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Tag: Hundemädchen
DENISSE - ICH WÜRDE SO GERNE...

Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 05/2022
Schulterhöhe: 57 cm
Ich würde so gern mit meinem Lieblingsmenschen spazieren gehen, die Welt erschnuppern, endlich etwas lernen, neue Hunde- und Menschenfreunde treffen, umsorgt werden und abends bei meiner Familie sein. Ich möchte wissen, dass ich geliebt werde und bleiben darf. Für immer.
Denisse ist natürlich kein sprechender Hund, und wir können auch keine Hundegedanken lesen. Aber wenn wir uns die Fotos und Videos der rund viereinhalbjährigen Hündin ansehen, die von den mit uns befreundeten Tierschützern im August 2026 endlich wieder einmal besucht werden durfte, dann können wir uns ziemlich gut vorstellen, was in Denisse vorgehen mag.

Denn da sehen wir eine allerliebste, freundliche, neugierige und aufgeschlossene Hündin, die unbedingt gefallen möchte und ganz offensichtlich spürt, dass es außerhalb ihres Gefängnisses noch so viel mehr zu entdecken gibt. Denisse hat Menschen gern, mit anderen Hunden kommt sie problemlos zurecht. Sie ist ein feines, wunderhübsches Hundemädchen. Eine Perle, die so viel zu geben hätte – wenn man sie nur endlich ließe.

Stattdessen sitzt Denisse schon ihr ganzes Leben hinter Gittern; auf nacktem Beton in einem kahlen Zwinger von wenigen Quadratmetern. Im August 2022 waren sie und ihre Geschwister Damish, Damek, Denis, Darcyline und Daffie geschätzt erst drei Monate alt, als für sie das endete, was einmal ein ganz normales Hundeleben hätte werden sollen.
Sie kamen in eines der widrigen Hundelager. Tor zu, fertig. Das wär´s dann gewesen – wären unsere Tierschützer vor Ort nicht wenig später auf die sechs Welpen aufmerksam geworden.

Im Oktober 2022 durften wir die kleine Hundefamilie zum ersten Mal auf unserer Homepage vorstellen. Und tatsächlich geschah ein erstes Wunder: Damek konnte noch vor Jahresende in sein Zuhause ziehen. Leider sollte dies bis heute das einzige Wunder für die Geschwisterchen bleiben. Daffie ist inzwischen verstorben, die anderen vier warten noch immer – eingesperrt, ohne Nestwärme und ohne Hoffnung, endlich ankommen zu dürfen.

Schon recht früh wurde bei allen Geschwistern Leishmaniose festgestellt; vermutlich schon im Mutterleib übertragen von ihrer ebenfalls erkrankten Mutter. Ob das der Grund dafür ist, dass weder Denis, Damish, Darcyline noch unsere allerliebste Denisse bisher auch nur eine einzige passende Anfrage erhalten haben?
Wir wissen es nicht. Vielleicht schreckt die Diagnose immer noch viele Menschen ab. Dabei bedeutet Leishmaniose nicht zwangsläufig, dass ein Hund kein schönes und erfülltes Leben führen kann. Mit der richtigen tierärztlichen Betreuung und einer auf den jeweiligen Hund abgestimmten Therapie können betroffene Tiere durchaus viele gute Jahre erleben.

Doch genau diese medizinische Versorgung gibt es für Denisse derzeit nicht. Die Lagerleitung lässt eine solche nicht zu. Umso wichtiger wäre es, dass Denisse endlich einen Menschen findet, der bereit ist, sich ihrer anzunehmen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie so dringend braucht.

Aufgeben kam für uns noch nie infrage. Deshalb stellen wir Denisse heute noch einmal ganz oben auf unsere Liste. Denn trotz ihrer schwierigsten Lebensumstände ist diese Hündin noch immer lieb, vertrauensvoll, neugierig und bewegungsfroh. Noch hat sie ihre Lebensfreude nicht verloren.

Aber wie lange wird das so bleiben?
Jahre hinter Gittern gehen nicht spurlos an einem Hund vorbei. Und je länger Denisse warten muss, desto größer wird die Gefahr, dass ihre Erkrankung irgendwann Folgen hat, die sich nicht mehr auffangen lassen. Wir möchten verhindern, dass ihr Leben, das noch gar nicht recht begonnen hat, eines Tages endet, ohne dass sie jemals erfahren durfte, wie sich ein eigenes Zuhause anfühlt.

Deshalb bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser: Helfen Sie Denisse.
Wenn Sie auf der Suche nach einer lieben, wunderschönen erwachsenen Hündin sind, etwas Hundeerfahrung und Einfühlungsvermögen sowie genügend Zeit und Geduld mitbringen, dann könnte Denisse genau die richtige Begleiterin für Sie sein. Und falls Sie selbst ihr kein Zuhause schenken können, helfen Sie ihr bitte trotzdem: Erzählen Sie in Ihren Kreisen von Denisse und teilen Sie ihre Geschichte in Ihren sozialen Medien.

Vielleicht geschieht durch viele Menschen, die nicht wegsehen, doch noch ein weiteres kleines Wunder.
Wir wünschen uns von Herzen, dass Denisse endlich ein Leben beginnen darf, das diesen Namen auch verdient. Und wir danken Ihnen für jede Unterstützung.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
26.09.2026, 16.46 | (0/0) Kommentare | PL
ALVIDA - SIE SIND NICHT ALLE SO!

Alvida
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2022
Schulterhöhe: 51 cm
"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen? Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.

Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.

All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man sich unter Artgenossen benimmt.
Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen
kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind
geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss
mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz
und Leid erdulden musste.

Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"

Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
04.09.2026, 16.31 | (0/0) Kommentare | PL
EIN VERLORENES LEBEN? NOCHKA

NOCHKA
Hündin
geb. 2010
55 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
Von vielen gesehen, von manchen bewundert – und doch hat sich bis heute nichts an Nochkas traurigem Dasein geändert.
Bis heute ging das Glück an Nochka vorbei. Können Hunde träumen? Ich glaube, ja. Nochka träumt sich in ein besseres Leben, weit entfernt von diesem Ort, an welchem sie sich so unbehaglich fühlt und an dem sie dennoch seit Jahren in Gefangenschaft lebt. Gottergeben lässt sie dieses trostlose Dasein über sich ergehen, nur wie lange hält sie das noch durch? Ihre freiwilligen Betreuer wünschen sich sehnlichst ein Zuhause für diese schwarze, ruhige und geduldige Schönheit.

Seit 2012 hockt Nochka bereits im Moskauer Shelter Kozhuhovo hinter Gittern – den weitaus größten Teil ihres Lebens. Man spürt förmlich ihre Traurigkeit, wenn sie verloren im Freilauf sitzt, den die Hunde einmal in der Woche besuchen dürfen, wenn die freiwilligen Helfer kommen und sich um ihre Schützlinge kümmern. Gern vergräbt sie sich auch am Rande irgendwo im Sand, oder sie sitzt einfach nur da und schaut wehmütig in die Ferne. Die anderen Hunde jagen ihr Angst ein.

Die Zeit mit den Betreuern vergeht immer viel zu schnell. Jeder der Freiwilligen muss sich ja in der einen Stunde um mehrere Hunde kümmern – da kommen die Zurückhaltenden, wie Nochka, die sich nie in den Vordergrund drängen, leicht zu kurz. Wenn sie Glück hat, darf sie manchmal in den Sheltergängen Gassi gehen. Danach führt der Weg jedoch unweigerlich zurück in ihren winzigen Zwinger, in welchem es nun wieder eine Woche lang ausharren heißt.

Nochka führt bis jetzt ein verlorenes ohne Wärme und Geborgenheit, ohne gutes Futter und ohne Gras unter den Pfoten – vor allem aber, und das ist besonders schmerzlich, ohne irgendjemandem wirklich etwas zu bedeuten. Dabei ist sie so ein bescheidenes, ruhiges und friedliches Hundemädchen. Bei fremden Menschen zeigt sie sich zunächst schüchtern; ihre Artgenossen gegenüber verhält sie sich freundlich und geht Auseinandersetzungen grundsätzlich aus dem Weg.

Liebe Nochka, für den Rest Deiner Tage wünschen wir Dir ein Leben bei gutherzigen Menschen, die Dich in aller Ruhe ankommen lassen; die nichts Großartiges von Dir erwarten und bei denen Du die traurigen Schatten der Vergangenheit endgültig hinter Dir lassen darfst!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Für Nochka suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Nochka, ein wenig verloren im Auslauf :
Nochka beim Gassigehen im Shelterbereich:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
21.04.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL
FÜR- IMMER- KÖRBCHEN GEFUNDEN! SHERRIE SHERRIE LADY

SHERRIE
Hündin
geb. Ende 2019
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt Menschen über alles
sehr gut verträglich mit Artgenossen
läuft brav an der Leine
noch im Shelter in Russland
Menschen(en) zum Anlehnen und Liebhaben gesucht!
Halt´ mich bitte fest, damit mich die Einsamkeit nicht
gefangen nimmt!
Du wurdest schlichtweg im Stich gelassen. Zwar hattest du ein Zuhause, aber dein Frauchen hat dich einfach im Shelter Kozhuhovo bei Moskau abgegeben. Was das macht mit einem Hund, der so von seinem Menschen entsorgt wird? Die Bilder und Filme von dir, sie zeigen das deutlich: Zurück blieb ein trauriges und verzweifeltes, junges Hundemädchen.
Doch es sollte noch schlimmer kommen für diese
liebenswerte und immer wieder verzweifelt um die Aufmerksamkeit der Menschen
kämpfende Hündin. Im Januar erfolgte der Umzug von Kozhuhovo nach Malinka, weit
draußen vor den Toren Moskaus, direkt neben einer Mülldeponie.

Du versuchst, auch das irgendwie zu meistern. Die getreuen Freiwilligen kamen und kommen ja zum Glück immer noch, und weiterhin lässt du keine Gelegenheit aus, ihnen zu zeigen, wie sehr du deren Nähe und Berührungen vermisst. Vor wenigen Tagen mussten sie allerdings bestürzt feststellen, dass du von den anderen Hunden in deinem Zwinger nicht mehr in die ohnehin viel zu kleine Hütte gelassen wurdest. So schliefst du bei eisiger Kälte im Freien.
Weil man befürchtete, du könntest nicht mehr ans Futter gelangen oder sogar angegriffen werden, wurdest du allein in einen Zwinger gesetzt. Es steht in den Sternen, wie lange das gut geht; alle Zwinger sind voll, der Luxus, einzeln zu sitzen, ist auf die Dauer nicht garantiert. Und du, liebe Sherrie, eine gutmütige und verträgliche Hündin, welche im Grunde wunderbar mit ihren Artgenossen zurechtkommt und im Auslauf so gern mit ihnen spielt, drohst nun in der Einsamkeit zu versinken.

"Halt mich fest!", scheinst du in all den Filmen und Bildern zu rufen, die wir von dir haben. Wieder einmal müssen wir befürchten, dass hier eine zauberhafte Hundeseele zu verkümmern und in Vergessenheit zu geraten droht - eine Hündin, die die Nähe des Menschen schmerzlich vermisst, ja, diese zum Überleben braucht. Wie lange wirst du dieses trostlose Dasein in Gefangenschaft und Einsamkeit noch durchhalten?

Das Shelter ist ein kalter, einsamer und unwirtlicher Ort und kein Zuhause für irgendeinen Hund. Für ein Hundemädchen wie dich, das die Menschen über alles liebt und möglichst immer bei ihnen sein möchte, ist es eine Qual. Und wenn du wieder zu anderen Hunden gesetzt wirst - was jederzeit passieren kann - dann endet es möglicherweise sogar tödlich für dich. Nicht auszudenken!
Möchten vielleicht Sie der- oder diejenige(n) sein, in
dessen/deren Armen die junge, anschmiegsame Sherrie zur Ruhe kommen und
Geborgenheit finden darf? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben
Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Sherrie und ihre Liebe zum Menschen:
Sherrie verzweifelt in ihrem Zwinger 1:
Sherrie verzweifelt in ihrem Zwinger 2:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
15.01.2024, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL
RECHTES AUGE BRAUN, LINKES AUGE BLAU... CERA

CERA
Hündin
geb. etwa September 2017
50/51 cm Schulterhöhe
momentanes Gewicht: 16 kg
geimpft, gechipt, kastriert
Hunde mit zwei verschiedenfarbigen Augen gelten als Glücksbringer und mit ihrer aparten Erscheinung wird Cera sicher überall Bewunderung erregen!
Ich gebe zu, manchmal fehlen mir die Worte und ich weiß nicht, wie ich beginnen soll. Geschichten wie die von Cera machen mich traurig und fassungslos; denn sie spiegeln unsere menschliche Gesellschaft wider, die immer stärker von Selbstsucht und Gleichgültigkeit geprägt ist, in der Anteilnahme und Mitgefühl immer kleiner geschrieben werden und kaum noch jemand für ein anderes Lebewesen – egal ob Mensch oder Tier – Verantwortung übernehmen will.
Cera wird im September 2020 in einem Moskauer Park gefunden. Sie trägt ein Halsband, auf welchem ihr Name steht: Lassie. Darüber hinaus gibt es keinerlei Anhaltspunkt, weder eine Anschrift noch eine Telefonnummer – nicht den kleinsten Hinweis darauf, woher sie kommt und zu wem sie gehört und es sucht auch niemand nach ihr.
Anwohner erzählen den
Findern von Cera, die junge Hündin sei schon einen ganzen Monat lang in der
Grünanlage herumgeirrt; winselnd und verzweifelt auf der Suche nach ihren
Besitzern. Allerdings versucht niemand, sie einzufangen oder erbarmt sich und
stellt ihr zumindest etwas Futter und Wasser hin. Als Cera gefunden wird, ist sie
zum Skelett abgemagert, fast verdurstet und todsterbensmüde. Da haben wir ihn
wieder, den Spiegel...

So kommt Cera ins Shelter. Dort tun die Betreuer alles, um die ausgemergelte Hündin aufzupäppeln. Sie gehen mit ihr zum Tierarzt, bringen selbst gekauftes Futter für sie mit, denn das Shelterfutter ist geschmacklos und nur wenig nahrhaft; und sie geben ihr einen neuen Namen: CERA, was im Russischen Kirsche bedeutet. Denn das ist ihr Wunsch für dieses zauberhafte Hundemädchen: Ceras künftiges Leben soll so glänzend und prächtig sein wie eine reife, leuchtendrote Kirsche.
Das scheint jedoch in weiter Ferne zu liegen. Cera sitzt noch immer in ihrem winzigen Zwinger und wartet. Der Alltag im Shelter ist erbarmungslos und hart und für Hunde, die früher ein Zuhause hatten, doppelt schwer zu ertragen.
Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass Cera an einer chronischen Ohrenentzündung leidet, für die sie Medikamente bekommt, so oft das im Shelter möglich ist. Die Behandlung schlägt gut an und Cera wird ihr Gehör behalten.
Die freiwilligen Helfer, sagen, in ihrem Wesen sei Cera so verschieden wie die Farbe ihrer Augen: Manchmal fröhlich, lebhaft und verspielt wie ein Hund, der ein sorgloses und behütetes Dasein führt. Aber urplötzlich ist es, als holten die Schatten des Erlebten sie ein; dann flüchtet sie sich weinend und zerbrechlich in den Schutz ihrer Betreuerin. Dieser vertraut sie, von ihr hat sie auch gelernt, an der Leine zu laufen.

Für die junge Cera wünschen wir uns ein Zuhause bei lieben, verständnisvollen Menschen, die sie mit Behutsamkeit und Geduld an ihr neues Leben gewöhnen. Vielleicht ja bei Ihnen? Gern darf sie noch ein paar Pfündchen zunehmen; denn die 16 Kilo, die sie derzeit wiegt, sind für einen Hund ihrer Größe zu wenig.
"Diesmal ist es für immer!" Hat sie das erst begriffen, wird Cera es Ihnen mit bedingungsloser Liebe danken und eine wunderbare Begleiterin fürs Leben sein.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Cera beim Gassigehen im Shelter:
Cera mit ihrer Betreuerin:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
10.01.2024, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

