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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Freund

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT! ERIC



ERIC


Rüde, kastriert

geb. ca. 2014

geimpft, gechipt

Zwingernummer: A 125


Eric kam 2015 als Junghund ins Shelter Kozhuhovo. Er wurde auf der Straße eingefangen. Wie lange er dort schon ums nackte Überleben kämpfen musste, ist nicht bekannt.


Der freundliche Eric wird von seinen Betreuern als äußerst lieber und menschenbezogener Hundemann beschrieben, der sich auch fremden Leuten gegenüber offen und neugierig zeigt. Im Shelter wirkt er ausgeglichen und ruhig. Mit seinen Artgenossen kommt er bestens zurecht und geht allen Streitigkeiten konsequent aus dem Weg.




Seine Betreuer haben ihm beigebracht, an der Leine zu laufen, und Eric ist mit Feuereifer dabei. Er begreift schnell, was von ihm erwartet wird. Mit seinen etwa 8 Jahren gehört er noch lange nicht zum alten Eisen; und wann immer sich ihm die Gelegenheit bietet, spielt er gern und freut sich, wenn er beim wöchentlichen Besuch seiner Betreuer ein wenig von ihrer Aufmerksamkeit und einige Streicheleinheiten einheimsen kann.




Natürlich braucht auch er etwas Zeit, sich an neue Menschen und eine neue Umgebung zu gewöhnen, aber wir sind uns gewiss, dass Eric diese Herausforderung meistern und sich rasch zu einem tollen Lebensbegleiter mausern wird.


Dafür muss er nur endlich die Chance bekommen, seinem winzigen Außenzwinger, den er nur einmal in der Woche für eine kurze Stunde verlassen darf, für immer den Rücken zu kehren.





Lieber Eric, wir hoffen und wünschen uns von Herzen, dass es uns gelingt, hier in Deutschland DEINE Menschen zu finden!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 15.01.2024, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL

JEDER TAG IST EINE NEUE CHANCE FÜR: DAGIR




DAGIR kam im Februar 2018 ins Shelter Kozhuhovo. Damals wurde er mit verletzten Hinterbeinen in der Gegend von Novokosino gefunden. Man vermutete, dass er zuvor ein Zuhause hatte.


Seit 2 Jahren lebt Dagir nun schon im Shelter und seine Betreuer sind zu seiner "Ersatz-Familie" geworden. Er freut sich sehr, wenn sie zu Besuch kommen, ihn streicheln, mit ihm spielen oder ihn einfach in den Auslauf lassen. Dort rennt und tobt er mit seinen Artgenossen. Dagir mag andere Hunde, und auch dort weiß er, wie er sich richtig verhalten muss. Er geht Ärger aus dem Weg und ist einfach nur freundlich zu allen. Selbst die älteren Hunde fühlen sich durch Dagir animiert zum Spielen und Laufen.




Dagir hat sich bis vor kurzem noch den Zwinger mit einer Hündin geteilt. Diese wurde jedoch krank und musste auf die Krankenstation wechseln. Für Dagir war dieses Erlebnis sehr schlimm, denn er litt unheimlich unter dem Verlust – so sehr, dass er sich die Pfoten an der Zwingertüre verletzt hatte, als er versuchte, diese zu öffnern. Dagir wechselte darauf den Zwinger und kam bei einem älteren Rüden unter. Er hat sich schnell dort eingelebt und zwischen den beiden entstand eine Freundschaft.


Der hübsche Rüde ist sehr sozial und würde sich über eine eigene und richtige Familie, die entsprechend Zeit für ihn haben, sehr freuen. Ein lieber und verträglicher Ersthund wäre für Dagir auch kein Problem und würde ihm sicherlich bei der Eingewöhnung sehr helfen. Schön wäre es, wenn sich für den hübschen und aktiven Rüden auch ebenso aktive Menschen melden würden.




Dagir reist geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland. Genau wie für alle anderen Hunde in unserer Vermittlung, suchen wir auch hier, ausschließlich nach einer Endstelle.


Dagir wartet im Sektor D, Zwinger 26 auf Sie!!!

Verlassen, vergessen und weggeschlossen - Zuhause gesucht

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Nickname 12.01.2024, 16.07 | (0/0) Kommentare | PL

LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK: PATTI



Patti wurde im Jahr 2015 geboren. Sie kam schon im Welpenalter zusammen mit ihrem Bruder Karl ins russische Shelter Kozhuhovo in Moskau.


Da Patti so ein zartes und zurückhaltendes Hundemädchen ist, wurde sie leider im Shelter oft von anderen, dominanten Hunden gemobbt und angegriffen. Mehrmals musste sie ihren Zwinger wechseln, bis endlich eine gute Konstellation gefunden wurde. So kam Dolka 2016 in ihr Leben.Auch er hattte eine schwere Zeit mit Mobbing hinter sich.


Für Patti und Dolka war es Liebe auf den ersten Blick. Vom ersten Augenblick an war Dolka von Patti begeistert. Sie waren ununterbrochen zusammen, gaben einander Halt und Sicherheit.


Zwischenzeitlich gab es noch andere Begleiter in Pattis Leben. Da war die Hündin Madeleine. Auch mit ihr verstand sich Patti sehr gut. Aber Madeleine fand ein Zuhause, wurde adoptiert. Zum Glück war da schon Dolka an Pattis Seite, so dass die Trennung für sie zu verkraften war.




Und es gab Baget. Er zog für Madeleine zu Patti und Dolka. Die drei waren ein tolles Team. Aber auch Baget fand ein Zuhause. Dolka war die einzige Konstante in Pattis Leben er gab ihr ein Gefühl der Geborgenheit. Durch ihn wurde Patti selbstsicherer, traute sich mehr zu. So lernte sie auch, an der Leine zu gehen. All das ließ sie die lange Zeit im Shelter, die Einsamkeit und die Hoffnungslosigkeit irgendwie ertragen.


Doch nun geschah im vergangenen Jahr das Schlimmste! Dolka, Pattis Freund, ihre bessere Hälfte, ist gestorben. Jetzt ist diese kleine, zarte Maus ganz allein zurückgeblieben. Niemand gibt ihr mehr Halt, wenn sie ängstlich ist. Niemand schützt sie, niemand achtet auf sie.




Patti, die nicht gerade dem gängigen Schönheitsideal entspricht, da sie einen Überbiss hat, bräuchte jetzt so dringend einen rettenden Engel. Sie braucht den einen Menschen, der ihrem Leid und ihrer Traurigkeit ein Ende macht und sie endlich zu sich nimmt, der ihr hilft, all die schlimmen Erfahrungen hinter sich zu lassen. Den Menschen, der ihr wieder Halt gibt, sie verwöhnt, sich um sie sorgt. Sie braucht einen Ort, an dem sie endlich zur Ruhe kommen kann.




Patti wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte schon bald auf die Reise in ihr neues Leben gehen.


Ob Patti sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Patti wird, wie all unsere Hunde, nur auf eine Endstelle vermittelt.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an uns! Herzlichen Dank!


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Nickname 12.01.2024, 16.07 | (0/0) Kommentare | PL

WAS NÜTZET MIR EIN SCHÖNER GARTEN, WENN ANDERE DARIN SPAZIERENGEH´N? PLJUSHA



PLJUSHA


 Hündin

7 Jahre alt (geb. ca. 2015)

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

bestens verträglich mit Artgenossen

äußerst freundlich zu Menschen; ruhiges Wesen

läuft brav an der Leine

sehnt sich nach Geborgenheit und Liebe


Wenn man weiß, es wird geschehen, was nicht wahr werden darf... sind es Deine Augen, die ich nicht vergessen kann.


Was nützt Dir all Deine Freundlichkeit, Dein sanftes, liebevolles Wesen, wenn es schon bald niemand mehr sieht?


Anfang dieses Jahres musstest Du ins Shelter Kozhuhovo in Moskau einziehen. Dort bist Du nur eine von 3000 Hunden und musst irgendwie mit den harten Lebensbedingungen zurechtkommen. 


Wie Du in Deinem engen, ungeschützten Zwinger unter der gnadenlosen Hitze leidest, sehen wir nicht. Aber sobald die freiwilligen Helfer ins Shelter kommen und sich auch für Dich die Tür öffnet, kommst Du heraus, mit der Dir eigenen, ganz besonderen Unbekümmertheit und Freundlichkeit. 



Du hast es nicht eilig, aber man merkt, wie Du jeden Augenblick in Freiheit förmlich aufsaugst. Es rührt jedesmal zu Tränen, wenn Du in Deiner lieben, kindlich anmutenden Art zu jedermann hintappst, um Dir eine – mit etwas Glück auch zwei - Streicheleinheiten abzuholen. Und wenn Du einmal nicht so recht weiterweißt, stehs Du einfach nur still da, während Dein Schwanz unverdrossen weiterwedelt. 


Schon jetzt sind es nur kurze Augenblicke geborgten Glücks, bevor Du wieder in Dein trauriges Gefängnis zurückkehren musst. Und bald wird es nicht einmal die mehr geben.


Denn das Shelter Kozhuhovo in Moskau, so wie es seit 2008 besteht, wird es abgerissen; es muss einem Industriepark weichen. Habsucht und Profitgier siegen einmal mehr über Menschlichkeit und Mitgefühl.


 

Der neue Standort liegt einsam außerhalb von Moskau; 100 m von einer stillgelegten Mülldeponie entfernt, mit all dem Gift, welches den Boden und das Wasser verseucht hat. Unmittelbar daneben entsteht ein riesiger Friedhof mit einem Krematorium. 


Die wertvolle Arbeit der freiwilligen Helfer wird in der Form dort nicht mehr möglich sein, und auch mögliche Adoptanten werden dort nicht ohne weiteres hingelangen können, weil die Gegend verkehrsmäßig unerschlossen ist. 


Soll es das wirklich gewesen sein, für Dich und all die anderen wunderbaren Vierbeiner? Für immer weggesperrt und vergessen, irgendwo im Nirgendwo gleich neben Abfall und Gräbern?



Liebe Pljusha, ich hoffe so sehr, dass Du in letzter Minute noch gesehen wirst; von einem ganz besonderen, gutgerzigen Menschen, der erkennt, welch ein Schatz Du bist und Dich davor bewahrt, in Vergessenheit dahinzuvegetieren und irgendwann still und unbeachtet Deine einzige große Reise anzutreten.


 Pljusha – ein kurzer Moment des Glücks (04.2022):




Pljusha bei einem Spaziergang auf dem Sheltergelände (04.2022): 






Pljusha inmitten zahlreicher anderer Hunde - und doch gilt ihre Aufmerksamkeit nur den streichelnden Händen ihrer Betreuerin (05.2022):




Vermittlerkontakt/Fragen:


 Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 10.01.2024, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL

GIVING OF HOPE: VARYA



VARYA

 

Hündin

50cm Schulterhöhe

geb. Feb 2015

Zwingernummer: D 113

warmes Körbchen auf Dauer gesucht


Das Leben hat es bisher nicht gut mit Varya gemeint. Die heute sechseinhalbjährige Hündin wurde obdachlos auf den Straßen Moskaus geboren und lebt seit ihrer Welpenzeit im Shelter. Ihre Geschwister, die gemeinsam mit ihr eingezogen waren, konnten bereits alle vermittelt werden und führen bei ihren Familien ein glückliches Leben. Varya blieb allein und verloren an diesem düsteren Ort zurück.




Die sensible Hündin fühlt sich einsam in ihrem engen, ungemütlichen und oft nasskalten Außenzwinger. Zwar teilt sie sich diesen mit weiteren Schicksalsgefährten, aber ihr fehlen Ansprache und menschliche Nähe. Mit jedem weiteren Jahr, das sie vergeblich auf ein eigenes Zuhause, auf ein bisschen Liebe und Nestwärme warten muss, wird sie hoffnungsloser und hängt ihr Herz inniger an die freiwilligen Helfer. Leider kommen diese nur einmal wöchentlich ins Kozhuhovo; viel zu selten und zu kurz, als dass alle 3.000 Hunde bei jedem Besuch berücksichtigt werden könnten. So muss auch die sanftmütige, anhängliche Varya manchmal wochenlang auf Zuwendung und Streicheleinheiten verzichten.




Varya liebt das Wasser, und im Sommer gibt es für sie nichts Schöneres, als in einer der Plastikwannen zu planschen, die die Freiwilligen für ihre Schützlinge aufstellen. Da ist sie in ihrem Element und genießt die willkommene Abwechslung vom trüben Shelteralltag in vollen Zügen.


Varya hat gelernt, brav an der Leine zu gehen und versteht sich gut mit den anderen Hunden. Allerdings zieht sie die Gesellschaft von Rüden vor, weil diese der zarten Hündin zusätzlich Sicherheit geben. Bei fremden Menschen verhält sie sich zunächst vorsichtig, taut aber rasch auf, wenn sie merkt, dass man ihr nichts Böses will. Katzen hat sie bereits kennengelernt; ob allerdings ein Zusammenleben mit diesen möglich wäre, können wir nicht mit Sicherheit sagen.





Im vergangenen Dezember besuchten die Betreuer mit Varya und einer ihrer Hundefreundinnen die Ausstellung der Stiftung „Giving of Hope“. Viele waren angetan von Varyas freundlichem Wesen; eine Familie für sie fand sich jedoch leider nicht.





Vielleicht möchten Sie ja der hübschen Hündin ihren Herzenswunsch nach einem richtigen Zuhause erfüllen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

 


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Nickname 10.01.2024, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL

DU SIEHST UNS MIT DEM HERZEN AN! AGAT


AGAT

 

Rüde

geb. 7/2018

70 cm Schulterhöhe

Gewicht 38 kg

Ende November 2021 am linken Auge operiert

geimpft, gechipt, kastriert

liebe- und verständnisvolles Zuhause für immer gesucht

 

Schwarz, groß und schwer, am Auge operiert – ins Shelter zurück kannst Du nicht, sondern Du brauchst ein eigenes Daheim. So will ich gut vorbereitet für Dich die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen beginnen.  


Während ich mir Deine Krankengeschichte vom Russischen ins Deutsche übersetzen lasse, bin ich beeindruckt, mit welcher Genauigkeit Deine Betreuerin die Kosten für Deine Augenoperation im russischen Forum zusammenbekommen hat und dort noch immer Unterstützung bekommt. Und ich begreife, wieviel Zeit und Mühe sie in die vielen Besuche in der Augenklinik nach der Operation und in Deine Pflege bei sich zu Hause investiert hat. 


Nun betrachte ich Dein Bild, sehe darauf einen großen, schwarzen, genügsamen Hund mit einem blauen Eimer um den Hals. Dieser soll verhindern, dass Du durch Kratzen oder Schubbern das operierte Auge verletzt. Ich ahne dunkel, dass es nicht ganz einfach sein wird, für Dich die richtigen Menschen zu finden, denn sie müssen schon etwas ganz Besonderes sein – wie Du, lieber Agat. Aber wir schaffen das! 


Im Juli 2018 wurdest Du geboren und musstest mit Deinen Brüdern noch im Dezember desselben Jahres ins Kozhuhovo Tierheim in Moskau einziehen. Im vergangenen Jahr um die Novembermitte herum stellte sich heraus, dass Du in Deinem linken Auge einen schon fortgeschrittenen Katarakt (Grauen Star) hattest.


Ganz zufällig bemerkten es die Betreuer: Um die Jahreszeit wird es in Russland ja besonders früh dunkel, und im Dämmerlicht blitzte es in Deinem Auge auf, so als würdest Du ein Glasauge tragen. So ein Katarakt kommt bei jungen Hunden nur sehr selten vor und kann ganz verschiedene Ursachen haben: eine Entzündung zum Beispiel oder eine Verletzung, möglicherweise ist er auch angeboren. Dein rechtes Auge ist zum Glück aber gesund.



Eben weil Du noch ein so junger Hundemann bist und vielleicht noch ein langes, gutes Leben bei besonders lieben Menschen vor Dir hast, wurdest Du operiert und man hat die kranke Linse durch eine künstliche ersetzt. Seitdem wohnst Du bei Deiner wunderbaren Betreuerin, die Dir täglich verschiedene Augentropfen gibt und regelmäßig mit Dir zur Kontrolle in die Augenklinik fährt. Bei ihr lebst Du in einem Rudel von insgesamt zehn Pflegehunden, mit denen Du Dich gut verstehst. Es gibt auch Katzen dort, aber die sind Dir schnuppe. 


Es blutet Deiner Betreuerin das Herz bei dem Gedanken, Dich wieder zurück ins Shelter zu schicken. Aber auf die Dauer kann sie Dich nicht behalten, und so hat sie uns gebeten, dass wir uns auf die Suche nach einem liebevollen Zuhause für Dich machen. 


Dein rechtes Auge ist Gott sei Dank gesund, und auch auf dem linken wirst Du wieder sehen können; allerdings muss es regelmäßig zweimal im Jahr kontrolliert werden. 


Jeder, der Dich kennengelernt hat, sagt von Dir, Du seiest ein freundlicher, liebenswürdiger und bescheidener Hundejunge, der seine Artgenossen mag, Katzen in Ruhe lässt und Menschen herzlich liebt. Du fährst gern im Auto mit, läufst brav an der Leine und nimmst die notwendigen Tierarztbesuche geduldig hin.



Du bist schwarz. Du bist groß. Du bist recht schwer. Du hast ein kleines Handicap, gepaart mit einer blütenweißen, flaumfederweichen Seele und bist freundlich zu jedermann/frau/hund und /katz.


Wie wäre es? Möchten vielleicht Sie diesem besonderen Hundemann das besondere Daheim schenken, welches er sich so sehnlichst wünscht und so dringend braucht? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Ganz vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier ein Video von Agat bei seiner Betreuerin:

Agat, der blaue Eimer und die Katze:




Agat und sein Bruder mit der Betreuerin im Shelterauslauf:




Noch ein Film im Shelterauslauf:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 08.01.2024, 18.48 | (0/0) Kommentare | PL

ICH BIN KEINE SOFAKARTOFFEL! BASS


BASS


Rüde, 55-60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2014

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: B 241


Bass kam als ganz junger Hund in das russische Shelter Kozhuhovo – fröhlich, verspielt und voller Neugier auf das Leben. Hätte er gewusst, welches Los ihn erwartet, vielleicht hätte er versucht, in letzter Minute zu entfliehen. In einem Shelter mit über 3.000 Hunden zu landen, ist für jeden Hund eine Katastrophe, doch für Bass kam es noch viel schlimmer.


Da es in den Sektoren (dort liegen die Außenzwinger, die jeweils mit 3-4 Hunden besetzt sind) keinen freien Platz mehr gab, musste Bass zwei volle Jahre auf der Quarantänestation in Einzelhaft verbringen, ohne jeden Kontakt zu seinen Artgenossen. Um einen Blick auf die Welt 'da draußen' zu erhaschen, musste Bass sich auf die Hinterbeine stellen, denn der untere Teil der Zwingertüren ist vollständig geschlossen. Und selbst dieser Blick bot nichts, an dem er sich hätte erfreuen können: Gegenüber liegt eine weitere Zwingerreihe mit Türen, die ebenfalls bis zur Hälfte komplett geschlossen sind.




Nach zwei Jahren gab es endlich einen geeigneten Platz in einem der Sektoren, und Bass zog um. Sein Elend fand jedoch damit kein Ende. Zwar teilt er sich nun einen – viel zu engen – Zwinger mit mehreren Artgenossen und seine Gefängnistür besteht aus Gittern, die einen Blick nach draußen zulassen. Doch leider gibt es nichts weiter zu sehen, als eine weitere, endlos scheinende Reihe von Zwingern auf der anderen Seite des schmalen Ganges.


Trotz dieser zwei langen Jahre in völliger Isolation hat sich Bass nicht ganz in sich zurückgezogen. Er findet das Leben immer noch interessant und freut sich über die eine kurze Stunde in der Woche, in der er ein klein wenig Aufmerksamkeit von seinen Betreuern erhält. Ein paar selige Momente für ihn, in denen er sich die Beine vertreten, ein bisschen herumtoben und mit den anderen Hunden spielen kann. Das bedeutet eine Wohltat für ihn, denn sein Zwinger misst kaum mehr als 3 Quadratmeter, die er sich mit weiteren Leidensgefährten teilen muss. 




Bass ist ein junggebliebener, aktiver Hund, der es liebt, zu rennen und zu spielen. Wie ein Welpe möchte er trotz seiner Vergangenheit die Welt kennenlernen und erobern dürfen. Mit seinen Artgenossen zeigt er sich verträglich, zu Menschen ist er sehr freundlich und sucht gern den Kontakt. Bass möchte einfach gefallen und hat mittlerweile auch schon gelernt, mit seinen vertrauten Betreuern kleine Spaziergänge an der Leine durch die Zwingerreihen an der Leine zu machen.





Für Bass ist es praktisch ausgeschlossen, in Russland ein Zuhause zu finden. Er ist nun einmal kein Rassehund, gleicht rein optisch hundert anderen und zählt mit seinen 7 Jahren zwar noch nicht zu den Senioren, fällt jedoch in Russland bereits unter die Kategorie "zu alt". Daher haben seine Betreuer uns gebeten, für diese liebe, unschuldige Hundeseele ein schönes Zuhause zu finden, in dem er in Ruhe ankommen und die Welt kennen lernen darf.  Bass würde sich sehr über eine sportlich aktive Familie freuen, denn er besitzt zwar ein freundliches, ausgeglichenes Gemüt, ein Couchpotatoe ist er jedoch nicht. Für größere Kinder (ab 10 Jahre) könnte er sicher der beste Freund und Spielgefährte werden. Eine souveräne Hundedame als Kameradin wäre ebenfalls schön, ist aber durchaus keine Voraussetzung. Ob Bass mit Katzen leben kann, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Vielleicht sind gerade Sie es, der oder die Bass die Chance seines Lebens geben möchten, damit er nicht - wie leider so viele seiner Mitgefangenen – irgendwann einsam und unbeachtet im Shelter ein völlig sinnloses Leben beschließen muss!



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Nickname 08.01.2024, 18.48 | (0/0) Kommentare | PL

WER NICHT MEHR HOFFT, HAT AUFGEGEBEN! ARAMIS



ARAMIS


 Rüde

geb. 2019

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

offen und freundlich zu Menschen, die ihm vertraut sind

bei Fremden zuerst schüchtern

kennt bereits das Laufen an der Leine

möchte gern für immer sein Herz verschenken


Warten, immer nur warten- doch worauf?


Aramis, du bist eines von fünf jungen Hundegeschwistern, welche in Moskau auf der Straße geboren oder vom Besitzer dort entsorgt wurden, weil er euch nicht mehr haben wollte. 


So sehr Ihr Euch äußerlich ähnelt, so gleich scheint Euer Schicksal zu sein: Verlassen, vergessen und weggeschlossen in einem riesigen Shelter, eingesperrt in winzigen, kahlen Zwingern ohne Hoffnung und Aussicht, jemals ein eigenes Zuhause, einen eigenen Menschen oder eine eigene Familie zu finden. 


Du wurdest wohl im August 2019 geboren und kamst schon wenige Monate später, im April 2020, ins  Shelter Kozhuhovo. Ein junger, fröhlicher, unbedarfter Hund, der spielen, toben und die Welt entdecken wollte. Stattdessen erwarteten dich rostig-grüne Gitterstäbe und ein Leben in Alleinsein und Langeweile. 



Das war besonders bitter, weil zu der Zeit wegen der Coronakrise die Freiwilligen nicht ins Shelter kommen durften. Das bedeutete monatelange Einsamkeit und Vernachlässigung; denn außer den Bertreuern kontrolliert niemand, ob die Arbeiter ihren Job ordentlich verrichten. Für dich, deine Geschwister und dreitausend weitere Leidensgefährten hieß das hungern, frieren, dursten und tagelang im eigenen Schmutz liegen zu müssen. 


Das alles forderte seinen Tribut. Deine beiden Brüder Darik und Portos wurden schwerkrank und konnten in letzter Minute gerettet werden. Darik lebt jetzt in einer Moskauer Hundepension, von freundlichen Paten unterstützt, und Portos durfte zu einer Betreuerin ziehen. Du dagegen musst dich, ebenso wie euer Bruder Atos und eure Schwester Milady, weiterhin durch den harten Shelteralltag kämpfen. 



Nun beginnt der nächste strenge russische Winter und auch der zu Recht von allen so gefürchtete Shelterumzug steht vor der Tür. Was wird dann aus euch?


Werdet Ihr auf dieser verseuchten Mülldeponie für immer in der Versenkung verschwinden? Auf Nimmerwiedersehen, denn der Ort ist für die meisten Freiwilligen und mögliche Besucher nahezu unerreichbar, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, die dorthin fahren? Werdet Ihr Euer ganzes Leben dort in Gefangenschaft verbringen und Tag für Tag ums nackte Überleben kämpfen müssen, um irgendwann mutterseelenallein und von aller Welt vergessen eure letzte Reise anzutreten? 


Wir setzen alle Hebel in Bewegung und lassen nichts unversucht, um das zu verhindern.  Du bist so ein wunderhübscher, freundlicher Hundebub und gern mit den Menschen zusammen, wenn sie erst ein bisschen vertraut sind. Unbekannten gegenüber bleibst du erst einmal abwartend und vorsichtig. Das ist auch völlig in Ordnung so, wir fallen ja schließlich auch nicht jedem Wildfremden gleich um den Hals. Zu anderen Hunden bist du aber stets freundlich und offen; auch haben dich Freiwilligen dich gelehrt, brav an der Leine zu laufen. 



Vielleicht möchten Sie dem liebenswerten Aramis – oder einem seiner Geschwister - ein schönes Zuhause schenken, ihn mit Geduld und Verständnis an sein neues Leben herangeführen? Aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung darf ich sagen, Ihre Mühe wird reichlich belohnt. Sicher braucht Aramis Zeit, um im richtigen Leben anzukommen, aber mit Ihrer Hilfe schafft er das!


Vielen lieben Dank.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Gassi im Shelter:


 

Gassi und "Grasen" im Shelter:


 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


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Nickname 07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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