
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: b
ALLES GEGEBEN UND WAS BEKOMMEN? GERDA
Geburtsdatum: ca. 2006
Aufenthaltsort: TH Russland
GERDA - eine Vergangenheit ist unveränderbar, eine Zukunft kann das große Glück bedeuten...
Als GERDA in das russische Shelter kam, war sie eine junge Hündin. Seitdem sind fast 12 Jahre ins Land gezogen… 12 Jahre eines Lebens, die nicht gelebt werden durften. Sehr tragisch, wenn man bedenkt, dass ein Hundeleben nur auf wenige Jahre begrenzt ist.
Mittlerweile ist Gerda alt und ihre Augen werden trüber. Ihre Knochen werden schwerer, und die einsamen Wochen fühlen sich immer länger an. Gerda bettet ihre alten Knochen in einer Holzhütte zur Ruhe, und wahrscheinlich glaubt sie selbst schon gar nicht mehr daran, dass sie irgendwann nochmal ein anderes Leben bekommen könnte.
Es ist immer schwer mit anzusehen, wie besonders die alten Hunde mit dem traurigen Leben im Shelter umgehen. Sie zeigen noch das kleine bisschen Lebensfreude, die nach so vielen Jahren noch nicht vollständig verschwunden ist. Sie versuchen mit den Jüngeren mitzuhalten, aber es wird jedes Jahr schwerer. Sie versuchen, kleine Glücksmomente zu erhaschen, aber das was ihnen gegeben wird, ist eine lange einsame Woche nach der anderen. Das Wissen, dass die Zeit gegen Gerda läuft, ist für uns einfach schrecklich. Sie weiß es zum Glück nicht – hoffen wir zumindest.

Die kleinen „Glückmomente“ sind die, in denen Gerda 1x in der Woche aus ihrem Zwinger darf, um sich mit ihren Hundefreunden im Auslauf ein wenig die Beine zu vertreten. Trotz der schwierigen Umstände scheint sie immer noch eine fröhliche und aufgeschlossene Hündin zu sein. Sie ist freundlich, verträglich mit Artgenossen, kennt die Leine und freut sich unglaublich, wenn einer von ihren Betreuern ein paar Minuten Zeit für sie übrig hat.
Wir wissen, wie schwierig es ist, Senioren zu vermitteln, denn diese kommen mit einer Vergangenheit, die wir nicht ungeschehen machen können. Das Leben, das sie leben mussten, hat Spuren hinterlassen. Das Leben, das die Welt anscheinend für sie vorgesehen hat, zieht an keiner Seele einfach mal so vorbei. Es ist eine Geschichte, die wir niemals mehr ändern können, aber wir möchten helfen, damit es für Gerda eine Geschichte mit Happy End wird.
All die Jahre hat sie durchgehalten, hat das Leben, das sie sich nicht ausgesucht und bestimmt erst recht nicht gewünscht hat, gelebt. In all den Jahren hat sie sich ihre Freundlichkeit und ihren Lebensmut erhalten! Wir hoffen, dass all das für Gerda nicht umsonst war. Wir haben die Hoffnung, dass sie das Shelter noch einmal verlassen und einen lieben Menschen finden kann, neben dem sie abends zufrieden und glücklich zur Ruhe kommen darf, einen Menschen, der nicht davor zurückschreckt, einer alten Hündin ein Zuhause zu geben.
Gerda ist ca. 55 cm groß und könnte schon bald kastriert, gechipt und geimpft in ein neues Leben reisen, doch dafür benötigen wir Hilfe. Wir suchen die Menschen, die einer alten, freundlichen Hündin mit Ruhe, Gelassenheit und viel Liebe zeigen, dass sich Durchhalten auch manchmal lohnt, weil am Ende des Weges das große Glück wartet. Gerda ist eine liebenswürdige Seele, die einfach nur eine Chance benötigt. Sie hat das letzte Jahrzehnt alles gegeben, was ihr möglich war.
Ob Gerda mit Katzen leben kann ist uns nicht bekannt und kann nicht zuverlässig getestet werden.
Bei ernsthaftem Interesse freuen sich Gerdas Vermittlerinnen.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
KOMM UND SPIEL MIT MIR! BEN

BEN
Rüde
geb. 2014
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
freundlich und lieb zu Menschen,
bei Fremden anfangs ein bisschen schüchtern
verträgt sich gut mit Hündinnen,
bei Rüden entscheidet die gegenseitige Sympathie
läuft gut an der Leine
möchte so gern ein Für-immer-Körbchen sein Eigen
nennen
Werde ich mein Leben irgendwann in Gefangenschaft beenden?
Schon als winziger, unschuldiger Welpe musstest du mit deinen Geschwistern Saffron un GabrialBen in das riesengroße, unheimliche Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo einziehen. In all den Jahren hatte nur Gabrial das Glück, ein eigenes Zuhause zu finden. Ihr zwei, du und Saffron, wartet bis heute vergeblich darauf. Auch euch blieb der Umzug in das noch viel gruseligere, tierunwürdigere Shelter Malinki – weit ab von der Zivilisation und für die Freiwilligen nur unter großen Mühen erreichbar - nicht erspart.
Heute bist du nicht mehr jung. Es gibt Bilder von dir,
auf denen die Spuren der Gefangenschaft, in welcher du dein Leben lang
ausharrern musstest und immer noch musst, deutlich erkennbar sind. Durch den
Mangel an regelmäßiger Bewegung haben deine Muskeln abgebaut, minderwertiges,
nährstoffarmes Futter war dein ständiger Wegbegleiter und lässt dein so schönes
Fell manchmal glanzlos und stumpf erscheinen.

Aber noch immer bist du ein fröhlicher, verspielter Hund, der es liebt einem Ball hinterher zu sausen, wenn sich die viel zu seltene Gelegenheit dazu bietet. Dann vergisst du die traurigen Umstände, unter denen du dein Dasein fristen musst; dann hast du Spass und fühlst dich für einen kurzen, seligen Augenblick glücklich und frei.
Diese hellen Momente in deinem sonst so trostlosen Leben sind rar und auch nur möglich, weil sich sehr engagierte, tierliebe Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit um euch Hunde im Shelter kümmern. Die russischen Betreuer bemühen sich aufopfernd um euch, bringen euch ab und zu leckeres Dosenfutter mit, wenn ihr eigener Geldbeutel es erlaubt, befreien euch für eine Stunde aus euren winzigen, unbequemen aus Ziegeln gemauerten Zwingern und schenken euch soviel Zuwendung und Aufmerksamkeit, wie es in der Kürze der Zeit und bei der Menge an Hunden nur geht.

Und immer ist es viel zu wenig von allem: Zu wenig Liebe.
Zu wenig Aufmerksamkeit. Zu wenig Bewegung. Zu wenig spazierengehen. Zu wenig
Spiel. Und ganz besonders zu wenig Freiheit. Du erträgst dies alles, weil dir
nichts weiter übrigbleibt, du kennst es ja auch nicht anders.
Doch natürlich wünschen wir uns für dich wie für möglichst viele der dreitausend anderen Vergessenen ein besseres Leben. Darum suchen wir nun die Nadel im Heuhaufen: Ein Zuhause, in dem man versteht, dass du vor allem Geduld und Verständnis brauchst, um dich in einem normalen Hundeleben zurechtzufinden; denn schließlich kennst du bisher nichts weiter als Mauern, Gitterstäbe, Hunger, Lärm und Angst.
Vielleicht möchten Sie ja dem freundlichen,
junggebliebenen Ben gern zeigen, was es heißt, geliebt, geborgen und frei zu
sein – so frei, wie es einem Hund in unserem Land erlaubt ist? Dann melden Sie
sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgen über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Ben beim seltenen Ballspiel im Shelter Malinki (mit
seiner Betreuerin und Saffron):
Ben mit seinen Geschwistern Gabrial und Saffron vor
den Zwingerreihen damals in Kozhuhovo:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
KEIN FERNWEH, NUR HEIMWEH HAT: YUKON

YUKON
Rüde
geb. 03.2017
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sehr offen und menschenbezogen
mit manchen seiner Artgenossen entscheidet die Sympathie
läuft artig an der Leine
kennt bereits einige Kommandos
Heimathafen gesucht!
Noch immer lustig und
verschmust wie ein Welpe, sucht Yukon seine (Spiel-)Gefährten!
Es war im Herbst des vergangenen Jahres, als du von einer Minute zur anderen im Moskauer Shelter Kozhuhovo landetest. Ein weiterer, sogenannter ehemaliger Besitzerhund – denn Herrchen oder Frauchen mag man nicht sagen - dessen man überdrüssig geworden war, den man am Tor des Hundeasyls abgegeben hatte und so einem ungewissen Schicksal überließ. Welch ein Schock muss das für dich gewesen sein, dich plötzlich hinter Gitterstäben in einem winzigen Zwinger mit fremden Artgenossender Gefangenschaft des Shelters wiederzufinden?
Die freiwilligen Betreuer kümmern sich rührend um dich, soweit ihre knapp bemessene Zeit es erlaubt. Sie spüren genau, wie einsam du bist und wie sehr du dich nach menschlicher Nähe sehnst. Wie zuvor dein Zwingerkumpel Atos darfst du sie nach dessen Ausreise im Januar 2023 auf Wettbewerbe und Ausstellungen begleiten. Dort hast du die Möglichkeit, auf dich und deine Schicksalsgefährten aufmerksam zu machen und mit etwas Glück auch anständiges Futter für euch zu gewinnen. Nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein – aber wenigstens etwas Abwechslung zu dem ungenießbaren Shelterfraß.

Leider hat jedoch niemand sein Herz dich entdeckt un dir ein neues Zuhause geben wollen. So musst du Anfang Februar in das neue, lieblos aus Ziegeln gemauerte Shelter Malinki vor den Toren Moskaus umziehen; eine gigantische Hundeverwahranstalt, gedacht für etwa 10.000 Hunde, gelegen unmittelbar neben einer stillgelegten, verseuchten Mülldeponie. Auch hier versuchst du, dich zurechtzukommen und irgendwie zu überleben.
Dann findet sich völlig
überraschend die berühmte Nadel im Heuhaufen: Du darfst das schreckliche
Hundeasyl verlassen, weil ein Sponsor die hohen Kosten eines Pensionsplatzes
für dich übernimmt. Dieser stellt jedoch, zum Entsetzen der Freiwilligen, seine
Zahlungen schon bald wieder ein. Die Betreuer versuchen nun, das Geld aus
eigener Tasche zu bezahlen, damit du nicht wieder zurück musst in das
fürchterlicheHundegefängnis. Doch auf Dauer werden sie, bei den schmalen
russischen Einkommen, den Betrag nicht aufbringen können.
Daher brauchst du dringend ein richtiges, eigenes Zuhause. Du bist so ein besonnener, ausgeglichener Hund. Das Laufen durch die Straßen der Millionenmetropole Moskau, der Besuch von Ausstellungen und die Begegnungen mit vielen dir unbekannten Hunden und Menschen – all das hast du tapfer gemeistert. Weil es in deinem Heimatland für große, nicht reinrassige Hunde wie dich so gut wie keine Chancen gibt, ruhen alle Hoffnungen der Betreuer nun auf uns und diesem Inserat.

Vielleicht möchten Sie
ja unserem so umgänglichen und geselligen, die Menschen liebenden Yukon eine
neue Heimat – diesmal auf Lebenszeit- schenken? Dann melden Sie sich bitte bei
uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier ein Video von
Yukon, welches ihn in der Pension zeigt, beim Besuch seiner Betreuer:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:
Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
UND WAS TUN WIR HEUTE ZUERST? MACY

Hündin
geb. ca. September 2021
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt Menschen über alles
verträgt sich gut mit Artgenossen
sehr kontaktfreudig und aufgeschlossen, sowohl Menschen als auch anderen Hunden gegenüber
läuft brav an der Leine
möchte so gern ihre(n) Menschen glücklich machen
Sanft und zärtlich, wartet Macy darauf, das Leben ihres Menschen/ihrer Familie zu bereichern
Jeder unserer verlassenen und dabei so liebenswerten Hunde bringt seine eigene Geschichte mit in die Gefangenschaft. Leider wissen wir bei bei den meisten von ihnen so gut wie nichts über ihr Leben und Erleben davor. Sie werden von ihren Haltern abgegeben, weil diese keine Zeit oder keine Lust mehr haben, sich um sie zu kümmern; viele werden einfach auf den Straßen von Moskau ausgesetzt, wo sie ein ärmliches und vor allem gefährliches Dasein fristen; eine große Anzahl wird dann von den Hundefängern aufgegriffen und ins öffentliche Tierasyl gebracht. Bei der sanften und liebevollen Macy jedoch ist uns bekannt, wie sie gefunden wurde.
Du, liebe Macy, kamst im
Dezember 2021 zusammen mit deiner Mutter und deinen neun Geschwistern in das
riesiege, angsteinflößende Hundewaisenhaus Kozhuhovo. Eure kleine Hundefamilie
wurde auf einer Landstraße in der Nähe eines Dorfes ausserhalb von Moskau entdeckt.
Deine Mutter tat alles, um euch zu beschützen; sie ließ niemanden in die Nähe
der Pappschachtel, in welcher man euch mitten im eiskalten russischen Winter
ausgesetzt hatte. Die ganze Nacht hindurch war Schnee gefallen, ihr wart
durchnässt und halb erfroren. Eure Mama mühte sich verzweifelt ab, um euch zu
säugen. Jemand rief die Hundefänger, die euch im Hundeasyl ablieferten.

Inzwischen haben alle deine Geschwister bereits ihre Familien gefunden, nur du allein bliebst übrig und wartest bis heute sehnsüchtig und vergeblich auf deine(n) Menschen. Warum das so ist, können wir nicht verstehen. Denn aller Härte und allen Widrigkeiten zum Trotz, welche das Shelterleben mit sich bringt, hast du dich zu einer aufgeweckten, fröhlichen jungen Hündin entwickelt. Sobald sich die freiwilligen Betreuer einmal in der Woche für ein kurzes Stündchen bei euch blicken lassen, gerätst du vor Freude völlig aus dem Häuschen. Hin- und hergerissen zwiachen dem Wunsch, mit deinen Hundefreunden zu spielen und zu toben und der unstillbaren Sehnsucht nach Streicheleinheiten und menschlicher Aufmerksamkeit versuchst du, alles auf einmal hineinzupacken in die selten, kostbaren Minuten, welche die viel zu wenigen Freiwilligen für jeden einzelnen von euch erübrigen können.
Beim Gassigehen auf dem Sheltergelände nimmst du jede Gelegenheit wahr, die anderen Betreuer zu begrüßen und von ihnen eine Liebkosung zu erbetteln. So gern möchtest du für jemanden wichtig sein! Auch deinen Artgenossen gegenüber verhältst du dich umgänglich und verträglich; du erfüllst also alle Voraussetzungen, die ein richtiger Traumhund mitbringen muss.

Leider kennst du von der Welt bisher – abgesehen von dem wenigen, das dir die Ehrenamtlichen in ihrer so spärlich bemessenen Zeit beigebracht haben -, nichts weiter als Mauern, Gitterstäbe, immer wieder Hunger, Kälte und Angst. Daher bitten wir deine(n) zukünftigen Menschen um Verständnis, Einfühlungsvermögen und eine gute Portion an Geduld. Aber die Mühe wird sich lohnen, denn das tut sie eigentlich immer; erst recht bei einer so anhänglichen, unkomplizierten und lernwilligen Hündin wie du es bist. Doch je länger du an diesem unwirklichen und gruseligen Ort ausharren musst, desto mehr wirst du deine Hoffnung begraben, dich in dein Schicksal ergeben und dich irgendwann ganz von der Welt und den Menschen in dich selbst zurückziehen.

Vom sicheren Tod gerettet in einer grimmig kalten Winternacht – nur um irgendwann ein verlorenes Leben einsam hinter Gittern zu beschließen? Wenn Sie die zuckersüße Macy, die bereit ist, unendlich viel an Liebe und Zärtlichkeit zu verschenken, vor diesem traurigen Schicksal bewahren möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier einige Videos, die Macy und ihr zauberhaftes Wesen zeigen:
Macy wird im Shelterauslauf gestreichelt:
Macy beim Gassigehen und beim Treffen anderer Hunde:
Macy beim Gassigehen im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
DIE SÜSSESTEN FRÜCHTE FRESSEN NUR DIE GROSSEN TIERE! TURKA

TURKA
Hündin
geb. ca. Januar 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
verträgt sich gut mit ihren Artgenossen
vertraut den Menschen,
die sie kennt,
bei Fremden braucht sie ein bisschen Zeit
läuft schon gut an der Leine
möchte so gern den
harten Betonboden
gegen ein weiches Kissen tauschen
Als blutjunes, trotz deines harten Vorlebens immer noch hoffnungsfrohes Hundemädel musstest du Mitte 2022 ins riesige, angsteinflößende Shelter Kozhuhovo einziehen. Eine Zeitlang hattest du dich zusammen mit deinen beiden Schwestern in einem Moskauer Industriegebiet mehr schlecht als recht durchgeschlagen, bis irgendwann die Hundefänger kamen und euch grob kassierten.
Von der Strasse ins Asyl, um dann für immer vergessen zu werden? Die Gefahr, dass dies auch dein Schicksal sein wird, ist leider groß. Wir haben so viele wunderbare Hunde, welche problemlos vermittelt werden können, die aber dennoch oft jahre-, nicht selten sogar lebenslang in winzigen Zwinern einsitzen müssen, ohne Hoffnung, diesen traurigen Ort jemals in Richtung Freiheit zu verlassen. Obendrein wirst du, da du zu den kleinern Hunden gehörst, sowieso fast immer übersehen.

Zu allem Elend musstest du diesen Januar mit deinen über dreitausend Mitgefangenenr in das neue Shelter Malinki, weit vor den Toren Moskaus und für viele der freiwilligen Helfer nun nicht mehr erreichbar, umziehen. Diese hatten dich gerade soweit, dass du anfingst, Menschen zu vertrauen – keine leichte Aufgabe, denn die einzigen Menschen, die ihr sonst zu sehen bekommt, sind die Shelterarbeiter; und diese sind leider oft nicht tierlieb. Wenn sie schlechte Laune haben, setzt es schon auch einmal Fußtritte oder Schläge mit der Schaufel.

Sogar das Laufen an der Leine hatten die Betreuer dir im Kozhuhovo schon beigebracht. In der neuen Unterkunft sind die Umstände noch bedeutend schwieriger und den wenigen Betreuern fehlt es vorn und hinten an Zeit, um euch die so dringend notwendige Aufmerksamkeit zu schenken. Aber sie lassen euch nicht im Stich und tun, was immer sie können.
Über dein früheres Leben wissen wir so gut wie nichts. Vielleicht wurdest du auf der Straße geboren, oder du wurdest mit deinen Geschwistern, als unerwünschter Nachwuchs einer Besitzerhündin, ausgesetzt.

Nun suchen wir für dich geduldige und verständnisvolle Menschen, die dich liebgewinnen (bei deinem anschmiegsamen und freundlichen Wesen dürfte das nicht schwerfallen) und dir dabei helfen, dich an das zu gewöhnen, was wir ein richtiges Hundeleben nennen. Ein netter Artgenosse im neuen Heim wäre dabei sicher eine prima Unterstützung, ist aber keineswegs Bedingung.
Möchten vielleicht SIE
der niedlichen, kleinen Turka ihren sehnlichsten Traum – von der Straße ins Hundeasyl
und von dort in ihre eigene, liebevolle Für-immer-Familie – gern erfüllen? Dann
melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!
Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehen Sie einige Videos
zum besseren Kennenlernen von Turka:
Turka beim Gassigehen
im Shelter Malinki:
Turka und ihre
Zwingernachbarin bekommen ein wenig Extrafutter- welch ein Luxus, was für ein
Genuss:
Turka und ihre
Zwingergenossin im Sozialisationsraum des Shelters:
Turka - leider keine
Zeit für Spielzeug:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
WER DAS BESONDERE LIEBT: MISHA

MISHA
Rüde
geb. ca. 2014
ca. 60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt den Menschen
kommt gut klar mit Kindern
sehr gut verträglich mit Artgenossen
läuft gut an der Leine
auf einer Pflegestelle in Russland
sucht (s)einen Menschen, (s)eine Familie, der/die das
Besondere liebt
Misha – ein besonderer Hund sucht ebenso besondere
Menschen.
Als ich die Bilder von dir zum ersten Mal gesehen habe, war ich ratlos und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Noch fehlten mir genauere Angaben zu deinem speziellen Aussehen. Ein paar Tage später fand deine Betreuerin die Zeit, mir ausführlich über dich zu schreiben, und ich erhielt auch mehrere kleine Filme von dir.
Vor etwas mehr als zwei Jahren wurdest du auf den Straßen Moskaus eingefangen und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Dein „bestes Stück“ war nicht mehr dort, wo es von Natur aus hingehört, und du warst an beiden Augen schwer verletzt. Die Tierärzte im Hundeasyl konnten sie mit einer plastischen Operation erfolgreich behandeln, sodass dein Sehvermögen heute uneingeschränkt ist.

Woher das Problem mit deinem Penis kam, bleibt bis heute ungeklärt. Möglicherweise hat man dich gewaltsam von einer läufigen Hündin getrennt, was zu schwersten Verletzungen führen kann. Auch ein Missbrauch durch Menschen ist vorstellbar. Drei Operationen hast du tapfer hinter dich gebracht, Narben übersäen deinen Bauch. Aber dafür kommst du heute gut zurecht mit dem, wie es eben ist. Zwar bleibt dein Glied ungeschützt, aber dein kleines Geschäft kannst du verrichten, wie jeder andere Hundemann auch. Wie mehrere Tierärzte übereinstimmend sagen, bist du ein vollkommen gesunder Hund - nur eben mit einem „external feature“, einem äußeren Attribut, wie deine Betreuerin es liebevoll umschreibt.

Dabei hattest du im Unglück noch riesengroßes Glück: Deine Betreuerin hat dir den Umzug in die neue Hundehölle von Malinky erspart, indem sie dich in einer Pension untergebrachte, deren Kosten sie aus eigener Tasche bezahlt. In den warmen Jahreszeiten gibt es für dich kaum Probleme; nur im Winter bei Minusgraden darfst du nicht lange im Freien bleiben.
Trotz allem hast du dir deinen wundervollen Charakter, dein zuckersüßes Wesen und dein absolut manierliches Benehmen erhalten. Du verstehst dich mich Artgenossen und magst sogar Katzen. Menschen liebst du, und mit Kindern hast du keinerlei Probleme. Jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit macht dich glücklich und an der Leine läufst du vorbildlich.

So machen wir uns nun für dich auf die Suche nach einem liebevollen Zuhause bei Menschen, die dich nicht mehr ganz jungen Hundemann mit deinem goldigen Charakter, deinem großen Herzen und eben deiner kleinen Besonderheit zu schätzen wissen.
Wenn Sie gern dieser Mensch/diese Familie sein
möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.
Misha noch im Shelter Kozhuhovo:
Misha im Außenbereich der Pension:
Misha mit seiner Betreuerin in der Pension:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
LA DONNA E AMABILE

DONNA
Hündin
geb. Februar 2018
50-55 cm Sculterhöhe
geimpft, gechicpt, kastriert
möchte gern für immer nach Hause
Alle Jahre wieder ist er da, der unerbittlich kalte Winter für die 3.000 Hunde im russischen Shelter Kozhuhovo. Ich weiß, dass wir sie nicht alle retten können, so gern wir das möchten. Aber vielleicht gibt es für den einen oder anderen ja doch noch ein Happy End?
So zum Beispiel für Donna, die dritte im Bunde der Geschwister ihre Brüder sind Lavrik und Leshey). So sehr sie sich äußerlich voneinander unterscheiden, eint sie doch ihr Schicksal. Drei Geschwister, von der Optik her unterschiedlich, vom Schicksal her geeint. Geboren oder kurz nach der Geburt ausgesetzt auf Moskaus Straßen, wurden sie eingefangen und in das gigantische Hundeasyl gebracht. Bis heute verbringen sie dort ihr Leben, welches im Grunde keines ist. Sie versuchen zu überleben und mit den armseligen Gegebenheiten zurechtzukommen; leider kennen sie es ja nicht anders.

Wenn die Betreuer einmal in der Woche zu Besuch kommen und genügend Zeit bleibt, um die Hunde mit in den Auslauf zu nehmen, vergisst die von ihrem Naturell her unkomplizierte und fröhliche Donna all das Elend um sie herum. Dann spielt sie, tobt und rennt mit den anderen um die Wette, als wolle sie in dieser einen kurzen Stunde alles nachholen, was sie die ganze lange Woche über entbehren muss.

Manchmal gehen sie im Shelterbereich auch ein Stückchen spazieren. Dann werden fleißig die Grundkommandos und das Laufen an der Leine geübt. Denn die Betreuer wissen genau, dass ihre Schützlinge am ehesten ein Zuhause finden, wenn sie schon einiges von dem können, was sie später in ihrem neuen – richtigen – Leben brauchen.
Leider gehen die Fröhlichkeit und Unbedarftheit der jungen Hunde im Shelter irgendwann unweigerlich verloren und weichen Stück für Stück einer Traurigkeit, die wir in den Gesichtern vieler älterer Hunde im Shelter lesen. Ihre früher noch strahlenden Augen werden trübe und ihre Blicke scheinen in die Ferne zu schweifen, als wollten die Hunde sich aus ihrer Gefangenschaft fortträumen. Immer wieder macht uns da tief betroffen und wir gewöhnen uns nie daran. Deswegen hören wir auch nicht auf, für unsere Hunde zu kämpfen – selbst wenn es dem aussichtslos scheinenden Kampf gegen Windmühlen gleicht.

Möchten vielleicht Sie der überaus freundlichen und umgänglichen Donna ihre Unbeschwertheit erhalten und ihr die Wärme und Geborgenheit schenken, die si bisher in ihrem noch jungen Leben schmerzlich vermissen musste? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Donna beim Gassigehen mit ihrem Bruder Lavrik im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
WER DEN STICH HAT, MACHT DAS SPIEL! STICH
Trotz der Einsamkeit und eines Lebens
im Zwinger hat er sich zu einem lebensfrohen, kontaktfreudigen und freundlichen Burschen entwickelt, der seinen
Menschen zum Toben und Spielen sucht. Die Betreuer beschreiben ihn als
aufgeweckten und neugierigen Hund, der jede
kleinste Aufmerksamkeit und Streicheleinheit genießt. Stich ist noch so jung
und möchte die Welt gemeinsam mit seiner Familie entdecken. Er genießt es sehr,
wenn man sich mit ihm beschäftigt.

Bei fremden Menschen zeigt sich Stich im Shelter zunächst zurückhaltend und schüchtern; er taut jedoch schnell bei seinen Betreuern auf und fasst Vertrauen Er sucht liebevolle Menschen, die ihm in Situationen, in denen er sich unsicher fühlt, Orientierung und Rückhalt geben können.
Als junger Hund ist er sehr wissbegierig und
benötigt noch ein wenig Erziehung, denn er kennt bisher nur den trostlosen und
eintönigen Alltag im Shelter. Kurze Spaziergänge an der Hundeleine sind ihm
bekannt, denn einmal pro Woche für eine Stunde besuchen ihn die freiwilligen
Helfer und er kann für ein Weilchen dem grauen Alltag entfliehen. Anderen
Hunden gegenüber zeigt er sich freundlich und zurückhaltend. Wenn er sich
unsicher fühlt, sucht er Halt bei seinem Betreuer.

Stich hat eine Schulterhöhe von ca. 60 cm und wird kastriert, geimpft und bereits gechipt an seine Endstelle vermittelt. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen.
Wir suchen, wie für all unsere Hunde, für Stich ein Für-Immer-Zuhause.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich
bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
ZWÖLF JAHRE SIND (K)EIN LEBEN FÜR: MYSHA

Zwingernummer: B 79
Nur einmal pro Woche gibt es für
die Hunde eine kleine Abwechslung, wenn die freiwilligen Betreuer ins Shelter
kommen. Dann haben die Tiere eine selige Stunde lang Gelegenheit zum Toben, Spielen,
etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen und mit viel Glück – denn der Andrang ist
riesengroß – auch einmal gestreichelt zu werden. Doch diese kurze Stunde ist viel
zu schnell vorbei. Dann heißt es wieder warten und durchhalten bis zur nächsten
Woche.

Mysha hatte in ihrer Anfangszeit
im Shelter große Angst davor, ihren Zwinger zu verlassen. Doch sie hat in all
den Jahren viel gelernt von den anderen Hunden gelernt. Sie ist selbstsicher
geworden und heute spielt, rennt und tobt sie gern mit ihren Artgenossen.. Und
sie liebt es, an der Leine spazieren zu gehen. Sie ist eine äußerst freundliche,
nur anfangs etwas schüchterne Hundedame, die aber schnell auftaut und Vertrauen
fasst. Inzwischen kann sie den Besuch der Betreuer kaum erwarten, dann lebt sie
zusehends auf.
Nun sind für Mysha fast zwölf
Shelterjahre ins Land gegangen Aus dem einst süßen, scheuen Hundebaby ist eine reife,
bezaubernde Seniorin geworden. Viele ihrer Mitgefangenen hatten das Glück, adoptiert
zu werden. Nur Mysha blieb immer ungesehen zurück.
Nun sollte endlich auch sie an
der Reihe sein, ein eigenes Für-Immer-Zuhause zu finden. Sie hat es mehr als
verdient und sollte ihr Leben nicht einsam undvergessen in ihrem Zwinger
beschließen müssen, sondern für den Rest ihrer Tage geliebt, umsorgt, gepflegt
und verwöhnt werden!
Möchten vielleicht gerade SIE
dieser liebenswerten Hündin einen Platz auf Lebenszeit schenken?

27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
ICH HÄTTE SO GERN EIN SCHÖNES GESCHIRR! PALMA

PALMA
Hündin
geb.2007
geimpft, gechipt, kastriert
warmes Plätzchen für geruhsamen
Lebensabend gesucht
Zu alt für ein Happy End? Oder gibt es
vielleicht doch noch Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für dich?
Seit elf Jahren wartest du nun schon
vergeblich auf deine(n) Menschen. Im Juli 2011 musstest du in dem riesigen,
furchteinflößenden Shelter Kozhuhovo bei
Moskau Einzug halten und durftest es seitdem nie wieder verlassen.
Das Leben zog unaufhaltsam an dir vorüber, während du hinter
Gittern saßest, eingesperrt in einem engen Außenkäfig unter für uns
unvorstellbar harten Lebensbedingungen.
.jpg)
In der ersten Zeit bekam dich niemand zu Gesicht. Die beängstigende
Situation, die fremden, oft nicht gerade freundlichen Menschen und das immerwährende
Gebell von 3000 Mitgefangenen machten dir Angst. So verkrochst du dich in
der winzigen Holzhütte und versuchtest, dich möglichst unsichtbar zu machen.
Eines Tages jedoch entdeckte dich eine der Betreuerinnen und nahm sich der deiner an. Mit viel Geduld half sie dir dabei, deine Schüchternheit zu überwinden und gewann ganz allmählich Stück für Stück dein Vertrauen. schüchternen Hündin an. Sie übte mit dir, an der Leine zu gehen, und heute machst du das richtig gut. Allerdings möchtest du kein Halsband tragen, sondern lässt dich nur am Geschirr führen. Ich denke, dass dir die Hundefänger damals diese fürchterliche Metallschlinge und den Hals gelegt haben, als sie dich einfingen, und das Halsband erinnert dich an diesen schrecklichen Moment.

Auch magst du nicht mit den anderen in den Auslauf gehen. Du verstehst dich zwar gut mit deinen Artgenossen, bist umgänglich, friedfertig und verträglich. Aber dort, zwischen all den vielen, teils jungen und kräftigen Hunden ist es dir zu turbulent. Lieber gehst du mit deiner Betreuerin in den Gängen zwischen den Zwingerreihen ein wenig spazieren. Du bist ja auch schon ein älteres Mädchen und spürst sicher die vielen Jahre auf schmutzigem, nasskaltem, Holzboden in deinen Knochen.

Viele Jahre teiltest du dir den Zwinger mit einem sanften, freundlichen Rüden namens Zhuk. Dieser hat es geschafft, er fand seine Menschen und lebt nun geliebt und glücklich in seinem eigenen Zuhause. Und so hegen wir diese Hoffnung nun auch für dich.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
25.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
| 2026 | ||
| <<< | Oktober | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | |||
| 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

