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Tag: Leben
GUALTER – ANKOMMEN, AUSPACKEN, LEBEN!

Gualter
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10.2016
Schulterhöhe: 65 cm
Er steht still in der Ecke seines Zwingers - der alte Koffer. Unsichtbar für alle, die achtlos vorübergehen, und doch immer da. Staubig von den Jahren, mit abgewetzten Ecken und zerschlissenen Träumen. Gefüllt mit allem, was Gualter nie wirklich erleben durfte: Vertrauen, Geborgenheit, Wärme und ein Stück unbeschwerte Lebensfreude.
Gualter wurde im Oktober 2016 geboren. Noch nicht einmal ein Jahr alt, kam er an einen Ort, den man kaum Tierheim nennen kann; vielmehr eine Hundehölle, wie wir sie keinem Lebewesen wünschen. Seitdem sind acht lange Jahre vergangen. Acht Jahre, in denen das Leben zwischen Beton, Gitterstäben und dem Bellen der Vergessenen an ihm vorbeizog.

Und doch hat Gualter seine Hoffnung nie verloren. Sie steckt noch immer in diesem kleinen, unsichtbaren Koffer. Darin verstaut liegen seine Sanftmut, sein leiser Blick voller Vertrauen und seine ehrliche Neugier auf Menschen. Dabei hätte er allen Grund gehabt, sich abzuwenden. Stattdessen wartet er geduldig, still und mit empfänglichem Herzen.
Heute teilt Gualter seinen Zwinger mit Viviella und Wania; zwei Leidensgefährtinnen, die gleich ihm eine schwere Vergangenheit tragen. Jeder von ihnen geht anders damit um. Gualter trägt seine im Herzen und in seinem Koffer.

Als unsere Tierschützer ihn besuchten, kam er ruhig und interessiert näher. Sein Blick schien nur eine einzige Frage zu stellen: "Bist du vielleicht der Mensch, der mich endlich sieht?" Er ist kein Draufgänger, der laut um Aufmerksamkeit kämpft. Gualter ist ein feiner, empfindsamer Hund, der leise hofft.
Seit diesem Besuch hat er seinem Koffer noch etwas hinzugefügt: den Glauben, dass irgendwo da draußen ein Mensch auf ihn wartet; die ungebrochene Bereitschaft, diesem sein Herz zu schenken und die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.

Gualter braucht weder Heldentaten, noch klangvolle Versprechen. Er braucht nur ein Zuhause, einen Ort, an dem sein alter Koffer zum letzten Mal geöffnet wird und alles, was er so lange mit sich getragen hat, endlich bleiben darf.
Vielleicht sind genau Sie der Mensch, der Gualter nach Hause bringt.
P.S. In Gualters Adern könnte sicherlich etwas Maremmaneblut fließen. Bitte werfen Sie darum auch einen Blick auf unsere Informationen zum Herdenschutzhund.
Simone Leitenbauer
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24.07.2026, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL
HAVAH - MITTEN INS HERZ

Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2023
Schulterhöhe: 67 cm
Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite! Welchen Grund hat es, dass Sie genau bei Havahs Foto aufmerksam wurden? Wir stellen hier soviele große, kleine, schwarze, weiße, alte und junge Hunde vor; und ausgerechnet bei unserer dreieinhalbjährigen Havah haben Sie Halt gemacht.
Um das zu ergründen, schauen wir uns doch gemeinsam an, was die Tierschützer uns über sie berichten konnten: Seit dem 23.09.2025 hat sich Havahs Leben grundlegend geändert. Wir wissen nicht, ob es vorher besser war, denn die Vorgeschichte der in diesem trostlosen, liebeleeren Hundelager Eingesperrten interessiert hier niemanden. Havah gehört immerhin zu den Glücklichen, deren Elend wir sichtbar machen und die wir vorstellen und vermitteln dürfen; denen wir einen Namen geben und für sie eine Brücke schlagen können zu der Welt, die all den anderen für immer unerreichbar bleibt

Havah teilt sich ihre Box mit Jimmy und Dioneo und hat in ihnen zwei Verbündete gefunden, zwei Leidensfährten, zwei Wartendewie sie selbst.Ganz nebenbei stellt sie sich damit jeden Tag selbst das schönste Zeugnis aus: Havah ist verträglich.
Den Besuch der Tierschützer empfing sie zunächst mit vorsichtigem Erstaunen. Doch dieses wich schnell einer großen Freude, die sie nur kurz unterbrach, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. An der Leine lief sie dann bereits erstaunlich ordentlich.
Kurzum: Havah ist noch unversehrt. Sie hat nicht resigniert. Sie trägt Vertrauen den Menschen gegenüber in ihrem Herzen und sucht ihre Nähe freundlich und offen.
Havah ist ein Hund für den liebenden Blick.
Ihr sanftes Wesen steckt in einem Körper, der am Beuteschema vieler Menschen vermutlich vorbeiziehen wird. Sie ist weder klein und handlich, noch trägt sie einen wuscheligen Pelz. Sie besitzt keine außergewöhnliche Fellzeichnung, und auch keine vermeintlich leicht erkennbare Rasse, von der manche glauben, den Charakter ableiten zu können. Aber bekanntlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, und Havahs Besonderheit liegt woanders. Es ist ihr Blick.
Ein Blick, der mitten ins Herz treffen kann; der Freude, Mut, Zuversicht und Lebendigkeit ausdrückt. Noch. Heute.

Vielleicht war es tatsächlich ihr Blick, der Sie auf dieser Seite hat verweilen lassen.
Daniela Koenemann
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RHINO - UNTERGEHEN BEGINNT, WO NIEMAND HINSCHAUT

RHINO
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10.2016
Schulterhöhe: 57 cm
…und Untergehen passiert nicht laut. Es gibt keinen Moment, in dem plötzlich alles kippt; kein großes Zeichen, kein „Jetzt ist es soweit. Es passiert langsam und leise.

Schwarze Hunde haben es oft besonders schwer, selbst in deutschen Tierheimen. Und ein schwarzer Hund im Ausland hat fast gar keine Aussicht auf eine Vermittlung - es sei denn, er bekommt die Chance seines Lebens und darf sich einmal kurz vorstellen.

Genauso ein schwarzer Hund bist du, Rhino: Einzigartig mit deinem weißen
Lätzchen und den weißen Pfötchen; besonders, so wie jeder Hund.

Vor
zweieinhalb Jahren warst du es, der so gern dazugehören wollte; der mit großen,
freundlichen Augen erwartungsvoll geschaut hat, als würde gleich etwas Wunderschönes
beginnen und der die Gelegenheit, einmal seinem Zwinger entrinnen zu dürfen,
beim Schopf ergriffen hat - nicht zögernd und vorsichtig, sondern begeistert
und voller Interesse an den Menschen, die da plötzlich vor ihm standen. Du bist
noch immer dieser Hund, man muss inzwischen nur genauer hinschauen, um es zu
erkennen.

Denn die
Zeit ist nicht spurlos an dir vorbeigegangen. Sie hat sich in dich
eingeschrieben: in deine Haut, die inzwischen sichtbar leidet, in die wunden
Stellen, in dein Fell, das nicht mehr so unbeschwert wirkt, in deine gereizten
Augen. Zu allem Überfluss bist du Leishmaniose positiv. Diese Krankheit ist
nicht heil-, aber sie ist behandelbar. Inzwischen ist sie nicht mehr zu
übersehen, sie zeigt sich offen, deutlich, ungeschönt - als hätte das Leid beschlossen,
aus dem Verborgenen ins Außen zu treten.

Und nun
passiert auch dir, was so vielen wie dir passiert: Man sieht einfach weg. Ganz
leise bist du nach hinten gerutscht, bist nicht mehr der lustige Schwarze vorn,
nur noch der Kranke in der letzten Reihe, bis irgendwann keiner mehr hinsieht.
Nicht
etwa, weil du kein guter Hund oder sogar schwierig bist, aber du brauchst
inzwischen eben etwas mehr. Dabei hat sich dein liebes Wesen kein bisschen
verändert, worüber wir unter den traurigen Umständen nur staunen können.

Immer
noch liebst du uns Menschen, genießt unsere Nähe und lehnst dich an, so als
hättest du nicht verlernt, wie wohl liebevolle Brührung tut. Du magst Katzen
und wenn man dich an die Leine nimmt, läufst du mit, orientierst dich und
folgst, als wolltest du uns sagen: Schaut her, ich bin immer noch da, mache
noch mit.
Lieber
Rhino, du gehst nicht unter, weil du dich aufgegeben hast. Du bist dabei
unterzugehen, weil du schlicht übersehen wirst. Ein schwarzer Hund i einem
ausländischen Tierasyl und obendrein auch noch krank. Es ist, als würde sich
alles still gegen dich wenden, als würden sich all die Gründe stapeln, die
dafür sorgen, dass dich niemand wählt.

Und genau
jetzt ist der entscheidende Moment, in dem sich erweist, ob dein Licht weiter
verblasst, oder ob dich endlich jemand sieht. Du brauchst kein Mitleid, aber einen
Menschen, der bereit ist, dich auch medizinisch zu begleiten. Wenn schnell
genug gehandelt wird, reicht in Fällen wie deinem schon eine einfache tägliche,
gut verträgliche und kostengünstige Tablettengabe. Und es sollte jemand sein,
der versteht, dass du immer noch derselbe Hund bist, der damals so gern
dazugehören wollte, es immer noch will, wenn man dir nur eine Chance gibt.

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund: Wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann haben Sie Rhino bereits gesehen. Bitte, gehen Sie jetzt nicht einfach weiter. Melden Sie sich bei seiner Vermittlerin, oder helfen Sie ihm, gesehen zu werden, indem Sie anderen von ihm erzählen und seine Geschichte möglichst weit verbreiten. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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21.07.2026, 19.38 | (0/0) Kommentare | PL
IDRYSH - GROSSE HUNDE WERFEN LANGE SCHATTEN

Idrysh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2017
Schulterhöhe: 70 cm
Idrysh kennt Kommandos wie "Sitz" und "Pfote". Er läuft ordentlich an der Leine und sucht von sich aus den Kontakt zu Menschen. Freundlich und selbstbewusst kommt er auf sie zu. All das erzählt von einem Leben, das nicht hinter Gittern begonnen haben kann. Irgendwo muss es einmal ein anderes Zuhause gegeben haben.
Vielleicht kannte Idrysh eine Haustür, die sich für ihn öffnete. Einen Napf, der immer am gleichen Platz stand und vermutlich nie lange unbeachtet blieb. Spazierwege, auf denen er wusste, an welcher Ecke die spannendsten Nachrichten anderer Hunde zu finden waren. Vielleicht legte er seine große Pfote in eine menschliche Hand und bekam dafür ein Lächeln, ein Leckerchen, oder beides. Bei rund 70 Zentimetern Schulterhöhe war diese Pfote ohnehin kaum zu übersehen.

Wir wissen nicht, ob sein Leben so oder ganz anders aussah. Und wir wissen nicht, warum es endete.
Geboren wurde Idrysh 2017. Seit April 2026 lebt er in einem Hundelager. Was zwischen damals und heute geschah, liegt im Dunkeln. Doch Spuren davon trägt er bis heute in sich. Denn ein Hund vergisst nicht alles, nur weil sich hinter ihm eine Zwingertür schließt. Was er außerdem erlebt hat, können wir nur dort erahnen, wo seine Gelassenheit plötzlich endet.

Für einen Hund, der vermutlich einmal ein Zuhause hatte, muss ein Lager besonders schwer zu ertragen sein. Denn Idrysh könnte den Unterschied kennen. Sein Körper erinnert sich vielleicht noch an weiche Liegeplätze, an Ruhe und an das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.

Heute beginnt jeder Tag auf Beton. Und dort endet er auch. Ein Lager ist kein Ort, an dem ein Hund lebt. Es ist ein Ort, an dem er wartet.
Die Tage gleichen einander. Nur Idrysh wird älter, während die Erinnerung an sein früheres Leben langsam verblasst. Was nicht verblasst, ist seine Bereitschaft, sich den Menschen noch einmal zuzuwenden.

Unseren Tierschützern begegnet Idrysh freundlich und offen. Er kommt selbstsicher näher und sucht den Kontakt. Dauert eine Berührung jedoch länger an, wird er unsicher. Vielleicht gab es in seiner Vergangenheit Hände, die nicht immer Gutes bedeuteten. Was in ihm dann wach wird, wissen wir nicht. Möglicherweise hat er einfach gelernt, dass man Menschen gernhaben kann - und trotzdem vorsichtig bleiben sollte.

Seine Vergangenheit liegt im Dunkeln. Sichtbar sind nur ihre Schatten.
Mit anderen Hunden zeigt sich Idrysh sozial. Derzeit teilt er seinen Zwinger mit der Hündin Amaya. Er ist aber ebenso mit Rüden verträglich und lebte zuvor bereits mit zwei männlichen Hunden zusammen. Umziehen musste er lediglich, weil einer der beiden Rüden begann, ihn anzuknurren. Idrysh selbst war nicht derjenige, der Streit suchte. Offenbar muss ein Hund seiner Größe niemandem mehr beweisen, wie groß er ist.

Die Umsetzung erfolgte übrigens nicht aus besonderer Fürsorge des Lagerbetreibers. Wir mussten ausdrücklich darauf bestehen. Denn dort zählt selten, ob ein Hund Tag für Tag im Schatten eines Konflikts leben muss.

Idrysh bringt vieles mit: Er ist umgänglich, läuft gut an der Leine, kennt offenbar einige Kommandos und hat sich seine Offenheit gegenüber Menschen bewahrt. Er braucht kein Training. Was ihm fehlt, ist ein Mensch, der seine Vergangenheit nicht aus ihm herauszerren möchte, sondern bereit ist, gemeinsam mit ihm Zukunft zu schreiben.
Wir wissen nicht, welche Schatten auf Idryshs Leben gefallen sind. Wir können seine Vergangenheit nicht heller machen.

Aber vielleicht sind Sie der Mensch, der dafür sorgt, dass seine Zukunft endlich wieder Licht bekommt. Bitte rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
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13.07.2026, 19.41 | (0/0) Kommentare | PL
GIOTTO - PASST ZU VIELEM MEHR ALS ZUM KAFFEE!

Giotto
Rasse: Bretone
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2016
Schulterhöhe: 45 cm
Manchmal können wir es selbst kaum glauben, wie großartig unsere Vermittlungskandidaten sind. Ja, säße unser zauberhafter Um-den Finger-Wickler Giotto in einem deutschen Tierheim, dann hätte sich bestimmt längst jemand in ihn verliebt und der süße Kerl hätte seinen Platz auf dem Sofa und im Herzen seiner neuen Familie bereits gefunden.


Wäre, hätte, Fahrradkette - naja, Sie wissen schon… Aber ich möchte es einmal
so ausdrücken: Was noch nicht ist, kann und wird unbedingt noch werden! Denn zweifellos
dürfen wir Ihnen mit unserem Giotto ein echtes Sahnestückchen vorstellen, das
zu so viel mehr passt, als nur zu einer Tasse Kaffee! Der kleine Mann ist rundum
nett und verträglich mit allen Vier- und Zweibeinern. Er bringt sich fast um
vor Freude über jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit, liebt
Spaziergänge und läuft dabei sogar vorbildlich an der Leine. Und das, obwohl
sein vorheriges Leben bei einem Jäger wohl eher schwer und entbehrungsreich war
- weit entfernt davon, wie ein geliebtes Familienmitglied gehalten zu werden. Hunde sind für italienische Jäger im Grunde
nichts weiter als Gebrauchsgegenstände; als das Herrchen verstarb, hatte dessen
Tochter letztlich auch keinerlei Verwendung mehr für den treuen Vierbeiner und
schob ihn mitleidlos in ein Hundelager ab.

Dabei liebt Giotto uns Menschen und möchte so gern überall dabei sein. Aufmerksamkeit, Nähe und gemeinsame Augenblicke sind das Größte für ihn; voller Neugier bewegt er sich durch den Alltag und strahlt dabei soviel Sanftheit, Charme und Lebensfreude aus – eine Mischung, der man nur schwer widerstehen kann.


Ich möchte noch erwähnen, dass Giotto, wie viele Vertreter seiner Rasse, mit einer kurzen Rute geboren wurde. Zudem wurde bei ihm ein Herzgeräusch festgestellt und er bekommt Tabletten. Zwar sollte man die Sache ein wenig im Blick behalten; sie beeinträchtigt ihn aber weder in seiner Unternehmungslust, noch in seiner Lebensfreude.

Solo con Giotto – vielleich braucht es für Sie nur diesen einen Hund, um alles richtig zu machen.
Yvonne Beier
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15.06.2026, 20.11 | (0/0) Kommentare | PL
TOBY - ENDE GUT, ALLES GUT: FAMILIE UND KÖRBCHEN GEFUNDEN!

Rasse: English Setter
Geschlecht: Rüde
Geboren: 31.12.2012
Schulterhöhe: 50 cm

"Es war einmal ein alter Hund, dem wurde die Welt ganz dunkel und still…
So könnte meine Geschichte beginnen. Ich bin Toby, ein steinalter Setter, sagen
die Menschen hier. Ich gehöre zu denen, die im Leben schon viel gesehen haben,
auch wenn ich das jetzt nicht mehr kann.
Es ist so nach und nach passiert. Zuerst wurde alles verschwommen, dann immer
dunkler, bis es zum Schluss nur noch schwarz war. Auch die Geräusche sind
verschwunden. Manchmal glaube ich noch, ein dumpfes Gemurmel zu spüren, so ein
leises Summen; aber die Stimmen und die Worte erreichen mich nicht mehr. Trotzdem
bin ich noch da. Ich gehe noch immer gerne nach draußen, meine Nase arbeitet
zum Glück noch einwandfrei, und sie erzählt mir alles, was ich wissen muss. Ich
schnuppere mich durch die Welt, ganz vorsichtig, Schritt für Schritt. Und wenn
ich Gras unter mir spüre, dann vergesse ich für einen Augenblick alles und
wälze mich glücklich darin, so wie früher.


Die netten Menschen hier sagen, ich sei lebensfroh und dass ich gerne kuschle. Das stimmt. Ich finde meinen Weg zu ihnen - vielleicht nicht mit den Augen oder mit den Ohren, aber trotzdem zielsicher. Und wenn ich sie dann errreicht habe, lehne ich mich einfach ganz dicht und fest an sie, was heißen soll: Seht ihr, hier bin ich. Es ist alles gut.

Vor einer Woche kam ich hierher ins Tierheim. Ein neuer Ort, den ich nicht
sehen kann mit Geräuschen und Stimmen, die ich nicht hören kann. Alles ist fremd und manchmal
bleibe ich einfach stehen und weiß nicht so recht, wohin ich gehen soll. Ich
glaube, alt zu sein hatte ich mir ein bisschen leichter vorgestellt. Man sagt
ja auch, dass es nichts für Feiglinge ist. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Schließlich
gibt es noch viel zu erschnuppern und zu erleben. Und vielleicht, ganz
vielleicht ist irgenwo da draußen jemand, der mir helfen möchte, mich
zurechtzufinden und mir mir zeigt, dass die Welt auch ohne Augenlicht und Gehör
noch ein schöner Ort sein kann.

Ich wünsche mir so sehr einen sicheren Platz bei Menschen, die mich geduldig führen, ohne mich zu drängen; die verstehen, dass ich manchmal ein bisschen länger brauche und die sich freuen, wenn ich mich neben sie lege und einfach nur da bin. Das würde mich glücklich machen. Hoffentlich bin ich nicht zu unbescheiden.

Das war sie schon, meine kleine Geschichte. Sehr viel Zeit habe ich wohl nicht mehr, und ich würde sie ich so gern mit dir verbringen. Vielleicht siehst und hörst ja gerade du mich - auch wenn ich selbst nichts mehr sehen und hören kann."
Dein TOBY
Yvonne Beier
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HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE: ZUHAUSE ANGEKOMMEN!

Haribo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:12.2018
Schulterhöhe: 40 cm


Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter. Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.


Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.


Nun
wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit
einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt
und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.

Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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07.06.2026, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL
ARLEENE - WIE SAG ICH´S MEINEN KINDERN? SIE HAT IHR ZUHAUSE GEFUNDEN!

Arleene
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 07.2020
Schulterhöhe: 62 cm
(Von Arleene, seit Juli 2023 unfreiwillige Expertin)
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie diesen Text lesen, interessieren Sie sich vielleicht für Hundeerziehung. Dann lassen Sie mich Ihnen sagen: Ich habe inzwischen fast drei Jahre Praxiserfahrung; leider nicht im Garten oder im Wohnzimmer, sondern im Beton.

Kapitel 1: Wählen Sie den richtigen Untergrund. Rasen wird überbewertet, ebenso wie Sand. Beton dagegen hat Charakter. Er ist hart, nackt und speichert jede Temperatur, die gerade als besonders unangenehm empfunden wird. Im Sommer beschert er Ihnen Brandblasen an den Pfoten, im Winter dafür Erfrierungen und abgerissene Haut, die an dem nassen, vereisten Untergrund kleben bleibt. Dadurch lernen Ihre Welpen schon früh, sich anzupassen und dass Weinen überhaupt nichts bringt.

Kapitel 2: Ruhig bleiben trotz Dauerlärm. Umgeben von Jaulen, Winseln, Bellen, Metallklirren und immer neuen Gesichtern hinter Gittern entwickeln junge Hunde eine ausgezeichnete Fähigkeit, gelassen zu bleiben. Ich habe meine Kinder gelehrt, dass nicht jedes laute oder fremde Geräusch zwangsläufig Gefahr bedeutet. Manchmal heißt es nur, dass wieder einer umsonst gehofft und gewartet hat.





Erkennen Sie die Ironie? Die Menschen suchen gesellige, liebevolle, selbstbewusste Hunde und ich sitze hier mit genau diesen Eigenschaften. Man muss nicht laut sein, um es verdient zu haben. Man muss nicht perfekt sein, um richtig zu sein. Ich habe meine Aufgabe erfüllt. Meine Kinder sind erwachsen und sind freundlich geblieben. Das war nicht ohne weiteres zu erwarten, besonders unter den gegebenen Umständen.

Jetzt wäre ich gern einmal nicht nur Mutter, sondern einfach die Hündin Arleene.Vielleicht ist ja 2026 das Jahr, in dem Sie und andere gutherzige Menschen beschließen, dass wir uns nicht länger im Warten üben müssen, sondern endlich anfangen dürfen zu leben. Wir sind mehr als bereit für das erste Kapitel außerhalb dieses Leitfadens.

Genug der Theorie, hiermit schließe ich meinen Betonratgeber. Für den Praxisteil beginnen Sie bitte mit Kapitel Zum Telefon greifen - natürlich gern auch für eins meiner Kinder Armindo, Arunny und Arriel, Meine Vermittlerin freut sich riesig auf Ihren Anruf und ich bin voller Vorfreude und kann es kaum erwarten.
Yvonne Beier
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DEEPAK - DIE ANTWORT KENNT NUR DAS HERZ ALLEIN. ZUHAUSE GEFUNDEN!

Deepak
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 55 cm
Juli 2025: Geschätzte Hundefreundin, geschätzter Hundefreund, sicherlich sind Sie nicht rein zufällig oder aus purer Langeweile hier auf der Seite von Deepak gelandet und lessen seinen Vermittlungstext. Wie ich hoffe, sind Sie auf der Suche nach einem vierpfotigen Begleiter und Freund fürs Leben. Sie haben Deepaks Foto mit dem fragenden Blick gesehen, sein Alter zur Kenntnis genommen und möchten nun etwas mehr über ihn erfahren, ja? Gern stelle ich Ihnen diesen liebenswerten Senior vor und teile mit Ihnen das Wenige, das wir über ihn wissen.

Der eher schüchterne, aber sehr umgängliche Deepak
dürfte ungefähr elf Jahre alt sein. Ein paar gute Jahre können noch vor ihm
liegen - allerdings nur, wenn er das riesige, kalte, lärmende Hundelager, in
welchem er seit dem Herbst 2024 eingesperrt ist, so bald wie möglich verlassen
und in ein liebevolles Zuhause bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen
umziehen darf. Am besten zu Ihnen, was meinen Sie? Hätten Sie einen Platz frei
in Ihrer Wohnung und Ihrem Herzen für einen älteren Hundebuben, der bisher vom
Leben nicht verwöhnt wurde und eine Geschichte mitbringt, die nur er allein
kennt?

So, wie er sich bei den viel zu seltenen Besuchen den Tierschützern gegenüber verhält, scheint Deepak nicht ausschließlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Er sucht von sich aus ihre Nähe und lässt sich sehr gern streicheln. Dabei scheint er die ausgestreckte Hand als seltenes Geschenk zu betrachten und sein Stillhalten wirkt wie ein Dank, so als wüsste er: Seine Zeit läuft unaufhaltsam ab. Er saugt jedes Streicheln auf wie Sonnenstrahlen und bewahrt sie tief in seinem Herzen, damit es darin hell bleibt für die endlos langen Nächte im kalten, dunklen Zwinger. Für Hunde wie ihn sind solche Augenblicke der Zuneigung wertvoller als jede Mahlzeit.

Seine wenigen Quadratmeter teilt er sich friedlich und einvernehmlich mit Pollard und Yvana. Die Hunde haben keine Wahl, mit wem sie auf engsten Raum zusammengesperrt werden und die Lagerbetreiber scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sich die Tiere vertragen oder nicht. Leider enden diese Zweckgemeinschaften nicht selten mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich, weil es in den viel zu kleinen Boxen für die Hunde keine Möglichkeit gibt, sich auszuweichen und es beim Kampf um das wenige Futter immer wieder zu Beißereien kommt.

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Februar 2026: Man sagt, Hunde denken nicht über Zeit nach; das ist eine Erfindung der Menschen. Aber wer wie Deepak sein eintöniges Leben im Lager zubringt, der lernt: Zeit ist etwas, das man fühlen kann. Sie tropft, sie verrinnt, sie verdunstet wie das letzte Wasser in einer Pfütze. Jeden Morgen beginnt sie von vorn, und Deepak liegt auf dem nackten Beton, den Kopf still auf den Pfoten, und hört ihr bei der Arbeit zu.

Hier in diesen bunkerähnlichen Anlagen gibt es
keine wechselnden Jahreszeiten, nur ein immerwährendes Auf und Ab zwischen
Kälte und Hitze, zwischen Licht und Dunkelheit. Und was von der Zeit übrigbleibt,
sind verpasste Augenblicke und vertane Chancen. Für Seniorenhunde wie Deepak ist jeder Tag ein
stiller Kampf gegen das Vergessenwerden. Sie wetteifern um einen Platz in den
Gedanken jener, die draußen leben. Wenn Hund hoffen können, dann hoffen
besonders die Älteren auf jemanden, der sie sieht und sie gerade noch
rechtzeitig aus dem grauen Trott von Lieblosigkeit und Vernachlässigung
befreit, bevor die Tage im Hundegefängnis ihre Träume für immer auslöschen.

Der liebe Deepak hat nur noch einen Wunsch, den letzten, den größten: Er will
nicht als bloßer Name auf einer Lagerliste enden, nicht als Nummer, die
irgendwann in einer Statistik auftaucht. Er wäre gern jemand, der von Herzen
vermisst wird, wenn er fehlt. Er träumt von einem Platz, an dem die Uhren
anders gehen, an dem Wärme und sanfte Berührung alltäglich sind und das Alter
nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung angesehen wird.

Möchten Sie unserem Deepak diesen Wunsch erfüllen? Würden Sie die Zeit für ihn anhalten, wenigstens ein bisschen? Könnten Sie ihm ein Zuhause schenken, das für ihn die Welt bedeutet? Deepak wartet auf Ihre Antwort, und seine Zeitrechnung beginnt jetzt, weil Sie diesen Beitrag lesen.
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu
07.06.2026, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL
THAVINE - AND THE OSCAR GOES TO…

Thavine
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2026

Ein herrlicher Frühlingstag in Italien. Die Vögel zwitschern, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und strahlt auf das kuschelige Körbchen der Hundekinder Thavine und Tiriel. Thavine streckt sich genüsslich und stuppst ihr Brüderchen Tiriel an. Werde schnell wach, Tiriel. Ein spannender Tag voller Abenteuer erwartet uns. Noch mehr Abenteuer, antwortet Tiriel und gähnt herzhaft. Wir haben doch gestern schon unsere Spielsachen versteckt, mit unseren Menschen gekuschelt und sind über eine weiche Wiese mit den bunten Blumen getobt.

Stopp! Falscher Film! Denn das ist nicht der, in welchem Hundekinder die Hauptrolle spielen, die in der Geborgenheit einer Familie oder eines Lieblingsmenschen aufwachsen dürfen. Dies ist der Film von Welpen, die mit zwei Monaten von ihrer Mama getrennt und in einem Hundelager entsorgt wurden. Statt in dem kuscheligen Körbchen werden sie auf einem kalten, schmutzigen Betonboden schlafen müssen, bis ihre Knochen wundgescheuert sind; und statt Vogelzwitscher wird sie jeden Morgen das Bellen und Jaulen ihrer Mitinsassen wecken, von denen viele ebenfalls seit ihrer Welpenzeit dort eingesperrt sind, ab da kein einziges Mal ihre Zelle verlassen haben und in dieser auch irgendwann einsam und vergessen sterben werden.

Thavine und Tiriel hatten seltenes, unfassbares Glück: Die Tierschützer
durften auf Stippvisite zu ihnen. Für die beiden Hundekinder bedeutete dies
einen Augenblick der Freiheit und Unbeschwertheit auf der Besuchswiese. Hier konnten
sie zum ersten Mal nach Herzenslust schnuffeln und rennen. Beim
Leinenführigkeitstest ist die kleine Thavine zwar durch-, aber dafür durch ihren
Einfallsreichtum aufgefallen: Sie hat die Leine kurzerhand zweckentfremdet und zur
Spielkameradin gemacht.

Leider sind die Besuche durch die Tierschützer gezählt. Wenn sie das nächste Mal vorbeikommen - vielleicht in einigen Monaten oder sogar erst Jahren, je nachdem, wie es den Canilebetreibern gefällt - dann wird Thavine viel von ihrer Unbeschwertheit und ihrem hundekindlichen Zutrauen verloren haben. Sie wird nicht wissen, dass sie im falschen Film ist, denn den Film vom glücklichen Hundeleben wird sie bis dahin nicht kennenlernt haben; nur den, in dem Leben nichts anderes als Überleben heißt. Überleben in einer Welt, die es gar nicht geben dürfte.

Und nun, liebe Leserinnen, liebe Leser, geben wir Ihnen eine Fernbedienung in
die Hand. Welcher Film soll für Thavine die nächsten zwölf bis vierzehn Jahre
laufen? Film B (bei Publikum und Presse durchgefallen), in dem die Kleine elend
in der Hundeverwahranstalt vor sich hinvegetiert, bis sie, gezeichnet durch
körperliche und seelische Vernachlässigung, diese Welt verlässt? Oder Film A
(löste schon bei der Uraufführung wahre Begesteirungsstürme aus), in dem sie
die Hauptrolle in Ihrem Leben spielt, fröhlich und vertrauensvoll an Ihrer
Seite aufwächst, um mit Ihnen als beste Freundin durchs Leben zu gehen? Sie
halten die Fernbedienung in der Hand; und um Ihnen die Wahl zu erleichtern,
haben wir schon die Telefonnummer von Thavines Vermittlerin einprogrammiert.
Bitte rufen Sie an. Thavine und wir
freuen uns auf Sie. Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
22.05.2026, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

