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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Durst

DAEVIR - PFEIFT SICH SEINE WELT, WIE SIE IHM GEFÄLLT



Daevir


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2025

Schulterhöhe: 34 cm


April 2026: Kannst du pfeifen? Ich lerne es gerade; und wenn ich es erst richtig gut kann, pfeife ich auf sämtliche Hundelager der Welt. Ich bin nämlich ein Pfiffikus und wir Pfiffiküsschen sind geboren, um fröhlich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen.




Ich war gerade ein Jahr alt, als ich ins Hundegefängnis kam, und hier hocke ich nun seit fünf Monaten. Mir reicht´s! Hier ist es gruselig, schmutzig und kein bisschen schön.

Als ich hierhergebracht wurde, war es bitterkalt. Wir mussten uns auf dem eisigen Betonboden zusammenkuscheln, um nicht zu erfrieren. Endlich ist es wärmer geworden, aber jetzt pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass schon bald das nächste Eend im Asyl auf uns zurollt: der Sommer.




Dann wird es hier brüllend heiß und es gibt keinen Schutz vor der brennenden italienischen Sonne. Wir werden schrecklichen Durst leiden und können nur hoffen, dass sich jemand erbarmt und uns wenigsten manchmal etwas frisches Wasser bringt. Aber wenn das genauso läuft wie mit dem Futter, dann habe ich wenig Zuversicht.


Unsere Zellen werden auch nur selten saubergemacht. Alles ist voll mit… na, du weißt schon, was…Es ist nass, es stinkt und von dem ganzen Dreck habe ich schon Pickel auf der Nase. Das sollte sich dringend ein Tierarzt ansehen, aber der darf ja nicht rein in unseren Kerker. Ich werde mich wohl weiter mit dem Jucken und Brennen quälen müssen.


 
Vor einigen Tagen gab es einen Lichtblick: Die Tierschützer durften uns endlich wieder einmal besuchen. Die waren supernett! Ich habe mich dermaßen gefreut und mein Schwanz hat sich vor Begeisterung wie ein Propeller gedreht, dass ich beinahe abgehoben wäre. Die Tierschützer lachten und sagten, ich sei ein pfiffiges Kerlchen. Dann haben sie mit mir das Laufen an der Leine geübt, und weil ich sehr aufgeweckt und gelehrig bin, habe ich das auf Anhieb super gemacht.


Die Tierschützer haben sich auch gefreut, dass meine zwei Freunde und ich in unserer Zelle so miteinander auskommen. Ich vertrage mich nämlich mit allen, mit Rüden und Hündinnen, jawoll. Ich kann ein richtig guter Freund sein und die anderen aufmuntern, wenn sie traurig sind. Das schaffe ich bestimmt auch bei Menschenfreunden.




Die Tierschützer versprachen mir, dass ich jetzt auf ihre Seite im Internetz komme, und wer so einen kleinen Pfiffikus wie mich sucht, der kann mich dort gar nicht übersehen. Ich hoffe sehr, dass mich bald jemand findet; denn je länger wir hier im Hundelager aushalten müssen, desto mehr verlieren wir unsere Fröhlichkeit, unsere Jugend und unsere Gesundheit - eigentlich unser Leben. Das klingt furchtbar traurig.




Drum, wenn du einen Pfiffikus wie mich haben möchtest, dann pfeife doch bitte ganz schnell meine Vermittlerin an. Die weiß, was zu tun ist und wie ich ratzfatz bei dir sein kann; weil dann nämlich das passiert, wofür ich so doll übe: Wir pfeifen gemeinsam auf alle Hundeknaste der Welt und tun, wozu Pfiffiküsschen geboren werden – fröhlich sein und gemeinsam lachen.



Mai 2026: Püüüüh-püüüüh! Hört ihr mich? Ich bin´s, Daevir, euer Pfiffikus aus dem Hundelager. Das Pfeifen klappt noch nicht ganz, aber ich übe fleißig weiter. Ich will doch vorbereitet sein, wenn endlich meine Menschen auftauchen.


Und stellt euch vor: Die netten Tierschützer waren wieder da! Da habe ich natürlich gleich mein bestes "Schaut mal, was ich kann!" - Gesicht aufgesetzt. Erst habe ich mit dem Schwanz gewedelt, dann bin ich an der Leine spazierengegangen. Und was soll ich sagen? Püüüüh-püüüüh - ich mache das richtig gut! Ich laufe artig mit und zeige, dass in mir ein gelehriger, kleiner Hundemann steckt.




Außerdem teile ich meinen Zwinger jetzt mit den Welpen Atreo und Aiko. Die beiden bringen ordentlich Schwung in die Zelle, und ich mache einfach mit. Ich bin fügsam, verspielt und freundlich, auch mit den Kleinen. Zusammen pfeifen wir uns ein bisschen Mut zu, damit das ewige Warten nicht ganz so schwerfällt.




Aber mein allergrößter Herzenswunsch bleibt derselbe: Raus hier! Ich möchte nicht länger im Hundelager vor mich hinpfeifen, sondern gemeinsam mit meinen Menschen durchs Leben trällern. Also, hörst du mein Pfeifen? Dann pfeif du doch bitte nach meiner Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!



Sabine Wojtok

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Nickname 13.06.2026, 19.03 | (0/0) Kommentare | PL

GINKO - GELD REGIERT DIE WELT!? NICHT IMMER - GINKO HAT SEIN ZUHAUSE GEFUNDEN!!!



Ginko


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2017

Schulterhöhe: 59 cm


Es gibt Momente, in denen man merkt, wie kalt die Welt wirklich sein kann. Dann hört man hinter vorgehaltener Hand ein Flüstern - ein Gerücht, leise, aber scharf wie ein Messer: Die Gemeinde, die Ginkos und Ghemons Unterbringung zahlt, wolle sparen. Es geht um ein paar Cent pro Tag. Deshalb sollen Ginko und sein Bruder Ghemon in ein anderes Lager abgeschoben werden. Das ist der Moment, wenn man begreift: Leid hat keinen Boden. Es kann immer noch weiter nach unten gehen.

Sechs Jahre sitzen die Brüder nun im Lager. Sechs lange Jahre nichts als Gitter und Beton. Sechs endlose Jahre lang Hunger und Durst, Einsamkeit, Lärm und Langeweile. Und nun ein Flüstern, das grausamer ist als alles Bisherige: Es geht weder um ihr Wohl, noch um ihre Bedürfnisse und erst recht nicht darum, dass Ginko ein unglaublich kontaktfreudiger und zutiefst anhänglicher Hund ist, der sich nach Nähe sehnt, der Trost bei Menschen sucht und seinerseitsTrost spenden möchte. Nein, es geht wieder einmal mehr nur ums Geld, um Leben, die nach Tageskosten bewertet werden und die man effizienter machen will, indem man sie unsichtbar macht.




Wer jemals eine solche Hundeverwahranstalt gesehen hat, weiß: Das bedeutet, man streicht die Namen der Tiere aus einer Liste und verlegt sie wie Akten ins hinterste Regal, wo sie alsbald in Vergessenheit geraten. Die hauchdünne Verbindung zur Außenwelt, zu den wenigen Menschen, die überhaupt Zugang zu den Hunden haben, wird kurzerhand abgeschnitten. Das ist die wahre Grausamkeit - nicht laut, nicht blutig, aber vernichtend. Verrat am Leben selbst.

Während all das drohend über ihm schwebt, sitzt Ginko da und wirkt nicht gesund. Er ist viel zu dünn, sein Körper erzählt von Entbehrung. Er bewegt sich, als tät ihm vieles weh, und die hängenden Papillome, die seinen Körper bedecken, erscheinen wie stumme Zeugnisse eines Lebens, das niemand wirklich betreut hat.



Ginko und seine Brüder Ghemon und Gabek sind freundliche, fügsame und brave Hunde; liebevoll im Umgang mit Menschen, verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Alle drei marschieren sie brav an der Leine, als wollten sie sagen: „Wir geben uns Mühe. Wir wollen doch nur gesehen werden. Vor allem Ginko ist ein Hund, der menschliche Nähe sucht, der sich vorsichtig hoffnungsvoll anlehnt und dessen stiller Blick gellender schreit als jedes Jaulen. Es gibt Hunde, denen man das Leiden ansieht; und es gibt Hunde wie Ginko, deren leisesVergehen schwerer zu ertragen ist als jeder laute Schmerz.

Nun sollen die Brüder für immer in der Versenkung verschwinden. Nicht sterben, sondern viel schlimmer, nämlich vergessen werden. Wenn Sie je darüber nachgedacht haben, einem Hund zu helfen, der Sie wirklich braucht; einem Hund, der nichts falsch gemacht hat, außer zu lange zu leben, um billig zu bleiben, dann ist jetzt der Moment gekommen, Ginkos Vermittlerin anzurufen.



„…durch Leiden wird das Glück erkauft. (F. Dostojewski). Wenn das stimmt, dann haben unsere drei Brüder wahrscheinlich schon Glück für mehrere Leben angespart. Sie kennen die Welt jenseits der Gitterstäbe nicht, aber sie werden lernen, in ihr zu leben, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.


Vielleicht wird es sie überwältigen, wenn sie zum ersten Mal die Sonne aufgehen sehen, Gras unter ihren Pfoten spüren und erleben, wie sich ein weiches Bett anfühlt. Aber sie werden erkennen, dass dies das echte Leben ist, wenn… ja, wenn ihre Menschen sie hier auf ihren kleinen Vorstellungsseiten entdecken und sich nicht abschrecken lassen von den Geschwüren, die sich an Ginkos Bauch und Oberschenkeln gebildet haben.





Für unseren lieben Jungen suchen wir warmherzige, einfühlsameMenschen, die verstehen, dass er auch und gerade deswegen die Hilfe und Geborgenheit braucht, die er nur in einem richtigen Zuhause finden kann.

Ich weiß nicht, ob Hunde von einer besseren Zukunft trämen können. Aber sie empfinden Schmerzen und sie leiden wie wir. Das Leid von Ginko und seinen Brüdern könnte ein Ende haben, wenn ihnen jemand hilft. Möchten Sie gern der/diejenige(n) sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!




Daniela Koenemann

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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