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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

JONTAR - WER SCHREIBT SEIN HAPPY END?


Jontar


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 62 cm





Mai 2026: Neuer Tag, neues Glück? Das mag für andere gelten, aber nicht für mich. Keiner sieht mich, keiner ruft mich beim Namen. Was einmal Hoffen und frohes Erwarten war, sitzt jetzt zuviel auf den Knochen und zuwenig auf der Seele. Die Tage tropfen auf den Zwingerboden und versickern im rauen Beton.





Als mich die Tierschützer einmal kurz besuchen durften, sagten sie mir: "Lieber Jontar, warte nur ab, deine Familie kommt schon bald." Und ich wartete, warte immer noch, aber niemand meldet sich für mich. So vergehen die Jahre und mein Leben verrinnt.




Ich sehe andere Hunde kommen und gehen. Eine von ihnen ist Jozefina, meine Schwester. Sie hat den Jackpot geknackt und ein Zuhause bei einer ganz lieben Familie gefunden. Ich bleibe zurück und werde immer runder, stiller, und müder. Nur noch selten frage ich mich, ob mein Bild auch endlich einmal zum Lieblingsbild von einem Menschen wird.




Jacoby und Betsy sind meine Freunde. Wir teilen das Warten miteinander, aber schon längst nicht mehr die Hoffnung. Was einmal Welpenmut hieß, ist jetzt ein unsichtiger, dicker Hund mit stillen, traurigen Augen, kaum noch Muskeln und glanzlosem Fell.

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Dabei mache ich alles richtig. Ich dränge mich nicht vor, belle nicht aufdringlich, halte durch. Ich lasse mir vorsichtig das Halsband anlegen, folge tapfer, oder stehe still, wie es gerade verlangt wird. Die Tierschützer sagen, ich sei folgsam, sanft und vorsichtig hoffnungsvoll - aber ich frage mich: Erfährt das überhaupt jemand? Oder ist auch das nur so ein Satz, der ungelesen in einem Aktenordner verschwindet? Warum bin ich nie der, auf den jemand wartet? Bin ich unsichtbar? Ich möchte doch so gern irgendwo ankommen und wissen, wie sich richtiges Leben anfühlt.

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Ich bin Jontar und ich hoffe immer noch, dass meine Geschichte endlich jemand zu Ende liest. Vielleicht schreibst Du ja sogar das Happy End.


Dein Jontar





Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


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0176 - 24 63 36 19



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Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu


WAS BISHER GESCHAH:


August 2023: Jacoby, Jontar, Jorik, Jorina, Jozefina und Julinda - einst sechs niedliche, kleine, unschuldige Welpchen, die in der Hundehölle landeten. Die drei Buben und drei Mädchen sind inzwischen erwachsen, ihre Welpenniedlichkeit konnte keinen von ihnen retten. Umso nachdenklicher stimmt es mich, wenn ich auf den Fotos und Videos der Geschwister sehe, dass sie sich nicht aufgegeben haben, sondern immer noch lustige und freundliche Wesen sind, die unsere Tierschutzkameraden freudig begrüßen. Sonnenscheine in einer trostlosen Welt. Wie kann es sein, dass sie dort noch vor sich hinvegetieren müssen, anstatt im eigenen Zuhause für Spaß und gute Laune zu sorgen?





Es muss ein heißer Sommertag, Ende August 2021 gewesen sein, als Jontar und seine Geschwisterchen das Licht der Welt erblickten. Kaum zwei Monate alt, wurden sie ins Hundelager gebracht; ob sie ausgesetzt oder frei geboren und aufgegriffen wurden, wissen wir nicht. Seitdem fristen sie ihr Dasein an diesem düsteren, furchteinflößenden Ort, verbringen ihre Tage auf nacktem Beton in nicht endenwollendem Einerlei, ohne Gras unter ihren Pfoten, ohne einen Ort, an den sie sich einmal zurückziehen könnten, ohne streichelnde Hände und jegliche Fürsorge. Unvorstellbar? Ja, aber leider traurige Wirklichkeit. 



August 2024: Inzwischen sind drei Jahre vergangen, in denen aus einer Rasselbande niedlicher Welpen ein Rudel erwachsener Hunde wurde; verlassen, weggeschlossen und hinter Gitterstäben vergessen. Einzig ihre Schwester Jozefina, die nun Josy heißt, wurde im Dezember 2023 von einer dieser weltbesten Familien adoptiert und lebt nun glücklich und geliebt in ihrem eigenen Zuhause.




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Nickname 01.06.2026, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL

ALVIDA - SIE SIND NICHT ALLE SO!


Alvida


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 51 cm


"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen?  Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.



Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.



All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man sich unter Artgenossen benimmt.


Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz und Leid erdulden musste.



Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"



Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


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Nickname 23.05.2026, 18.41 | (0/0) Kommentare | PL

FALCO - DEM ZUHAUSE AUF DER SPUR



Falco


Rasse: Berner Sennen Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 02.2026

 

Da staunten wir nicht schlecht, als wir Fanny, Flausch und Falco zum ersten Mal sahen; denn eigentlich sind die drei süßen Fellknäuel doch mehr Plüsch als Hund. Aber wenn man sich erholt hat vom anfänglichen Du meine Güte, was sind die niedlich, einfach zum Verlieben, und einen weiteren, fachkundigen Blick auf Falco und seine Geschwisterchen wirft, dann erkennt man ihn, der Berner Sennenhund unter ihren Ahnen.




Ihre Geschichte aber ist ebenso traurig, wie die all der zahllosen Hunde, die niemand haben will: verstoßen, ausgesetzt und ihrem ungewissen Schicksal überlassen … das heißt nein, in diesem Fall konnte die Frau, die unsere kleinen Pelzwölkchen eiskalt auf die Straße geworfen hatte, etwas später wohl doch noch irgendwo ganz tief drinnen einen letzten Funken ihres Gewissens finden und benachrichtigte eine Tierschützerin, dass in ihrer Gegend vor ein paar Tagen drei Welpen aufgetaucht seien.




Der Rest ist schnell erzählt: Die Tierschützerin hat das Dreigespann natürlich mit in ihr kleines Rifugio genommen, wo sie sich ganz welpentypisch verhalten: zur Zeit vielleicht noch ein bisschen vorsichtig, aber gänzlich sorglos und unverzagt. Doch Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen ebensogut wie wir, dass ein Rifugio zwar eine Zuflucht für Hunde ist, aber kein richtiges Zuhause ersetzen kann …erst recht nicht für Hundekinder. Zeit ist immer ein knappes Gut im Tierheim; und wie sehr man sich auch bemüht, man kann den Hunden dort niemals die Zuwendung geben, die sie so dringend brauchen. Da vergehen dann Wochen und Monate, aus den Welpen werden Junghunde und ehe man sich´s versieht, sind sie erwachsen geworden, ohne je das Hunde-1x1 gelernt zu haben.




Darum suchen wir für unsere Hundekinder auf diesem Weg ein richtiges Zuhause bei liebevollen und geduldigen Menschen, die sie behutsam an die Pfote nehmen und alles lehren, was so ein Vierbeiner als Familienmitglied wissen muss. Natürlich sollen Spiel und Spaß dabei an erster Stelle stehen. Kurz gesagt, sie brauchen Menschen die Freude und Erfüllung darin finden, einen kleinen Berner Sennenmischling beim Großwerden zu begleiten und ihr Leben mit ihm zu teilen.




Sie wachsen so schnell; und wenn Sie diesen Beitrag lesen, hat Falco womöglich längst neue Dinge entdeckt und auch schon seine eigene, kleine Persönlichkeit entwickelt. Aber seien Sie unbesorgt: Seine Vermittlerin gibt Ihnen sehr gern Auskunft. Rufen Sie sie einfach an! Vielen, lieben Dank!



Yvonne Beier

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Nickname 20.05.2026, 18.25 | (0/0) Kommentare | PL

RHINO - UNTERGEHEN BEGINNT, WO NIEMAND HINSCHAUT



RHINO


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2016

Schulterhöhe: 57 cm


…und Untergehen passiert nicht laut. Es gibt keinen Moment, in dem plötzlich alles kippt; kein großes Zeichen, kein „Jetzt ist es soweit. Es passiert langsam und leise.




Schwarze Hunde haben es oft besonders schwer, selbst in deutschen Tierheimen. Und ein schwarzer Hund im Ausland hat fast gar keine Aussicht auf eine Vermittlung - es sei denn, er bekommt die Chance seines Lebens und darf sich einmal kurz vorstellen.





Genauso ein schwarzer Hund bist du, Rhino: Einzigartig mit deinem weißen Lätzchen und den weißen Pfötchen; besonders, so wie jeder Hund.





Vor zweieinhalb Jahren warst du es, der so gern dazugehören wollte; der mit großen, freundlichen Augen erwartungsvoll geschaut hat, als würde gleich etwas Wunderschönes beginnen und der die Gelegenheit, einmal seinem Zwinger entrinnen zu dürfen, beim Schopf ergriffen hat - nicht zögernd und vorsichtig, sondern begeistert und voller Interesse an den Menschen, die da plötzlich vor ihm standen. Du bist noch immer dieser Hund, man muss inzwischen nur genauer hinschauen, um es zu erkennen.





Denn die Zeit ist nicht spurlos an dir vorbeigegangen. Sie hat sich in dich eingeschrieben: in deine Haut, die inzwischen sichtbar leidet, in die wunden Stellen, in dein Fell, das nicht mehr so unbeschwert wirkt, in deine gereizten Augen. Zu allem Überfluss bist du Leishmaniose positiv. Diese Krankheit ist nicht heil-, aber sie ist behandelbar. Inzwischen ist sie nicht mehr zu übersehen, sie zeigt sich offen, deutlich, ungeschönt - als hätte das Leid beschlossen, aus dem Verborgenen ins Außen zu treten.





Und nun passiert auch dir, was so vielen wie dir passiert: Man sieht einfach weg. Ganz leise bist du nach hinten gerutscht, bist nicht mehr der lustige Schwarze vorn, nur noch der Kranke in der letzten Reihe, bis irgendwann keiner mehr hinsieht. Nicht etwa, weil du kein guter Hund oder sogar schwierig bist, aber du brauchst inzwischen eben etwas mehr. Dabei hat sich dein liebes Wesen kein bisschen verändert, worüber wir unter den traurigen Umständen nur staunen können.





Immer noch liebst du uns Menschen, genießt unsere Nähe und lehnst dich an, so als hättest du nicht verlernt, wie wohl liebevolle Brührung tut. Du magst Katzen und wenn man dich an die Leine nimmt, läufst du mit, orientierst dich und folgst, als wolltest du uns sagen: Schaut her, ich bin immer noch da, mache noch mit.


Lieber Rhino, du gehst nicht unter, weil du dich aufgegeben hast. Du bist dabei unterzugehen, weil du schlicht übersehen wirst. Ein schwarzer Hund i einem ausländischen Tierasyl und obendrein auch noch krank. Es ist, als würde sich alles still gegen dich wenden, als würden sich all die Gründe stapeln, die dafür sorgen, dass dich niemand wählt.





Und genau jetzt ist der entscheidende Moment, in dem sich erweist, ob dein Licht weiter verblasst, oder ob dich endlich jemand sieht. Du brauchst kein Mitleid, aber einen Menschen, der bereit ist, dich auch medizinisch zu begleiten. Wenn schnell genug gehandelt wird, reicht in Fällen wie deinem schon eine einfache tägliche, gut verträgliche und kostengünstige Tablettengabe. Und es sollte jemand sein, der versteht, dass du immer noch derselbe Hund bist, der damals so gern dazugehören wollte, es immer noch will, wenn man dir nur eine Chance gibt.




Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund: Wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann haben Sie Rhino bereits gesehen. Bitte, gehen Sie jetzt nicht einfach weiter. Melden Sie sich bei seiner Vermittlerin, oder helfen Sie ihm, gesehen zu werden, indem Sie anderen von ihm erzählen und seine Geschichte möglichst weit verbreiten. Vielen, lieben Dank!




Margot Wolfinger

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Nickname 15.05.2026, 20.19 | (0/0) Kommentare | PL

CAROLITA - GRAUES SCHNÄUZCHEN, HELLER BLICK




Carolita

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 2014

Schulterhöhe: 63 cm


Am 4. Oktober 2019 fielen die Kerkertüren hinter Carolita ins Schloss. Damals war die mittelgroße Hundedame fünf Jahre alt, schlank und rank mit weichem, glänzendem Fell. Heute - mehr als sechs endlos lange Jahre später - ist unsere hübsche Carolita wegen des miserablen Futters, das fast nur aus Getreide und irgendwelchen Abfällen besteht und zwar dick, aber nie wirklich satt macht, außerdem natürlich wegen der fehlenden Bewegung ein wenig fülliger geworden. Ihr Zwinger misst ja gerade einmal vier bis fünf Quadratmeter und einen kleinen Spaziergang gibt es nur, wenn es den Tierschützern gnädig gestattet wird, die Hunde zu besuchen. Auch ihr Schnäuzchen zeigt bereits einen leichten Grauschimmmer. Aber der helle Blick aus ihren Bernsteinaugen, welcher den Betrachter oder die Betrachterin direkt ins Herz trifft, ist noch immer derselbe.



 

Für Carolita wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sie ihr Gefängnis verlassen und für die Zeit, die ihr noch bleibt, ein Leben führen darf, das diesen Namen auch verdient. Wie gern möchte sie für ihre letzten Jahre endlich Hund sein: Spaziergänge unternehmen an der Seite ihrer/ihres Menschen, mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet werden und überschütten, vielleicht noch das eine oder andere Kommando lernen und zeigen dürfen, wie wunderbar sie trotz des Mangels an Gelegenheit an der Leine läufen kann; auf einer weichen Decke schlafen und ordentliches Futter erhalten. Auch ein Leckerlie von Zeit zu Zeit würde ihr herrlich schmecken.



 

Schon seit einer halben Ewigkeit ist Carolita eingesperrt in einer trostlosen Einöde aus Beton und Gitterstäben, ohne jede Abwechslung oder Ansprache. Nur alle Jubeljahre einmal dürfen die mit uns befreundeten Tierschützer sie besuchen. Für einen viel zu kuzen, dafür aber umso wertvolleren Moment darf sie dann mit ihnen nach draußen auf die Wiese. Die Tierschützererzählen uns dann immer, was für eine bildschöne, eindrucksvolle Hündin sie sei, die schon recht ordentlich an der Leine laufe. Sie orientiere sich am Menschen, sei anhänglich, aufmerksam und lerneifrig. Mit Hündinnen verstehe sie sich weniger, mit Rüden grundsätzlich schon; da käme es, wie bei uns auch, auf die Sympathie an. Carolita sei zutraulich und gesellig. Anscheinend konnte sie sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, über die ganzen freudlosen Jahre hinweg das Grundvertrauen in die Menschen bewahren.



 

Für Carolita hat bereits der Spätherbst ihres Lebens begonnen. Ihr bleibt nicht mehr viel von dem, was wir Leben nennen. Wir sind Carolitas einzige Chance und Hoffnung, dass sich für sie eines Tages die Gefängnistore öffnen und sie in einen der weißen Transporter einsteigen darf, der sie zu ihrem/ihren weltbesten Menschen bringen wird. Bitte helfen Sie uns, dieses kleine Wunder für sie wahr werden zu lassen.



 

Können Sie sich ein Leben mit Carolita vorstellen, haben Sie schon Hundeerfahrung, ausreichend Platz und auch einen Garten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei Carolitas Vermittlerin. Sollten Sie selbst zurzeit keinen Hund aufnehmen können, dann verbreiten Sie bitte Carolitas Geschichte in Ihrem privaten Umfeld, Ihren sozialen Medien. Gemeinsam haben wir schon viele Hunde gerettet, gemeinsam schaffen wir es auch für Carolita. Unser und narürlich Carolitas Dank ist Ihnen gewiss!

 

 

 

Simone Leitenbauer

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Nickname 12.05.2026, 19.56 | (0/0) Kommentare | PL

ELOWEN - TRAUMTÄNZERIN IM MONDLICHT




Elowen


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 55 cm

Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.


Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.





Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.


Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.





Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden, zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.




Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!


 

Simone Leitenbauer

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Nickname 10.05.2026, 16.41 | (0/0) Kommentare | PL

ALTES HERZ UND JUNGE LIEBE: TIGRASHA



geb. ca. 2008

Zwingernummer: C 117


Eigentlich könnte man TIGRASHAS bisheriges Leben in wenigen Worten beschreiben: Er lebt bereits seit er ein Junghund war, hinter den Gittern des Shelters und ist hier auch zum Senior geworden.


Er durfte nie eine Welt außerhalb des Shelters kennenlernen. Nie hatte er ein eigenes Zuhause mit einem eigenen Körbchen. Er kennt nichts weiter als seinen engen Zwinger, den viel zu kurzen Auslauf einmal in der Woche und die winzige Holzhütte in seinem Gefängnis, die wenigstens etwas Schutz und Wärme bietet.




Doch all diese traurigen Umstände  ließen Tigrasha nie aufgeben. Bis heute springt er an den Gittern hoch, wenn Besucher durch die Reihen des Shelters laufen. Jedoch ist kein Mensch je an seinem Zwinger für ihn stehen geblieben. Niemand wollte ihn adoptieren. Und so vergingen die Jahre für Tigrasha in Langeweile und Einsamkeit. Und natürlich hat dieses Leben, das er sicht nicht ausgesucht hat, seine Spuren bei Tigrasha hinterlassen. Seine Muskeln schwinden, sein Unterfell wird immer dünner und jeder weitere kalte Winter ist für den alten Tigrasha doppelt hart. Sehnsüchtig wartet er dann in seiner kleinen Hütte auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings.




Seine Betreuer wünschen sich für ihn nichts dringender als ein gemütliches Zuhause, in welchem man gut auf ihn acht gibt, ihm ein kuscheliges Körbchen und endlich ausreichend Futter bereitstellt und wo er in Frieden sein Leben beschließen darf. Aber wer erbarmt sich schon eines so alten Hundes? Vielleicht ja gerade Sie, und Tigrasha wird es Ihnen mit aller Liebe danken, die so eine betagte Hundeseele zu geben vermag.


Tigrasha ist ein ca. 50 cm großer Mischlingsrüde, bereits kastriert, geimpft und gechipt. Er hat im Shelter gelernt, an der Leine zu laufen und freut sich immer auf einen kleinen Spaziergang. Mit den anderen Hunden versteht Tigrasha sich gut, geht Streitereien aus dem Weg. Ob er mit Katzen verträglich ist, kann leider im Shelter nicht getestet werden. Dem Menschen gegenüber ist Tigrasha stets freundlich und aufgeschlossen, braucht aber natürlich eine gewisse Zeit um Vertrauen zu fassen. Aufgrund seines höheren Alters sollten in seinem neuen Zuhause keine kleinen Kinder leben, ein freundlicher Artgenosse wäre aber für den umgänglichen und friedliebenden Tigrasha sehr schön.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Tigrasha ausschließlich eine Endstelle suchen.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 30.09.2024, 13.28 | (0/0) Kommentare | PL

UND ICH SEHE NUR DIE RÜCKLICHTER! TAIGA

So erging es der armen Taiga: Sie hatte ein Zuhause in Aussicht, die Vorkontrolle verlief auch sehr zufriedenstellend. Jedoch wurde der Übernahmetermin seitens der Adoptanten mehrmals verschoben – bis es schließlich hieß, man müsse zwei Hunde aus dem Bekanntenkreis in Pflege nehmen und könne Taiga daher nicht mehr gebrauchen. Die liebe Hündin harrt also weiterhin in ihrem Gefängnis aus und mit jedem Tag schwindet ihre Hoffnung auf ein eigenes Zuhause ein Stückchen mehr.


Derartige Ausreden hören wir immer wieder; Sie ahnen gar nicht, wie viele plötzliche Krankheits- und sogar Todesfälle sich in den vorgesehenen Adoptivfamilien ereignen, wenn der Transport näherrückt. Mich regt das furchtbar auf, weil ich es total unfair finde; denn die Hunde – besonders die Älteren wie Taiga – verlieren dadurch kostbare Zeit, in der wir für sie vielleicht ein anderes Zuhause hätten finden können. Man denke doch bitte gründlich nach und überlege es sich genau, bevor man sich um einen Hund bewirbt.


So fand die Reise ohne Taiga statt und wir machen uns erneut auf die Suche nach einem warmen Plätzchen für die Süße – bei lieben Menschen, die es ernst mit ihr meinen und ihre Meinung nicht von einer Minute zur nächsten ändern.



"Sensucht heißt das alte Lied der Taiga, das schon damals meine Mutter sang" - so lautet es in einem Lied der wunderbaren, früh verstorbenen Sängerin Alexandra.




Sehsucht hatte sicherlich auch schon Taigas Mutter. Sehnsucht nach einem Zuhause voller Wärme, gutem Futter, Liebe und Geborgenheit.


Wie viele Abschiede muss Taiga noch ertragen? Sie wartet seit 7 Jahren auf ihre Chance.


Es war im August 2014, als Taiga mit ihren drei Welpen ins riesige Shelter Kozhuhovo kam. Sie war eine sehr fürsorgliche Mutter, und zum Glück fanden alle ihre Kleinen schon bald ein Zuhause. Nur Taiga nicht… sie lebt noch immer im Shelter.



 

Das Leben dort ist hart, besonders in den eisigen russischen Wintern und brütend heißen Sommern. Schon viele Hunde haben hier ihre Gesundheit geopfert; denn es ist ein Leben in einem kleinen Außenzwinger, mit schlechtem Futter und nur wenig menschlicher Ansprache. Doch Taiga macht das Beste daraus.


Das Schönste für sie ist, wenn die freiwilligen Helfer am Wochenende ins Shelter kommen und auch ihren Zwinger für kurze Zeit öffnen. Dann rennt und springt sie mit den anderen Hunden durch die Gänge des Shelters und drückt sich an ihre Betreuer. Denn Taiga mag die Menschen sehr und freut sich, wenn auch sie endlich ein wenig Aufmerksamkeit bekommt.

 

In diesem Video können Sie Taiga im Auslauf sehen:



Und wie sie mit anderen Hunden spielt:



Auch an der Leine läuft sie wunderbar:



Doch immer folgt das Unvermeidbare - die Rückkehr in den Zwinger, an den Ort, wo die Träume zerplatzen. Ein letztes Wort, ein letzter Blick… nichts kann Taiga dann die Gewissheit des nahenden Abschiedes nehmen. Sie kennt die Abläufe und weiß genau, die Freiwilligen gehen und sie bleibt zurück. Die gerade noch so fröhliche Taiga ist dann wieder für eine ganze Woche allein in ihrer Einsamkeit.


So geht das nun schon 7 Jahre. Viele Hunde haben in dieser Zeit das Shelter verlassen. Sie fanden ein Zuhause oder sind verstorben. Neue Hunde kamen hinzu. Für Taiga änderte sich in all dieser Zeit nichts. Sie gehört zu den Langzeitinsassen, den ewig Vergessenen und Übersehenen.


Bald schon wird einer ihrer langjährigen Zwingergefährten das Shelter verlassen. Er wartete ebenfalls viele Jahre und hat nun endlich seine Familie gefunden. Taiga wird auch diesen Abschied überstehen… wie vorher so viele in ihrem Leben.


Dennoch oder gerade deswegen möchte ich nichts unversucht lassen, dass auch Taiga endlich eine Chance bekommt. Denn irgendwo muss es doch auch einen lieben Menschen für Taiga geben. Hoffentlich finden wir ihn.




Bitte helfen Sie mit!

 

Taiga ist eine freundliche Hündin. Sie ist aufgeweckt, verspielt und aktiv. Sie genießt die wenigen Streicheleinheiten der Betreuer sehr. Mit anderen Hunden verträgt sich Taiga gut. Besonders größere Rüden, mit denen sie toben kann, haben es ihr angetan.


Taiga wurde ca. 2012 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert. Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Taiga suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Liebe Taiga, ich hoffe so sehr, dass Deine Sehnsucht bald Erfüllung findet und Du nicht mehr so viele Momente des Abschieds erleben musst. Ich hoffe und suche ein Zuhause für Dich.




Wichtige Daten im Überblick:


Hündin,  ca. 9 Jahre alt (geb. ca. 2012),  ca. 55 cm,  kastriert


gut verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen; verspielt und aktiv,  läuft gut an der Leine


noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden. Endgültiges Zuhause gesucht!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche


Tel.: 05371-687266


eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 30.09.2024, 13.28 | (0/0) Kommentare | PL

ES MUSS NICHT IMMER PRESLEY SEIN! ELVIS



Lieber Bruder, wenn du von hier fortgehst,

dann will auch ich in die Freiheit reisen.


Das Leben da draußen soll schön sein – sagen sie. Das Leben hier drinnen, das ist das Leben im riesigen Moskauer Tierheim Kozhuhovo. Das Leben hier drinnen, das sind ungefähr 3000 Hunde, die alles so gern ein eigenes Zuhause hätten. Das Leben hier drinnen ist langweilig und kalt, geprägt von Entbehrung und Einsamkeit.


ELVIS kennt nur dieses Leben, denn wie sein Bruder Charlie, ist er seit dem Welpenalter in dem monströsen Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingesperrt. Der Dritte im Bunde, Jimmy, durfte im Dezember 2014 in sein eigenes Zuhause reisen. So nahe liegen Glück und Unglück oft beieinander.




Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.


Wenn die freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine „krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den nächsten Besuch der Betreuer.




Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.


So wie für seinen Bruder Charlie - denn dieser hatte das große Glück, von lieben Menschen gesehen zu werden und wird schon bald in sein Zuhause reisen, und Elvis bleibt allein zurück. Wie wird er das wohl verkraften, zumal der Umzug des Shelters immer näher rück? Die Bauarbeiten haben begonnen, weit außerhalb Moskaus. Die nächste Bushaltestelle befindet sich vier Kilometer weit entfernt, zwei Busse pro Tag fahren überhaupt aus Richtung Moskau dorthin.


Wir haben ein erstes Bild gesehen: Gebaut wird alles mit Ziegelsteinen; das bedeutet, viele der Hunde werden dort in den eisigen russischen Wintern erfrieren. Aber wir kämpfen weiter - um die Verlegung des Shelters an einen anderen, für Freiwillige und Besucher erreichbaren Ort und für jeden einzelnen Hund, den wir vorstellen.


Es ist ein Kampf gegen die Zeit und gegen das Vergessen in einer Zeit, in der die Augen nicht mehr wirklich auf Tierschutzhunde in Russland gerichtet sindund Menschen sogar beschimpft werden, wenn sie einen Hund von dort adoptieren. Dabei kann niemand weniger für das, was gerade auf der Welt passiert als diese unschuldigen Seelen.


Bisher kennt Elvis nur den eisigkalten russischen Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.




Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen, was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.


Die Vorstellung dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!




Vielen lieben Dank.


Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein"Pro Canes et Equos". Für Elvis suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Wichtige Daten im Überblick:


Rüde,  geb. 2013,  ca. 60 cm

 keine Krankheiten bekannt,  kastriert

 verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, anfangs etwas schüchtern

 verspielt,  liebt Wasser,  läuft gut an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 27.09.2024, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL

UND WIEDER EIN HARTER WINTER FÜR: PAUL



PAUL

Rüde

8 Jahre alt (geb. 2015)

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit seinen Artgenossen

sehr freundlich zu Menschen

kennt bisher nur das harte Shelterleben

läuft artig an der Leine

braucht nicht viel zum Glücklichsein – nur endlich ein Zuhause


Den freiwilligen Helfern blutet sicherlich oftmals das Herz angesichts eures Elends und eurer Not. Dann möchten sie ihrem Ärger, ihrer Verzweiflung am liebsten lautstark Luft machen. Aber sie müssen aufpassen, was sie sagen und jedes Wort auf die Goldwaage legen – eine unerwünschte Äußerung und man verbietet man ihnen künftig den Zutritt ins Shelter; und ohne sie wärt ihr endgültig verloren.


Du warst noch ein Welpe, als du 2015 zusammen mit deinen Schwestern ins riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau einziehen mussest. Heute, acht Jahre später, wartest du noch immer… du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden. 


Du ahnst nicht, dass es jenseits davon ein anderes, schöneres Leben gibt. Du weißt auch nicht, wie sich Schlafen in der Geborgenheit einer Familie und in einem weichen Hundebett anfühlt. Du kennst nur das Dasein im Shelter, mit seiner ganzen Härte, seinen Entbehrungen, mit Einsamkeit, Hunger und Angst.Wir fragen uns, wie es möglich ist, dass Hunde dies alles ertragen und dennoch gegenüber uns Menschen – denen ihr dieses traurige Los schließlich zu verdanken habt – freundlich und aufgeschlossen sein könnt. Ist es der instinktive Wille zu leben, zu überleben und weil es nun einmal das Einzige ist, was ihr kennt?




Anfang dieses Jahres wurde das alte Tierheim abgerissen. Waren die Zustände dort für empfindende, tierliebe Menschen schon unerträglich, so haben sie sich in der neuen Unterkunft noch einmal dramatisch verschlimmert. Ich habe darüber in einem eigenen Beutrag ausführlich berichtet. 


Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben dich als noch immer lebhaften und verspielten Hund. Wenn ich jedoch deine Bilder anschaue, dann erkenne ich die Veränderung, besonders im Blick deiner Augen. Mir deinen inzwischen acht Jahren zählst du bereits zur älteren Generation. Nicht mehr lang, dann wirst du zum aten Eisen gehören; zu den Hunden, die sich irgendwann leise und ungesehen von dieser Welt verabschieden. Wir können nur für dich hoffen, dass es ein sanfter, schmerzloser Abschied sein wird.


Aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder und deine Bilder erreichen das Herz eines mitfühlenden Menschen. Sie entstanden im vergangenen Jahr noch auf dem Gelände des alten Tierheims. Dir bleibt keine Zeit mehr, auf neue zu warten, angesichts des kommenden, nasskalten Herbstes und des bevorstehenden eisigen russischen Winters, der allen Hunden zusetzt, ganz besonders aber den Senioren unter euch.  


Die freiwilligen Helfer sagen, du seiest ein äußerst liebebedürftiger und anhänglicher, obendrein kluger und lernfähiger Hund, der sich nur allzu gern streicheln lässt. Sie haben auch das Laufen an der Leine mit dir geübt und du machst deine Sache schon richtig gut. 



In deinem neuen Zuhause, welches wir noch vor dem Winter für dich zu finden hoffen, musst du natürlich erst Vertrauen fassen und dich an all das neue und unbekannte Schöne gewöhnen. Mit deinen Artgenossen verstehst du dich gut; vor allem die Hundedamen haben es dir angetan. Ihnen gegenüber zeigst du dich besonders entzückt und spielfreudig. Daher wäre ein nettes Hundemädel in deiner neuen Familie bestimmt eine gute Hilfe bei der Eingewöhnung; aber das ist natürlich kein Muss. 


Können Sie sich unseren Paul, diesen lieben Hundemann in seinen allerbesten Jahren, als treuen Begleiter vorstellen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 24.09.2024, 20.07 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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