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Tag: freundliche
DENISSE - ICH WÜRDE SO GERNE...

Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 05/2022
Schulterhöhe: 57 cm
Ich würde so gern mit meinem Lieblingsmenschen spazieren gehen, die Welt erschnuppern, endlich etwas lernen, neue Hunde- und Menschenfreunde treffen, umsorgt werden und abends bei meiner Familie sein. Ich möchte wissen, dass ich geliebt werde und bleiben darf. Für immer.
Denisse ist natürlich kein sprechender Hund, und wir können auch keine Hundegedanken lesen. Aber wenn wir uns die Fotos und Videos der rund viereinhalbjährigen Hündin ansehen, die von den mit uns befreundeten Tierschützern im August 2026 endlich wieder einmal besucht werden durfte, dann können wir uns ziemlich gut vorstellen, was in Denisse vorgehen mag.

Denn da sehen wir eine allerliebste, freundliche, neugierige und aufgeschlossene Hündin, die unbedingt gefallen möchte und ganz offensichtlich spürt, dass es außerhalb ihres Gefängnisses noch so viel mehr zu entdecken gibt. Denisse hat Menschen gern, mit anderen Hunden kommt sie problemlos zurecht. Sie ist ein feines, wunderhübsches Hundemädchen. Eine Perle, die so viel zu geben hätte – wenn man sie nur endlich ließe.

Stattdessen sitzt Denisse schon ihr ganzes Leben hinter Gittern; auf nacktem Beton in einem kahlen Zwinger von wenigen Quadratmetern. Im August 2022 waren sie und ihre Geschwister Damish, Damek, Denis, Darcyline und Daffie geschätzt erst drei Monate alt, als für sie das endete, was einmal ein ganz normales Hundeleben hätte werden sollen.
Sie kamen in eines der widrigen Hundelager. Tor zu, fertig. Das wär´s dann gewesen – wären unsere Tierschützer vor Ort nicht wenig später auf die sechs Welpen aufmerksam geworden.

Im Oktober 2022 durften wir die kleine Hundefamilie zum ersten Mal auf unserer Homepage vorstellen. Und tatsächlich geschah ein erstes Wunder: Damek konnte noch vor Jahresende in sein Zuhause ziehen. Leider sollte dies bis heute das einzige Wunder für die Geschwisterchen bleiben. Daffie ist inzwischen verstorben, die anderen vier warten noch immer – eingesperrt, ohne Nestwärme und ohne Hoffnung, endlich ankommen zu dürfen.

Schon recht früh wurde bei allen Geschwistern Leishmaniose festgestellt; vermutlich schon im Mutterleib übertragen von ihrer ebenfalls erkrankten Mutter. Ob das der Grund dafür ist, dass weder Denis, Damish, Darcyline noch unsere allerliebste Denisse bisher auch nur eine einzige passende Anfrage erhalten haben?
Wir wissen es nicht. Vielleicht schreckt die Diagnose immer noch viele Menschen ab. Dabei bedeutet Leishmaniose nicht zwangsläufig, dass ein Hund kein schönes und erfülltes Leben führen kann. Mit der richtigen tierärztlichen Betreuung und einer auf den jeweiligen Hund abgestimmten Therapie können betroffene Tiere durchaus viele gute Jahre erleben.

Doch genau diese medizinische Versorgung gibt es für Denisse derzeit nicht. Die Lagerleitung lässt eine solche nicht zu. Umso wichtiger wäre es, dass Denisse endlich einen Menschen findet, der bereit ist, sich ihrer anzunehmen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie so dringend braucht.

Aufgeben kam für uns noch nie infrage. Deshalb stellen wir Denisse heute noch einmal ganz oben auf unsere Liste. Denn trotz ihrer schwierigsten Lebensumstände ist diese Hündin noch immer lieb, vertrauensvoll, neugierig und bewegungsfroh. Noch hat sie ihre Lebensfreude nicht verloren.

Aber wie lange wird das so bleiben?
Jahre hinter Gittern gehen nicht spurlos an einem Hund vorbei. Und je länger Denisse warten muss, desto größer wird die Gefahr, dass ihre Erkrankung irgendwann Folgen hat, die sich nicht mehr auffangen lassen. Wir möchten verhindern, dass ihr Leben, das noch gar nicht recht begonnen hat, eines Tages endet, ohne dass sie jemals erfahren durfte, wie sich ein eigenes Zuhause anfühlt.

Deshalb bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser: Helfen Sie Denisse.
Wenn Sie auf der Suche nach einer lieben, wunderschönen erwachsenen Hündin sind, etwas Hundeerfahrung und Einfühlungsvermögen sowie genügend Zeit und Geduld mitbringen, dann könnte Denisse genau die richtige Begleiterin für Sie sein. Und falls Sie selbst ihr kein Zuhause schenken können, helfen Sie ihr bitte trotzdem: Erzählen Sie in Ihren Kreisen von Denisse und teilen Sie ihre Geschichte in Ihren sozialen Medien.

Vielleicht geschieht durch viele Menschen, die nicht wegsehen, doch noch ein weiteres kleines Wunder.
Wir wünschen uns von Herzen, dass Denisse endlich ein Leben beginnen darf, das diesen Namen auch verdient. Und wir danken Ihnen für jede Unterstützung.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
26.09.2026, 16.46 | (0/0) Kommentare | PL
PLUGH - UND WENN ER NICHT GESTORBEN IST…

Plugh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 60 cm
Hallo du, ich bin Plugh.
Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt
wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und
genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich
jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade
passiert.
Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es
laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht,
sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen
Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts
Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich
sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf.
Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht
nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und
denkst an mich.
DEIN PLUGH
Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.

Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.

Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.

Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist
ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er
sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund
geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes,
warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche,
ruhige Spaziergänge in der Natur.
An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.

Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in
welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh
teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere
Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen,
lieben Dank!
Simone Horn
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0178-81 66 985
aus dem Ausland:
+49178-81 66 985
per EMail:
28.08.2026, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL
ALENYA – AUCH KLEINE KROKODILE BRAUCHEN HILFE

Alenya
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2019
Schulterhöhe: 38 cm
Alenya vertraut Menschen nicht. Und sie hat wohl auch allen Grund dazu.
In vielen Ländern hat der Tierschutz noch immer einen schweren Stand. Selbst dort, wo Gesetze die Tiere schützen sollen, bleibt oft viel zu viel Spielraum. Bis ein Hund behördlich beschlagnahmt wird, muss deshalb meist schon sehr viel geschehen sein. Für die kleine Hündin Alenya und ihren Freund Arelio war genau das die traurige Wirklichkeit. Die näheren Einzelheiten kennen wir nicht. Laut den mit uns befreundeten Tierschützern wurden die beiden Hunde in ihrem früheren „Zuhause jedoch misshandelt.

Es liegt nahe, dass diese Erfahrungen schuld an Alenyas tiefem Misstrauen gegenüber fremden Menschen sind. Als die Tierschützer sie und Arelio Ende Juni 2026 zum ersten Mal besuchen durften, machte sie unmissverständlich klar, was sie von den unbekannten Zweibeinern hielt: nämlich überhaupt nichts.
Sie wich aus, bellte, knurrte und zeigte die Zähne. Und als all das die fremden Menschen nicht auf Abstand hielt, griff sie zu ihrem letzten Mittel. Die kleine Alenya verwandelte sich – zumindest in ihrer Vorstellung – in ein „Krokodil; als wollte sie ihrem Gegenüber weismachen, sie sei viel gefährlicher, als sie sich in Wahrheit fühlte.
Dabei hätte sie keine ihrer Verteidigungsstrategien gebraucht. Die Tierschützer bedrängten sie nicht. Sie ließen ihr Zeit, bewegten sich behutsam und ruhig; und irgendwann durften sie Alenya sanft berühren. Sie ließ es still geschehen.

Dieser kleine Augenblick mag unbedeutend erscheinen. Für eine Hündin wie Alenya ist er alles andere als das.
Wie immer hoffen wir auch für Alenya, dass es irgendwo genau diesen einen Menschen gibt: Der hinter dem kleinen Krokodil die verängstigte Hündin erkennt. Der weiß, dass Furcht manchmal bellt, knurrt oder die Zähne zeigt. Und der versteht, dass dies nicht aus Bösartigkeit geschieht, sondern reinem Selbstschutz dient.
Alenya sucht deshalb keinen Helden. Sie sucht einen einfühlsamen Menschen, der möglichst schon ein wenig Erfahrung im Umgang mit unsicheren Hunden mitbringt; jemanden, der sie zu nichts drängt und sich auch über kleinste Erfolge freuen kann, weil er weiß, dass Vertrauen vor allem zweierlei braucht, wenn es wachsen soll: Viel Geduld und noch mehr Liebe.
Die geschätzt siebeneinhalb Jahre alte Hündin (Stand Juli 2026) wird vermutlich recht schnell begreifen, dass ihr Napf jeden Tag gefüllt wird, dass Spazieren gehen viel Spaß macht, dass Hände nicht immer nur wehtun und – was für sie wohl am wichtigsten ist – dass sie sich bei ihren Menschen sicher fühlen und einfach nur Hund sein darf. Dafür wird sie ihnen früher oder später vertrauensvoll ihr kleines Hundeherz zu Füßen legen.

Alenya und Arelio sind seit dem 12. Juni 2026 in einem der schrecklichsten uns bekannten Hundegefängnisse eingesperrt. Ob das Canile für die beiden eine weitere Verschlechterung ihrer ohnehin schon katastrophalen Lebensumstände bedeutet oder trotz allem sogar eine geringfügige Verbesserung gegenüber ihrem früheren Leben, vermögen wir nicht zu beurteilen. Der Gedanke allein erschüttert.
Letztlich ist jedoch nur eines entscheidend: Alenya und Arelio sollen dieses Hundegefängnis so schnell wie möglich wieder verlassen dürfen, um endlich ein echtes Zuhause zu finden – diesmal eines für immer.
Die beiden müssen dabei nicht unbedingt gemeinsam vermittelt werden. Da Alenya allerdings vermutlich ihr ganzes Leben mit Arelio zusammen war und die Gesellschaft anderer Hunde kennt, würde ihr ein freundlicher, selbstsicherer Ersthund den Start in ihr neues Leben sicher erleichtern; das ist aber keinesfalls ein Muss.

Können Sie sich vorstellen, unserer Kleinen schrittchenweise beizubringen, dass sie sich nicht länger verteidigen muss, weil alles Schlimme nun hinter ihr und ein Leben in Geborgenheit vor ihr liegt?
Dann zögern Sie bitte nicht und melden Sie sich bei Alenyas Vermittlerin. Vielleicht beginnt genau mit Ihrem Anruf für diese tapfere, kleine Hündin das glückliche Leben, auf das sie so lange warten musste.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
25.07.2026, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL
...ODER MEILENWEIT ENRFERNT? ESMI

ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.
Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.
Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.
2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.
Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.
Esmi genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.
Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.
Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.
Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würden sich ihre zuständigen Vermittlerinnen sehr über Anfragen freuen.
Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
LA DONNA E AMABILE

DONNA
Hündin
geb. Februar 2018
50-55 cm Sculterhöhe
geimpft, gechicpt, kastriert
möchte gern für immer nach Hause
Alle Jahre wieder ist er da, der unerbittlich kalte Winter für die 3.000 Hunde im russischen Shelter Kozhuhovo. Ich weiß, dass wir sie nicht alle retten können, so gern wir das möchten. Aber vielleicht gibt es für den einen oder anderen ja doch noch ein Happy End?
So zum Beispiel für Donna, die dritte im Bunde der Geschwister ihre Brüder sind Lavrik und Leshey). So sehr sie sich äußerlich voneinander unterscheiden, eint sie doch ihr Schicksal. Drei Geschwister, von der Optik her unterschiedlich, vom Schicksal her geeint. Geboren oder kurz nach der Geburt ausgesetzt auf Moskaus Straßen, wurden sie eingefangen und in das gigantische Hundeasyl gebracht. Bis heute verbringen sie dort ihr Leben, welches im Grunde keines ist. Sie versuchen zu überleben und mit den armseligen Gegebenheiten zurechtzukommen; leider kennen sie es ja nicht anders.

Wenn die Betreuer einmal in der Woche zu Besuch kommen und genügend Zeit bleibt, um die Hunde mit in den Auslauf zu nehmen, vergisst die von ihrem Naturell her unkomplizierte und fröhliche Donna all das Elend um sie herum. Dann spielt sie, tobt und rennt mit den anderen um die Wette, als wolle sie in dieser einen kurzen Stunde alles nachholen, was sie die ganze lange Woche über entbehren muss.

Manchmal gehen sie im Shelterbereich auch ein Stückchen spazieren. Dann werden fleißig die Grundkommandos und das Laufen an der Leine geübt. Denn die Betreuer wissen genau, dass ihre Schützlinge am ehesten ein Zuhause finden, wenn sie schon einiges von dem können, was sie später in ihrem neuen – richtigen – Leben brauchen.
Leider gehen die Fröhlichkeit und Unbedarftheit der jungen Hunde im Shelter irgendwann unweigerlich verloren und weichen Stück für Stück einer Traurigkeit, die wir in den Gesichtern vieler älterer Hunde im Shelter lesen. Ihre früher noch strahlenden Augen werden trübe und ihre Blicke scheinen in die Ferne zu schweifen, als wollten die Hunde sich aus ihrer Gefangenschaft fortträumen. Immer wieder macht uns da tief betroffen und wir gewöhnen uns nie daran. Deswegen hören wir auch nicht auf, für unsere Hunde zu kämpfen – selbst wenn es dem aussichtslos scheinenden Kampf gegen Windmühlen gleicht.

Möchten vielleicht Sie der überaus freundlichen und umgänglichen Donna ihre Unbeschwertheit erhalten und ihr die Wärme und Geborgenheit schenken, die si bisher in ihrem noch jungen Leben schmerzlich vermissen musste? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Donna beim Gassigehen mit ihrem Bruder Lavrik im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
ICH HÄTTE SO GERN EIN SCHÖNES GESCHIRR! PALMA

PALMA
Hündin
geb.2007
geimpft, gechipt, kastriert
warmes Plätzchen für geruhsamen
Lebensabend gesucht
Zu alt für ein Happy End? Oder gibt es
vielleicht doch noch Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für dich?
Seit elf Jahren wartest du nun schon
vergeblich auf deine(n) Menschen. Im Juli 2011 musstest du in dem riesigen,
furchteinflößenden Shelter Kozhuhovo bei
Moskau Einzug halten und durftest es seitdem nie wieder verlassen.
Das Leben zog unaufhaltsam an dir vorüber, während du hinter
Gittern saßest, eingesperrt in einem engen Außenkäfig unter für uns
unvorstellbar harten Lebensbedingungen.
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In der ersten Zeit bekam dich niemand zu Gesicht. Die beängstigende
Situation, die fremden, oft nicht gerade freundlichen Menschen und das immerwährende
Gebell von 3000 Mitgefangenen machten dir Angst. So verkrochst du dich in
der winzigen Holzhütte und versuchtest, dich möglichst unsichtbar zu machen.
Eines Tages jedoch entdeckte dich eine der Betreuerinnen und nahm sich der deiner an. Mit viel Geduld half sie dir dabei, deine Schüchternheit zu überwinden und gewann ganz allmählich Stück für Stück dein Vertrauen. schüchternen Hündin an. Sie übte mit dir, an der Leine zu gehen, und heute machst du das richtig gut. Allerdings möchtest du kein Halsband tragen, sondern lässt dich nur am Geschirr führen. Ich denke, dass dir die Hundefänger damals diese fürchterliche Metallschlinge und den Hals gelegt haben, als sie dich einfingen, und das Halsband erinnert dich an diesen schrecklichen Moment.

Auch magst du nicht mit den anderen in den Auslauf gehen. Du verstehst dich zwar gut mit deinen Artgenossen, bist umgänglich, friedfertig und verträglich. Aber dort, zwischen all den vielen, teils jungen und kräftigen Hunden ist es dir zu turbulent. Lieber gehst du mit deiner Betreuerin in den Gängen zwischen den Zwingerreihen ein wenig spazieren. Du bist ja auch schon ein älteres Mädchen und spürst sicher die vielen Jahre auf schmutzigem, nasskaltem, Holzboden in deinen Knochen.

Viele Jahre teiltest du dir den Zwinger mit einem sanften, freundlichen Rüden namens Zhuk. Dieser hat es geschafft, er fand seine Menschen und lebt nun geliebt und glücklich in seinem eigenen Zuhause. Und so hegen wir diese Hoffnung nun auch für dich.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
25.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
HERZ ZU VERSCHENKEN! ORLIK

ORLIK
Geburtsdatum: ca. 2008
Aufenthaltsort: TH Russland
ORLIK ist ein ca. 60cm großer Mischlingsrüde. Wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" lebt ist leider nicht bekannt. Auch über seine Vorgeschichte können wir leider nichts sagen. Erste Aufzeichnungen der Betreuer im Shelter sind aus dem Jahr 2012.
Der freundliche Hundesenior ist nun inzwischen seit 6 Jahren bei uns inseriert, ohne dass sich jemals eine wirkliche Chance für ihn ergeben hätte. Bis vor einer Weile hatte er wenigstens noch eine freundliche Hundedame als Gesellschaft in seinem kleinen Zwinger, aber inzwischen sitzt Orlik einsam und traurig hinter Gittern und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt.
Nur dann darf er seinen Zwinger für eine kurze Stunde verlassen und sich die
Beine vertreten.
Weshalb Orlik allein sitzt?

Orliks einzigen Glücksmomente sind die, in denen er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche.
Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.
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Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf.
Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.
Orlik liebt die Menschen so sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.
In Russland gibt es diese Chance für Orlik schon lange nicht mehr und wenn es
uns nicht gelingt, seine Menschen zu finden, wird er eines Tages einsam und vergessen seine letzte und einzige Reise antreten.
Orlik ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn SIE die Menschen sind, denen Orlik genauso tief in die Seele schaut, wie uns.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
21.04.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL
IN MANCHEN AUGENBLICKEN... BARI

BARI
Rüde
geb. 2017
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
freundlich zu Menschen; anfangs ein wenig schüchtern
hat schon gelern, an der Leine zu laufen
liebevolles Zuhause auf Lebenszeit gesucht
... bedaure ich, dass wir keine Millionäre sind. Wären wir es, dann würden wir ein riesiges
Grundstück kaufen - irgendwo weitab gelegen, wo wir niemanden störten und so
viele Hunde haben könnten, wie wir möchten. Dann würden wir vor allem die
großen, alten schwarzen Hunde aufnehmen, die keiner haben will. Warum nicht,
das wird mir ein ewiges Rätsel bleiben; denn aus eigener Erfahrung weiß ich,
dass gerade sie die besonders sanftmütige, freundliche und umgängliche
Wegbegleiter sind. Tatsächlich spukt auch hierzulande noch immer eine Menge an
mittelalterlichem Aberglauben in den Köpfen herum. Es gibt Leute, die einen
Bogen machen oder die Straßenseite wechseln, wenn wir mit einem unserer
schwarzen Hunde spazierengehen. Einmal hat sich sogar jemand bekreuzigt. Schwarze
Katzen, die einem von links nach rechts über den Weg laufen, sollen Unglück
bringen? Ich weiß nicht; so wie ich das sehe, sind wir Menschen die einzigen,
die Unheil über unsere Mitgeschöpfe und unsere eigene Spezies bringen, egal
welche Hautfarbe wir tragen. Im Übrigen ist das eine reine Glaubens- und
Erziehungsfrage: In anderen Kulturkreisen gilt Schwarz als die Farbe der Freude
und zur Beisetzung erscheint die Trauergesellschaft ganz in Weiß.

Zu dir, lieber Bari: Mit jedem Tag in Gefangenschaft erlischt
ein weiteres Hoffnungsfünkchen für dich. Schon seit fünf endlos langen Jahren
wartest du in deinem engen Zwingerloch auf jemanden, der dich sieht und
erkennt, was für wunderschöner Hundemann du bist mit deinem glänzend-schwarzen
Fell und den bernsteinfarbenen Augen. Als man dich gnadenlos einsperrte, warst
du ein junger, hoffnungsvoller Junghund; nun ganz allmählich wirst du hinter
Gittern zum Senior.
Wenn die freiwilligen Helfer dich einmal in der Woche für ein knappes Stündchen aus deinem kahlen Zwinger befreien, damit du dir im Auslauf die Beine vertreten kannst, bist du glücklich und genießt sichtlich die Bewegung. Dabei suchst du aber immer wieder die Nähe der Betreuer, bettelst um jede noch so kleine Zuwendung und jede streichelnde Hand. Es ist ja immer nur so wenig Zeit, die du dir obendrein mit vielen anderen Hunden teilen musst; aber für dich bedeuten diese kostbaren Momente die ganze Welt.

In deinem russischen Heimatland gehörst du schon
längst zu den Vergessenen, die unschuldig und sinnlos ihre Lebenszeit im
Gefängnis absitzen, weil niemand die Liebe zu schätzen weiß, die sie zu geben
haben. Auch bei uns wird es vielleicht nicht einfach, aber dennoch möglich.
Denn sicher gibt es hier Menschen, die dein ruhiges, umgängliches Wesen
schätzen werden und Politik von Tierliebe zu trennen wissen.
Hier können Sie sich einige kleine Filme von Bari in seinen
seltenen Glücksmomenten ansehen:
https://www.youtube.com/shorts/YfqKJZ_Jluc
https://www.youtube.com/shorts/WskCD96KCBs
https://www.youtube.com/shorts/lN7zFVw94mU
https://www.youtube.com/shorts/sDNIwU5y6Us
Bisher kennst du von der Welt nichts anderes als das Hundeasyl. Deswegen brauchst du dringend geduldige und verständnisvolle Menschen, die dir Zeit lassen, dich an das neue, gute Leben zu gewöhnen. Weil du mit deinen Schicksalsgefährten gut auskommst und friedlich zusammenlebst, wäre ein netter Artgenosse im neuen Zuhause dabei sicher hilfreich für dich. Aber natürlich ist das keine Voraussetzung.
Lieber Bari! Möge mein Inserat dazu beitragen, dass
ein gutherziger Mensch, eine tierliebe Familie dich für sich entdeckt, damit
Einsamkeit und Langeweile nicht die einzigen Begleiter für den Rest deines
Lebens bleiben.

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E-Mail: d.bansche@gmail.com
17.04.2024, 19.49 | (0/0) Kommentare | PL
SÜSSER, ALS ES DIE WERBUNG VERSPRICHT! NUTS

NUTS
geb. 2008
kastriert, geimpft und gechipt
Zwingernummer:
D 55
Du bist ein so genanntes Fundtier, lieber NUTS. Das heißt, Du wurdest entweder auf der Straße irgendwo in Moskau geboren, oder man hat sich Deiner kurzerhand entledigt, weil man Dich nicht mehr haben wollte. Für uns unbegreiflich, denn wir durften Dich selbst kennenlernen und haben Dich als freundlichen, sanften Hundemann erlebt, als einen von den Hunden, die jede noch so kleine menschliche Zuwendung gleich doppelt und dreifach genießen. Deine Freude ist immer riesig, wenn Du ein-, mit viel Glück auch zweimal in der Woche Dein enges Gefängnis verlassen und Dir im Freilauf für ein paar Minuten die Beine vertreten darfst. Aber die Streicheleinheiten von den freiwilligen Betreuern sind doch stets das Größte für Dich.

Es gab eine Zeit, da warst Du sehr krank. Deine Nieren und die Leber waren nicht in Ordnung. Auch wogst Du zuviel; außer von morgens bis abends Fressen gibt es im Shelter ja nichts, womit Ihr armen Seelen die gähnende Langeweile und die ewige Einsamkeit betäuben könntet. Und da das grauenvolle Futter zwar den Magen füllt, aber trotzdem nie richtig sättigt und leider wegen der schlechten Zutaten dick macht, wurdest Du zum Moppelchen.
Daher
musstest Du für viele Monate in einen Isolationszwinger auf der Krankenstation
übersiedeln, weil sich im Sektor selbst niemand richtig um Dich hätte kümmern
können und wollen. Die Betreuer haben Deine Medikamente und das spezielle
Diätfutter aus ihrer eigenen Tasche bezahlt und mit viel Liebe und Fürsorge
erreicht, dass Du heute wieder völlig gesund bist. Deine Blutwerte liegen alle
im Normbereich und zudem hast Du ordentlich abgespeckt.

Krankenstation
– das bedeutete für Dich aber ein Mehr an Einsamkeit, denn die Zwinger dort
sind noch um einiges kleiner. Außerdem sind sie bis zur halben Höhe vergittert,
und wer wenigstens ab und zu einen Blick auf die Welt „da draußen“ erhaschen
will, muss sich auf die Hinterbeine stellen. Was für ein Hundeleben…
Auf Deinem Eingangsblatt im Shelter steht geschrieben, dass Du bereits seit 2009 dort lebst. Du kamst also als blutjunger Hund dorthin und lebst nun schon seit unfassbaren 11 Jahren hinter den halb verrosteten Gittern. 11 endlose, bitterkalte Winter und beinahe ebenso viele brütend heiße Sommer im winzigen Außenzwinger, der paraktisch keinerlei Schutz bietet, wenn man von der lächerlich kleinen Holzhütte einmal absieht, die Du Dir auch noch mit zwei oder drei Leidensgefährten teilen musst. Trotz all der Widrigkeiten hast Du Dir Dein freundliches, fast heiteres, liebenswürdiges Wesen bewahrt. Du gehst brav an der Leine, verträgst Dich mit Deinen Artgenossen und bist ein Hund, wie man ihn sich wünscht.
Dass Du trotzdem in all den Jahren nie die Chance auf ein eigenes, schönes Zuhause bekommen hast, liegt schlicht daran, dass Du – rein äußerlich betrachtet – nichts Besonderes bist. Du bist nur einer von rund 3000 Hunden in diesem Sheltermoloch und siehst aus wie viele Deiner Schicksalsgenossen. So wurdest Du einfach übersehen, da Du Deine charakterlichen Vorzüge leider nicht für jeden sichtbar außen trägst.

Vor zwei Monaten passiert, was irgendwann passieren musste: Da bringen die Sheltertierärtze in Deinem Zwinger zwei junge Hunde unter. Du hast keine Chance gegen die beiden neuen. Sie drangsalieren und attackieren Dich. Schwer verletzt, mit Bisswunden im Nacken, wirst Du gefunden und operiert. Wie durch ein Wunder überlebst Du – nur wofür?
Deine äußeren Wunden, sie heilen.
Die inneren, die heilen nicht. Seit der Attacke bist Du ein anderer geworden.
Nach Deiner Genesung setzt man Dich zwar zu netten Artgenossen, die Dich in
Ruhe lassen; aber Du bist müde, bewegst Dich noch weniger als zuvor. Der extrem
heiße russische Sommer und das Zuviel an Gewicht auf Deinen Rippen tun ihr
Übriges. Du bist müde, gezeichnet, möchtest am liebsten nur noch schlafen und
gibst Dich auf. Dabei bist Du so ein netter,
freundlicher und anhänglicher Hund, der die Menschen trotz allem liebt.

Vielleicht
sind Sie ja der Mensch oder die Familie mit einem großen Herzen für
Hundesenioren wie Nuts? Er wird Sie mit seiner Treue und Dankbarkeit, reichlich
belohnen!
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https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
18.01.2024, 18.53 | (0/0) Kommentare | PL
JUNGGEBLIEBENE SUCHT FAMILIENANSCHLUSS: GABRIAL

GABRIAL
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2014
geimpft, gechipt, kastriert
Zwingernummer: B 23
Eine lange Reihe von Jahren ist ins Land gegangen und noch immer wartet GABRIAL sehnsüchtig auf ein Zuhause.
Als junges Hündchen kam Gabrial 2015 ins Shelter Kozhuhovo. Sie wurde gefunden; das heißt man hat sie vermutlich ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen, als man ihrer überdrüssig wurde. Vermutlich war auch ihr Vorleben alles andere als schön; denn die freiwilligen Helfer berichten, dass Gabrial anfangs keinerlei Vertrauen zu Menschen hatte.
Mit der Zeit hat sie sich gut in den Shelteralltag eingefügt – es blieb ihr nichts anderes übrig, wenn sie überleben wollte. Die ehrenamtlichen Betreuer haben sich ausdauernd und geduldig um Gabrial bemüht. Sie wurden belohnt, denn die scheue Hündin hat Vertrauen zu ihnen gefasst und hält sich heute gern in ihrer Nähe auf. Auch hat sie gelernt, an der Leine zu gehen. Gabrial genießt die knapp bemessene Zeit im Freilauf, tobt gemeinsam mit den anderen Hunden und spielt für ihr Leben gern Ball mit den Betreuern. Leider ist das Vergnügen stets nur von kurzer Dauer, denn so viele andere Hunde betteln ebenfalls um ein klein wenig Aufmerksamkeit.

Bei einem unserer früheren Besuche im Shelter durften wir Gabrial kennenlernen und waren auf Anhieb begeistert von dieser freundlichen Hündin. Gabrial kam fröhlich auf uns zu und hat sich voll Begeisterung streicheln und kraulen lassen.

Heute ist die liebenswerte, junggebliebene Hündin nur allzu bereit für ihre eigene Familie, die sie in Russland leider niemals finden wird. Ein netter Hundekumpel im neuen Zuhause wäre wunderschön für Gabrial, da sie das Zusammenleben mit anderen Hunden kennt. Ihren engen Zwinger muss sie sich mit zwei bis drei Leidensgefährten teilen. Es ist aber durchaus kein Muss.
Vielleicht möchten SIE der
zauberhaften Hündin gern zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.
Dann wenden Sie sich bitte an unsere Teamkolleginnen.

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17.01.2024, 18.56 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

