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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

SIGRID - DAS SCHICKSAL IST WANKELMÜTIG UND MANCHMAL GÜTIG: ZUHAUSE GEFUNDEN!



Sigrid


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 12.2022

Schulterhöhe: 50 cm



Am 26. Oktober 2024 wendete sich Sigrids Schicksal; nicht zum Guten, denn es verschlug die kleine Hündin gnadenlos in ein Canile, ein italienisches Hundelager. Der Satz "Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel" bekommt dort eine schreckliche Bedeutung: Die Tiere, die bis auf wenige Glückliche, für immer in ihrer Betonbox eingesperrt sind, erhalten von allem nur soviel, dass sie gerade noch am Leben bleiben. Das Futter ist so schlecht, dass es nur den Magen füllt, aber nie wirklich satt macht; frisches Trinkwasser ist ein seltener Luxus, und ein Tierarzt kommt nie, mag einer der Hunde auch sterbenskrank sein. Mit dem Geld, welches der Staat für die Unterbringung der Hunde zahlt, füllen die Canilebetreiber sich die Taschen.




Aber nun hat Sigrid, die sich ihre kahle Zelle einträchtig mit Lotmar teilt, ihr Los ein klein wenig in die eigenen Pfoten genommen. Denn als Tierschützern einer ihrer raren Besuche im Hundegefängnis gewährt wurde, zeigte sie sich als besonders liebes Mädchen. Bitte, lesen Sie selbst, was uns die Tierfreunde über sie erzählten:




"Auf den ersten Blick scheint Sigrid eher eine stille Beobachterin zu sein. Sie gehört zu den Hunden, die nicht laut nach Aufmerksamkeit verlangen, sondern lieber abwarten und sich langsam annähern. Menschen gegenüber zeigt sie sich leicht unsicher. Dabei ist sie aber sanft, gutmütig und lässt sich anfassen, wenn man ihr mit Ruhe und Geduld begegnet.




Hinter ihrer anfänglichen Zurückhaltung verbirgt sich ein feines, sensibles Wesen, das einfach nur einen sicheren Rahmen braucht, um Vertrauen aufzubauen. Hat sie diesen gefunden, wird sie sich Stück für Stück öffnen und ihre weiche, anschmiegsame Seite zeigen.



 

Sigrid stellt keine Forderungen. Sie macht keinen Lärm. Sie steht einfach da, lässt Nähe zu, nimmt Berührungen an - wie ein vorsichtig begonnenes Gespräch, bei dem sie erst einmal zuhört. Mit Rüden und Hündinnen kommt sie zurecht, freundlich und unauffällig. Das Draußen kennt sie nur aus Erzählungen anderer."




Im rauen Takt des Hundelagers - zwischen Betonwänden, Gitterstäben und dem verzweifelten Bellen anderer Vierbeiner - bleibt Sigrid eine gleichbleibende Größe, wie eine Kerze, die stetig ein warmes Licht abgibt. Ihren kargen Zwinger teilt sie jetzt mit Nalthea und Grigor. Das Lager ist ein Ort, an dem Schicksale willkürlich zusammengeworfen werden und wo jeder an jedem Tag nach Zuwendung hungert. Trotzdem trägt Sigrid in sich eine zarte Würde, die sich nicht aufdrängt, sondern sanft um Aufmerksamkeit bittet.





Diese wunderbare Hundeseele darf einfach nicht an diesem dunklen, schmutzigen Ort verkümmern. Sollten Sie daher einen Hund suchen, der nicht laut ruft: Hier bin ich!, sondern bescheiden fragt: Darf ich auch?, dann werden Sie in Sigrid eine besonders treue Gefährtin finden. Die sanfte Hündin wartet nur darauf, entdeckt und geliebt zu werden - von jemandem wie Ihnen mit Geduld, Herz und einem offenen Ohr für die leisen Töne.




Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200



aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200

 

per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu


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Nickname 14.03.2026, 20.26 | (0/0) Kommentare | PL

TÜRCHEN 1: JOLLY - EIN HUND IST EIN HUND



Unser knapp 11 Monate alter Jolly (Stand November 2025) ist ein niedlicher, kleiner Kerl, wie er im Buche steht. Und wenn sein vermutlich vor nicht allzu langer Zeit geschorenes Fell erst wieder nachgewachsen ist, dann wird unser kleiner Wirbelwind die Hund gewordene Erscheinung von «ultrasüß» sein. Genau das ist ihm und vielen seiner Rassegenossen zum Verhängnis geworden: Jolly ist nämlich eine Kreuzung aus Malteser und Pudel, ein Maltipoo. Dabei handelt es sich um eine Hybridrasse, oder auch bekannt als sogenannte «Designer-Hunde». Züchter von Hybridrassen behaupten, dass sie dank ihrer Kreuzungen nur das Beste der jeweils zwei beteiligten Rassen zusammenbringen wollen. Aber in Tat und Wahrheit geht es nur um Geld und um die Erfüllung einer menschlichen Vorstellung, wie ein Hunde zu sein haben: klein, niedlich, ohne Jagdtrieb, mit lockigem oder seidig-langhaarigem Fell, welches sie weder im Frühjahr oder Herbst oder sonst irgendwann verlieren, und nach Möglichkeit mit großen Kulleraugen. In etwa wie ein knuddeliges Plüschtier, das allerdings selbständig gehen kann. So einer ist unser lieber Jolly.

Wie sehr viele von Jollys Verwandten aus der Maltipoo- oder Hybridrassefamilie wurde auch er aus einer Emotion heraus gekauft («och, wie entzückend») oder weil die Kinder danach geschrien haben oder weil es gerade Mode ist, so einen kleinen Wuschel in der Handtasche herumzutragen.  

Anfang November 2025 ist Jolly bei einer mit uns befreundeten Tierschützerin gelandet, weil ihn seine ehemaligen Besitzer nicht mehr wollten, ihn quasi vor die Tür gesetzt haben.
Jollys Verbrechen? Er soll seine Geschäfte nicht zuverlässig auf eine ihm in der Wohnung zur Verfügung gestellten Matte verrichtet haben, sondern einfach dort, wo es ihm gerade passte. Daraus schließen wir, dass Jolly wahrscheinlich nicht regelmäßig nach draußen durfte, um sich zu erleichtern, dass an seiner Stubenreinheit nicht gearbeitet worden ist (einfach eine Matte hinlegen genügt leider nicht) und auch sonst niemand viel Zeit in seine Erziehung investiert hat. Und dass die Menschen, bei denen Jolly seine ersten Monate verbringen musste, nicht nur ganz allgemein wenig Ahnung von Hunden haben, sondern sich vermutlich keinen Deut darum scheren, welche Bedürfnisse ein Tier abgesehen, von Futter, haben könnte. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Menschen Jolly ursprünglich gekauft hatten, weil er ein süßer, kleiner Maltipoo ist - ein lebendiges Spielzeug, bei welchem die Batterien im Lieferumfang leider nicht enthalten sind.

Aber ein Hund ist ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. Egal ob Deutsche Dogge oder Chihuahua, egal ob von einer alten Rasse abstammend oder das Ergebnis einer neumodischen Züchtung: Ein Hund ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, die ernst genommen werden müssen. Große wie auch kleine Hunde brauchen den Umgang mit Menschen und anderen Hunden, sie brauchen Spiel und Spaß, Schnüffel- oder Abenteuerspaziergänge, grundsätzlich ihrer Größe und ihrem Temperament angepasste tägliche Bewegung, aber auch Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Schlaf. Ein Hund ist kein Spielzeug. Auch wenn er durch Züchtung aussieht wie eines aussieht.

Unser ultralieber Jolly ist kein Welpe mehr, aber ein verschmuster und menschenbezogener Junghund. Er ist altersentsprechend verspielt, geht gerne auf Entdeckungstour und hat auch manchmal ein paar Flausen im Kopf. Er braucht dringend ein Zuhause bei Menschen, die ihm
freundlich und bestärkend sagen, wo es entlang geht. Die ihm helfen, sich in der großen, weiten Welt zurechtzufinden, die ihm vielleicht sogar mithilfe einer Hundeschule das Hunde-Mensch-ABC beibringen. Die mit ihm spielen, ihn liebevoll fördern und ihn auf seinem Weg zu einem dieser weltbesten Hunde begleiten. Jolly ist kein Spielzeug. Jolly ist ein Lebewesen mit Gefühlen, Bedürfnissen und dem Grundrecht, geliebt und respektiert zu werden.


Wenn Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, die Zeit und Geduld für einen Junghund haben (und auch dann noch Zeit und Geduld haben werden, wenn Jolly etwas älter geworden ist), wenn Sie vielleicht sogar etwas Hundeerfahrung mitbringen und Jolly lieben und respektieren - nicht nur weil, sondern auch weil er so niedlich ist, dann sind Sie vielleicht der Mensch/die Familie, die wir für Jolly suchen. Kontaktieren Sie doch bitte unverbindlich Jollys Vermittlerin, wir freuen uns besonders auf Sie!


Sabine von Alm ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin. 

Telefon
aus Deutschland:

0176-87 46 27 55


aus dem Ausland:
+49176-87 46 27 55 


per eMail:

Sabine.vonAlm@pro-canalba.eu


Nickname 01.12.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | PL

ALTES HERZ UND JUNGE LIEBE: TIGRASHA



geb. ca. 2008

Zwingernummer: C 117


Eigentlich könnte man TIGRASHAS bisheriges Leben in wenigen Worten beschreiben: Er lebt bereits seit er ein Junghund war, hinter den Gittern des Shelters und ist hier auch zum Senior geworden.


Er durfte nie eine Welt außerhalb des Shelters kennenlernen. Nie hatte er ein eigenes Zuhause mit einem eigenen Körbchen. Er kennt nichts weiter als seinen engen Zwinger, den viel zu kurzen Auslauf einmal in der Woche und die winzige Holzhütte in seinem Gefängnis, die wenigstens etwas Schutz und Wärme bietet.




Doch all diese traurigen Umstände  ließen Tigrasha nie aufgeben. Bis heute springt er an den Gittern hoch, wenn Besucher durch die Reihen des Shelters laufen. Jedoch ist kein Mensch je an seinem Zwinger für ihn stehen geblieben. Niemand wollte ihn adoptieren. Und so vergingen die Jahre für Tigrasha in Langeweile und Einsamkeit. Und natürlich hat dieses Leben, das er sicht nicht ausgesucht hat, seine Spuren bei Tigrasha hinterlassen. Seine Muskeln schwinden, sein Unterfell wird immer dünner und jeder weitere kalte Winter ist für den alten Tigrasha doppelt hart. Sehnsüchtig wartet er dann in seiner kleinen Hütte auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings.




Seine Betreuer wünschen sich für ihn nichts dringender als ein gemütliches Zuhause, in welchem man gut auf ihn acht gibt, ihm ein kuscheliges Körbchen und endlich ausreichend Futter bereitstellt und wo er in Frieden sein Leben beschließen darf. Aber wer erbarmt sich schon eines so alten Hundes? Vielleicht ja gerade Sie, und Tigrasha wird es Ihnen mit aller Liebe danken, die so eine betagte Hundeseele zu geben vermag.


Tigrasha ist ein ca. 50 cm großer Mischlingsrüde, bereits kastriert, geimpft und gechipt. Er hat im Shelter gelernt, an der Leine zu laufen und freut sich immer auf einen kleinen Spaziergang. Mit den anderen Hunden versteht Tigrasha sich gut, geht Streitereien aus dem Weg. Ob er mit Katzen verträglich ist, kann leider im Shelter nicht getestet werden. Dem Menschen gegenüber ist Tigrasha stets freundlich und aufgeschlossen, braucht aber natürlich eine gewisse Zeit um Vertrauen zu fassen. Aufgrund seines höheren Alters sollten in seinem neuen Zuhause keine kleinen Kinder leben, ein freundlicher Artgenosse wäre aber für den umgänglichen und friedliebenden Tigrasha sehr schön.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Tigrasha ausschließlich eine Endstelle suchen.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 30.09.2024, 13.28 | (0/0) Kommentare | PL

UND ICH SEHE NUR DIE RÜCKLICHTER! TAIGA

So erging es der armen Taiga: Sie hatte ein Zuhause in Aussicht, die Vorkontrolle verlief auch sehr zufriedenstellend. Jedoch wurde der Übernahmetermin seitens der Adoptanten mehrmals verschoben – bis es schließlich hieß, man müsse zwei Hunde aus dem Bekanntenkreis in Pflege nehmen und könne Taiga daher nicht mehr gebrauchen. Die liebe Hündin harrt also weiterhin in ihrem Gefängnis aus und mit jedem Tag schwindet ihre Hoffnung auf ein eigenes Zuhause ein Stückchen mehr.


Derartige Ausreden hören wir immer wieder; Sie ahnen gar nicht, wie viele plötzliche Krankheits- und sogar Todesfälle sich in den vorgesehenen Adoptivfamilien ereignen, wenn der Transport näherrückt. Mich regt das furchtbar auf, weil ich es total unfair finde; denn die Hunde – besonders die Älteren wie Taiga – verlieren dadurch kostbare Zeit, in der wir für sie vielleicht ein anderes Zuhause hätten finden können. Man denke doch bitte gründlich nach und überlege es sich genau, bevor man sich um einen Hund bewirbt.


So fand die Reise ohne Taiga statt und wir machen uns erneut auf die Suche nach einem warmen Plätzchen für die Süße – bei lieben Menschen, die es ernst mit ihr meinen und ihre Meinung nicht von einer Minute zur nächsten ändern.



"Sensucht heißt das alte Lied der Taiga, das schon damals meine Mutter sang" - so lautet es in einem Lied der wunderbaren, früh verstorbenen Sängerin Alexandra.




Sehsucht hatte sicherlich auch schon Taigas Mutter. Sehnsucht nach einem Zuhause voller Wärme, gutem Futter, Liebe und Geborgenheit.


Wie viele Abschiede muss Taiga noch ertragen? Sie wartet seit 7 Jahren auf ihre Chance.


Es war im August 2014, als Taiga mit ihren drei Welpen ins riesige Shelter Kozhuhovo kam. Sie war eine sehr fürsorgliche Mutter, und zum Glück fanden alle ihre Kleinen schon bald ein Zuhause. Nur Taiga nicht… sie lebt noch immer im Shelter.



 

Das Leben dort ist hart, besonders in den eisigen russischen Wintern und brütend heißen Sommern. Schon viele Hunde haben hier ihre Gesundheit geopfert; denn es ist ein Leben in einem kleinen Außenzwinger, mit schlechtem Futter und nur wenig menschlicher Ansprache. Doch Taiga macht das Beste daraus.


Das Schönste für sie ist, wenn die freiwilligen Helfer am Wochenende ins Shelter kommen und auch ihren Zwinger für kurze Zeit öffnen. Dann rennt und springt sie mit den anderen Hunden durch die Gänge des Shelters und drückt sich an ihre Betreuer. Denn Taiga mag die Menschen sehr und freut sich, wenn auch sie endlich ein wenig Aufmerksamkeit bekommt.

 

In diesem Video können Sie Taiga im Auslauf sehen:



Und wie sie mit anderen Hunden spielt:



Auch an der Leine läuft sie wunderbar:



Doch immer folgt das Unvermeidbare - die Rückkehr in den Zwinger, an den Ort, wo die Träume zerplatzen. Ein letztes Wort, ein letzter Blick… nichts kann Taiga dann die Gewissheit des nahenden Abschiedes nehmen. Sie kennt die Abläufe und weiß genau, die Freiwilligen gehen und sie bleibt zurück. Die gerade noch so fröhliche Taiga ist dann wieder für eine ganze Woche allein in ihrer Einsamkeit.


So geht das nun schon 7 Jahre. Viele Hunde haben in dieser Zeit das Shelter verlassen. Sie fanden ein Zuhause oder sind verstorben. Neue Hunde kamen hinzu. Für Taiga änderte sich in all dieser Zeit nichts. Sie gehört zu den Langzeitinsassen, den ewig Vergessenen und Übersehenen.


Bald schon wird einer ihrer langjährigen Zwingergefährten das Shelter verlassen. Er wartete ebenfalls viele Jahre und hat nun endlich seine Familie gefunden. Taiga wird auch diesen Abschied überstehen… wie vorher so viele in ihrem Leben.


Dennoch oder gerade deswegen möchte ich nichts unversucht lassen, dass auch Taiga endlich eine Chance bekommt. Denn irgendwo muss es doch auch einen lieben Menschen für Taiga geben. Hoffentlich finden wir ihn.




Bitte helfen Sie mit!

 

Taiga ist eine freundliche Hündin. Sie ist aufgeweckt, verspielt und aktiv. Sie genießt die wenigen Streicheleinheiten der Betreuer sehr. Mit anderen Hunden verträgt sich Taiga gut. Besonders größere Rüden, mit denen sie toben kann, haben es ihr angetan.


Taiga wurde ca. 2012 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert. Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Taiga suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Liebe Taiga, ich hoffe so sehr, dass Deine Sehnsucht bald Erfüllung findet und Du nicht mehr so viele Momente des Abschieds erleben musst. Ich hoffe und suche ein Zuhause für Dich.




Wichtige Daten im Überblick:


Hündin,  ca. 9 Jahre alt (geb. ca. 2012),  ca. 55 cm,  kastriert


gut verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen; verspielt und aktiv,  läuft gut an der Leine


noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden. Endgültiges Zuhause gesucht!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche


Tel.: 05371-687266


eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 30.09.2024, 13.28 | (0/0) Kommentare | PL

ES MUSS NICHT IMMER PRESLEY SEIN! ELVIS



Lieber Bruder, wenn du von hier fortgehst,

dann will auch ich in die Freiheit reisen.


Das Leben da draußen soll schön sein – sagen sie. Das Leben hier drinnen, das ist das Leben im riesigen Moskauer Tierheim Kozhuhovo. Das Leben hier drinnen, das sind ungefähr 3000 Hunde, die alles so gern ein eigenes Zuhause hätten. Das Leben hier drinnen ist langweilig und kalt, geprägt von Entbehrung und Einsamkeit.


ELVIS kennt nur dieses Leben, denn wie sein Bruder Charlie, ist er seit dem Welpenalter in dem monströsen Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingesperrt. Der Dritte im Bunde, Jimmy, durfte im Dezember 2014 in sein eigenes Zuhause reisen. So nahe liegen Glück und Unglück oft beieinander.




Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.


Wenn die freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine „krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den nächsten Besuch der Betreuer.




Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.


So wie für seinen Bruder Charlie - denn dieser hatte das große Glück, von lieben Menschen gesehen zu werden und wird schon bald in sein Zuhause reisen, und Elvis bleibt allein zurück. Wie wird er das wohl verkraften, zumal der Umzug des Shelters immer näher rück? Die Bauarbeiten haben begonnen, weit außerhalb Moskaus. Die nächste Bushaltestelle befindet sich vier Kilometer weit entfernt, zwei Busse pro Tag fahren überhaupt aus Richtung Moskau dorthin.


Wir haben ein erstes Bild gesehen: Gebaut wird alles mit Ziegelsteinen; das bedeutet, viele der Hunde werden dort in den eisigen russischen Wintern erfrieren. Aber wir kämpfen weiter - um die Verlegung des Shelters an einen anderen, für Freiwillige und Besucher erreichbaren Ort und für jeden einzelnen Hund, den wir vorstellen.


Es ist ein Kampf gegen die Zeit und gegen das Vergessen in einer Zeit, in der die Augen nicht mehr wirklich auf Tierschutzhunde in Russland gerichtet sindund Menschen sogar beschimpft werden, wenn sie einen Hund von dort adoptieren. Dabei kann niemand weniger für das, was gerade auf der Welt passiert als diese unschuldigen Seelen.


Bisher kennt Elvis nur den eisigkalten russischen Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.




Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen, was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.


Die Vorstellung dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!




Vielen lieben Dank.


Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein"Pro Canes et Equos". Für Elvis suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Wichtige Daten im Überblick:


Rüde,  geb. 2013,  ca. 60 cm

 keine Krankheiten bekannt,  kastriert

 verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, anfangs etwas schüchtern

 verspielt,  liebt Wasser,  läuft gut an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 27.09.2024, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL

UND WIEDER EIN HARTER WINTER FÜR: PAUL



PAUL

Rüde

8 Jahre alt (geb. 2015)

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit seinen Artgenossen

sehr freundlich zu Menschen

kennt bisher nur das harte Shelterleben

läuft artig an der Leine

braucht nicht viel zum Glücklichsein – nur endlich ein Zuhause


Den freiwilligen Helfern blutet sicherlich oftmals das Herz angesichts eures Elends und eurer Not. Dann möchten sie ihrem Ärger, ihrer Verzweiflung am liebsten lautstark Luft machen. Aber sie müssen aufpassen, was sie sagen und jedes Wort auf die Goldwaage legen – eine unerwünschte Äußerung und man verbietet man ihnen künftig den Zutritt ins Shelter; und ohne sie wärt ihr endgültig verloren.


Du warst noch ein Welpe, als du 2015 zusammen mit deinen Schwestern ins riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau einziehen mussest. Heute, acht Jahre später, wartest du noch immer… du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden. 


Du ahnst nicht, dass es jenseits davon ein anderes, schöneres Leben gibt. Du weißt auch nicht, wie sich Schlafen in der Geborgenheit einer Familie und in einem weichen Hundebett anfühlt. Du kennst nur das Dasein im Shelter, mit seiner ganzen Härte, seinen Entbehrungen, mit Einsamkeit, Hunger und Angst.Wir fragen uns, wie es möglich ist, dass Hunde dies alles ertragen und dennoch gegenüber uns Menschen – denen ihr dieses traurige Los schließlich zu verdanken habt – freundlich und aufgeschlossen sein könnt. Ist es der instinktive Wille zu leben, zu überleben und weil es nun einmal das Einzige ist, was ihr kennt?




Anfang dieses Jahres wurde das alte Tierheim abgerissen. Waren die Zustände dort für empfindende, tierliebe Menschen schon unerträglich, so haben sie sich in der neuen Unterkunft noch einmal dramatisch verschlimmert. Ich habe darüber in einem eigenen Beutrag ausführlich berichtet. 


Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben dich als noch immer lebhaften und verspielten Hund. Wenn ich jedoch deine Bilder anschaue, dann erkenne ich die Veränderung, besonders im Blick deiner Augen. Mir deinen inzwischen acht Jahren zählst du bereits zur älteren Generation. Nicht mehr lang, dann wirst du zum aten Eisen gehören; zu den Hunden, die sich irgendwann leise und ungesehen von dieser Welt verabschieden. Wir können nur für dich hoffen, dass es ein sanfter, schmerzloser Abschied sein wird.


Aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder und deine Bilder erreichen das Herz eines mitfühlenden Menschen. Sie entstanden im vergangenen Jahr noch auf dem Gelände des alten Tierheims. Dir bleibt keine Zeit mehr, auf neue zu warten, angesichts des kommenden, nasskalten Herbstes und des bevorstehenden eisigen russischen Winters, der allen Hunden zusetzt, ganz besonders aber den Senioren unter euch.  


Die freiwilligen Helfer sagen, du seiest ein äußerst liebebedürftiger und anhänglicher, obendrein kluger und lernfähiger Hund, der sich nur allzu gern streicheln lässt. Sie haben auch das Laufen an der Leine mit dir geübt und du machst deine Sache schon richtig gut. 



In deinem neuen Zuhause, welches wir noch vor dem Winter für dich zu finden hoffen, musst du natürlich erst Vertrauen fassen und dich an all das neue und unbekannte Schöne gewöhnen. Mit deinen Artgenossen verstehst du dich gut; vor allem die Hundedamen haben es dir angetan. Ihnen gegenüber zeigst du dich besonders entzückt und spielfreudig. Daher wäre ein nettes Hundemädel in deiner neuen Familie bestimmt eine gute Hilfe bei der Eingewöhnung; aber das ist natürlich kein Muss. 


Können Sie sich unseren Paul, diesen lieben Hundemann in seinen allerbesten Jahren, als treuen Begleiter vorstellen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 24.09.2024, 20.07 | (0/0) Kommentare | PL

ES FÄHRT KEIN ZUG NACH IRGENDWO! LESHEY



LESHEY


 Rüde

geb. Februar 2018

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt. Kastriert

sucht sein Für-immer-Zuhause

 

Wie ein Damoklesschwert hängt der Shelterumzug vom nördöstlichen Stadtgebiet Moskaus auf das Land, 40 Kilometer südlich von Moskau, über all unseren Bemühungen, für Hunde wie Leshey ein Zuhause zu finden; aber Aufgeben ist keine Option.


Zum Jahreswechsels kreisen unsere Gedanken normalerweise um die eisigen Temperaturen, die die Hunde in ihren Zwingern aushalten müssen; darum, dass die Tiere frierend und hungrig ausharren und auf ihre Betreuer warten, die sie ein oder zweimal in der Woche besuchen kommen. Über all das legt sich nun der dunkle Schatten eines Umzugs ins Nirgendwo. 



Da ist die Angst, es könnte den Hunden noch um einiges schlechter gehen, als es jetzt schon der Fall ist. Die Sorge, den freiwilligen Betreuern, die alles für ihre Schützlinge tun und so viel für sie opfern, könnte der Zugang zu den Hunden weiter erschwert werden. Die Befürchtung, die medizinische Versorgung könnte einen Tiefpunkt erreichen oder sogar vollständig wegfallen. All das beschäftigt uns jetzt mehr denn je; aber Aufgeben ist keine Option.



Leshey ahnt zum Glück nichts alldem. Er und seine beiden Geschwister Lavrik und Donna kamen schon mit etwa drei Monaten ins Shelter. Alle drei sind unkomplizierte und freundliche Hunde. Leshey ist der mutigste von ihnen, er vergöttert die Menschen und möchte stets in ihrer Nähe sein.


Geht die Begeisterung darüber, seine Betreuer zu sehen, mit ihm durch, dann findet er sich schon einmal in deren Armen wieder. Da ist Standfestigkeit gefragt bei einem so stattlichen Hundemann. 



Leshey läuft wunderbar der Leine. Im Auslauf rennt und spielt er freudig mit seinen Geschwistern und kommt mit seinen Artgenossen gut aus. Das Wichtigste für ihn ist und bleibt aber der Mensch. Am liebsten hätte er jemanden für sich allein, darum machen wir uns hier auf die Suche. 


 Wäre es nicht schön, wenn Leshey schon den nächsten Transport besteigen und das trostlose Shelter verlassen dürfte in Richtung eines freien und glücklichen Lebens? 


Sollten Sie Ihr Herz für diesen liebenswerten Hundejungen entdecken, wenden Sie sich bitte an unsere Vermittlerin. AUFGEBEN IST KEINE OPTION. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Leshey beim Gassigehen im Shelterbereich:


 


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 01.08.2024, 19.18 | (0/0) Kommentare | PL

FÜR IMMER UND EINEN TAG: CHERNYSH



CHERNYSH


Rüde

55 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2007

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: PS Moskau

 

Zwei Seelen – ein Schicksal: Ebenso wie Reksik, den ich Ihnen kürzlich vorgestellt habe, kam auch Chernysh als Fundtier ins Kuzhuhovo. Also wurde auch er nicht mehr geliebt, nicht mehr gewollt, auf die Straße gesetzt und seinem Schicksal überlassen. Erste Aufzeichnungen über ihn durch seine Betreuer gibt es 2011; das heißt, auch er feiert ein trauriges Jubiläum, nämlich 10 Jahre Sheltereinerlei.


Im vergangenen Herbst bemerkten die Freiwilligen, dass Chernysh immer ruhiger und matter wurde. Sie sorgten sich so sehr um ihn, dass sie beschlossen, ihn in einer Hundepension unterzubringen. Chernysh musste dringend seinen winzigen Aussenzwinger verlassen –heraus aus Kälte und Nässe und der fehlenden Bewegungsfreiheit. Sei seinem Umzug geht es Chernysh deutlich besser und er lebt zusehends auf. 




Die Menschen, die mit ihm zu tun haben, beschreiben Chernysh als äußerst freundlichen, in sich ruhenden Hundemann. Bei Spaziergängen mit seinen Betreuern läuft er brav und ohne Ziehen oder Zerren an der Leine.


Dieser menschenbezogene Hundesenior ist einfach nur lieb. Nie drängt er sich in den Vordergrund, ist jedoch überglücklich, wenn ihm Aufmerksamkeit zuteil wird. Und obwohl er mit Artgenossen bestens auskommt, verträglich ist, ist ihm die Nähe zum Menschen viel wichtiger.




Chernysh befindet sich zwar nicht mehr im Shelter, aber dennoch fehlt ihm ein eigenes Für-immer-Zuhause. Die meisten Hundepensionen in Moskau sind vergleichbar mit kleinen deutschen Tierheimen – zwar hat er es dort tausendmal besser als im Shelter (dazu gehört allerdings auch nicht viel), aber dennoch muss er auch hier viele Stunden am Tag eingesperrt in einem Zwinger verbringen.




Eine Adoption in seinem Heimatland ist aussichtslos, denn mag der Hund auch noch so einen goldenen Charakter haben – schwarz, groß und obendrein alt sind in Russland absolute No – Gos.


Daher wünschen wir uns für den zauberhaften Chernysh auf seine alten Tage nette Menschen, bei denen er sein eigenes Körbchen im Warmen und mit vollem Familienanschluss beziehen darf.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Nickname 01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL

IRGENDJEMAND LIEBT AUCH MICH! CHERNOS



CHERNOS


Rüde

 geb. 2012

65-68 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

 

Noch ist es nur ein Traum - aber irgendwo da draußen wartest du bestimmt auf mich.

 

Im Herbst 2018 kommt Chernos in das große Moskauer Shelter Kozhuhovo: eingeliefert von Hundefängern, ein großer, stattlicher Rüde, vollkommen abgemagert und mit einem in der Luft hängenden Bein.

 

Möglicherweise hat ihm die Ankunft im Shelter das Leben gerettet. Schnell kümmern sich die Betreuer um ihn und Chernos, der wohl schlimme Schmerzen erdulden musste, wird operiert: die Ärzte entfernen den Kopf des Oberschenkelknochens, damit Chernos wieder schmerzfrei auf allen vier Beinen laufen kann.



 

Die vor der Operation gemachten Röntgenaufnahmen lassen dunkel erahnen, was in Chernos früherem Leben vorgefallen sein könnte. An seinem Hüftknochen befindet sich ein Metallimplantat, was darauf hinweist, dass er einmal zu jemandem gehörte.  Leider sind auf den Aufnahmen auch Pistolenkugeln in Chernos´ Körper zu sehen. Durchaus keine Seltenheit bei russischen Straßenhunden, wie wir wissen.


Chernos brauchte längere Zeit, bis er nach der Operation wieder beide Hinterläufe ohne Schmerzen belasten konnte. Heute merkt man ihm beim Laufen aber nichts mehr an.



 

Der große, hübsche Hundemann ist ein absolut freundlicher Kerl, der noch nie in einen Streit mit seinen Artgenossen verwickelt war. Im großen Auslauf, ebenso wie in seinem beengten Zwinger, kommt er mit allen gut aus. Am meisten freut er sich jedoch auf seine Betreuer, ihnen vertraut er – denn sie geben ihm uns seinen Mitgefangenen einmal in der Woche für eine kurze Zeit, was jeder Hund nach Möglichkeit täglich bekommn sollte: viel Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe.

 

Chernos geht bereits wunderbar gut an der Leine. Auch das Autofahren mit ihm geht völlig problemlos, er hat es während der vielen Arzt- und Klinikbesuche gelernt.

 



Die Betreuer kümmern sich aufopfernd um ihre Schützlinge Hunde im Shelter. Sie geben buchstäblich ihr letztes Hemd für die Hunde. Tierarztbesuche und Operationen bezahlen sie meist aus eigener Tasche; was fehlt wird durch Spenden finanziert. Der Shelterleitung ist das Wohl und Wehe der Tiere vollkommen egal, sie interessiert nur das Geld vom Staat. Um die Gewinnspanne möglichst hoch zu halten, wird oft sogar am Nötigsten (Futter, Säuberung der Zwinger) gespart.

 

Die Freiwilligen haben Chernos geholfen, wieder gesund zu werden; ein Zuhause konnten sie für den liebenswerten Hundebuben bis heute leider nicht finden.

 

Chernos ist nicht mehr jung, aber er gehört doch noch nicht zum alten Eisen. Nur allzu gern möchte zu einem Menschen, einer Familie gehören und alles lernen, was es für ein richtigen Hund zu  wissen gibt.  Inzwischen verbringt er schon drei lange Jahre hinter hässlich-grünen Gittern in Gefangenschaft, Langeweile und Einsamkeit. Er sollte sein Leben dort nicht eines Tages vergessen und unbeweint beschließen, wenn es irgendwie geht.



 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Chernos suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Hier einige Videos zum besseren Kennenlernen von Chernos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

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WENN DAS BESTE MANCHMAL NICHT GENÜGT: SHPUTNIK



SHPUTNIK


Rüde

50 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2013

Zwingernummer: B 246

geimpft, gechipt, kastriert

im Shelter seit 2014

endgültiges Zuhause gesucht

 

Der freundliche, den Menschen besonders zugetane SHPUTNIK kam im Juli 2014 als Teenager in das russische Shelter Kozhuhovo, nahe Moskau. Dort harrt er, gemeinsam mit ungefähr 3.000 Leidensgefährten, hinter Gittern aus und wartet auf die eine Glücksstunde in der Woche, in der er seinen unbequemen Zwinger, den er sich mit mehreren teilen muss, verlassen darf.


Für diese Stunde, wenn die ehrenamtlichen Betreuer ihre Hunde besuchen kommen, lebt Shputnik. Sie ist der Grund, weshalb das Leuchten in seinen Augen noch nicht gänzlich erloschen ist. Dann kann er sich die Beine vertreten, mit Artgenossen spielen und vor allem etwas Aufmerksamkeit und einige Streicheleinheiten erhaschen, die für die Hundeseele so viel bedeuten.  Diese Momente sind unendlich kostbar; denn die Betreuer geben wirklich ihr Bestes – jedoch in der Kürze der Zeit ist es ihnen schlicht unmöglich, sich intensiv mit jedem einzelnen Hund zu beschäftigen.




Shpuntik verhält sich liebenswürdig und aufgeschlossen sowohl Menschen, als auch seinen Artgenossen gegenüber. Daher dürfte in seinem neuen Heim gern bereits ein netter Hundekumpel leben, der Shpuntik zur Seite steht, damit dieser sich in der Welt „da draußen“ zurechtfinden und alles lernen kann, was ein Hund im echten Leben braucht.




Nachdem der gesellige Shpuntik fast sein gesamtes Dasein in der Isolation und Eintönigkeit des Shelters zugebracht hat, wäre es das Größte für ihn, endlich von seinem Menschen, seiner Familie entdeckt zu werden und ein richtiges Zuhause zu haben: mit einem eigenen, weichen Körbchen, mit jeder Menge an Aufmerksamkeit, Liebe und streichelnden Händen – Ausflüge und Spaziergänge nicht zu vergessen, bei denen er als Ihr treuer Begleiter die Welt erkunden und jeden Tag etwas Neues dazulernen darf.


Möchten Sie den umgänglichen Hundemann gern aus seinem Schattendasein auf die Sonnenseite des Lebens holen? Dann melden Sie sich bitte bei unseren Vermittlerinnen. Vielen, lieben Dank!




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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