will bestimmt niemnd haben, oder doch?





Im vorigen Jahr habe ich mir mein Gefängnis noch mit zwei Hundefreundinnen geteilt, seit kurzem sitze ich in einer Einzelzelle. Weil es mir schlecht geht, ist das besser für mich, haben die vom Lager gesagt. Dass ich nicht lache! Ja, es geht mir nicht gut; ich habe fürchterliche Schmerzen, die Gelenke tun mir unfassbar weh. Das Laufen fällt mir schwerer, Hinlegen und Aufstehen sind mühsam. Auch im Liegen ist es nicht besser, denn hier gibt es keinen Korb, keine Decke, keinen Unterschlupf, nur kalten, harten Beton. Jetzt habe ich nicht einmal mehr Hundegefährten, die mich die tödliche Langeweile ein bisschen besser ertragen ließen. Ich bekomme auch keine Tabletten gegen die Schmerzen, denn dafür wird kein Geld ausgegeben, das stecken sich die, die hier das Sagen haben, lieber selbst in die Tasche. Es interessiert sie auch überhaupt nicht, wie es uns geht; und die, die es kümmert, nämlich die Tierschützer, die sind machtlos, die können nichts unternehmen, Wenn sie es doch versuchen und draußen von uns erzählen, dann dürfen sie nie wieder zu uns.



Zuletzt ist jetzt.



Neulich kamen sie wieder zu mir; aber obwohl sie richtig lieb waren und mich mich eigentlich gefreut habe, musste ich sie anbellen. Es ist hier drinnen so laut, immer nur Lärm von über tausend Hunden, die um Hilfe bellen und weinen, ich stehe so unter Stress, ich bin so allein. Ich will das nicht mehr, die sollen mich Ruhe lassen. Deswegen habe ich sie so böse angebellt, obwohl ichdas eigentlich gar nicht wollte, aber…


Zuletzt ist jetzt.





Meine einzige Hoffnung, diesen schrecklichen Ort noch lebend zu verlassen: dass mich jemand sieht, der mich nicht zu alt, zu groß, zu dunkel und zu kaputt findet und sich von meinem Schutzpanzer aus Missmut und Abwehr nicht abschrecken lässt. Das ist ja alles bloß äußerlich; tief in meinem Innerenn sehne ich mich Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn irgendwer - wenn vielleicht gerade DU mich haben willst, mich in Dein Herz und Dein Zuhause lässt und mir auch etwas gegen meine Schmerzen gibst, dann ist zuletzt doch noch nicht jetzt.


 

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

Nickname 29.03.2026, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

ELOWEN - TRAUMTÄNZERIN IM MONDLICHT




Elowen


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 55 cm

Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.


Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.





Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.


Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.





Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden, zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.




Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!


 

Simone Leitenbauer

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0160 -14 43 169



aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169

 

per EMail:

Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 27.03.2026, 19.59 | (0/0) Kommentare | PL

ALVIDA - SIE SIND NICHT ALLE SO!


Alvida


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 51 cm


"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen?  Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.



Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.



All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man sich unter Artgenossen benimmt.


Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz und Leid erdulden musste.



Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"



Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335



aus dem Ausland:
+49172-83 49 335


 per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


 https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 21.03.2026, 20.16 | (0/0) Kommentare | PL

JONTAR - WER SCHREIBT SEIN HAPPY END?


Jontar


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 62 cm


März 2926: Neuer Tag, neues Glück? Das mag für andere gelten, aber nicht für mich. Keiner sieht mich, keiner ruft mich beim Namen. Was einmal Hoffen und frohes Erwarten war, sitzt jetzt zuviel auf den Knochen und zuwenig auf der Seele. Die Tage tropfen auf den Zwingerboden und versickern im rauen Beton.





Als mich die Tierschützer einmal kurz besuchen durften, sagten sie mir: "Lieber Jontar, warte nur ab, deine Familie kommt schon bald." Und ich wartete, warte immer noch, aber niemand meldet sich für mich. So vergehen die Jahre und mein Leben verrinnt.




Ich sehe andere Hunde kommen und gehen. Eine von ihnen ist Jozefina, meine Schwester. Sie hat den Jackpot geknackt und ein Zuhause bei einer ganz lieben Familie gefunden. Ich bleibe zurück und werde immer runder, stiller, und müder. Nur noch selten frage ich mich, ob mein Bild auch endlich einmal zum Lieblingsbild von einem Menschen wird.

">



Jacoby und Betsy sind meine Freunde. Wir teilen das Warten miteinander, aber schon längst nicht mehr die Hoffnung. Was einmal Welpenmut hieß, ist jetzt ein unsichtiger, dicker Hund mit stillen, traurigen Augen, kaum noch Muskeln und glanzlosem Fell.




Dabei mache ich alles richtig. Ich dränge mich nicht vor, belle nicht aufdringlich, halte durch. Ich lasse mir vorsichtig das Halsband anlegen, folge tapfer, oder stehe still, wie es gerade verlangt wird. Die Tierschützer sagen, ich sei folgsam, sanft und vorsichtig hoffnungsvoll - aber ich frage mich: Erfährt das überhaupt jemand? Oder ist auch das nur so ein Satz, der ungelesen in einem Aktenordner verschwindet? Warum bin ich nie der, auf den jemand wartet? Bin ich unsichtbar? Ich möchte doch so gern irgendwo ankommen und wissen, wie sich richtiges Leben anfühlt.


 


Ich bin Jontar und ich hoffe immer noch, dass meine Geschichte endlich jemand zu Ende liest. Vielleicht schreibst Du ja sogar das Happy End.


Dein Jontar





Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon
aus Deutschland:

0176 - 24 63 36 19



aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19


 per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu


WAS BISHER GESCHAH:


August 2023: Jacoby, Jontar, Jorik, Jorina, Jozefina und Julinda - einst sechs niedliche, kleine, unschuldige Welpchen, die in der Hundehölle landeten. Die drei Buben und drei Mädchen sind inzwischen erwachsen, ihre Welpenniedlichkeit konnte keinen von ihnen retten. Umso nachdenklicher stimmt es mich, wenn ich auf den Fotos und Videos der Geschwister sehe, dass sie sich nicht aufgegeben haben, sondern immer noch lustige und freundliche Wesen sind, die unsere Tierschutzkameraden freudig begrüßen. Sonnenscheine in einer trostlosen Welt. Wie kann es sein, dass sie dort noch vor sich hinvegetieren müssen, anstatt im eigenen Zuhause für Spaß und gute Laune zu sorgen?





Es muss ein heißer Sommertag, Ende August 2021 gewesen sein, als Jontar und seine Geschwisterchen das Licht der Welt erblickten. Kaum zwei Monate alt, wurden sie ins Hundelager gebracht; ob sie ausgesetzt oder frei geboren und aufgegriffen wurden, wissen wir nicht. Seitdem fristen sie ihr Dasein an diesem düsteren, furchteinflößenden Ort, verbringen ihre Tage auf nacktem Beton in nicht endenwollendem Einerlei, ohne Gras unter ihren Pfoten, ohne einen Ort, an den sie sich einmal zurückziehen könnten, ohne streichelnde Hände und jegliche Fürsorge. Unvorstellbar? Ja, aber leider traurige Wirklichkeit. 



August 2024: Inzwischen sind drei Jahre vergangen, in denen aus einer Rasselbande niedlicher Welpen ein Rudel erwachsener Hunde wurde; verlassen, weggeschlossen und hinter Gitterstäben vergessen. Einzig ihre Schwester Jozefina, die nun Josy heißt, wurde im Dezember 2023 von einer dieser weltbesten Familien adoptiert und lebt nun glücklich und geliebt in ihrem eigenen Zuhause.




https://www.pro-canalba.eu/


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 17.03.2026, 11.42 | (0/0) Kommentare | PL

SUTTON - VON 0 AUF 100 IN…?


Sutton

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 05.2020

Schulterhöhe: 55 cm


Ganz klein und möglichst unsichtbar macht sich der vierjährige, kastrierte Sutton, als ihn die italienischen Tierschützer das allererste Mal besuchen dürfen. Der so liebe, aber schüchterne und verängstigte Hundemann kann ja nicht ahnen, dass diesmal ganz besondere Menschen zu ihm kommen. Schließlich kennt er bisher nur das grobe Personal, das im Canile gleichgültig und ohne Mitgefühl seine Arbeit verrichtet. Da gibt es schon mal einen Schlag mit der Schaufel oder es setzt einen heftigen Fußtritt, wenn ein Hund es nicht mehr schafft, rechtzeitig auszuweichen.


Seit über einem Jahr fristet der sanfte Sutton nun schon seinen eintönigen Alltag an diesem trostlosen Ort; eingesperrt auf ein paar wenigen Quadratmetern im kahlen Betonzwinger ohne Bewegung, ohne Beschäftigung und ohne jede menschliche Zuwendung.




Doch die freundlichen Tierschützer kommen niemals zu den armen Seelen in die Zwinger, ohne wenigstens das mitzubringen, was ihnen von den Lagerbetreibern gnädigst gestattet wird: ein Fünkchen Hoffnung. So begrüßen sie Sutton mit den Worten: "Klopf, klopf, hier kommt der Mut! Nun hat die Angst bald nichts mehr zu melden!" Sutton legt den Kopf schief, schaut die netten Besucher offen mit seinen hübschen, braunen Knopfaugen an und scheint zu antworten: "Jetzt habe ich gleich ein Prozent Mut, und wenn ihr mir helft, schaffe ich die anderen neunundneunzig sicher auch!"




Und wirklich - mit etwas ruhiger Ansprache gelingt es den Tierschützern, Suttons Aufmerksamkeit und sogar eine Prise Vertrauen von ihm zu gewinnen. Sie beschreiben ihn als einen Hund, der mit uns Menschen bisher wohl noch keine angenehmen Erfahrungen gemacht hat. Trotzdem schimmern in seinen Augen durchaus Neugierde, Freundlichkeit und sogar ein bisschen Schalk. Sutton teilt sich die kalte, ungemütliche Box mit Jerrika und Magee und ist der aufgeschlossenste von den Dreien. Er lässt sich ohne Abwehr streicheln, kann es zwar noch nicht so recht genießen, hat nun aber eine Idee – dass nämlich dieses eine Prozent mehr an Mut ihm helfen wird, seine Angst zu überwinden, damit er bei lieben, geduldigen und verständnisvollen Menschen ein neues, hundgerechtes Leben beginnen kann.




Verehrte Leserinnen und Leser, aus unserer Erfahrung wissen wir, dass gerade die anfangs vorsichtigen und besorgten Hunde sich besonders eng an ihre(n) Lieblingsmenschen anschließen und zu treuen, anhänglichen Begleitern werden. Sutton braucht nur jemanden wie Sie, der ihn ermutigt und sein Selbstvertrauen stärkt; denn Mut ist das Aus für die Angst!



Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335


aus dem Ausland:
+49172-83 49 335


 per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 07.03.2026, 16.37 | (0/0) Kommentare | PL

ALVIS EINMAL HOFFNUNG UND ZURÜCK



Alvis


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.08.2022

Schulterhöhe: 60 cm


Dezember 2022: Alvis und seine Schwestern Adrianne, Alof und Annelene kamen mit gerade einmal 4 Wochen (!) in das grausamste, uns bekannte italienische Hundelager. Wo die vier Kleinen vorher waren, wie sie in die Hundehölle kamen und was aus ihrer Mama wurde, wissen wir nicht. Jedoch gibt es für Hundekinder keinen schrecklicheren Platz, um dort aufwachsen zu müssen.



 
Die mit uns befreundeten Tierschützer durften das Hundegefängnis eine Woche vor Weihnachten überraschend noch einmal besuchen. Wir möchten den Mitgliedern der italienischen Organisation "ALFA - Associazione Love For Animals" unsere größte Hochachtung aussprechen. Für tierliebende Menschen bedeutet es jedesmal einen seelischen Kraftakt, diese Hölle auf Erden zu betreten in der Gewissheit, nur den allerwenigsten helfen zu können und dass lediglich eine Handvoll glücklicher Hunde diesen gottlosen Ort jemals wieder lebend verlassen wird.





Aber an diesem trüben Sonnabend vor Weihnachten haben sich unsere Freunde erneut der Ungerechtigkeit und den tierquälerischen Zuständen in dieserer Hundeverwahranstalt gestellt und die vier kleinen Welpen entdeckt. Vielleicht war es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die Dreikäsehochs; denn der kurzeBesuch von lieben Menschen bedeutete nicht nur eine Abwechslung in ihrem trostlosen Zwingeralltag: Sie bekommen bei uns nun eine Bühne, die die ihnen die Eintrittskarte in die Freiheit sichern wird - das hoffen wir jedenfalls inbrünstig.





Die Tierschützer beschreiben die Geschwister als freundlich, verspielt und den Menschen gegenüber aufgeschlossen. Vermutlich werden sie eine mittlere Größe erreichen.  




Und heute? Alvis war noch ein Baby, als man ihn gnadenlos in einen Kerker warf, in dem kein Hund jemals landen dürfte. Von da an gab es für ihn harten Beton anstatt weicher Wiese, Einsamkeit und Kälte anstatt Geborgenheit und Wärme, Angst anstelle von Sicherheit. Seinen drei Geschwistern war das Schicksal gnädig. Sie wurden gesehen und gerettet, sie durften die freudlose Vergangenheit hinter sich lassen und anfangen zu leben.





Alvis blieb als einziger zurück. Vielleicht war er nur zu schüchtern, um jemandem aufzufallen. Denn statt laut bellend auf sich aufmerksam zu machen, fiept er nur leise, wenn ab und zu einmal Menschen vorbeikommen. Und er hofft noch immer, dass irgendjemand auch ihn liebgewinnen und mitnehmen wird.




Heute ist Alvis kein Baby mehr, sondern ein junger Hund, dassen Seele viel zu früh lernen musste, wie sich Einsamkeit und Sehnsucht anfühlen. Er hat so viel verpasst und so viel verloren. Trotzdem hat er sich seinen Glauben an die Menschen bewahrt und die Hoffnung, dass da draußen jemand ist, der nicht an ihm vorbeisieht.






Bitte, sehen Sie ihn. Er ist bereit, das Leben zu lernen und möchte nur allzu gern ankommen, vertrauen, rennen, schlafen dürfen ohne Angst. Und er möchte jemandes bester Freund sein. Deshalb bitten wir hier und heute für ihn - für Alvis, der immer noch wartet, nachdem alle anderen längst gegangen sind.




Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0176 - 24 63 36 19

aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19

 

per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu

 

https://www.pro-canalba.eu/ 


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 30.01.2026, 16.24 | (0/0) Kommentare | PL

EDELMIRA - LEBEN LERNEN IN HOMÖOPATHISCHEN DOSEN



Edelmira


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 25.03.2019

Schulterhöhe: 57 cm


Es ist das alte, ewig gleiche, aber doch jedes Mal unendlich traurige Lied: Ein Hundekind, ein kleines Welpchen von einigen Wochen oder höchstens Monaten, verschwindet auf Nimmerwiedersehen hinter den dicken Mauern eines italienischen Canile. Dort sitzt es in einer kahlen Betonbox mit Ausblick durch Gitterstäbe auf eine andere kahle Betonbox mit Gitterstäben und wartet; wartet vielleicht auf Futter und Wasser (kommen zwar unregelmäßig, aber meistens doch irgendwann), auf Ansprache und Abwechslung (kommen so gut wie nie), auf ein richtiges Leben (kommt nur äußerst selten und nur für die allerwenigsten der vielen gefangenen Hunde).


So oder ähnlich ergeht es Edelmira - mit der Besonderheit, dass für sie nun endlich Hoffnung auf ein richtiges Leben besteht. Denn obwohl sie seit dem zarten Alter von dreieinhalb Monaten in dem Betonbunker eingekerkert ist, hat sich ihr Blatt in diesem Sommer leicht gewendet. Ihre Strafe für nichts, außer, dass sie als unschuldiges, unerwünschtes Hundekind zur falschen Zeit am falschen Ort war, wurde von lebenslang in möglicherweise vorzeitige Entlassung abgemildert. Edelmira durfte nämlich durch eine gütige Schicksalswende oder eine unerwartete, menschliche Regung der Lagerleitung im August endlich Besuch von den mit uns befreundeten Tierschützern erhalten. Nun setzen wir alles daran, um Edelmira möglichst schnell in die Freiheit zu einer liebevollen Familie oder Einzelperson zu verhelfen.





Edelmira ist eine wunderschöne, schwarzweiße Hündin. Sie wirkt sehr aufmerksam, ihren pharaonenhundähnlichen Ohren scheint kaum etwas zu entgehen. Aber die lange Zeit in der Abgeschnittenheit von der Außenwelt hat bei ihr Spuren hinterlassen. Mehr als sechs ihrer knapp sieben Lebensjahre hat sie in einem immer gleichen, betonierten Rechteck zugebracht. Sie kennt wahrscheinlich jede Spalte, jede Unebenheit in den Mauern. Ihre feine Nase weiß genau, wo ihr Zellengenosse Lynwood noch vor zwei Minuten gelegen hat. Dann standen im August wie aus heiterem Himmel plötzlich wildfremde Menschen in ihrem Kerker, die sie kennenlernen und für einen kurzen Augenblick auf die angrenzende Wiese entführen wollten. Die Tierschützer beschreiben die Situation so: "Edelmira fühlte sich in ihrem Zwinger einigermaßen sicher. Sie kam unterwürfig angekrochen und ließ sich widerstandslos Halsband und Leine anlegen." Sehr mutig für eine Hündin, die in ihrem Leben noch nie zuvor freundlichen, verständnisvollen Menschen begegnet war.




Dann ging es nach draußen. Plötzlich waren ihre Orientierungspunkte – Betonmauern auf drei Seiten und vorn eine Gitterwand – weg, der gewohnte, steinharte Boden war Erde und Gras gewichen, es roch ganz anders; Lynwood, ihr getreuer Schicksalsgefährte, war nicht mehr an ihrer Seite, dafür gab es Bäume und, wenn man genau hinhörte, sogar Vogelgezwitscher. Wie soll ein Hund, der nichts weiter kennt als schmuzigen Steinboden, schimmelige Wände und das verzweifelte Bellen und Winseln seiner Mitgefangenen, mit alldem anfangen?  Edelmira habe vorübergehend ein bisschen die Orientierung verloren, schreiben die Tierschützer. Sie fürchtete sich, war plötzlich überwachsam, wollte fliehen und ließ sich vor lauter Stress nicht mehr anfassen. Nachdem sie sich halbwegs beruhigt hatte, lief sie brav an der Leine.


Für die liebe, aber unsichere Edelmira suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, viel Zeit und viel Geduld. Dazu ein ruhiges Umfeld mit einem sicher eingezäunten Garten, in welchem sich Edelmira aufhalten darf, sollte sie sich anfangs im Haus nicht recht wohlfühlen. Edelmira versteht sich gut mit Rüden, ein netter, umgänglicher Hundekumpel könnte ihr helfen, die ersten Hürden beim Sprung ins neue Leben zu nehmen. Anfangs wird sie viel Ruhe benötigen und einen Ort, an den sie sich zurückziehen, an dem sie schlafen und die vielen neuen Eindrücke nach und nach verarbeiten kann. Wenn sie erst Vertrauen gefasst hat, wird sie bereit sein für kurze Spaziergänge, um die Welt da draußen in kleinen Schritten kennenzulernen, ihre traurige Vergangenheit hinter sich zu lassen und irgendwann auf sicheren Pfoten an der Seite ihrer/ihres Lieblingsmenschen durchs Leben zu spazieren.




Vielleicht gehören Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, zu diesen Herzensmenschen und Hundeversteher(inne)n und haben sich in die hübsche Hündin verliebt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Edelmira und wir freuen uns riesig auf Sie. Vielen, lieben Dank!

 


Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200

 

per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 01.01.2026, 16.44 | (0/0) Kommentare | PL

OLIVERIO - SCHULDLOS HINTER GITTERN




Oliverio


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.06.2024

Schulterhöhe: 57 cm 


Ein neues Jahr bricht an. Nein, diesmal nicht nur kalendarisch. Für Oliverio hat bereits sein 2. Jahr im Hundegefängnis begonnen. Anders als Häftlinge in Alcatraz kann er keine Striche an die Betonwand in seiner Zelle malen. Aber zählen kann er.



Wenn er abends in seinem Betonzwinger liegt, um ihn herum das verzweifelte Bellen und Jaulen all seiner Mitgefangenen, dann zählt er die Tage und Nächte, die er schon an diesem trostlosen Ort zugebracht hat. An Weihnachten 2025 sind es 455 Tage und Nächte.



Genau wie die Gefangenen in Alcatraz werden auch die Hunde bei ihrer Ankunft im Hundeknast für ihre Akte fotografiert und katalogisiert. Auf den Bildern von Oliverio sieht man einen kaum 4 Monate alten Welpen. Knuffig und süß wie alle Hundekinder in diesem Alter.





Normalerweise möchte man diese niedlichen Hundebabies einfach nur kraulen und streicheln und sich von ihnen mit Welpenküsschen dafür belohnen lassen. Der kleine Oliverio dagegen wurde ins Hundlager eingeliefert, ohne das alles vorher jemals kennengelernt zu haben.



In seiner Akte steht, man hätte ihn auf der Straße aufgelesen, wo er wohl in einen Autounfall verwickelt gewesen war. Vielleicht wurde er dadurch von seiner Mama und seinen Geschwistern getrennt, oder er war schon allein unterwegs und musste sich tapfer durchschlagen. Wir wissen es nicht.



Oliverios Hinterbeine sind leicht deformiert und x-förmig. Als Welpe hatte er dadurch einen seltsamen Gang, welcher sich im Laufe der Zeit stabilisiert hat, aber noch immer ins Auge fällt. Dies hindert ihn jedoch nicht daran, zum Musterschüler an der Leine zu werden.





Im Hundegefängnis muss man schnell lernen, denn die Lehrstunden mit den Tierschützern sind kostbar und begrenzt. Dank seiner schnellen Auffassungsgabe hat Oliverio diese Lektion bravourös bestanden.



In seiner nur wenige Quadratmeter kleinen Box ist er bei seinen Schicksalsgefährtinnen und -gefährten sehr beliebt. Er weiß ihre Signale zu deuten und versteht, wann gemeinsames Spiel angesagt ist und wann es besser ist, auf Abstand zu gehen. Diese Regeln sind für ein halbwegs harmonisches Miteinander im Hundegefängnis überlebenswichtig, denn Einzelgänger haben es hier doppelt schwer, den tristen, eintönigen Alltag zu überstehen.





Wenn es den Tierschützern von den Betreibern des Canile alle paar Wochen einmal gestattet wird, die Hunde zu besuchen und ein bisschen Abwechslung in deren öden Alltag zu bringen, überwiegt bei Oliverio die Neugier. Anfangs, als Hundekind, war er noch ein wenig schüchtern; aber inzwischen weiß er, dass die Tierschützer es gut mit ihm meinen und auch immer einige Streicheleinheiten im Gepäck haben. Diese möchte sich Oliverio natürlich auf keinen Fall entgehen lassen und begrüßt die Tierfreunde mit freudig - erwartungsvollem Schwanzwedeln.



Schaut man sich die neuesten Fotos in seiner Akte an, mag man kaum glauben, dass bereits 455 imaginäre Striche seine Zellenwand zieren. Was wird geschehen, wenn nicht bald jemand auf ihn aufmerksam wird?





Wir können es Ihnen sagen, liebe Leserinnen und Leser: Dann werden immer weitere Striche hinzukommen - solange, bis Oliverio diese Welt verlässt, in der er nie willkomen war.



Oliverio, der so fleißig an der Leine geübt hat.


Oliverio, der so guter Freund und höflicher Zellengenosse ist.

Oliverio, der sich so sehr über Besuch und Streicheleinheiten freut.


Oliverio, der ohne jegliche Anklage, geschweige denn Schuld, hinter den Gittern sitzt.


Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieser schon viel zu langen Strichliste ein Ende setzen und dem freundlichen, so liebenswerten Oliverio ein behütetes Zuhause sschenken möchten, dann rufen Sie bitte gleich Oliverios Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!

 

 

Tanja Roth

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0173 - 67 31 030

aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030

 

per EMail:

Tanja.Roth@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/


Nickname 25.12.2025, 18.52 | (0/0) Kommentare | PL

TÜRCHEN 4: ALIDA- EISPRINZESSIN ODER BETTELPRINZESS?


ALIDA


Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2017
Schulterhöhe: 60 cm


Oktober 2025 - Stellen Sie sich vor, Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich – grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel, sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt da kein Platz.

Alida fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine wahre Hundeschönheit.

Unsere Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig aufgegeben hat.

Nun braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde. Vielen, lieben Dank!



Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.


Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?




 

 


Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 


Telefon:
aus Deutschland:

0172 -83 86 015



aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015 


per EMail: 

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/ 


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 04.12.2025, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

TÜRCHEN 2: MAIKIN, DER RUHIGE FREUND, DER NIE GEWÄHLT WIRD


MAIKIN


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: ca. 2019

Schulterhöhe: 47 cm


Dezember 2025 - Der stille Hüter des Zwingers Maikin ist kein Hund, der nach vorne drängt. Mit 47 cm misst er weder besonders viel noch wenig; was ihn ausmacht, sitzt in seinen Bewegungen: höflich, sanft, immer bedacht. Wenn eine Hand sich nähert, neigt er den Kopf, sucht Berührung, ohne zu fordern. Streicheln ist für ihn ein kleines Fest, ein Gespräch ohne Worte, das er dankbar annimmt. Er springt nicht, er bellt nicht überschwänglich - er schenkt seine Nähe wie ein kostbares, stilles Gut.


Und doch ist da dieses Muster, das wie ein Schatten über ihm liegt: Wenn Profile auf der Homepage aufblinken und Menschen durch Bilder scrollen, bleiben die Klicks immer bei anderen Hunden hängen. Anfragen gehen dorthin. Anzeigen werden beantwortet - nur Maikins Telefonnummer bleibt stumm. Immer wieder ist er derjenige, der übersehen wird.

Der ruhige Freund, der nie gewählt wird. Wenn Zwinger leer werden, ist es Maikin, der sitzen bleibt, der den glücklichen Ausreisenden mit ruhigem Blick nachsieht und dann auf seinen Platz zurückkehrt - so als würde er sicherstellen, dass niemand etwas Wichtiges zurücklässt, außer ihm.

Er ordnet die Stille, er füllt die Pause zwischen Abschied und Neuanfang. Manchmal fragt er sich, leise und ohne Vorwurf: Warum will mich keiner? Was fehlt an mir, damit mein Profil auch einmal angeklickt wird?

Es ist keine Verbitterung in seinem Blick, nur ein kaum merklicher Zweifel, der sich um sein Herz legt. Er ist gutmütig, bescheiden und freundlich; Qualitäten, die auf Bildern schnell übersehen werden, wenn das Auge nach Besonderem sucht.

Und doch steckt in dieser Zurückhaltung eine Würde. Der Hüter ist nicht resigniert; er ist einsam und vertrauensvoll zugleich. Wer ihm begegnet, merkt bald: Seine Geduld ist kein Mangel, sondern ein Geschenk.

Vielleicht muss die Welt erst lernen, in der Stille zu lesen; dann wird man verstehen, dass unauffällige Herzen ein Zuhause verdienen, das so still und treu ist wie sie selbst.

Wenn du nun die Stille hörst, die Maikin bewacht, dann sei du die Stimme, die das Schweigen bricht. Heb den Hörer und frag einfach: „Was können sie mir über Maikin erzählen?“ Ein Anruf bei seiner Vermittlerin kann den Vorhang lüften und dem Hüter des Zwingers zum ersten Mal zeigen, dass auch stille Herzen gesehen
werden.


Das ist Maikin, ein mittelgroßer, kastrierter Rüde in der Blüte seines Lebens. Seit Dezember 2023 sitzt er im Hundelager ein, aber das Leben dort ist eigentlich nur ein einziges Warten und Leiden. Darum hat Maikin uns gebeten, doch mal ein gutes Wort für ihn einzulegen - bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser! Er würde nämlich auch so gern hier abgeholt werden und aus seiner Zelle hier direkt in ein schönes Körbchen fliegen.

Beste Voraussetzungen bringt der hübsche Maikin mit: Er teilt den Zwinger mit Arkadia (einer Hündin) und Pooker (einem Rüden) und die Drei vertragen sich gut. Auch ist er verträglich, selbstbewusst, aufgeschlossen und liebenswürdig den Menschen gegenüber, denen er begegnet.Über die Vorgeschichte unseres Schützlings können wir, wie so oft, nichts sagen. Aber was der schöne Hundebub bislang auch erlebt haben mag, er hat sein freundliches Wesen nicht verloren. Und er möchte eine Chance auf ein Ticket in ein liebevolles Leben, welches ihm Sicherheit schenkt.Über einen Besuch in der Hundeschule würde Maikin sich bestimmt freuen, ebenso wie über einen souveränen Ersthund.

Dann gibt es da noch sein sogenanntes cherry eye, welches ihm im Moment noch keine Probleme bereitet. Das wird allerdings nicht so bleiben und unser Maikin wird zumindest eine Behandlung mit entsprechenden Augentropfen brauchen.Nun suchen wir liebe Menschen mit einem weichen Körbchen, einem gefüllten Napf und einem großen Herzen für unseren Maikin. Und wir freuen uns alle zusammen mit Maikins Vermittlerin, wenn er seinen ersten Anruf bekommt.




Juli 2024 - Die Sonne senkt sich langsam hinter den Horizont, als Maikin, Pooker und Arkadia noch immer auf ihrer harten, schäbigen Holzpritsche in ihrem Zwinger sitzen. Es ist schon fast dunkel, und der kalte Schein der Laternen taucht das graue Hundelager in ein trostloses, verlassenes Licht. Ein vergessener und düsterer Ort.

Wochenlang hatten sich die drei Freunde getröstet und geduldig auf ihren geheimnisvollen Besuch gewartet. „Glaubst du, sie werden noch auftauchen?“, fragte Arkadia, die Rute traurig zwischen die Beine geklemmt. Unser geselliger Maikin zuckte mit den Schultern und blickte sehnsüchtig in den spärlichen Himmelsabschnitt über dem Zwinger. „Keine Ahnung. Sie haben versprochen vorbeizukommen, um uns Hoffnung zu machen. Vielleicht stecken sie im Stau oder haben eine andere Hundeverpflichtung.“

Die Nacht wird dunkler und das Weinen der Vierbeiner um sie herum scheint allmählich zu verstummen, als hielte die Welt gebannt den Atem an. Erneut neigt sich ein trostloser Tag für Maikin und seine Freunde dem Ende zu, und erneut versichert Pooker ihnen am Abend, dass sie sich keine Sorgen machen sollen, denn sie werden auch diesen Tag überstehen!

Plötzlich hören sie Schritte auf dem Kiesweg hinter den Gittern.  Ihre Herzen schlagen schneller, und sie springen auf, bereit, die geheimnisvollen Fremden zu begrüßen, die Augen erwartungsvoll aufgerissen.

Die Tierschützer sind gekommen! Maikin und Pooker treten einen Schritt vor und fragen: „Wie können wir hier entkommen? Die Gitter sind stark, und wir werden bewacht.“ Der Tierschützer lächelt verschmitzt und holt seine Kamera aus der Tasche. „Diese Kamera“, er hebt sie leicht an, „ist nicht nur ein einfaches Gerät. Sie ist ein Werkzeug, um die Welt auf euch und auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen.“

Maikin, Pooker und Arkadia sehen sich an, ihre Herzen klopfen vor Aufregung und Hoffnung. Die Zukunft, die vor ihnen liegt, ist ungewiss, aber eines wissen sie genau: Sie dürfen noch nicht aufgeben. Denn irgendwo da draußen gibt es vielleicht Menschen, die ihre Bilder sehen werden. Menschen, die erkennen, dass sie einem von ihnen ein Zuhause schenken möchten.

Wenn Sie jener Mensch sind, der in sein Herz hineinhört und sagt: „Maikin, ja, du sollst an meiner Seite sein“, dann rufen Sie schnell seine Vermittlerin an!



Daniela Koenemann

ist Ihe persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon:
aus Deutschland:

0176 - 24 63 36 19

aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19 


per eMail:Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu 


https://www.pro-canalba.eu/ 


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 02.12.2025, 08.30 | (0/0) Kommentare | PL

2026
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





Einige Beiträge dieses Blogs enthalten
KOSTENFREIE, UNBESTELLTE Werbung
durch Bilder, Namensnennung und/oder Verlinkung,
welche meinen PERSÖNLICHEN GESCHMACK wiedergeben
und KEINE Kaufempfehlung darstellen!
Besucherzaehler