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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Bewegung

CLYDE - ICH MÖCHTE LAUFEN, NICHT GETRAGEN WERDEN!


 

Clyde

Rasse: Chihuahua
Geschlecht: Rüde
Geboren: 04/2023
Schulterhöhe: 15 cm


Liebe Hundefreundinnen und -freunde auf der Suche nach einem neuen, vierpfotigen Gefährten!


Suchen Sie einen kleinen Schoßhund, einen Mini-Fluff, der locker in eine Handtasche passt und außer einem kurzen Ausflug vor die Tür (oder, noch praktischer, zum Katzenklo auf dem Balkon) nicht viel Aufwand macht? Dann empfehlen wir Ihnen dringend, stattdessen ein Plüschkissen in Hundeform zu kaufen und die Idee von einem lebenden Hund noch einmal gründlich zu überdenken.




Denn auch ein Chihuahua ist ein Hund. Und unser Clyde würde Ihnen das vermutlich ziemlich schnell und deutlich erklären.


Clyde hatte in seinem bisherigen Leben leider wenig Gelegenheit, Hund zu sein. Er und seine Freundin Bonny lebten bei einer psychisch kranken Frau, die die beiden immer wieder Welpen produzieren ließ, um diese anschließend zu verkaufen. Dieser Kreislauf ging jahrelang weiter. Nicht zuletzt deshalb, weil sich immer wieder Menschen fanden, die einen solchen kleinen und süßen Welpen kauften.




Irgendwann fiel schließlich doch jemandem auf, dass die Frau Hilfe brauchte und es ihren Hunden nicht gut ging. Unsere Hundefreundin Luciana wurde zu Hilfe gerufen und schaffte es schließlich, dass die Frau Clyde und Bonny übergab. So konnten die beiden Winzlinge in Lucianas Waldtierheim einziehen.


Dort hat Clyde ziemlich schnell gezeigt, dass noch jede Menge Leben in ihm steckt. Denn wer seine Fotos nur flüchtig betrachtet, könnte ohne Weiteres glauben, einen alten, halbblinden Hund vor sich zu haben. Aber von wegen! Clyde ist im April 2023 geboren und mit knapp dreieinhalb Jahren eigentlich noch ein junger Hund.




Dass er deutlich älter aussieht, als er ist, hat vermutlich mit seiner bisherigen Haltung zu tun. Auch seine auffälligen Augen dürften nicht ohne Grund so aussehen. Bei Chihuahuas können solche Veränderungen unter anderem mit Inzucht und den Folgen extremer Zucht zusammenhängen. Der ortsansässige Tierarzt hat allerdings festgestellt, dass Clyde normal sehen kann.


Und was macht ein junger Hund, wenn er plötzlich Platz und Freiheit bekommt? Genau: Er rennt los!


Clyde genießt seine neue Freiheit sichtlich, tobt auf der Wiese herum und zeigt, dass er trotz seiner geringen Größe durchaus Lust auf Bewegung und Abenteuer hat. Menschen mag er ebenfalls gern.




Chihuahuas sind nämlich keineswegs kleine Hunde, die man ausschließlich herumtragen sollte. Sie möchten spazieren gehen, die Welt erkunden, mit anderen Hunden unterwegs sein und natürlich auch das eine oder andere lernen. Eine Hundeschule kann deshalb auch für einen Chihuahua eine tolle Sache sein.


Zusammenfassend können wir über Clyde sagen:


a) In einer Handtasche herumgetragen werden möchte er vermutlich nicht – dafür läuft und rennt er viel zu gern.


b) Ein Opa ist er ebenfalls nicht. Er sieht nur ein bisschen zerzaust und mitgenommen aus.


c) Er ist ein Hund. Und als solcher hat er Bedürfnisse, die ernst genommen werden möchten.




Für den noch jungen Clyde wünschen wir uns Menschen, die genau das verstanden haben. Menschen, die für ihn sorgen, ihn lieben und respektieren, sich mit ihm beschäftigen und ihm zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.


Denn auch bei Clyde sollte im Begriff "kleiner Hund" das Wort Hund keinesfalls übersehen werden.


Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie daran interessiert sind, Clydes erstes richtiges Zuhause zu werden und Sie beim Lesen des letzten Absatzes nichts grundlegend Neues gelernt haben, dann nutzen Sie Ihre Chance und rufen Sie Clydes Vermittlerin an.


Clyde freut sich auf Sie!



Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335



aus dem Ausland:
+49172-83 49 335

 

per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu


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Nickname 05.10.2026, 19.44 | (0/0) Kommentare | PL

CESNY - ICH BIN IMMER NOCH GESPANNT AUF MEIN LEBEN!


Cesny


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01/2016

Schulterhöhe: 60 cm


2016 war Cesny noch ein junger Hund, von dem man schrieb: menschenbezogen, verspielt – und er konnte an der Leine gehen. „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt… So endete seine Vorstellung damals.


Dieser Satz tut heute anders weh. Denn er klingt nach Vorfreude, nach Aufbruch: Gleich geht mein Leben los. Damals stand Hoffnung zwischen den Zeilen. Es klang, als müsste man ihn nur abholen und beginnen.



Doch es kam anders. Am 19. September 2016, gerade einmal etwa neun Monate alt, wurde Cesny eingefangen und in eine Zelle gesteckt. Seitdem ist fast nichts passiert. Zehn Jahre sind vergangen, in denen aus dem aufgeweckten jungen Hund ein Senior wurde. Zehn Jahre, die er in grauem Einerlei auf nacktem Beton zubringen musste und in denen ihm niemand gezeigt hat, wie das Leben außerhalb eines Zwingers stattfindet.



Fünf Jahre nach seiner Ankunft erfuhren wir, dass Cesny inzwischen in einer Einzelzelle saß; nicht, weil er aggressiv gewesen wäre, sondern weil er klettert, springt und Zäune überwindet. Er ist ein Hund der unbedingt hinaus will – doch statt der großen Freiheit wurde seine Welt noch kleiner.


Irgendwann stand in seiner Beschreibung nicht mehr, dass er gut an der Leine läuft. Stattdessen hieß es: schwierig zu leiten, benötigt Training. Und man möchte schreien: Wie denn auch?



Wie soll ein Hund, der sein Leben allein in einem Betonzwinger verbringt, lernen, ruhig an der Leine zu gehen? Wie soll er gelassen bleiben, wenn draußen plötzlich alles auf ihn einstürmt – Gerüche, Bewegungen, Geräusche, das pralle Leben? Wie soll er wissen, was Alltag wirklich ist, wenn sein eigener seit zehn Jahren aus nichts als Warten besteht?


Cesny hat nicht verlernt, brav zu sein. Er hatte nie Gelegenheit zu lernen, wie man lebt.


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In diesem Mai, nach zweieinhalb Jahren, durften unsere befreundeten Tierschützer endlich wieder nach ihm schauen. Und noch immer war Cesny sofort freudig aufgeregt, als ihm die Leine angelegt wurde. Am liebsten hätte er die Welt im Sturzflug entdeckt. Jeder Duft war interessant, jede Bewegung zog seine Aufmerksamkeit auf sich. In diesem Hund steckt weiterhin unglaublich viel Energie – und die möchte endlich irgendwohin.



Wenn Cesny heute nach all den Jahren aus seiner Zelle kommt und völlig überdreht, ist das kein Trotz. Es ist ein Hund, der plötzlich für ein paar Minuten alles auf einmal bekommt. Ein Hund, für den draußen nichts vertraut ist, weil ihm niemand die Möglichkeit gegeben hat, die Welt in kleinen Schritten kennenzulernen.


Menschen findet Cesny großartig. Er ist unglaublich sozial und kontaktfreudig, lässt sich gern streicheln und scheint jede Nähe aufzusaugen, die ihm so lange gefehlt hat.



Mit anderen Rüden und Hündinnen wurde er getestet. Aggressiv war er nie; allerdings wird er dabei leicht aufdringlich und dreht schnell hoch. Aber wie soll ein Hund wissen, wie man sich in Gesellschaft von Artgenossen gebührend verhält, wenn er zehn Jahre lang in Einzelhaft zubringen musste?


Deshalb wünschen wir uns für Cesny einen Platz als Einzelhund bei einem Menschen, der körperlich in der Lage ist, dieses Kraftpaket sicher zu führen und gleichzeitig die Geduld und das Verständnis mitbringt, ihm Schritt für Schritt die Welt zu erklären. Jemanden, der ihn beschäftigt, auslastet und ihm zeigt, dass ein Spaziergang keine kurze Ausnahme bleiben muss, sondern zum ganz normalen Leben gehören darf.



Vielleicht wird mit Training und Vertrauen eines Tages auch der Kontakt zu anderen Hunden möglich sein. Aber das muss nicht heute entschieden werden. Heute geht es erst einmal darum, dass Cesny endlich anfangen darf.



Und jetzt lesen Sie bitte noch einmal diesen Satz – mit dem Wissen, dass wir inzwischen 2026 haben: „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt…"


Diese Frage wurde 2016 gestellt - die Antwort steht immer noch aus.


Einst war Cesny ein junger Hund, der gespannt auf sein Leben wartete. Heute ist er alt und weiß immer noch nicht, wie sich ein Zuhause anfühlt.



Bitte zögern Sie nicht länger. Wenn Sie Cesny eine Chance geben können und möchten, rufen Sie seine Vermittlerin an und fragen nach ihm. Vielen, lieben Dank!





Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


 Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015



aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015


 per EMail:

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu


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Nickname 20.08.2026, 21.00 | (0/0) Kommentare | PL

KOMM UND SPIEL MIT MIR! BEN



BEN


 Rüde

geb. 2014

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

freundlich und lieb zu Menschen,

bei Fremden anfangs ein bisschen schüchtern

verträgt sich gut mit Hündinnen,

bei Rüden entscheidet die gegenseitige Sympathie

läuft gut an der Leine

möchte so gern ein Für-immer-Körbchen sein Eigen nennen


Werde ich mein Leben irgendwann in Gefangenschaft beenden?


Schon als winziger, unschuldiger Welpe musstest du mit deinen Geschwistern Saffron un GabrialBen in das riesengroße, unheimliche Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo einziehen. In all den Jahren hatte nur Gabrial das Glück, ein eigenes Zuhause zu finden. Ihr zwei, du und Saffron, wartet bis heute vergeblich darauf. Auch euch blieb der Umzug in das noch viel gruseligere, tierunwürdigere Shelter Malinki – weit ab von der Zivilisation und für die Freiwilligen nur unter großen Mühen erreichbar - nicht erspart. 


Heute bist du nicht mehr jung. Es gibt Bilder von dir, auf denen die Spuren der Gefangenschaft, in welcher du dein Leben lang ausharrern musstest und immer noch musst, deutlich erkennbar sind. Durch den Mangel an regelmäßiger Bewegung haben deine Muskeln abgebaut, minderwertiges, nährstoffarmes Futter war dein ständiger Wegbegleiter und lässt dein so schönes Fell manchmal glanzlos und stumpf erscheinen.




Aber noch immer bist du ein fröhlicher, verspielter Hund, der es liebt einem Ball hinterher zu sausen, wenn sich die viel zu seltene Gelegenheit dazu bietet. Dann vergisst du die traurigen Umstände, unter denen du dein Dasein fristen musst; dann hast du Spass und fühlst dich für einen kurzen, seligen Augenblick glücklich und frei. 


Diese hellen Momente in deinem sonst so trostlosen Leben sind rar und auch nur möglich, weil sich sehr engagierte, tierliebe Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit um euch Hunde im Shelter kümmern. Die russischen Betreuer bemühen sich aufopfernd um euch, bringen euch ab und zu leckeres Dosenfutter mit, wenn ihr eigener Geldbeutel es erlaubt, befreien euch für eine Stunde aus euren winzigen, unbequemen aus Ziegeln gemauerten Zwingern und schenken euch soviel Zuwendung und Aufmerksamkeit, wie es in der Kürze der Zeit und bei der Menge an Hunden nur geht.



Und immer ist es viel zu wenig von allem: Zu wenig Liebe. Zu wenig Aufmerksamkeit. Zu wenig Bewegung. Zu wenig spazierengehen. Zu wenig Spiel. Und ganz besonders zu wenig Freiheit. Du erträgst dies alles, weil dir nichts weiter übrigbleibt, du kennst es ja auch nicht anders.


Doch natürlich wünschen wir uns für dich wie für möglichst viele der dreitausend anderen Vergessenen ein besseres Leben. Darum suchen wir nun die Nadel im Heuhaufen: Ein Zuhause, in dem man versteht, dass du vor allem Geduld und Verständnis brauchst, um dich in einem normalen Hundeleben zurechtzufinden; denn schließlich kennst du bisher nichts weiter als Mauern, Gitterstäbe, Hunger, Lärm und Angst. 


Vielleicht möchten Sie ja dem freundlichen, junggebliebenen Ben gern zeigen, was es heißt, geliebt, geborgen und frei zu sein – so frei, wie es einem Hund in unserem Land erlaubt ist? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!



Die Vermittlung und Ausreise erfolgen über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Ben beim seltenen Ballspiel im Shelter Malinki (mit seiner Betreuerin und Saffron):


 

Ben mit seinen Geschwistern Gabrial und Saffron vor den Zwingerreihen damals in Kozhuhovo:


 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos/

Nickname 27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL

MANCHMAL HAT MAN KEINE WAHL... STYOPKA


STYOPKA

 

Rüde

geb. 2009

50-55 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

Körbchen für immer gesucht

 

 

Lieber Styopka! Wenn ich Deine Fotos anschaue, dann stellt sich mir unweigerlich die Frage: Wie ist es möglich, dass Du – ein Bild von einem Hund - nach unfassbar langen zwölf Jahren immer noch sehnsuchtsvoll auf den einen, DEINEN Menschen wartest, der Dich für sich entdeckt und Dir ein eigenes, schönes Zuhause schenkt?


Ich habe Deine Betreuerin gefragt. Sie zuckte resigniert mit den Schultern und stellte mir eine Gegenfrage: „Why do thousands of other beautiful dogs not find a home?“ (Warum finden Tausende anderer schöner Hunde kein Zuhause?) Außerdem seist Du inzwischen stolze zwölf Jahre alt und wer interessiere sich in Russland für so einen betagten Hund? So will ich mir denn alle Mühe geben und mein Bestes tun, um vielleicht hier bei uns in Deutschland für Dich ein Heim bei freundlichen Menschen zu finden, mit denen Du Deinen Lebensabend verbringen darfst.

 

Der im Jahr 2009 geborene STYOPKA hielt als winziges Welplein seinen Einzug in das gigantische Moskauer Shelter Kozhuhovo. Noch ehe sein Leben so richtig begonnen hatte, schien sein Schicksal bereits besiegelt: Eingesperrt hinter rostig-grünen Gittern, unbeachtet als einer von Dreitausend, sich selbst überlassen und ohne jede Hoffnung, diesem fürchterlichen Ort je wieder zu entrinnen. Notgedrungen arrangierte sich der liebenswerte, umgängliche Hundemann mit seinem Schicksal; er kannte es ja von klein auf nicht anders und es blieb ihm auch keinerlei Wahl. 



 

Als die Coronapandemie im vergangenen Jahr die Ausreise der Hunde massiv erschwerte und die Vermittlungen drastisch zurückgingen, füllten sich die ohnehin schon überbelegten Zwinger mit immer mehr verlassenen und verstoßenen Seelen. In Russland und anderen Ländern der Welt befürchteten die Menschen, ihre Haustiere könnten sie mit dem Virus anstecken. Das ist zwar wissenschaftlich widerlegt (der umgekehrte Weg, also die Übertragung vom Menschen auf das Tier gilt sogar als wahrscheinlicher) aber Sie wissen ja, wie hartnäckig sich Gerüchte halten – auch und ganz besonders die falschen. Und selbst wenn sie stimmten – wir würden eher zusammen mit unseren treuen Wegbegleitern in Quarantäne gehen, als uns von ihnen zu trennen.

 

Jedenfalls führte diese Furcht dazu, dass noch mehr Hunde und Katzen ausgesetzt wurden als normalerweise, sodass am Ende statt der üblichen drei oder vier bis zu sechs große Hunde auf kleinstem Raum (dreieinhalb Quadratmeter beträgt die Zwingergröße) zusammengepfercht saßen. Der empfindsame Styopka litt zunehmend unter den rauen Bedingungen. So beschloss seine Betreuerin, den süßen Burschen aus dem Shelter zu holen und in einer Pension unterzubringen, die sie aus eigener Tasche bezahlt. Für die junge Frau bedeutet das ein großes persönliches finanzielles Opfer, den Pensionsplätze sind rar und alles andere als billig. 


Man darf sich diese Pensionen vorstellen wie kleinere deutsche Tierheime: Den Hunden geht es dort natürlich besser als im Shelter; sie bekommen ordentliches Futter, Ansprache und Bewegung. Aber auch hier verbringen sie die meiste Zeit in ihrem Zwinger, sind sie sich selbst, ihrer Langeweile und Einsamkeit überlassen.




 

Der einzige Mensch, den Styopka liebt, ist seine Betreuerin; sie war und ist ja auch als einzige jemals gut zu ihm. Sie besucht ihn regelmäßig, nur leider kann sie ihn nicht bei sich aufnehmen; wer eines der Miniapartments in einem Moskauer Wohnsilo von innen gesehen hat, versteht warum. Umso inbrünstiger wünscht sie sich daher ein eigenes Zuhause für ihren Styopka und träumt sie davon, dass gute Menschen sich in den zurückhaltenden, aber äußerst freundlichen Rüden verlieben.

 

Styopka hat in der Pension bereits allerhand gelernt, er wird dort als kluger, aufmerksamer Hund beschrieben. Mit seinen Artgenossen kommt er gut zurecht und spielt gern mit ihnen. Er liebt Spaziergänge und genießt menschliche Nähe und Aufmerksamkeit.

 

Styopka begrüßt seine Betreuerin in der Pension:

 

 

Styopka beim Spielen in der Pension:

 

 

Styopka beim Gassigehen:

 

 

Styopka bekommt Nassfutter:

 

 

Styopka wird gebürstet:

 

 

Möchten Sie den Herzenswunsch seiner Betreuerin erfüllen und Styopka eine Heimat auf Lebenszeit schenken? Dann wenden Sie sich gern an unsere Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".



 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer


Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 17.01.2024, 18.56 | (0/0) Kommentare | PL

DIE KEHRSEITE DER MEDAILLE: ATOS



ATOS

Rüde

geb. 2019

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Für-immer-Zuhause gesucht

 

Ich gewinne Medaillen; aber im Rennen um den Großen Preis – ein eigenes Zuhause – lande ich bisher nur unter „Ferner liefen…“

 

Atos ist ein Bruder von Darik, eines von vier jungen Wurfgeschwistern. Noch ehe ihr Leben so richtig beginnen konnte, fanden sie sich im April 2020 im Shelter Kozhuhovo wieder. Dort sitzen sie immer noch ein und warten sehnsüchtig darauf, von einem lieben Menschen entdeckt und aus ihrem tristen Dasein befreit zu werden.

 

Nicht nur Corona, aber auch, macht Hunde wie Atos zu Verlierern. Als die Menschen zu Hause bleiben mussten und sich langweilten, war die Nachfrage nach Hunden riesig. Allerdings nur nach süßen, putzigen Welpen, die natürlich reinrassig sein sollten, aber nichts kosten durften. So boomte der illegale Welpenhandel wie nie zuvor. Inzwischen gibt es wieder andere Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten, und ein großer Teil dieser bedauernswerten Geschöpfe wird entsorgt – ausgesetzt oder ins Tierheim abgeschoben. Da der von seinem Wesen her so liebenswerte Atos (wie so viele Tausende) rein optisch nichts Besonderes zu bieten hat und er obendrein kein niedliches Baby mehr ist, gibt es für ihn in Russland keine Aussicht, jemals eine eigene Familie zu finden. In diesem Land wird großer Wert auf Äußerlichkeiten gelegt; dabei sieht man bekanntlich nur mit dem Herzen gut, und wahre Schönheit liegt immer noch im Auge des Betrachters.



 

Dabei ist Atos ein ganz wunderbarer Hund. Er liebt seine Betreuer, die einmal in der Woche ins Shelter kommen und ihn für ein Stündchen aus seinem Gefängnis holen, über alles. Es gibt für ihn nichts Größeres, als mit ihnen zu schmusen, sich streicheln zu lassen und für kurze Zeit seine Einsamkeit und sein ganzes Elend zu vergessen. Das Shelter ist ja in vier Sektoren unterteilt. Ich weiß, das klingt gruselig, und genauso ist es auch. In jedem der Sektoren gibt es einen eingezäunten Auslauf. Dort dürfen die Hunde sich einmal in der Woche für sechzig Minuten die Beine vertreten, miteinander toben und spielen. Bei über dreitausend Hunden und nur wenigen Freiwilligen können allerdings nicht jedesmal alle Hunde berücksichtigt werden. So kommt es vor, dass manche wochenlang auf ein bisschen Fürsorge und Bewegung warten müssen.


Atos genießt dieses kleine Stückchen Freiheit immer in vollen Zügen. Er versteht sich bestens mit seinen Artgenossen, meidet jeden Konflikt und findet es einfach nur schön, mit seinesgleichen Spaß zu haben.



 

In diesem Jahr durfte Atos mit den Betreuern sogar an einem Wettbewerb teilnehmen, welcher für die Hunde des Shelters veranstaltet wurde. Dort konnte er sich präsentieren, dort hat er sich bewiesen und auch eine Medaille gewonnen. Alle fanden ihn großartig, nur adoptieren wollte ihn niemand. So hieß es für ihn zurückzukehren in die Enge, die Einsamkeit und Langeweile seines kleinen, kahlen Zwingers und das zermürbende Warten begann wieder von vorn.

 

Atos ist ein offener und freundlicher, junger Rüde. Er würde gern gefordert und ausgelastet werden – vor allen Dingen aber möchte er den Menschen gefallen. Er versteht genau, was man von ihm erwartet, so hat er zum Beispiel schnell gelernt, richtig gut an der Leine zu laufen.

 

Möchten vielleicht SIE diesem vielversprechenden Hundejungen ein schönes Zuhause schenken?Dann melden Sie sich doch bitte recht bald bei uns. Vielen lieben Dank!



 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.






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