
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: b
WEM ERZÄHLST DU DEINE TRÄUME? PUSHOK

PUSHOK
Rüde
geb. etwa November 2013
50/55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
streichelnde Hände auf Lebenszeit gesucht
Sie fragen (völlig zu Recht), warum ein so niedlicher, fluffiger Vierbeiner wie Pushok auch nach Jahren immer noch kein Zuhause gefunden hat? Nun ja, es sind einfach zu viele auf der Suche, und die freiwilligen Helfer können nicht jeden der neu Eingelieferten immer sofort präsentieren. Obendrein fehlt es an guten Geistern: Auf rund dreitausend Fellnasen kommen nur etwa einhundert Betreuer. Da dauert es oft lange, bis die Hunde überhaupt auffallen und gesehen werden, und viele schaffen es nie.
Dabei ist Pushok ein überaus freundlicher und sehr geselliger Bursche, der die Menschen liebt und ihre Nähe sucht, wann immer sich ihm die Gelegenheit dazu bietet. Dann wirft er sich vor ihnen auf den Rücken und fordert sie auf - mit einem Blick, der auch noch die letzten Eisberge zum Schmelzen bringen könnte – ihm die Brust und den Bauch zu kraulen.

Der niedliche Rüde fristet schon seit dem November 2016 sein Dasein in dem unüberschaubaren Hundegefängnis. Über sein früheres Leben wissen wir leider nichts; jedoch so freundlich und zutraulich, wie er sich den Betreuern gegenüber verhält, muss er wohl zu jemandem gehört und ein Zuhause gehabt haben.
Das Shelter ist aufgeteilt in vier Sektoren, von A bis D. Zu jedem der Sektoren gehört ein eingezäunter Auslauf, in dem sich die Hunde einmal in der Woche für ein Stündchen austoben, miteinander spielen und mit viel Glück – denn der Andrang ist groß – von den Betreuern ein paar Streicheleinheiten abholen können. Pushok, dessen Zwinger im Sektor B liegt, kommt mit allen seinen Artgenossen wunderbar aus. Sein bester Freund ist Chernos; mit ihm und zwei weiteren Schicksalsgefährten teilt sich Pushok den kleinen Außenzwinger.

Aber das Größte ist es für den anhänglichen Rüden, wenn er sich in der Nähe der Betreuer aufhalten darf. Besonders glücklich ist er, wenn sie ihm hin und wieder einige mitgebrachte Leckerlis zustecken; eine willkommene Abwechslung zu dem schrecklichen Shelterfutter, das weder schmeckt, noch sättigt. Durch die fehlenden Nährstoffe hat Pushok, wie viel andere Hunde auch, mit den Jahren fast alle seine Zähne verloren, was das Kauen des faden Trockenfutters für ihn immer schwieriger macht.
Wovon mag Pushok
träumen, wenn es nachts stockdunkel und totenstill im Shelter ist und er
zusammengerollt in seinem kahlen Zwinger liegt? Vielleicht träumt er von
einer weichen Decke oder einem bequemen Körbchen in einem schönen Zuhause bei
herzensguten Menschen, die ihn verwöhnen mit köstlichem Dosenfutter, das er nur
noch zu schlucken braucht und das ihn richtig satt macht – die ihm vor allen
Dingen die Liebe und Geborgenheit schenken, die er seit Jahren so schmerzlich
vermisst.

Über einen netten Artgenossen würde sich Pushok bestimmt freuen. Katzen dagegen sind eher nicht seine Welt - wie seine Betreuerin berichtet, fürchtet er sich vor den Stubentigern und ergreift die Flucht, wenn er ihnen begegnet.
Möchten Sie dem niedlichen Hundemann gern seinen großen Traum erfüllen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Pushok und Chernos in ihrem kleinen Zwinger im Shelter:
Pushok, ein wahrer Kuschelbär:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail:
Ulrike.worringer@procanes.org
28.09.2024, 18.58 | (0/0) Kommentare | PL
ES MUSS NICHT IMMER PRESLEY SEIN! ELVIS

Lieber Bruder, wenn du von hier fortgehst,
dann will
auch ich in die Freiheit reisen.
Das Leben da draußen soll schön
sein – sagen sie. Das Leben hier drinnen, das ist das
Leben im riesigen Moskauer Tierheim Kozhuhovo. Das Leben hier drinnen,
das sind ungefähr
3000 Hunde, die alles so gern ein eigenes Zuhause hätten. Das Leben hier
drinnen ist langweilig und kalt, geprägt von Entbehrung und Einsamkeit.

Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.
Wenn die freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine „krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den nächsten Besuch der Betreuer.

Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.
So wie für seinen Bruder Charlie - denn dieser hatte das große Glück, von lieben Menschen gesehen zu werden und wird schon bald in sein Zuhause reisen, und Elvis bleibt allein zurück. Wie wird er das wohl verkraften, zumal der Umzug des Shelters immer
näher rück? Die Bauarbeiten haben begonnen, weit außerhalb Moskaus. Die
nächste Bushaltestelle befindet sich vier Kilometer weit entfernt, zwei Busse pro Tag fahren
überhaupt aus Richtung Moskau dorthin.
Wir haben ein erstes Bild gesehen: Gebaut wird alles mit Ziegelsteinen; das bedeutet, viele der Hunde werden dort in den eisigen russischen Wintern erfrieren. Aber wir kämpfen weiter - um die Verlegung des Shelters an einen anderen, für Freiwillige und Besucher erreichbaren Ort und für jeden einzelnen
Hund, den wir vorstellen.
Es ist ein Kampf gegen die Zeit und gegen das Vergessen in einer Zeit, in der die Augen nicht mehr wirklich auf Tierschutzhunde in
Russland gerichtet sindund Menschen sogar beschimpft werden, wenn sie einen Hund von dort adoptieren. Dabei kann niemand weniger für das, was gerade
auf der Welt passiert als diese unschuldigen Seelen.
Bisher kennt Elvis nur den eisigkalten russischen Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.

Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen, was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.
Die Vorstellung dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!

Vielen
lieben Dank.
Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.
Wichtige
Daten im Überblick:
Rüde, geb. 2013, ca. 60 cm
keine Krankheiten bekannt, kastriert
verträglich mit Artgenossen, freundlich zu Menschen, anfangs etwas schüchtern
verspielt, liebt Wasser, läuft gut an der Leine
noch im Shelter in Russland, Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
endgültiges Zuhause gesucht
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail:
Ulrike.worringer@procanes.org
27.09.2024, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL
OH, WANN KOMMST DU? YALIA

YALIA
Hündin, geb. 2018
kastriert, geimpft, gechipt
"Begrenzt durch Gitterstäbe und gefangen in Monotonie, träume ich von einer Zukunft, in der ich spielen und frei sein kann!"
Auch Yalias Leben begann, wie das Leben ihrer Schwestern Tropkhen und Tulsa, im März 2018. Bereits im Alter von 4 Wochen waren die Schwestern Waisen und wurden in das große Shelter Kozhuhovo bei Moskau gebracht. Kaum geboren, drohten sie in der Masse an Hunden dort einfach unterzugehen.
Nach der kurzen, noch vergleichsweise „guten“ Zeit als Welpen im Shelter kamen sie in den Bereich zu den erwachsenen Hunden. Von da an waren sie einfach nur noch drei Hund unter etwa 3000 (so viele ungewollte und ungeliebte Hunde beherbergt das molochartige Moskauer Shelter zurzeit). Damit begann ihr Kampf gegen das Vergessenwerden - ein Kampf, den andere für sie führen müssen.
Da sind zum einen die freiwilligen Helfer; junge, idealistische Menschen, die einmal in der Woche das große Hundegefängnis besuchen und ihren Schützlingen Liebe, Aufmerksamkeit und wohl auch das eine oder andere selbst bezahlte Leckerchen schenken. Sie zeigen den Hunden, dass sie nicht völlig vergessen sind, da draußen in einer Welt, in der es für viel zu viele Hunde viel zu wenige Zuhause gibt. Sie versuchen, ihnen das Laufen an der Leine beizubringen und sie auf ein Leben in einer Familie vorzubereiten, so gut es unter diesen Bedingungen eben geht.

Die drei Schwestern – allesamt dem Menschen sehr zugetan - sehnten sich so sehr nach ihren Bezugspersonen, dass sie jedes Mal nach dem Abschied Rabbatz an den Gitterstäben machten. Doch es half nichts. Auch für sie gab es keine Ausnahme, sie blieben allein für die kommenden 167 Stunden.
Yalia ist die verspielteste der drei Hundeschwestern. Sie ist sehr menschenbezogen und kommt auch mit ihren Artgenossen wunderbar zurecht. Ihren Zwinger teilt sie sich mit dem ebenfalls jungen Bonya. Beide gehen gern an der Leine spazieren, auch wenn es nur die kleine Runde im Shelter ist. Begleitet werden sie dabei von einem nie enden wollenden Gebell unfassbar vieler Hunde; doch wenigstens kann Yalia so ihrem tristen Alltag, dem sie seit dem Welpenalter ausgeliefert ist, für einen Augenblick entfliehen. Dann wird im Winter im Schnee gespielt oder im Sommer im Wasser geplanscht. Viel zu selten hat sie als junge Hündin die Möglichkeit, sich einmal so richtig auszutoben.
Nach diesen kurzen Zeiten des Glücks geht es zurück in den engen, kargen Zwinger. Dann heißt es warten und hoffen, dass die Zeit der Langeweile zwischen den Besuchen der Betreuer möglichst schnell vorbeigeht und Yalias Leben zeigt sich erneut von seiner dunklen, unbarmherzigen Seite.

Manchmal hat Yalia auch Glück und darf außerhalb des Shelters in Aktion treten; wie am vergangenen Wochenende, als sie im Auto mit nach Moskau fahren durfte, um einen Futtershop zu besuchen. Dort hat sie ein wenig Extrafutter für sich und ihre Hundefreunde gewonnen. Sie hat den Ausflug mit Bravour gemeistert.
Wir möchten Yalia nur allzu gern zu dieser Familie und diesem neuen, bunten Leben verhelfen. Sie wartet schon viel zu lange im Shelter auf ihre Chance. Sie hat doch noch gar nicht wirklich gelebt und wartet schon so lange im Shelter auf ihre große Chance. Vielleicht findet sie hier ihren Menschen mit dem sie schon bald für immer gemeinsam durch dick und dünn gehen kann!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Yalia im Schnee:
Yalia und Bonya im Schnee:
Yalia und Bonya beim gemeinsamen Gassigehen:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
24.09.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
SO GEHEN DIE JAHRE INS LAND FÜR: PYATNASHKA

PYATNASHKA
Hündin
geb. ca. 2011
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt und kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
freundlich zu Menschen; ruhig im Wesen
läuft folgsam an der Leine
Platz zum Ankommen gesucht
Es ist nun schon über drei Jahre her, seit Du in in das riesige Moskauer Hundegefängnis Kozhuhovo kamst. Auch heute noch wirkst Du oft sehr allein und verloren. Zwar gehst Du mit den anderen in den großen Auslauf, aber dort hältst Du Dich immer etwas abseits, lässt Dich am Rande nieder und beobachtest das Geschehen um Dich herum.
Den Menschen gegenüber verhältst Du Dich sanft und freundlich. Du lässt Dich streicheln, bist aber dabei stets zurückhaltend und unaufdringlich. Lieber gehst Du und verzichtest auf diesen kurzen Glücksmoment, als mit einem anderen Hund in Konkurrenz um ein paar Zärtlichkeiten zu treten.

Nie zeigst Du so etwas wie überschwängliche Freude; Du bist einfach nur da, suchst die Nähe der Betreuer und schaust diese an. Du erträgst Dein Schicksal still – so als wüsstest Du längst, dass es in diesem Leben für Dich nichts anderes mehr geben wird.
Und doch bist es gerade Du, diese ruhige, freundliche,
alte Hündin, für die ich so sehr hoffe. Die mein Herz unendlich berührt, wenn
ich Deine Haltung und Deine Augen sehe. Still und vorsichtig, wie Du bist, zeigst
Du zwar keine offene Freude und drängelst Dich niemals vor, suchst aber dennoch
die menschliche Nähe.


Wir suchen für Dich ein ruhiges Zuhause ohne allzu großen Trubel. Du brauchst Menschen an Deiner Seite, die Dich verstehen, nichts von Dir fordern und Dich einfach nur da sein lassen. Ein netter Artgenosse wäre bestimmt sehr hilfreich für Dich, ist aber natürlich kein Muss.
Vielleicht erreichen diese Bilder ja gerade IHR Herz
und Sie möchten dieser so lieben Hündin gern eine Chance geben? Dann melden Sie
sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Liebe Pyatnashka, ich hoffe so sehr, dass Dich bald
ein herzensguter Mensch entdeckt; der Dich und Deine Not begreift und auch Dich
endlich glücklich werden lässt!

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde
(Hier gibt es auch ein kurzes Video von Pyatnashka unter dem Datum vom 15. September 2022)
24.09.2024, 19.05 | (0/0) Kommentare | PL
KNACKE ICH DEN JACKPOT? JACK

JACK
Rüde
geb. 2017
55-60 cm Schulterhöhe
kastriert
vertraut Menschen die er kennt,
bei Fremden ist er zunächst etwas schüchtern
sehr verspielt und gut verträglich mit seinen Artgenossen
läuft schon recht gut an der Leine
wäre so gern bei Ihnen/bei Dir daheim!
Irgendwann bin ich frei und darf leben!
Du bist ein junger und entsprechend verspielter Hundebub. Eingesperrt hinter Gitterstäben und so gut wie immer zur Bewegungslosigkeit verurteilt, ist das Leben im Shelter ein schweres Los für einen so agilen und lebenslustigen Rüden. Du erträgst es, so gut es eben geht. Du kennst es ja nicht anders.

Die Stunden und Tage ziehen sich wie Kaugummi, bis am Sonnabend und – mit viel Glück – auch noch am Sonntag die freiwilligen Betreuer kommen und Du Dein enges Gefängnis verlassen darfst, welches Du Dir mit weiteren Leidensgenossen teilst. Dann rennt Ihr aufgeregt im Bereich vor den Zwingerreihen umher, bevor es endlich für ein seliges, viel zu kurzes Stündchen zum Toben in den großen Shelterauslauf Eures Sektors geht.
Dort sieht Dich rennen und springen und toben, immer
wieder forderst Du andere Hunde zum Spielen auf. Man sieht es Dir an, wie sehr
Dir die Bewegung in der Zeit des Wartens, des Eingesperrtseins fehlt. Du
rennst, Du springst, Du spielst – Du fühlst Dich frei.

Aber Du kennst die Abäufe im Shelter nur allzu genau. Du
weißt, dass die Zeit der gefühlten Freiheit im Auslauf begrenzt ist und Du
schon bald wieder zurück muss in Deinen Zwinger. Dann beginnt das Warten auf
die Betreuer und das nächste Wochenende erneut. Du musst es aushalten, genau
wie Deine 3000 Schicksalsgefährten. Es ist Euer Leben. Ihr könnt es nicht
ändern…

Aber wir können das ändern, zumindest können wir es versuchen. Wir möchten, dass Du eine Zukunft hast, dass Du den Sprung aus dem Shelter in richtige Familie oder zu einem lieben Menschen – in DEINE Familie, zu DEINEM Menschen – schaffst. Es droht der Umzug in das neue Shelter weit außerhalb von Moskau. Dunkle Wolken liegen über Deinem eh schon grauen Leben.
Möchten Sie Jacks zukünftiges Leben frei und bunt gestalten?
Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.
Hier einige Videos, die Jack und sein Leben im Shelter
zeigen:
Jack wird aus dem Zwinger fürs Gassi gehen abgeholt:
Jack beim Gassi im hohen Schnee:
Jack gibt Pfötchen:
Jack im Bereich vor den Zwingern:
Jack spielt im großen Auslaufbereich mit anderen
Hunden:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
24.09.2024, 18.55 | (0/0) Kommentare | PL
WIE IM MÄRCHEN - UND WENN ER NICHT GESTORBEN IST... LOSKUTIK

LOSKUTIK
Rüde
geb. Dezember 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sehr gut verträglich mit Artgenossen
liebt den Menschen, lässt sich hingebungsvoll streicheln
lernt gerade das Laufen an der Leine
auf der Suche nach einem besseren Ort
Mein erster Gedanke: So ein schwieriger Name. Und neugierig, wie ich bin, mache ich mich auf die Suche nach Loskutik im Internet, denn alle Namen, die Nataliya (eine der guten Seelen im Shelter Kozhuhovo) vergibt, haben ihre Bedeutung.
Die kurze Geschichte von Loskutik ist schnell erzählt: Er wurde vor einiger Zeit gemeinsam mit seinen Geschwistern in einer Box in der Nähe des Moskauer Hundeasyls Kozhuhovo ausgesetzt. Den Anfang ihrer Shelterzeit verbringen die Welpen in einem Isolationsbereich. Allen seinen Geschwistern gelingt es, ein Zuhause zu finden; Loskutik bleibt als einziger zurück und muss sich nun im normalen, bitteren Shelteralltag zurechtfinden.

Aber ich möchte ja noch wissen, wie der kleine Loskutik zu seinem Namen kam. "Loskutik und die Wolke" (das Mädchen Fetzen und das Wölkchen) ist ein Märchen, schon bald fünfzig Jahre alt. Es handelt von einem verwaisten Mädchen, das von einem Ladenbesitzer ausgenutzt wird. Das Land, in welchem sie leben, leidet unter einer unvorstellbaren Dürre, weil der König ales Wasser gestohlen hat und es nur in kleinen Mengen für viel Geld verteilt.
Eines Tages landet eine geschwächte und erschöpfte Wolke auf Loskutiks Fensterbank. Von diesem Augenblick an verändert sich ihr Leben. Loskutik möchte der Wolke helfen, zu ihrem Freund, einer Kröte, im königlichen Palast zu gelangen, und die Wolke möchte gern für Loskutik einen besseren Ort zum Leben finden. Gemeinsam wollen sie dem Land das Wasser wieder zurückbringen.
Im Märchen ist Loskutik ein Lumpenmädchen, eine Waise,
ein Habenichts. Ohne Eltern im Leben unterwegs, sucht sie nach einem besseren
Ort. So wie unser kleiner Loskutik aus dem riesigen Shelter Kozhuhovo, der auch
auf der Suche nach diesem besseren Ort ist.

Diese Geschichte mag nicht in ein Vermittlungsinserat gehören, aber vielleicht gefällt sie dem einen oder der anderen. Mich hat sie berührt mir Loskutiks Namen ins Gedächtnis gebrannt.
Der kleine Loskutik liebt es, sein Bäuchlein zu präsentieren und sich voll Wonne streicheln und kraulen zu lassen. An der Leine läuft er noch nicht so richtig gut; das laute und immerwährende Gebell seiner Leidensgefährten bereitet ihm viel Stress und macht ihm Angst. Aber die Freiwilligen – allen voran Nataliya – üben fleißig mit ihm.
Für Loskutik wäre es so wichtig, auch noch das Glück seiner Geschwister haben zu dürfen.

Wo sind seine Menschen, die ihn zu sich holen und ihm die wunderbare Welt mit ihren vielen Eindrücken Stück für Stück zeigen?
Loskutik, der Findelhund hat leider nicht das Glück,
die Wolke an seiner Seite zu haben – aber vielleicht schon bald Sie? Der junge, unschuldige und so liebenwerte Hund
sollte nicht länger suchen müssen, sondern endlich diesen – seinen - besseren
Ort finden. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
24.09.2024, 18.44 | (0/0) Kommentare | PL
EIN ANFANG KANN DAS ENDE SEIN... JAZZI

JAZZI
Hündin
geb. 09.2019
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt Menschen über alles
gutmütig und verträglich mit Artgenossen
kennt das Laufen an der Leine
Platz zum (Über-)Leben
gesucht!
Für dich beginnt in
Malinky ein Wettlauf ums Überleben!
Denn die Verlegung vom Moskauer Shelter Kozhuhovo nach Malinky - weit vor den Toren von Moskau auf eine stillgelegte, verseuchte Mülldeponie – hat schwerwiegende Folgen für dich. Du warst nie besonders wohlgenährt und hast nun, gleich im ersten Monat nach dem Umzug, viel zu viel an Gewicht verloren.
Noch ist der Grund dafür nicht ganz geklärt, aber deine Betreuer machen sich große Sorgen und ahnen, woran es liegt. Du warst ja schon immer besonders gestresst durch das immerwährende, laute Gebell der vielen verzweifelten Hunde und auch beim Spazierengehen im Shelter merkt man dir nur allzu deutlich an, dass du dich vor größeren Hunden fürchtest und dich regelrecht an den Menschen klammerst.

Nun hast du mit dem
Umzug deine zwar triste und schwierige, aber dennoch gewohnte und vertraute Umgebung
verloren. Zudem, so berichten die Betreuer, befindet sich im neuen Shelter oft
schon mittags kein Futter mehr in den Eimern. Jetzt fressen sich erst einmal
die Hunde satt, die sich im Zwinger durchsetzen können. Für schwächere und unterwürfige
Hunde wie dich bleibt oftmals nur noch ein bescheidener Rest vom ohnehin knapp
bemessenen Futter übrig.
Das hat ganz allgemein dazu geführt, dass viele deiner Mitgefangenen teilweise lebensbedrohlich abgenommen haben. Leider kann dieser Nahrungsmangel auch nicht durch Zusatzfütterungen seitens der Freiwilligen ein- bis höchstens zweimal in der Woche ausgeglichen werden.
Damit hat für Hunde wie dich nun ein Wettlauf gegen die Zeit begonnen, ein Kampf ums schiere Überleben. Die Freiwilligen, die selbst jede Woche aufs Neue darum kämpfen müssen, dass sie euch überhaupt besuchen dürfen (denn natürlich soll von den Zuständen im Shelter möglichst wenig nach außen dringen) berichten auch davon, dass Hunde beim Kampf um das spärliche Futter schwer verletzt oder sogar totgebissen wurden. Du gehörst zu denen, die nicht ums Fressen kämpfen werden. Du wirst, wenn wir keinen Ausweg für dich finden, einfach irgendwann entkräftet und resigniert aufgeben und still auf deine letzte Reise gehen.

Während ich hier sitze
und dieses Inserat für dich schreibe, weine ich wieder einmal bittere Tränen
und ich habe ein schlechtes Gewissen. Warum? Für mich steht immer genug Nahrung
bereit und ich kann mir jederzeit den Bauch vollschlagen. Ihr müsst hungern,
oft sogar ver-hungern; außerdem macht der furchtbare Shelterfraß viele von euch
krank und ich unternehme nichts dagegen. Mir ist klar, dass ich das gar nicht
kann, aber eins kann ich tun – außer auf euch und euren Leidensweg aufmerksam zu
machen: Ich werde meinen Eid, den ich mir selbst geschworen habe, brechen. Der
lautet: „In meinem Leben will ich nie auch nur einen einzigen Tag freiwillig
auf Essen verzichten. Dafür habe ich meine Eltern und Großeltern zu oft
erzählen hören, wie weh Hunger tut.“ Aber von jetzt an werde ich regelmäßig
mindestens drei Tage in der Woche fasten. Nicht für die Gesundheit oder um
abzunehmen, obwohl mir das gewiss nichts schaden könnte. Sondern aus
Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit mit euch, und um wenigstens im Ansatz zu
verstehen, wie ihr euch fühlen müsst, wenn ihr tage- und manchmal sogar
wochenlang so gut wie nichts in den Magen bekommt.
Du bist die Schwester von Gusyona, die ich hier schon vorgesellt habe. Beide kamt Ihr als fünf Montate junge Welpen ins Shelter Kozhuhovo und beide hattet und habt Ihr bis heute viele Probleme, euch in dem harten Alltag dort zurechtzufinden.

Was du dringendst brauchst, ist die Aussicht auf ein Leben in Liebe und Geborgenheit. Du kennst ja bisher nur das Leben in Gefangenschaft hinter Gittern und hast daher allerhand Unterrichtsstoff nachzuholen. Wenn Dein Mensch/Deine Familie das erkennt und dir mit Geduld und Verständnis entgegenkommt, wirst du bald alles gelernt haben, was ein richtiger Hund zum Leben braucht und eine ganz wundervolle Begleiterin werden.
Möchten Sie gern dafür
sorgen, dass Jazzis Bäuchlein künftig stets gefüllt ist, sie sich geliebt und
beschützt fühlen und Ihnen für den Rest ihres Lebens die beste Freundin sein
darf? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Jazzi im Betreuerraum
des Hundeasyls:
Jazzi beim Gassigehen:
Jazzi abgemagert nach
nur 4 Wochen in Malinky:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
24.09.2024, 18.44 | (0/0) Kommentare | PL
VERFLIXT UND ZUGENÄHT! ELSA
ELSA

Hündin
geb. November 2019
56-58 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
aufgrund von tierärztlichem Pfusch leider nahezu taub
äußerst anhänglich und verspielt
liebt die Menschen – trotz allem - sehr
gut verträglich mit Artgenossen
läuft brav an der Leine
sucht ihre(n) Für-immer-Menschen nach dem Motto:
„Man sieht (und hört) nur mit dem Herzen gut!“
Während ich dieses Inserat hier schreibe, laufen mir
die Tränen angesichts der Gleichgültigkeit, Eitelkeit, Hab- und Geltungssucht sowie
der unfassbaren Oberflächlichkeit vieler Menschen. Und wie so oft während meiner
Tierschutz- und Vermittlungstätigkeit frage ich mich, was in meinen Artgenossen
vor sich geht. Wohin schauen, worauf achten sie, wenn sie einen Hund als
Begleiter für ihr Leben suchen? Warum werden Traumhunde wie Elsa mit ihrem zauberhaften
Wesen und einer flaumfederweichen Seele so oft übersehen, nur weil ihr Fell in
der Farbe eher unauffällig und beim ersten Streicheln vielleicht nicht ganz so
kuschelweich erscheint? Oder weil der Hund keinen meterlangen Stammbaum
vorweisen kann und als Mischling sowieso nicht im Trend liegt?
Du kamst als keines, scheues Welpenmädchen mit deinen Brüdern und Schwestern ins riesige, angsteinflößende Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Nachdem du dich mit der Zeit als mutigste und aktivste von euch Geschwister entpupptest, lerntest sdu auch als erste, an der Leine zu laufen und vertrauensvoll ohne Angst mit uns Menschen umzugehen. Doch obwohl du von deinem Wesen her überaus freundlich und liebenswert warst, fandest du bei den seltenen Besuchern des Tierheims keinerlei Beachtung – vielleicht, weil du in ihren Augen zu gewöhnlich erschienst.

Zwar kümmerten sich die freiwilligen Betreuer rührend und aufopferungsvoll um ihre Schützlinge, aber an den erbärmlichen, unhygienischen Zuständen im Shelter Kozhuhovo konnten sie leider nichts ändern. So kam es dazu, dass du im Jahr 2022 eine schwere, äußerst schmerzhafte, einseitige Otitis (Ohrentzündung) erlittest und die dortigen Tierärzte den inneren Teil des betroffenen Ohres entfernen mussten. Das operierte Ohr wurde zugenäht. Zum Glück erholtest du dich gut und fühltest dich durch die Entfernung des Innenohrs nicht beeinträchtigt.
Im Januar 2023 wurde das alte Shelter dann abgerissen und Ihr musstet nach Malinki umziehen – einen trostlosen, gottverlassenen Ort weit vor den Toren Moskaus. So schlimm die Zustände im Kozhuhovo schon gewesen waren, hier werden sie noch weit übertroffen. Doch die Tierärzte dort waren gut und an eurem Wohlergehen interessiert. Das war wohl auch der Grund, weshalb die Verwaltung des neuen Heims ihre weitere Beschäftigung ablehnte und andere Doktoren anheuerte, die man weniger als Ärzte, sondern eher als Schinder bezeichnen muss.
Zu deinem großen Unglück erkrankte in Malinki dein
noch gesundes Ohr ebenfalls an einer schweren Entzündung. Du wurdest in den sogenannten
Krankenbereich des Shelters verlegt, zu welchem den Betreuern jeglicher Zugang streng
verboten ist – denn natürlich soll nichts von dem, was dort hinter
verschlossenen Türen geschieht, an die Öffentlichkeit dringen.

Deine Behandlung wurde vor den Freiwilligen geheim gehalten; wochenlang bekamen sie dich nicht zu sehen, immer hieß es nur, es ginge dir gut, und die Therapie würde andauern.
Nach etlichen Wochen wurdest du aus der Krankenstation zurückverlegt zu den gesunden Hunden in deinem Sektor. Schon bald bemerkten die Betreuer, dass du nicht gesund warst und schreckliche Schmerzen hattest. Sie schafften es, dich unter einem Vorwand aus dem Shelterzu holen und stellten dich einem Tierarzt ihres Vertrauens vor. Dieser fand schnell heraus, dass dein armes Ohr von den Pfuschern in Malinki einfach zugenäht worden war, ohne den inneren, erkrankten Teil vorher herauszulösen oder ihn wenigstens mit Medikamenten zu versorgen. Die Verrottung des entzündeten Gewebes war mittlerweile so weit fortgeschritten, dass nur noch dessen sofortige Entfernung dich vor einer Blutvergiftung bewahren konnte.
Die ehrenamtlichen Betreuer brachten dich auf eigene Kosten bei einer privaten Pflegestelle in Moskau unter. Dort durfte dein operiertes Ohr in Ruhe abheilen; allerdings bist du, dank der Unfähigkeit dieser sogenannten Tierärzte, nun beinahe vollständig taub.

Trotz deines langen Leidensweges hast du das Vertrauen in uns Menschen behalten. Du hast uns gern, liebst es, an der Leine spazieren geführt und natürlich vor allem gestreichelt zu werden. Mit deinen Artgenossen kommst du bestens zurecht und auch das Autofahren klappt prima mit dir. Zu erwähnen ist noch, dass du momentan ein antiallergenes Spezialfutter bekommst.
Nun suchen wir für dich besonders liebe, einfühlsame Menschen mit einem großen Herzen und Augen, die hinter das scheinbar Gewöhnliche sehen und das ganz Besondere in dir entdecken. Deine Taubheit sollte dabei kein großes Hindernis darstellen, denn du bist gelehrig und man kann sich durch Handzeichen wunderbar mit dir verständigen.
Möchten Sie gern dieser Mensch/diese Familie für die
freundliche, sanftmütige Elsa sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen,
lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.
Hier zeigen wir zwei Videos von Elsa bei ihrer
Pflegefamilie in Moskau:
Elsa im Gras:
Elsa in ihrer Pflegefamilie:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
04.09.2024, 14.14 | (0/0) Kommentare | PL
DER WILL DOCH NUR SPIELEN! DOBRINIA

geb. 2019
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
versteht sich gut mit seinen Artgenossen, mag jedoch keine Samtpfoten
liebt uns Menschen und genießt unsere Aufmerksamkeit
hat gelernt, an der Leine zu laufen
nicht mit Katzen verträglich
wartet hinter Gittern geduldig auf seine(n) Menschen!
Wie so viele unserer russischen Hunde landetest du bereits als Welpe im riesigen Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo. Im zarten Alter von vier Monaten wurdest du gemeinsam mit deiner Schwester Ende Februar 2020 dort eingeliefert. Hinter euch schlossen sich die Gefängnistore.
Im Winter 2020/2021 warst du noch ein fröhlicher Hundejunge. Obwohl du eingesperrt im engen Zwinger dein Dasein fristen musstest und die Ehrenamtlichen nur einmal in der Woche zu Besuch kamen, erfreutest du dich an diesen wenigen Momenten, tobtest und spieltest, auch wenn dies nur im kurzen Auslauf vor den Zwingertüren möglich war.

Toma, deine Schwester, hat schon längst ein schönes Zuhause in Kanada gefunden. Dir dagegen blieb das Glück, dieses Land, in dem du zwar geboren wurdest, aber nie erwünscht warst, in Richtung einer hoffnungsvollen Zukunft zu verlassen, bis heute verwehrt.
Du liebst die Menschen sehr, darum littest du schon unter der Verlassenheit und Einsamkeit im alten Shelter Kozhuhovo. Deinen Betreuern war schnell klar, dass du auf keinen Fall mit nach Malinki umziehen durftest, denn unter den dortigen unmenschlichen Bedingungen hättest du kaum überlebt. Sie suchten und fanden einen Platz für dich zur Pflege bei einem älteren Herrn. Leider mussten sie bald feststellen, dass du dort nicht die erhofften Fortschritte machtest.

Also suchten die Freiwilligen nach einem neuen Platz für dich. Inzwischen lebst du in einer Pension, in der man sich gut um dich kümmert. Du hast dich wunderbar in das bestehende Hunderudel eingefügt und freust dich über den Kontakt zu Menschen. Natürlich sind diese Pensionen nicht zu vergleichen mit den Nobelherbergen für Tiere, wie wir sie hierzulande kennen. Aber wenigstens ist es dort sauber; es stinkt nicht nach Hinterlassenschaften, die Hunde haben eine Matratze, bekommen halbwegs nahrhaftes Futter (das aus Spendengeldern bezahlt werden muss, die in Russland eher spärlich fließen), dürfen manchmal im Auslauf toben und spielen, werden tierärztlich versorgt und genießen, wenn die Zeit es erlaubt, menschliche Zuwendung. Alles in allem ein Luxus, von welchem die Hunde in Malinki nicht einmal träumen können. Trotzdem soll das Leben dort nur ein Übergang für dich sein, sozusagen das Sprungbrett in ein eigenes Zuhause.

In deinem Heimatland wirst du kein Zuhause mehr finden: Zu groß, zu gewöhnlich und – trotz deiner gerade einmal fünf Jahre – bereits zu alt. Deshalb suchen wir für dich in Deutschland nach lieben Menschen, die dich bei sich aufnehmen, dir mit Geduld begegnen und ihm das beste Hundeleben schenken, welches du so sehr verdienst (wie all die unzähligen verlassenen Seelen, die verzweifelt auf ein bisschen Liebe und Wärme hoffen).
Möchten Sie aus dem immer noch jungen Dobrinia wieder
einen fröhlichen Hund und lebensfrohen Begleiter machen? Dann melden Sie sich
bitte bei uns. Vielen lieben Dank!
Hier einige Videos von Dobrinia, die ihn im Shelter
Kozhuhovo und in der Pension zeigen:
Dobrinia noch im Shelter Kozhuhovo, mit seinen
Betreuern:
Dobrinia im Winter 2020/2021, ausgelassen im Bereich
vor den Zwingern:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
04.09.2024, 14.14 | (0/0) Kommentare | PL
VON DER SCHIPPE GESPRUNGEN: ALLEYA

ALLEYA
Hündin
geb. Mai 2022
ca. 50-55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
lieb, verspielt, mag Kinder
gut verträglich mit Artgenossen
offen und zutraulich gegenüber Menschen die sie kennt;
bei Fremden braucht sie ein wenig Zeit
läuft artig an der Leine
in einer Pension in Russland
sehnt sich nach Ruhe und Geborgenheit
bei lieben Menschen für den Rest ihres Lebens
Gerettet und zurückgekämpft ins Leben!
Du wurdest im vergangenen September von tierlieben, mutigen Menschen völlig abgemagert und geschwächt auf den Strassen Moskaus gesichert. Für dich kam die Rettung in letzter Sekunde. Sie brachten dich umgehend in eine Tierklinik und der behandelnde Tierarzt ließ deine Retter wissen, dass du in diesem erbärmlichen Zustand nur noch wenige Tage zu leben gehabt hättest.
Deine eigene Rettung ist eng verknüpft mit der von Irokez, der im vergangenen Juli mitten in Moskau entlief und, nach einer beispiellosen Suchaktion, vier endlos lange Monate später im November endlich gesichert werden konnte.

Die Adoptantin von Irokez machte ihn über die sozialen Medien zu Moskaus bekanntestem Hund. Und im Zuge der Suche nach ihm konnten einige Hunde gerettet werden, eine der Glücklichen warst du.
Vier lange Wochen verbrachtest du in der Tierklinik, deine Retterinnen und Retter ließen nichts unversucht und opferten ihr eigenes Erspartes um dir die bestmögliche Behandlung angedeihen zu lassen. Seit Ende Oktober 2023 befindest du dich nun in Pension bei RUSDOG, einer russichen Tierschutzorganisation, die sich in Moskau und Umgebung um Strassenhunde kümmert, bei deren Sicherung hilft, sie aufnimmt und unermüdlich nach einem Zuhause für sie sucht.

Leider waren ihre Bemühungen, für dich ein solches zu finden, bisher vergeblich. Für etwas größere Mischlingshunde, zumal wenn sie schwarzes Fell haben und mag dieses auch noch so schön glänzen, stehen die Sterne in deiner Heimat einfach ungünstig. Nur äußerst selten gelingt es den Tierschützern, dort für sie ein gutes Zuhause zu finden.
So machen wir uns nun hier in Deutschland auf die Suche nach herzensguten Menschen, die dir ein liebevolles Zuhause geben wollen. Du hast viel und eifrig bei RUSDOG gelernt: Inzwischen läufst du brav an der Leine, hast Kinder gern und verträgst dich wunderbar mit deinen Artgenossen. Fremden begegnest du anfangs ein wenig schüchtern und scheu; hast du aber erst einmal Vertrauen gefasst, wirst dur fröhlichen, anhänglichen Begleterin. Wir kennen dein Vorleben nicht, wissen nichts von deiner Vergangenheit, ob du einmal ein Zuhause hattest und von diesem verraten wurdest. Wenn es so war, dann soll dir dies auf keinen Fall noch einmal widerfahren. Du hattest Glück im Unglück, bist dem Tod buchstäblich von der Schippe gesprungen und nun soll dein Glück mit einem eigenen Zuhause besiegelt werden.

Möchten Sie dieser bildhübschen Junghündin gern eine behütete Heimat auf Lebenszeit schenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier ein einige Videos zum besseren Kennenlernen von Alleya:
Alleya beim Gassi mit ihrer Betreuerin am 15. 06. 2024:
Alleya bekommt Leckerlis in der Pension:
Alleya geht Gassi im Schnee:
Und hier der Link zu Alleyas Rettung:
https://www.facebook.com/groups/330460985282374/?multi_permalinks=692200285775107&ref=share
(als Suchbegriff bitte „ALLEYA“ eingeben)
01.08.2024, 19.22 | (0/0) Kommentare | PL
| 2026 | ||
| <<< | Oktober | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | |||
| 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

