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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: lernen

ARTURELLO - GUCK MAL...!



ARTURELLO


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01/2024

Schulterhöhe: 50 cm

  

"Guck mal, lieber Mond! Ich bin ein fröhlicher Geselle und kann fein an der Leine laufen!"


"Guck mal, lieber Mond! Ich liebe es, mit meinen Menschen zusammen zu sein und bin sehr zutraulich!"


"Guck mal, lieber Mond! Ich mag sogar Katzen und bin doch ein echt niedlicher Typ!"




Und dann wird Arturello ganz leise:


"Guck mal, lieber Mond … ich sitze hier in diesem schrecklichen Betonzwinger fest. Und wenn du dich immer wieder mal so klein machst, kriege ich Angst, dass du mich auch alleine lässt."


Liebe Leserinnen und Leser, das sind die Sorgen eines noch jungen Mischlingsrüden, der dieses Jahr im April in ein seelenloses Hundegefängnis gebracht wurde. Er teilt sich seinen Zwinger einvernehmlich mit weiteren Rüden und Hündinnen. Und in der seltenen Stille der Nacht erzählt er vielleicht dem Mond von seinen Träumen: Wie schön es wäre, in einem eigenen Zuhause ein richtiges Hundeleben führen zu dürfen.




Davon ist Arturello leider weit entfernt. Eingesperrt auf wenigen Quadratmetern aus Beton, ohne Auslauf und ohne die Beschäftigung und Nähe zu seinen Menschen, die ein junger Hund so notwendig braucht. Gerade die heißen italienischen Sommertage in Italien machen das Dasein im Canile besonders schwer. Und der nächste Winter wird kommen – mit eisigen Nächten, die für ein so dünnes Hündchen wie Arturello nicht nur ungemütlich, sondern lebensbedrohlich werden können.




Als ihn die Tierschützer vor Ort besuchen durften, zeigte er sich von seiner besten Seite. Der lebhafte Hundebub ging offen und zutraulich auf die Menschen zu, genoss sichtlich die Streicheleinheiten und forderte sogar zu einem kleinen Spiel auf. Gern ließ er sich Halsband und Leine anlegen und folgte den Tierschützern freudig auf eine kleine Wiese. Hier zeigte er, wie schön das Zusammenspiel mit Menschen für ihn sein kann. Er hielt sich artig an ihrer Seite und ließ sich auch von einer plötzlich auftauchenden Katze nicht aus der Ruhe bringen.


Arturello ist ein junger Hund mit einem goldenen Herzen. Er möchte dabei sein, möchte erleben, lernen und vor allem endlich dazugehören. Leider war die Zeit, welche die Tierschützer mit ihm verbringen konnten, viel zu kurz. Aber sie macht Hoffnung darauf, dass in ihm ein wunderbarer Begleiter steckt.




Mit liebevoller und klarer Erziehung wird Arturello sicher schnell das kleine Hundeeinmaleins erlernen. Und wer weiß – vielleicht entdeckt er dabei auch noch das eine oder andere Talent, von dem er uns heute noch nichts erzählen kann.


Am wichtigsten ist aber, dass er endlich Menschen findet, mit denen er all das nachholen darf, was er bisher vermissen muss.



Schenken Sie dem lieben Arturello gemeinsame, abendliche Kuschelmomente nach einem ausgefüllten Tag. Und dann können Sie beide zum Mond hinaufblicken und erzählen:


"Guck mal, lieber Mond, unser Haar und Fell ist noch feucht vom Baden im See!"


"Guck mal, lieber Mond, an uns kleben überall noch Schnipsel vom Leeren des Papierkorbs!"


"Guck mal, lieber Mond, wir haben beide noch Matsch im Gesicht von unserem tollen Sprung in die Pfütze!"


Wäre das nicht viel schöner, als wenn Arturello dem Mond weiterhin von seinem traurigen Dasein im Canile erzählen müsste?




Die Vermittlerin von Arturello schaut ebenfalls jeden Abend zum Mond hinauf. Dabei denkt sie an all unsere Hunde in den schrecklichen Lagern und wünscht sich für jeden von ihnen ein kleines Wunder. Für Arturello könnte dieses Wunder vielleicht schon bald bei Ihnen beginnen. Sie freut sich deshalb sehr auf Ihren Anruf.




Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

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Nickname 13.09.2026, 19.59 | (0/0) Kommentare | PL

HELDER - FÜNF STERNE SEHEN ANDERS AUS



HELDER

 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06/2022

Schulterhöhe: 56 cm

 

September 2026: Herzlich willkommen in meiner exklusiven Residenz – dem einzigen Luxushotel der Region, das ganz auf Betonboden- und Gitterchic setzt. Seit 46(!) Monaten bin ich hier Stammgast. Einen besonderen Service hat diese Unterkunft allerdings: Man darf bleiben, solange man möchte; oder genauer gesagt: Solange niemand kommt, der einen zu sich nach Hause holt.




Meine Suite


Minimalistisches Design, überwiegend Betonwände, stabile Gitterstäbe und eine Aussicht, die sich seit Jahren nicht verändert hat. Man könnte sagen: sehr konsequent. Andere würden vielleicht behaupten, ein bisschen Abwechslung wäre auch ganz schön.




Gesellschaft inklusive


Immerhin bin ich nicht allein. Ich teile meine Unterkunft mit Hündinnen, Rüden und im Moment noch meinem Bruder Hughie. Der zieht bald aus, er hat eine Dauerunterkunft in einer echten Fünf-Sterne-Residenz (sprich: einem richtigen, eigenen Zuhause) gefunden.


Platz ist zwar eher knapp bemessen, aber wir arrangieren uns. Hier lernt man schließlich, auch auf engem Raum miteinander auszukommen.




Das tägliche Menü


Beim Essen setzt man auf größtmögliche Anspruchslosigkeit. Das tägliche Menü ist nicht nur immer das gleiche, sondern auch von bescheidener Qualität – und viel zu klein, um wirklich satt zu machen. Überraschungen gibt es also keine. Man weiß hier zwar ziemlich genau, was im Napf landet, aber ein Feinschmecker würde vermutlich trotzdem lieber woanders reservieren.




Panoramablick


Mein persönlicher Lieblingsausblick geht direkt auf die Gitterstäbe. Sie sind immer da, brauchen keine Pflege und verändern ihre Farbe nicht. Man kann sich also darauf verlassen.




Das Unterhaltungsprogramm


Für Unterhaltung sorgen die anderen Hunde. Dauerbellen, Heulkonzerte und gelegentliches Weinen gehören zum festen Programm. Besonders beliebt ist das Zwinger-Bingo: Einer fängt an zu winseln, und schon ist für ein paar Minuten etwas los. Preise gibt es leider keine – aber immerhin ein bisschen Abwechslung im Einerlei unserer kleinen, grauen Welt.




Der seltene VIP-Besuch


Besonders exklusiv wird es, wenn die Tierschützer kommen. Das passiert ungefähr alle 20 Monate – also wirklich ein Ereignis, auf das man sich freuen kann.


Beim letzten Katzentest gab es sogar eine Sondervorstellung: Ich durfte eine samtpfotige Freigängerin kennenlernen. Ich war freundlich und interessiert und habe die Sache souverän gemeistert. Sie übrigens auch.




Mein ganz persönliches Abenteuer


Wenn es im Alltag schon wenig zu erleben gibt, muss man eben selbst erfinderisch werden. Ich kann zum Beispiel die Rillen im Beton zählen oder Wettrennen mit meinem eigenen Schatten veranstalten. Man entwickelt mit der Zeit erstaunliche Fähigkeiten.


Und manchmal verlege ich meinen Platz einfach von einer Zwingerecke in die andere. Das klingt nicht sonderlich aufregend? Für mich ist es beinahe eine Weltreise.




Das schönste Kopfkino


Zum Glück gibt es da noch meine Träume.


In einem davon habe ich endlich einen Menschen. Einen, der mich nach Hause holt, mir einen weichen Platz gibt und mich einfach bei sich haben möchte. Vielleicht stehen wir dann gemeinsam in der Küche. Vielleicht bekomme ich mein Futter sogar auf einem richtigen Teller serviert. Porzellan wäre natürlich der Gipfel der Exklusivität. Aber Metall oder Plastik täten es natürlich genauso gut; es kommt schließlich in erster Linie auf den Inhalt an.


Und während ich genüsslich futtere, schaut mein Mensch mich an und freut sich einfach darüber, dass ich da bin und es mir schmeckt. Das wäre für mich echtes Luxusleben.




Wer ich wirklich bin


Hinter all den Witzen bin ich nämlich ein aufgeschlossener Bursche voller Entdeckerfreude und mit einem großen Herzen für euch Menschen. Wenn es mir zu hektisch wird oder sich jemand sehr schnell bewegt, erschrecke ich manchmal kurz. Mit ein wenig Geduld fasse ich aber schnell Vertrauen.


Auch an der Leine mache ich inzwischen eine ganz passable Figur. Und draußen? Da gibt es endlich etwas zu erleben. Genau das liegt mir: Schauen, schnuppern, lernen und die Welt erkunden.




Mein größter Wunsch


Hier im Lager hilft mir der Galgenhumor dabei, nicht den Mut zu verlieren. Aber ehrlich gesagt würde ich mein Luxushotel hier nur allzu gern gegen ein ganz normales Zuhause eintauschen: Gegen vier Wände mit einer Tür, durch die man laufen kann, wann immer man will, statt nach zwei Schritten an Gitterstäbe zu stoßen. Gegen aufregende Spaziergänge statt Schattenjagen auf Betonboden. Gegen ein Körbchen, das mir allein gehört. Und vor allem gegen einen Menschen, der mich liebhat und mich nicht wieder verlässt. Und falls du bei dir zuhause schon andere Hunde hast: Kein Problem. Ich lebe hier schließlich auch in einer gemischten WG und komme mit allen gut zurecht.




Wenn du also einen neugierigen und anhänglichen Begleiter suchst, der schon viel zu lange auf sein erstes richtiges Abenteuer wartet, dann könnten wir uns vielleicht kennenlernen.


Ich wäre bereit. Die Telefonnummer, die du dafür anrufen müsstest, findest du weiter unten.


Bis bald – hoffentlich!
Dein Helder




Margot Wolfinger

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Nickname 08.09.2026, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL

SILKE - EINE STREUNERIN WILL HEIM


Silke


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 45 cm



Die gute Nachricht zuerst: Silke, unsere etwa zehnjährige Jagdmischlingshündin sowie Sandorah, Sady, Salvina und Sajoscha (ihre vier Babys, drei Mädchen und ein Junge) wurden von einer Tierschützerin gerettet und befinden sich in Sicherheit. Es geht ihnen gut, sie sind alle gesund und munter. Letzteres gilt besonders für die vier Kleinen; Silke geht, ihrem Alter entsprechend, alles ein wenig gemächlicher an.



Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin, schaut einfach weg…



Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.




Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben, dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen; so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.



Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft, ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen, familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.



Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.


Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!



 


Simone Horn

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


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Simone.Horn@pro-canalba.eu


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Nickname 01.07.2026, 20.04 | (0/0) Kommentare | PL

SEIT DU KLEIN WARST... SAVVA


SAVVA

Rüde

9 Jahre alt (geb. Ende 2012)

60 cm Schulterhöhe

geimpft. gechipt, kastriert

sehr verträglich mit Artgenossen

äußerst freundlich zu Menschen und ruhig im Wesen

wünscht sich sehnlichst ein eigenes Für-immer-Zuhause


Warten und Hoffen bestimmen dein Leben seit neun schier endlos langen Jahren.


Als kleiner Welpe kamst du ins riesige Shelter Kozhuhovo – einer von 3.000 wunderschönen, liebenswerten und doch einsamen, ungewollten Hunden. Das ist eine Zahl, die wir uns hierzulande nur schwer vorstellen können.


 Inzwischen zählst du dort zu den Senioren, den Langzeitinsassen, den Vergessenen. Außer dem harten, entbehrungsreichen Leben in einem engen, ungemütlichen Außenzwinger kennst du nichts von der Welt.


Nur die Aussicht auf das Wochenende ließ dich bisher die brütend heißen Sommer, nasskalten Herbste und eisigen Winter ertragen. Denn dann kommen die freiwilligen Helfer ins Shelter, um auch deine Zwingertür zu öffnen; zwar immer nur für kurze, viel zu schnell endende Stunde – aber für dich und deine Schicksalsgefährten bedeutet sie die Seligkeit.



Du liebst es, deinen Betreuern ganz nahe zu sein, denn trotz deines schweren – von Menschen verursachten – Schicksals bist du uns Zweibeinern von Herzen zugetan. Dabei bist du nett und kameradschaftlich zu deinen Artgenossen und verhältst dich stets ruhig und freundlich den Menschen gegenüber. Auch bist du keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Eigentlich ist das eine wunderbare Eigenschaft; nur um unter 3.000 Hunden aufzufallen und von jemandem gesehen zu werden, ist sie eher hinderlich. 


Deswegen hast du bisher noch nie eine Chance bekommen, und in Zukunft wird es nicht einfacher werden für die und all die anderen verlassenen Seelen. Denn wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen geht, soll das Shelter schon bald verlegt werden an einen abgelegenen Ort, nahe einer stillgelegten Mülldeponie mit all ihrem Gift in Boden und Wasser und für die freiwilligen Helfer wie für Besucher nur äußerst schwer zu erreichen. 



An der Leine läufst du bereits sehr brav, aber ansonsten kennst du natürlich noch nicht viel und musst das meiste erst lernen, was ein richtiger Hund im Leben braucht. Daher suchen wir für dich liebe Menschen mit viel Herz, Verständnis und Geduld. Auch ein netter Hundekumpel oder eine hübsche Hundedame im neuen Zuhause wären sicherlich eine große Hilfe für dich. 


Mein lieber Savva, was ich tun kann, soll geschehen, damit auch du noch dein Zuhause findest. Irgendwo auf der Welt muss es für dich einen lieben Menschen geben, der erkennt, wie einzigartig und liebenswert du bist. Sind vielleicht Sie dieser Mensch? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


 


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 09.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

ZEIG MIR DIE WELT! JUMPER



Jumper war noch ein kleiner Welpe, als sich 2016 die Tore des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter ihm schlossen.


Er musste im Tierheim erwachsen werden und auf die schöne Zeit verzichten, die das Leben von Hundebabys so bereichert. Nie durfte er wie ein fröhlicher und glücklicher Welpe leben. Auch heute - 6 Jahre später - ist er immer noch dort, und ein Ende scheint sich nicht abzuzeichnen.


Jumper ist ein sehr freundlicher und gutmütiger großer Rüde (ca. 60-65 cm), der auch bei fremden Menschen aufgeschlossen und neugierig reagiert. Er liebt Wasser und ist immer für Kuscheleinheiten zu haben. Diese bekommt er leider viel zu selten, denn er verbringt sein Leben weggesperrt in einem kleinen Außenzwinger und nur einmal in der Woche wird dieses traurige Dasein für eine Stunde unterbrochen. Dann darf er in den Freilauf oder auf einen kleinen Spaziergang mit seinen Betreuern.




Für einen jungen und aktiven Hund ist das Eingesperrtsein die größte Strafe. Er wirkt wie ausgewechselt, wenn er nach der kurzen Unterbrechnung wieder in seinen Zwinger zurück muss -fast so, als könnte er einfach nicht begreifen, was er falsch gemacht hat und warum er zurückin sein Gefängnis muss. Er würde so gern mit seinen Betreuern gehen, aber das ist leider unmöglich.




Jumper ist optisch herausragend, und daher dachten seine Betreuer, dass sie für ihn vor Ort schnell ein Zuhause finden würden. Doch das ist leider bis heute nicht eingetreten, und mit jedem Monat, der verrinnt, wird die Möglichkeit geringer, denn Jumper wird mittlerweile zu alt. Hunde, die ein bestimmtes Alter überschritten haben, schaffen es meist nicht mehr, vor Ort adoptiert zu werden.


Daher möchten wir versuchen, für Jumper ein liebevolles und aktives Zuhause zu finden. Wir hoffen, dass es Menschen gibt, die ihn langsam und behutsam in ein neues Leben führen. Bisher kennt er ja nichts anderes, als seine Betreuer und das riesige Shelter. Jumper ist verträglich mit Artgenossen und auch größere Kinder wären kein Problem. Die Leine kennt er, aber da gibt es auf jeden Fall noch einiges zu üben.


Vielleicht möchten Sie Jumper die Welt zeigen, die er bis heute noch nie kennen lernen durfte? Jumper könnte geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland reisen und eine Welt entdecken, die ihm bisher verborgen blieb. Bitte helfen Sie ihm dabei!


Wir bitten um Verständnis, dass wir Jumper wie all unsere Hunde ausschließlich in ein Endzuhause vermitteln. Über eine Katzenverträglichkeit können wir leider keine zuverlässige Aussage treffen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen! 


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos


Lieber Jumper, wir versuchen alles, um Dich dort herauszuholen, damit Du nicht im Shelter alt zu werden brauchst. Bis wir die richtigen Menschen für Dich gefunden haben, musst Du noch tapfer durchhalten!

Nickname 09.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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